■«r. wr ^*g)> .-S". äV ;-\ I Mt \ j/^1.-^ t^ £=S'7~". Divirfon of MoBusks Secfional librory FAUNA DER IN DER PALÄARCTISCHEN REGION (europa, kaükasien, sibieien, tüean, persien. kurdistan, armenien, mesopotamien. Kleinasien; Syrien, Arabien, egypten, Tripolis. tunesien, algerien und marocco) LEBENDEN BINNENCONCH YLI EK VON Dl. CARL AGARDH WESTERLUND. ZWEI THEILE IN 7 HEFTEN. ERSTER THEIL. BERLIN. K. FRIEDLÄNDER it SOIIX. Dept.ofMoU.Ü.S.W.K. Lea Collection. ,.v., LUND HAKAN OHLSSOn's BUCHDRUCKEREI 1884^1890. W" xW F A TT N A ^ ^^ ^^^ Division of MbHu^ DER IN Secti(säai24iaaif DER PALÄARCTISCHEN REGION (EÜEOPA. KAUKASIEN, SIBIRIEN, TÜEAN, PERSIEN, KURDISTAN. ARMENIEN, MESOPOTAMIEN. KLEINASIEN, SYRIEN, ARABIEN, EGYPTEN, TRIPOLIS. TUNESIEN, ALGERIEN UND MAROCCO; LEBENDEN BINNKNCONCHYLIEN. VON Ol CARL AGARDH WESTERLUND. I. lAM TESTACELLIDE, GLAADIiMDE, VITRIMDE A« LEliCüCHROIDE. LUND 1886. HAKAN OHLSSOn's BUCHDRUCKEREI. Genus Testacella Cuvier. Tili er s. verlcwgert, nacJäschnecJcenartig, mit dem Mantel oben am Scluvansende angebracht u. von einer im Verhältniss zum Thiere tcinsig kleinen Schale bedeckt; Hals ausgezogen mit einer langen Furche auf jeder Seite; Geschlechtsöffnung unter dem rechten Fühler, Athemöfniing rechts am hinteren Theile des Thieres, unter der Ecke des Geh.; Kiefer fehlt; Zunge gross, mit langen, priemenfgen Zähnen. Gehäuse Mein, festschalig, ohrfg., kaum spiralig ge- umnden, innen mit Perlennmtter belegt; Mund, s, weit, schief, eifg., mit dem Spindelrande niedergedrückt. Syn. Testacella Cuv. 1800. — Helicolimax Fer. 1801. — Testacellus Faure-Big. 1802. Vorkommen. Unter Steinen oder sogar in der Erde, zu- weilen ziemlich tief, in Gärten und im Gebüsch. Ueber sieht, f Geh. geivölbt. — Sp. 1—6. ff Geh. abgeflacht. — Sp. 7—15. 1. T. Iliaugei Fi^r. Geh. oval-länglich, fast rechtangelfg., grünlich o. bräunlich, älter runzelig gestreift; Umg. 2 (1. zu- gespitzt); Naht gekielt; Mund, vorn gerundet, innen stumpf- winklig, Aussenrand gekrümmt; Spindel breit, wulstig, vorn zugespitzt. L. 13— 17, Br. 7— 11, H. 3 '/j— 5 »/^ mm. (Frankr., Spanien, Portugal, England.) Hist. II. 1819 p. 94. t. 8. f. 12, Albeis Mal. Mad. 1834 t. 1. f. 9—11, Gass. & Fisch. Mon. 1856 t. 2. f. 1. — Syn. T. haliotides Lam. 1801, T. burdigalensis Gass. ap. Gratel. 1855, T. oceanica & T. canariensis Gratel. 2. T. COmpcanyoi Dnp. Geh. eirund, ohrfg., auf der Spitze weiss, übrigens grau-schwärzlich, unregelmä3«ig grob gestreift; von der Spira nur ein kleines stumpfes Rudiment; Mund, vorn verschmälert, innen mehr gerundet; Spindel ge- drückt, vorn kaum etwas quer. L. 17, Br. 8, H. 2 '/j mm. 1 (Ost- Pyrenäen.) Ilist. 1847 p. 47 t. 1. f. 3, Companyo Hist. nat. Pyr. Orient. 1863 t. 1. f. 2. — Syn. T. conigovensis Grafel. 1855. (Das lebende Thier ist ausgestreckt 110-115 nun. lang.) Dup. &Comp. 3. T. pascali (Bgt.) Massot. Geh. eiruud-ohrfg., dick- schalig, gewölbt dachfg., hornfarben, stark gefurcht, mit der Spitze hervorstehend und von der Spindel weit getrennt; Umg. 2; Mund, eirund, oben stark ausgebuchtet gefurcht; Spindel- rand gross, zus. -gedrückt, gebogen, oben s. verdickt, unten etwas quer, Aussenrand gerade. L. 10, Br. G mm. (Frankr., Haute-Loire.) Ann. de Mal. 1R70 i«. 147. 4. T. episcia Bgt. Geh. eirund, dunkelgelb, gewölbt, gestreift-gefurcht, mit der feinen Spitze von der Spindel weit getrennt; Umg. 1 '/j; Mund, eirund; Spindel verdickt, fast flach, bogig, Aussenrand bogig, ohne Winkel an der Spindel. L. 9, Br. 6 mm. (Frankreich hei Nizza.) Moll. Alp. Marit. 1861 p. 28, t. 1. f. 1-4. (Bgt.) 5. T. bOUrguigliati Massot. Geh. ohrfg., länglich, wenig dickschalig u. wenig gewölbt, gestreift, hornfarben, mit der feinen stumpfen Spitze wenig von der Spindel getrennt; Umg. 1 */j; Mund, länglich, Aussenrand gerade, Spindelrand bogig, unten etwas quer. L. 7 Va , Br. 4 '/j mm. (Ost- Pyrenäen.) Ann. de Mal. 1870 p. 140. (Das lebende Thier erreicht ein Länge von 75—80 mm.) Mass. 6. T. brondeli Bgt. Geh. dreieckig-eirund, gewölbt, hornfarben, runzelig gestreift, weisslich^ mit der feinen Spitze nicht von der Spindel getrennt; Umg. 1; Mund, dreieckig- eirund, Spindel gedreht, bogig, die Basis der Mund, nicht er- reichend, nicht abgestützt. L. 4, Br. 3 mm. (Algerien hei Bona.) Spicil. malacol. 1861 p. 65, t. 13 f. 14-16. (Bgt.) 7. T. haliotitlea Drai). Geh. oval, fast dreieckig, schwach gewölbt, auf der Mitte niedergedrückt, bräunlich gelb, dünn, runzelig, mit der stumpfen Spitze nicht getrennt; Umg. 1 y/j; Mund, vorn verbreitert, gerundet, innen winklig; Spindel scharf, bogig, Aussenrand vertikal. L. 6 — 10, Br. 4 — 7, H. 2 mm. (Frankr., Spanien, Portugal, England, Corsica, Jllyrien hei Görz ii. Istrien hei Triest.) Tabl. 1801 p. 99, Hist. 1805 t. 9. f. 12-14, Dup. Hist. 1847 t. 1. f. 1, Gass. & Fisch. Mon. 1856 t. 2. f. 6— 6D. — Syn. T. lialiot. Faure-Big. 1802, T. eitropn-a üoissy 1805, Helix snlterranea Lafont-dn-Cuida 1806, T. haliotoidea Mss. — Forma 1.) VHijor, L. 18, Br. 5, H. 2 mm. (Thier 40—50 mm. 1., 12—15 mm. br.) Var. MCiituluiii Sow. (Gen. of sh. 1823 t. 1. f. 3—9, Gass. & Fisch. Mon. t. 2. f. 6 F.): schmäler, hinten stark verschmälert, Gew. mehr vorgezogen, Aussenrand der Mund, an der Spindel ohne Winkel. (Frankr.) T. anglica Gratel., T. scutatus Lesson 1838. 8. T. gestroi Issel. Geh. dreieckig-eirund, fast durch- scheinend, schwach gewölbt, hell hornfarben, unregelmässig runzelig-gestreift, mit der feinen, stark zur. -gekrümmten Spitze nicht von der Spindel getrennt; Umg. 1; Spindel schmal, bogig, leicht gedreht, die Basis der Mund, fast erreichend u. etwas abgestützt. L. 5 Vj, Br. 4, H. 1 */,o mm. (Sardinien.) Ann. Mus. Genova 1873 p.' 277 f. 1-5. (Iss.) 9. T. bisulcata JRisso. Geh. eirund-ohrfg., verlängert, vorn verschmälert, röthlich, z. regelmässig s. fein gestreift, mit der feinen Spitze von der Spindel durch eine Bucht ge- trennt; Umg. 1 VaJ Mund, vorn verschmälert, Spindel bogig, vorwärts niedergedrückt, wenig abgestützt. L. 5 — 7, Br. 3 — 4, H. 1 — 1 Vj ^^- (Sädfranh'eich, Oberitalien, Marocco.) Hist. nat. IV. 1826 p. 58. Dup. Hist. 1847 t. 1. f. 2, Gass. & Fisch. Mon. 1856 t. 2. f. 5, Bourcr. Spie. mal. 1861 t. 13. f. 17—19. — Syn. T. gallo- provincialis Grat. 1855. — Forma 1.) major, L. 8 — 11, Br. 6 — 7 mm. (Algerien bei Constantine.) 10. T. flsceriaiia Bourg. Geh. eirund, hornfarben, stark runzelig-gefurcht, mit der Spitze von der Spindel getrennt; Umg. 1 Va! Spindel bogig, vorwärts niedergedrückt, bis an die Basis verlängert, nicht abgestützt. L. 6, Br. 4 '^l^ mm. (Al- gerien.) Spicil. malacol. 1861 p. 59 t. 13. f. 5—7. (Bgt.) 11. T. drymouia Bgt. Geh. dreieckig, hornfarben, stark gestreift, durchscheinend, fast flach, mit der scharfen Spitze von der Spindel getrennt; Umg. 1 V'j; Mund, mit scharfem Aussenrande, Spindel stark bogig gekrümmt, an der Basis wie abgestützt, L. 7, Br. 5 mm. (Italien, Ins. Capri.) Rev. &Mag. Zool. 1861 p. 515. — Syn. T. haliotidea Costa 1840. (Bgt.) 12. T. beccarii Issel. Geh. dreieckig-eifg. , vorn ge- rundet, hinten zugespitzt, hornfarben, runzelig-gestreift, mit feiner Spitze; Umg. 1 — 1^/3; Spindel eingebogen, erhaben. L. 6 ^/j, Br. 6, H. ^j^ mm. (Italien, Ripali hei Firenze.) Bull, mal. ital. 1868 p. 70, t. 6. f. 1-3. (Issel.) 13. T. pecchiolii Bgt. Geh. länglich, vorn schmäler, hornfarben, runzelig feingestreift, mit der Spitze wie zitzenfg. ; Umg. 1; Spindel breit, scharf, bogig, vorwärts niedergedrückt. L. 6— 6Va, Br. 31/2—4 mm. (Italien.) Rev. & Mag. Zool. 1861 p. 517, Gentilh. Bull. soc. mal. it. 1868 t. 6 f. 5. (Thier.) — Syn. T. haliotidea Biv., Calcara, Philippi, Pirajno, T. bisulcata üzielli. 14. T. stabile! Pini. Geh. oval-länglich, etwas convex, gelb, unregelmässig gestreift, mit gerader, verlängerter, feiner Spitze; Mund, mit dem Aussenrand convex, schwach verdickt; Spindel fast flach, durchsichtig, schwach regelmässig bogig. L. 5, Br. 2 mm. (Friaul hei Udine.) Atti d. soc. ital. 1879. (Pini.) 15. T. servailli Massot. Geh. länglich-ohrfg., dünn, hell hornfarben, feingestreift, mit s. kleiner, nicht vorstehender, von der Spindel nicht getrennter Spitze; Umg. 1 Vj; Mund, eirund, Aussenrand fein, gerade, Spindelrand u. Spindel bogig. L. 4 '/j, Br. H mm. (Ostpyrenäea.) Ann. de Malacol. 1870 p. 154. (Mass.) Genus üaiulebclldia Hautmann. Thier s. verlängert, nacktschneclcnartig, fast cijl indrisch, nach vorne etwas verschmälert, fein runzelig, mit dem Mantel am Hintertiteile des Körpers, ganz vom Geh. bedecld; zivi sehen Kopf u. ManteJ laufen 4 Furchen o. Schleimrinnen: oben auf der Mitte 2, fast imrallel, die 2 äusseren nach vorivärts an den Seiten stark diccrgirend; Geschlechtsöffnung am rechten Fühler, Athem'öffnung rechts am Hintertheile unter der Ecke des Geh.; Kiefer glatt; Zunge gross, mit langen 2wiemenfgen Zähnen. Gehäuse s. klein, ganz hintoi, kurz vor dem Schtvanz- ende sitzend, festschalig, ßach, wenÄg u. sehr schnell ge- ivunden, eiriuul o. fast ohrfg., durchbohrt; letzter Umg. s. erweitert; Mund. s. gross, s. schief. Syn. Helix Drap. 1805. — Daudebardia Hartm. 1821. — Helicophanta Feruss. 1822. — JJaiidebartia Beck 1837. — Helicoliinax pr. p. Gray 1847. Vorkoinmen. In Gebirgsgegenden auf sehr feuchten schat- tigen Orten in Wäldern, unter der Erde oder unter Moos, während des Sommers sehr verborgen, nur im Herbst und Winter am meisten oberirdisch. Ueber sieht der Subgenera. 1. Eudaudebar dia. Thier ohne Schleimdrüse am Schwanz- ende. — Sp. 1 — 19. 2. Lsselia Bourg. Thier mit Schleimdrüse am Schwanz- ende (fidc Ts.sel.). — Sp. 20. 1. Exidaudebardia W. Ueber sieht der Sektionen. A. Rufiva Cless. Geh. viirinü-ähnlich, eng aber offen ge- fiabeJt; Spindehand von der Insertion ssteVe ab rec/elmässig gekrümmt; Gew. mittelgross, ','3— ^/s der Gesammtlänge ein- nehmend. f Europciftche Arten. — Sj). 1—4. ff Afrikanische Arten. — S]). ö—'J. fff Katikasische Arten. — Sp. 10—12. B. JPseudolihania T)c Stej. Geh. haliotis-öhnlich, mit dem Spindelrand oben in ein kleines, den Nabel halhbed eckendes l'lättchen umgeschlacjen ; GevK s. klein, '»—'s der Gesammt- längc. — 8p. 13—17. C. Lihania Bgt. Geh. testacella-ähnlich, mit der Perforation von einer dicken, ganz zurückgeschlagenen Lamelle bedeckt; Gew. s. klein, Vi— V's (^^^' Gesammtlänge. — Sp. 18—19. A. Rufina Hess. (Mal. Bl. 1878.) 1. 1). grandis Ben. Geh. tief genabelt, z. gewölbt, länger als breit, gelblich, glänzend, fast glatt; Umg. 8; Mund, gross, oval-gerundet, Mundsaum einfach, fast zus. -hängend. L. 8, Br. 6 mm. (SiriUen bei Pahi'mo.) Bull. soc. ital. 1875 (notnen). Nuovo Catal. 1882 p. 9, 111. sist. crit. t. 8 f. 12 (n. Ben.). Verschieden von D. breripes durch ihre nicht ohifge Gestalt, von i>. rufa durch die g-erundete I''orni, grössere Convexität der Umg. und die oval-gerundete Miind. (Ben.) 2. D. brevipPS Drp. Geh. durchbohrt, eirund, fast ohrfg., röthlich-gelb o. hornfarben-grünlich, glänzend, kaum gestreift; Umg. 2 — 2*/^, rasch zunehmend, s. flach, der letzte nach vorn stark erweitei't; Gew. s. klein, '/4 der Ges. -länge; Mund, länglich eirund, vorn breit, Aussenrand weit vorgezogen, stark bogig, Spindelrand z. ausgehöhlt. L. 4'/2, Br. S'/'j, H. 1 */j mm. (Deutschi., Oesterreich, Schiceiz, Italien.) Hist. 1805 }). 119 t. 8 f. 30-33 (Ilelix), Rni. Icon. f. 40 (nicht 39!), Hartm. Gasterop. 1840 t. 4. f. 1-7. (Helicoph.) Var. luaravig-nse l'irajno (Cat. moll. d. Madonie, 1840): weniger durchsichtig, weit grösser u. mehr gewölbt. (Sicilien.) Ben. (D. brevipes.) 3. D. rufjl Drp. Geh. durchbohrt, weit weniger in die Quere verbreitert als voriges, glänzend, meist gelbröthlich, ge- streift, besonders gegen die Mund.; Umg. 3, die ersten langsam zunehmend; Gew. fast mehr als ^/^ der Gesammtlänge ein- nehmend; Mund, oval-gerundet Aussenrand wenig gekrümmt, Spindelrand stark ausgehöhlt. L. 5, Br. 3 '/j, H. 1 '/j mm. (Deutschlarul, Erzh. Oesterreich, Galizien, Schweiz, Italien, Sici- lien, Montenegro, Griechenland, Konstantinopel.) Hist. 1805, p. 118. t. 8. f. 26-29 (Heli.x), Rm. Icon. f. 39 (nicht 40!), Hartm. Gaste- rop. 1840, t. 3. f. 1-7 (Helicoih.). Länge des Thieres 13—15 nini. Bern. Die Schale der Dandebardien ist ?.. gjossen Verschieden- heiten in der F'orm unterworfen je nach dem Alter des Thieres. Als jung hat es eine hyalinenühiiliche Schale mit gross angelegtem Gew. und bei fortgesetztem Wnclisthum erweitert sich diese gegen die Mund, immer mehr. Dasselbe Verhältniss findet bei den Testacellen statt und von beiden Gattungen sind "Species" auf unvollendete Exemplare gegründet. Solche Daudebardie ist zweifelsohne hassiaca Cl., viel- leicht alle die 4 folgenden. D. hassiaca Cless. Geh. z. weit genabelt, gelblich hornfarben, schmäler u. weniger ausgebreitet als bei rufa, Umg. 3, der letzte etwa Vs der Gesammtlänge; L. 3 V2) Br. 2*/i, H. 1 mm. (Cassel.) Mal. Bl. 1868 p. 96 t. 5 f. 7, Rm.-Kob. Icon. f. 1398. D. nivalis Ben. Geh. relativ weit genabelt, wonig in die Quere verbreitert, ganz vitriua-ähnlich, mit leichtem horngrünem Schein, nur unter der Naht deutlicher gestreift, Umg. 3, gut gewölbt, Naht tief, Mund, oval, kaum mehr als '/i der Gesammtlänge, stark ausgeschnitten; L. 4, Br. 3, H. fast 2 mm. (Sic, Madonien.) 111. sist. crit. p. 53 t. 1 f. 8, Rm.-Kob. Icon. f. 1389. D. heidi Cless. Geh. offen genabelt, mehr rundlich als länglich, leicht goldgelb, s. fein gestreift, Umg. kaum über 2 '/», z. langsam zunehmend, Mund, oval, weniger schief, etwas mehr als Vj der Ges.- länge; L. 3'!^, Br. 2 V2, H. 1 Vio mm. (Bayern.) Mal. Bl. 1872 p. 72 t. 2. f. 1—4, Rm.-Kob. Icon. f. 1388; D. nivalis Cl. Exk. Fauna ed. 1. D. monticola Ben. Geh. genabelt, mehr gerundet, Mund, eifg.- gerundet; L. 3, Br. 1 '/a n\m. (Sicil., Mte. S. Martino.) 111. sist. crit. t. 8 f. 13. (Ben.) 4. D. haliciensis W. Geh. genabelt (Nabel an der Mund. z. stark erweitert), länglich eifg., glashell, grünlich, mit feinen koncentrischen u. äusserst feinen radialen Streifen; Umg. 3^/3, der letzte vorn erweitert; Naht gerandet, tief; Gew. gross, relativ weit (bei Ex. mit 2 '/j Umg. »leh?' als '/^ der Ges. -länge einnehmend, bei alten etwas mehr als ^l^); Mund. s. schief, oval, Ränder bogig, mit genäherten u. con- vergii'enden Insertionen. L. 4, Br. kaum 3, H. 1 V/3 ™n^- (Galizien hei Przcnujsl.) K. Vet. Ak. Förh. 1881, 4. p. 50. 5. D. Iiubigena Bgt. Geh. genabelt, glasartig, horn- farben, s. fein gestreift, leicht gewellt; Umg. 3, der letzte s. verbreitert; Naht eingedrückt; Mund, schief, queroval, Ober- rand weit vorgezogen u. vornen gebogen, Spindelrand leicht ausgebreitet, die Insertionen durch einen dünnen Callus ver- bunden. L. 5, H. 2 mm, (Algerien.) Moll, nouv., lit. 1870 p. 3 t. 4, f. 13-16, Rm.-Kob. Icon. f. 1392. (Bgt.) 6. D. Charopia Let. Geh. offen "durchbohrt, glashell, hornfarben olivbraun, zierlich feingestreift, äusserst fein spiral- gestreift; Umg. 2 ^/j, s. schnell zunehmend, der letzte stark verbreitert; Naht tief; Mund. s. schief, länglich-gerundet. L. 5, Br. 2 mm. (Algerien.) Ann. de Malacol. 1870 p. 292. (Let.) 7. D. atlantica Bgt. Geh. durchbohrt, glasartig, bern- steinfarben, fast glatt; Umg. 2, der letzte nach vorn erweitert; Naht tief; Gew. s. klein, stark excentrisch; Mund. s. schräg, quer eifg., Oberrand gebogen u. vorne Aveit vorgezogen. L. S, Br. 1 Va nam. (Algerien, Edongh.) Moll, nouv., lit. 1870 p. 5 t. 4 f. 9—12, Rm.-Kob. Icon. f. 1391. (Bgt.) 8. D. platystoma Lef. Geh. eng durchbohrt, glashell, etwas grünlich hornfarben, s. fein gestreift; Umg. 2 »/j, der letzte nach vorn stark erweitert; Naht tief; Gew. stark ex- centrisch, s. stumpf; Mund. s. schief, länglich gerundet, kaum ausgeschnitten, Oberrand gebogen u. vorne weit vorgezogen. L. 4, Br. 1 ^/j mm. (Kahylien.) Ann, de malacol. 1870 p. 291. (Let.) 9. D. letourneuxi Bgt. Geh. vitrinaähnlich, glashell, röthlich hornfarben, oben s. fein gestreift; Umg. 2 ^/j, ein wenig convex, s. schnell zunehmend, der letzte verbreitert, unten gewölbt; Gew. s. klein, kaum lateral; Mund, länglich, schräg nach unten gerichtet, Oberrand bogig vorgezogen. L. 2*/^, Br. 1 1/4 mm. (Algerien, Edongh.) Moll, nouv., lit. 1870 p. 210 t. 33 f. 7-12. (Bgt.)' * 10. D. sieversi Bttg. Geh. eng ritzfg. durchbohrt, dünnschalig, hell grünlichbraun, länglich eifg., gestreift; Umg. 2, z. rasch zunehmend, der letzte c. */, der Gesammtlänge, vornen eifg. gerundet; Naht z. tief; Gew. mittelgross, fast kugelig; Mund. s. schief, rund-eifg., an der Wand abgestutzt, Aussenrand z. gerade, etwas herabgebogen, Spindelrand leicht umgeschlagen. L. 2 Vj, Br. 1 '/j, H. */g mm. (Transkaukasien.) Jahrb. Mal. Ges. 1880 t. 4 f. 3, Kob. Icon. N. F. f. 1. 11. D. heydeili Bttg. Geh. durchbohrt, bald festschalig, nicht durchsichtig, gelbgrünlich, bald grünlich-glashell 0. röth- lich, leicht gestreift, länglich-eifg. ; Umg. "^^j^i z. rasch zu- nehmend, der letzte c. */g der Ges. -länge, vorn etwas erweitert; Gew. weniger als '/j der Ges. -länge; Mund. s. schräg, eifg., etwas abgestutzt, mit s. genäherten, von einer deutlichen Schwiele verbundenen oft breit häutigen Rändern, Spindelrand callös verdickt u. zu V3 die Perforation bedeckend. L. 4 'Z^, Br. 2 1/2, H. 1 mm. (Kaukasus.) Jahrb. Mal. Ges. 1879 p. 3 t. 1 f. 1, 1881 p. 171, Rm.-Kob. Icon. f. 1937. — Bei 3 mm. Länge ist das Geh. nur" kurz bogig geritzt, u. sind die Randinsertionen weit entfernt, noch jüngere Schale hat den letzten Umg. glockenfg. erweitert. Ganz individuell tritt eine m. 0. w. starke innere Kalklage auf 0. fehlt. Junge Thiere sind zuerst (Jahrb. 1880 p. 113 t. 4 f. 1) von Dr. Bttg. als D. paiülenkoi n. sp. beschrieben. 12. D. lederi Bttg. Geh. genabelt, dünnschalig, roth- braun, fast nagelfg., eifg. -elliptisch, mit fast parallelen Rändern; Umg. 2\/j, der letzte ist der Länge nach u. im mittleren Theile auch der Quere nach stark gewölbt; Gew. nur ^/^ der Gesammtlänge; Mund, nicht wie oft bei den 2 vorhergehenden Arten glockenfg. erweitert. L. 6 ^/j (bis 8), Br. 3 ^/j (bis 4 */j) mm. (Transkaukasien.) Jahrb. Mal. Ges. 1881 p. 172 t. 7 f. 2, Kob. Icon. N. F. f. 2. (Bttg.) Var. albinos. B. Fseudolibania De Stef. (Bull. soc. mal. it. 1879 p. 12.) 13. I). langi Ffr. Geh. halbbedeckt durchbohrt, s. nieder- gedrückt, braungelb, innen mit einer verwaschenen Schmelz- lage; Umg. 2, der letzte an dem Rande etwas kantig; Gew. s. klein, lateral; Mund. s. weit, lang-eifg., Spindelrand bogig. L. 6 Vj, Br. 4, H. 1^/3 mm. (Siebenbürgen, Ungarn, Banal.) Symb. III. 1846 p. 81 (Helicoph.), Marl. Chemn. II. t. 1 f. 6—9, Rm.- Kob. Icon. f. 1396. — -D. transsylvanica Bz. (Veih Siebenb. Ver. 1859 p. 214, Rm.-Kob. Icon. f. 1397) ist eine junge Schnecke (L. 4, Br. 2 mm., weisslich o. gelbbch, deutlicher gestreift, von oben gesehen spitzeifg., mit dem winzigen Gew. am spitzen Ende, nicht seitlicli). 14. D. boettgeri Cless. Geh. s. eng genabelt, dachfg., elliptisch-eifg., undeutlich gestreift, hell hornfarben; Umg. 2 '/j, der letzte s. verlängert; Naht z. tief; Gew. s. klein, '/^ der Gesammtlänge; Mund. s. weit, s. schief. L. 5, Br. 2 ^!^ mm. (Krim bei Strateis.) Malak. Blatt. N. F. VI. p. 38, t. 2 f. 9-10. (Cless.) 15. D. tarentina De Stef. Geh. geritzt, haliotisähnlich, stark niedergedrückt, glashell, rothgelb, fein gestreift, mit s. feinen Spirallinien; Umg. 2^/2, der letzte s. verlängert; Gew. s. klein, lateral; Mund. s. gross, s. schief, länglich oval, Spindel- rand in der Mitte concav, umgeschlagen. L. 4 V^, Br. 2^1^, H. ''|^Q mm. (Ttalien bei Tarento.) Bull. soc. mal. ital. 1879 p. 11. (De Stef.) 16. D. flsceri Fgt. Geh. halbbedeckt durchbohrt, nieder- gedrückt, gelbgrün, lebhaft glänzend, z. regelmässig oval; Umg. 2 '/j, der letzte verlängert; Naht z. tief; Gew. klein, lateral, ganz flach; Mund, oval, schief, wenig ausgeschnitten, reichlich ■'/j der Ges. -länge, mit einander genäherten, mitunter durch einen feinen Callus verbündeten Rändern, Spindelrand umge- schlagen. L. 4— 4V2, Br. 2 V2— 2^/4, H. 1 »'4 mm. (Sicilien, Calabrien.) Malacol. de l'Alg. IL 1864 p. 345 (nota). — Syn. D. si- cula Fisch. J. Conch. 1856, Ben. 111. sist. crit. t. 1 f. 7 (1856), Rm.- Kob. Icon. f. 1390. 17. D. Sicula Ä. Bivona. Geh. halbbedeckt durchbohrt, niedergedrückt, länglich, bernsteinfarben, dicht gestreift, mit starken Anwachssti'eifen u. deutlichen Spirallinien; Umg. 2"j, der letzte auf der Mitte breit, vorn verschmälert, an der Mund, niedergedrückt; Gew. ^/^ der Ges. -länge (bei jungen Ex. mehr als '/j); Mund, länglich, Oberrand stark gekrümmt, Spindel- rand oben breit umgeschlagen. L. 5, Br. 3 '/j, H. 1 '/j mm. (Sicilien.) Nuovi Moll. d. Palermo 1839, p. 5 f. 3. — Syn. B. rufa Ben. 111. sist. t. 1. f. 6. C. JAbania Bgt. (Ann. de Malacol. 1870.) Moxissonia Bgt. 1866, non Semper 1865. 18. D. Saulcyi Bgt. Geh. bedeckt durchbohrt, laug- rund, vornen verschmälert, bernsteinfarben o. gelblich, glatt; 9 Umg. 2 ^/2 — 3, der letzte hinten rasch herabsteigend, s. gross, mit fast parallelen Rändern; Gew. s. klein, flach, Apex dick, stumpf, gewölbt; Mund, länglich rund, Spindelrand gebogen, in der Mitte schwach winklig. L. 5, Br. 3, H. 1 '/j mm. (Syrien.) Test, noviss. p. 10, Cat. rais. p. 5 t. 1 f. 8—9 (Testacella), P'ischer J. Conch. 1856. (Fisch.) Rm.-Kob. Icon. f. 1395. Bei s. grossen Ex. erreicht das Schälchen L. 8. Br. 5 mm. (Bttg.) — D. gaülardoti Bgt. (Amen. Mal. I. p. 97 t. 6 f. 14—19) ist (wie auch Bttg. bemerkt) wahrscheinlich nur eine Altersform dieser Art (Geh. nur 2 mm. lang, fast glatt, ganz hell hornfarben, Gew. klein, s. excentrisch gelegen, Umg. 2 '/j, der letzte in der Quere verbreitert, Mund, lang eifg., fast ^/s der Ges. -länge). 19. D. Calophana W. Geh. bedeckt durchbohrt, schief eifg., niedergedrückt, fein gestreift, mit s. starken Anwachs- streifen u. feinen Spirallinien, gelblich, s. glänzend, die innere Hälfte bis ^j^ mit einer starken schneevs'eissen Schmelzlage be- legt; Umg. 2, der erste s. klein; Gew. winzig klein, kaum '/^ der Schalenlänge; Mund. s. schief, fast oval, Oberrand bogig, Spindelrand lang, fast vertikal, oben verdickt, Unterrand concav. L. 5, Br. 3 */j5 H. 1 V/j mm. (Galizien hei Przcmysl.) K. Vet. Ak. Förh. 1881, 4, p. 51. 2. Isselia Bgt. (Syst. Europ. 1877.) 20. D. sardoa Tss. Geh. eng durchbohrt, schwach ge- wölbt, s. in die Quere verbreitert, s. fein gestreift, s. glänzend, strohgelb; Umg. 2*/^, der letzte weit, verlängert, niederge- drückt; Gew. klein, flach, etwas seitlich, flach; Mund. s. schief, gross, langrund, Spindelrand schwach gebogen, Oberrand ge- rundet, fast häutig. L. 4, Br. 2".^, H. 1 mm. (Siwdinien.) Ann. Mus. Genova IV. 1873, p. 279 f. 1-5. (Issd.) Genus (jlandina Schumacher. Thier schlank, vorn verschmälert, mit dem Nacken zwischen Kopf u. vorderem Mantelrande s. lang; Fühler scheinbar 3 Paar, indem, die Oberlippe jederseits in einen langen dreieckigen, kontraktilen Hautla,ppen ausläuft; Mund. oben mit 3 u. jederseits mit 2 Fapillen; Athemöffnung rechts, eng; Kiefer fehlt; Zunge mit zahlreichen, schmalen u. spit- zigen, in bogenfgen Querreihen gestellten Zähnen, Mittel- zahn s. klein. Gehäuse ungenabclt, eifg., spindelfg. o. ei fg. -verlängert, weisslich, mit gelblichem Oberhaut, gestreift u. oft durch Spirallinien gegittert; Umg. 6—8, der letzte nach unten zu verschmälert; Naht besoiiders gegen die Mund, zu s. schief, fast immer gekerbt; Mund, ganz vertikal, oben s. verschmälert 10 u. zugespiizt^ von ettra der IläJftc der Gehäuselänye o. länger, S2)ind(. Irnnd an der Basis abgeschnitten, einen Ideinen Ausschnitt bildend. Syn. Volutce, Buccitd, Btdke, Strotnbi, Helicis, Bulimi, Achatince u. s. w. Species Auct. veter. — Oleacina pr. p. Bolten 1798. — Pohjpheinus Montf. 1810. — Glandina Schum. 1817. Vo7'koiiinien. Unter abgefallenem Laub, Moos und Steinen an feuchten Orten (hauptsächlich in Nordamerika, aber auch) an den Küsten des europäischen Mittelmeeres. Bern. "En general on reconnait qu' une Glandina est parvenue ä l'etat adulte, ou presque adulte, ä la longeur de son Ouvertüre; dans les individus qui sont adultes, celle-ci ne doit pas mesurer plus d'etendue que n'en offre la spire; ainsi plus longue se presente Touver- ture par rapport ä la spire et moins complete sera la coquille. Une Glandina adulte du reste n'offre pas moins de six tours. Toutes les forrnes ont ceci de commun entr' elles, la couleur olivätre de l'epi- derme tantot plus obscure ou brune, tantot plus claire et jaunätre; la surface sous Tepiderme tres brillante et d'un blanc pur, et offrant dans la partie interieure un vif eclat de nacre. Plus la coquille est jeune et plus Tepidernie est obscur et adherant. Dans Tage plus avance, l'epiderme s'ecaille peu-äpeu de inaniere que les coquilles adultes sont ordinairement tout-ä-fait rüdes, blanches, ou bleuätrcs et brillantes." (West. Apercu s. 1. faune Grece 1879.) 1. (j. illgir (7). — Sp. 1—2. 2. Conulopolita Bttg. Geh. gross (Br. 10, H. G mm.), stark glänzend, oben dunkel hornfarben, gewölbt kegelfg., unten weisslich, flach u. um den Nabelgegend tief ausgehöhlt; Umg. 6 '/j— 7. — Sp. 3. 1. Trochulus. 1. €. flllvus (Müll.) JJrp. Geh. kegelfg.-kugelig, hell- hornfarben, breiter als hoch, s. dicht u. fein gestreift, auf der Unterseite vollkommen glatt u. glänzend ; Umg. 6, s. schwach gewölbt, gekielt, auch der letzte zeigt Kielandeutung; Mund, gedrückt-mondfg., breiter als hoch. Br. 3 — 3'/2, H. 2'/2 — 3 mm. (Europa, Kaukasien, Nordafrika, Westasien, Sibir'ien — in Wäldern.) Müll, in Verm. Hist. II. 1774 p. 56, pr. p.! (Cfr. West, in Nachr. bl. 1883 p. 173), Drp. Hist. Moll. 180.5 t. 7 f. 12-13. Rm. Icon. f. 535. — Syii. HcUn trochifornns .Mont. 1803, H.r. nitiduJa Alten 1812, Hx. trochulus Dillw. 1817, Hx. trochilus Flem. 1828. - Forma 1.) alderi Gray (ap. Tnit. ßnt. Sh. 1840), kleiner, dunkelbraun, glatt, glänzend. * C. praticoljl Neinli. Geh. kegelfg.. an Höhe u. Breite fast gleich, dunkler gefärbt, bräunlich gelb, s. glänzend, Unter- seite mit deutlicher Spiralstreifung; Umg. runder, der Kiel verschwindet fast ganz; Mund, weniger breit, aber höher. Br. 3-3 Va, H. 3— 3 ','2 mm. (Aufwiesen.) Sit/.-Iiei. Oes. Berlin 1883 p. 40. * C Cilllopisticus Bgt. Geh. kegelfg.-kugelig, mit gros- sem, stumpfem Apex, s. fein gestreift; Umg. 7, s. schmal, gut geAvölbt, der letzte gerundet; Mund. s. eng, s. stark mondfg. ausgeschnitten, an der Basis gerundet. (Frankreidi^ Orig.- Fundorte bei Lyon.) Seiv. Moll. Esp. ISSO ji. ;)0, (H«t.) * C. vesperalis Bgt. Geh. kegelfg.- z. kugelig, geritzt; Umg. 7, schmal, z. gewölbt, der letzte convex-gerundet, ohne Kielanlage; Mund, weniger ausgeschnitten, gerundet, etwas höher als bei der vorhergehenden Form. (Frankreich — Or. F. bei Toulouse — ■, Spanien, Algier.) Serv. 1. c p. 31. (Bgt.) 27 * C. iniproperUS Bgt. Geh. kugelig-kegelfg.: ümg. 5, z. schnell zunehmend, regelnicässig convex gerundet, der letzte gut gerundet, verhältnissmässig gross; Mund, gross, wenig aus- geschnitten, fast rund. (Sicil. hei Palermo, Alger., Constantim.) Serv. 1. c. p. 31. — »yn. Z. mandralisci Bgt. Malacbl. de l'Alg. I, 1864, t. 4 f. 1-4. (Bgt.) * €. mandralisci Biv. Geh. beiderseits fast gleich ge- wölbt; Umg. 7, s. schmal, der letzte besonders oben gewölbt, unten schwach dachfg. gewölbt; Mund, mondfg.-gerundet. (Ski- lien hei Palermo.) Giornale lett. 1839 p. 16 t. 1 f. 6. — Syn. Hx. fulva Ben. (Bgt.) * C. Cavaticus Bgt. Geh. konisch-dachfg., fein durch- bohrt; Umg. 6, z. schnell zunehmend, oben dachfg. schwach gewölbt, der letzte scharfkantig, unten gewölbt; Mund, mondfg., wenig hoch, aussen winklig. (Algerien.) Serv. 1. c. p. 32. (IJgt.) * C. niortoni (Da Costa) Jeffr. Geh. schwach konisch, fast gleich gewölbt unten wie oben, mit grossem, fast zitzen- fgem Apex; Umg. 5, regelmässig zunehmend, der letzte mit Kielandeutuug oben u. gewölbt unten; Mund, zunehmend, ge- rundet an der Basis, Spindelrand grob. (England, Frankreich, DeutscMand, Schweden, Sihirien.) .Jeffr. Linn. Trans. 1830 p. 332 (Helix), Bg-t. ap. Serv. 1. c. (Zon.'i — Syn. Irochus terrestris v. mor- toni DC. Test. Brit. 1778? Hr. fulva Reeve Land- a. Fr. Wat. Moll. 1863 fig. * €. fabricii (Beck). Geh. fast ungenabelt. konisch, mit zugespitztem Apex; Umg. 6, schmal, gewölbt, der letzte breiter, unten etwas gewölbt, auf der Mitte eingedrückt; Naht tief; Mund, vertikal, breit mondfg., Spindelrand oben etwas umge- schlagen. Br. 4, H. 3 mm. (Island; Grönland.) Index inoll. 1837 (nomen), Müll. Ind. moll. Grönl. 1842 (Helix), Mörch in Amer. Journ. Conch. 1868 t. 3 f. 5. 2. C. pupula Goidd. Geh. breiter als hoch, beiderseits fast gleich hoch, oben stumpf kegelfg., wenig glänzend, mit feinen Radialstreifen, unten stark gewölbt, s. glänzend, auch nur radial gestreift, beide Seiten durch einen stumpfen Kiel getrennt; Umg. 6, fast flach, breit; Mund, mondfg., Spindelrand oben umgeschlagen. Br. 3, H. 2 mm. (Kamtschatka, Tschukt- schenhalhinsel, Beringsinsel.) Pioc. liest. .Sdc. 1859 p. 423 (Helix). Bern. Hijal. (Conulus) houryuignati De Stef. in Bull. See. mal. ital. IX. 1883' p. 40 ("Testa fulva, hyalina, conica, inferne niagis con- vexa: anfractus 5 lente accrescentes, finissime transverse striati, con- vexiusculi, suturis sat profundis divisi, prope suturas fere canaliculati. Apex amplus, ol)tusus; anfractus ultimus in parte superiore carinatus, superne magis planus, inferne valde convexus. Apertura semilunaris, parum magis ampla quam elata; labrum columellare inferne expansuni, rimam parvam abscondens. Diam. 2, 5'", Alt. 1, 5 '". — Alp. E. Prati di Mosceta (Del Prete) 1230") macht ganz den Eindruck nach unvoll- endeten Exemplaren creirt zu sein. 28 2. Connlopolita Btfa. (Jahrb. 1879.) 3. 0. raddei ßttg. Geh. fein u. etwas unregelmässig gestreift, mit stumpflichem Apex; Umg. 7, s. langsam zuneli- mend, der letzte nur wenig breiter als der vorletzte; Naht tief, schmal gerandet; Mund, schief mondfg., stark ausge- schnitten. Br. 10, H. 6 mm. (Abchasien.) Jahil). 1879 p. 97 t. 2 f. 1, Kob. Icon. N. F. f. 31. (Bttg-.) Genus Hyalinia Agassis. Thier äusserlich dem des Genvs Helix gleich: Fuss rjerandef. mit der Sohle in drei Lärifisf eider gctheilt; Schicanz- schleimdrüse vorhanden, oft aber nicht deutlich; Athemöff'- nung rechts oben am Halse. G cschlechtsöffnung etwas iveiter unten auf derselben Seite; Kiefer glatt, lialbmondfg., mit leonischem Vorsprimge am concaven Rande; Zunge in drei Längsfelder getheilt, Mittehähne dreispitzig (die mittlere Spitze ausgezogen), symmetrisch^ Nebenzähne 2—3. spitzig, m. 0. w. unsi/metrisch, Seitenzähne hacken- o. dornfg., zahlreich. Gehäuse meist kreisrund, flach niedergedrückt, schtvach convex, glatt, gestreift oder gegittert, am meisten glänzend und genabelt; Umg. 5 — 7, langsam o. regelmässig amvachsend; Mund, iveit o. schmal mondfg., Mitndsaum scharf, einfach. Syn. Uelix Auct. veter. — Hifalines Ferussac 1819. — Hyalinia Agass. 1837. — Ihjalina Gray ap. Turton 1840. — Zonites pr. p. Auct. mult. Vorkotmnen. Wälder, Gärten und Büschen, an schattigen Orten, unter todtem Laub, Moos, faulendem Holze, im Grase auf "Wiesen, in Felsenspalten und in Felsenlöchern, sogar in Kellern. Uebersicht der Subgenera. 1. Vitrea Fitz. Geh. klein, durchbohrt o. ganz unge- nabelt, niedergedrückt, glashell, durchsichtig, glänzend; Umg. 4 — 6, eng aufgerollt; Mund, mondfg., vertikal, schief. (Radula mit dem Mittelzahn von gleicher Grösse wie die Nebenzälme, diese 3 — 4, auch dreispitzig, wenig unsymetrisch.) — Sp. 1 — 53. 2. Zonitoides Lehm. Geh. z. klein, mittelmässig o. weit genabelt, gedrückt-kugelig, glänzend, gelbbraun o. grünlich; Umg. 5 — 6, z. langsam zunehmend, der letzte wenig grösser, gerundet; Naht tief; Mund, gerundet, mondfg. (Pfeil mit Pfeil- sack — die bei allen übrigen fehlen — vorhanden, Mittelzahn der Radula 3-spitzig, gleich gross wie die 8 — 9 zweispitzigen Nebenzähne.) — Sp. 54—57. 29 • 3. Polita Held. Geh. klein o. mittelgross, genabelt (selten nur durchbohrt), gedrückt, gelblich o. gelbbraunlich (s. selten glashell), glänzend; Umg. 5 — 7, regelmässig (selten langsam) anwachsend; Mund, mondfg., gerundet o. eifg. (Mittel- zahn der Radula symmetrisch, bald kleiner als, bald gleich gross wie die 2 — 4 unsymetrischen dreizackigen Nebenzähne.) — Sp. 58-151. 4. Mesomphix Rafin. Geh. gross, genabelt, niederge- drückt-kugelig, oben dunkel hornfarben, wenig glänzend, oft s. dicht spiralgestreift, unten bleicher, fast glatt u. oft stark glänzend; Umg. 5 '/j — 7, meist z. schnell zunehmend, letzter gross; Mund, mondfg. -eirund. (Mittelzahn wie bei Polita, Neben- zähne 4, zweispitzig, Seitenzähne zahlreich.) -- Sp. 152 — 185. 1. Vitrea Fitz. (Syst. Verz. 1837.) lieber sieht der Grujipen. A. Anomphala. Geh. ungenabelt. f Der Spindelrand verlängt sich oben geradlinig in die etivas ausgehöhlte Nabelgegend. — Sp. 1 — 5. ff Der Spindelrand verlängt sich nicht in die schwach eingedrückte Nabelgegend. — Sp. 4 — .9. B. Crystallus Lowe. Geh. eng genabelt, Umg. langsam su- fiehmend, Mund, vertikal, eng mondfg. f Nabel eng, nur an der Mund, etivas erweitert. *) Letzter Umg. deutlich breiter als der vorletzte. a. — Nabel s. fein, stichfg. u) Mund, mit dem Oberrande nicht vorgezogen. — Sp. 10—12. ß) Mund, mit dem Oberrande stark vorgezogen. — Sp. 13—14. b. — Nabel eng, aber deutlich. — Sp. 15—22. c. — Nabel offen, an der Mund, deutlich er- iveitert. — 1.) Geh. klein (Br. 2—3 mm.), Sp. 23-~26; 2.) Geh. winzig klein (Br. 1 'I2—2 mm.), Sp. 27—29. **) Letzter Umg. kaum breiter als der vorletzte. — Sp. 30—35. ff Nabel eng, trichterfg., durchgehend, an der Mund, kreisrund (nicht erweitert), mit allen Umg. m. 0. to. sichtbar. — Sp. 36—39. C. Hydatina. Geh. eng genabelt, Umg. schneller zunehmend, der letzte relativ viel grösser, Mund. z. horizontal, loeit mondfg. — Sp. 40—52. 30 1. H. |>Jirthenic:i. Bqf. Geh. z. kugelfg., oben verhält- nissiuäpsig s. convex, unten um die Nabelgegend concav, glatt; Umg. 5, regelmässig und z. schnell zunehmend, gewölbt, der letzte fast rund; Mund, mondfg. ausgeschnitten, halbrund, Spindelrand robust. Br. 3, H. 2 mm. (Sahel d'Alqer.) l'cchaud Exo. mal. M. Afr. 1883 p. 25. (Rot.) 2. H. uchidoeil B. (CI.) 18. H. poduliCil (less. Geh. linsenfg., fein gestreift; Umg. 4, langsam zunehmend, der letzte erAveitert, doppelt so breit als der vorletzte, oben flach, unten um den Nabel etwas eingesenkt; Gew. flach; Naht seicht; Mund, weit, breit mondfg., höher als breit. Br. 3*/5, H. 1 '/s mm. (Podolien.) Malak. Bl. N. F. 11. 1880 p. 201. (Cl.) 19. H. petricola Faul. Geh. gewölbt-niedergedrückt, weisslich, zerbrechlich, kaum merkbar gestreift; Umg. 5 — 6, etwas gewölbt, regelmcässig schnell zunehmend, der letzte etwa ^/j breiter als der vorletzte, gedrückt-gerundet; Gew. fast flach, mit feinem, z. stumpfem Apex; Naht tief, gerandet; Mund, wenig schief, mondfg. -eirund, Mundränder mit einem breiten, dünnen, opaken Callus verbunden; Nabel eng, durchgehend. Br. 3^4 — 41/4, H. 1 '/j — 1 ^''3 mm. (Sardinien.) Fauna Sard. 1882 p. 38 t. 2 f. 6. * H. pinii Stab, in sc. Geh. eng genabelt, mit schwach gewölbtem Gew., weisslich, feingestreift; Umg. 4 ','2, regel- mässig zunehmend, etwas convex; ^&\\i fadenrandig , d.. h. unten von einer erhabenen Linie begleitet; Mund, breit mondfg. Br. 4^/3, H. 2 mm. (Italien, Moidart'.) 20. H. targioniaiia Paul. Geh. gewölbt-niedergedrückt, weiss, glashell, dünn, stark glänzend; Umg. b^j^ — Q, schwach gewölbt, die ersten langsam regelmässig zunehmend, der vor- letzte etwas breiter, der letzte z. gross, doppelt breiter als 3 u der vorletzte, gerundet, unten schwach convex; Gew. etwas gewölbt, mit feiner stumpfer Spitze; Naht tief; Mund, schief, tief mondfg. ausgeschnitten; Nabel eng. Br. 4, H. 2 mm. (Sardinien.) Fauna Sard. 1882 p. 40 t. 2 f. 7. (Paul.) 21. H. aildreapi Bttg. Geh. niedergedrückt, glashell, fein gestreift; Umg. 4, z. schnell zunehmend, z. hoch, der letzte fast doppelt breiter als der vorletzte, unten schwach gewölbt; Gew. s. wenig erhoben; Naht einfach; Mund, weit, breit mondfg., fast so breit wie hoch; Nabel mittelmässig offen. Br. 3 ^/j, H. 1 '/j mm. (Schioeiz, DMemont.) Jahrb. Mal. Ges. 1880 p. 37. (Bttf*-.) Am meisten gleich der narbonensis, aber ver- schieden durch Unig. oben u. unten mehr winklig, Mund, weiter u. Nabel fast doppelt breiter. 22. H. pfeifferi Wed. Geh. eng genabelt, niederge- drückt, fast scheibenfg., s. fein gestreift, glashell; Umg. 6, schwach gewölbt, eng aufgerollt, der letzte unten wenig ge- wölbter; Gew. kaum erhoben, mit feinem Apex; Naht einge- drückt, fast gerandet; Mund, wenig schief, eng mondfg., Ober- rand s. kurz, Unteri'and vom Festepunkte aus fast gleichmässig gebogen. Br. 5, H. 2 mm. (Dalm., Ins. Lacroma hei Ragusa.) Pfr. — Syu. Hx. hutschigi Pfr. 1865 p. 104. (Pfr.) 23. H. Cavaiinae Paul. Geh. verhältnissmässig weit ge- nabelt (der Nabel vom Spitze ab spii-alig aufgerollt, an der Mund. z. stark erweitert), flach, mit flach kegelfg. -erhobenem Gew., unter der Loupe zierlich feingestreift, weisslich, glas- artig; Umg. 5, schwach gewölbt, langsam regelmässig zuneh- mend, der letzte \'j breiter als der vorletzte, gerundet, unten leicht abgeflacht; Naht z. eingedrückt; Mund, breit mondfg., Unterrand am Festepunkte bogig, dann schwach gekrümmt. Br. 3, H. 1 Va mm- (Italien, Mte Morrone.) Contrib. Fauna mal. ital. 1881 p. 16 t. 1 f. 3. 24. H. botterii (Parr.) Pfr. Geh. niedergedrückt, glas- hell, fast glatt; Umg. 4 '/j — 5, langsam zunehmend, der letzte wenig breiter als der vorletzte, rundlich, nach aussen gewölbter; Gew. flach; Naht tief eingeschnürt; Mund. z. breit mondfg.; Nabel ei'weitert, die Umg. deutlich zeigend. Br. 2 ^/j — 2^/5, H. 1 mm. (Dahnatien, Croatien, Griechenland, Italien.) Monogr. Helic. III. 1853 p. 66 (Ilx. cryst. var.), Cless. Mal. Bl. 1877 t. 1 f. 3. — Forma 1) major, Umg. fast 5, Br. 3'/8, II. 1 '/s mm. 25. H. clessilli Hesse. Unterscheidet sich von botterii namentlich durch das engere u. etwas mehr erhobene Gew., einen Umg. mehr bei gleicher, sogar geringerer Grösse, noch weiteren Nabel, schmälere Mund, und weniger gewölbte Unter- seite. Br. 2'/j, H. 1 mm. (Griechenland, Tinos.) Jahrb. Mal. Gea. 1882 p. 318 t. 12 f. 2. (Hesse.) 35 26. H. zakyilthia Hesse. Untersclieidet sich von hotterii durch geringere Grösse, etwas höheres Gew., ein wenig engeren Nabel, sonderlich an der Naht feingestreiftes Geh. und mehr gerundete, weniger schief mondfge Mund. Br. 2, H. ^/^ mm. (Griechejiland hei Zante.) L, c. p. 319 t. 12 f. 3. (Hesse.) 27. H. etrusca Paul. Geh. flach, mit relativ weitem trichterfgem Nabel, glasartig, nur bei stärkerer Vergrösserung feingestreift; Umg. 4 — ^V/j, schwach gewölbt, regelmässig zu- nehmend, der letzte etwa '/a breiter als der vorletzte, unten etwas abgeflacht; Naht z. tief, gerandet; Mund, weit mondfg., Unterrand s. schwach gekrümmt. Br. 1 '/j, H. ^^^ mm. (Itah, Toscana.) Maioiinux &c. 1878 p. 25, Contrib. &c. 1881 t. 1 f. 4, Kob. Icon. N. F. f. 43. — Grösse nach Paul.: Br. 2, H. 1 mm. 28. H. blanci Hesse. Sehr verwandt der etrusca, aber enger gewunden (Umg. 4 ' /j) und durch den wesentlich schmä- leren letzten Un)g. verschieden. Br. 1 '/a^ H. ^/^ mm. (Griechen- land, Ins. Syra.) Jahrb. Mal. Ges. 1882 p. 319 t. 12 f. 4. (Hesse.) 29. H. pygmaea Bttg. Geh. offen u. durchgehend ge- nabelt, scheibenfg. flach, mit kaum vorspi'ingendem fast flachem Apex, feingestreift; Umg. 3, s. langsam zunehmend, wenig ge- wölbt, der letzte '/^ breiter als der vorletzte, unten abgeflacht; Naht z. tief; Mund, stark ausgeschnitten, mondfg., Mundränder fast kreisfg. gebogen u. der Spindelrand bildet mit der Basis einen spitzen Winkel. Br. 1 */g, H. ^/g mm. (Tißis bei Martkopi.) Jahrb. Mal. Ges. 1880 p. 118 t. 4 f. 8, Kob. Icon."N. F. f. 13. (Bttg.) 30. H. SUbCJirinata Cless. Geh. gedrückt, glashell, fein gestreift; Umg. 6, s. langsam zunehmend, der letzte nach oben fast gar nicht, nach unten s. stark gewölbt, wesshalb die Umg. nach oben abgerundet-gekielt erscheinen; Gew. wenig erhoben; Naht tief; Mund. s. schmal mondfg. Br. 2^1,, H. 1 Vs mm. (Siebenbürgen.) Mnl. Blatt. 1877 p. 129 t. 1 f. 5. (Cl.) 31. H. niica West. Geh. trichterfg. genabelt (Nabel an der Mund, wenig erweitert), niedergedrückt, beiderseits dicht gestreift, unten stärker u. mit einigen Rippenstreifen, weisslich; Umg. 4 '/j, langsam zunehmend, etwas gewölbt, an der seichten feingerandeten Naht etwas abgeflacht, der letzte wenig breiter als der vorletzte, gerundet; Mund, eng mondfg., Unterrand nahe der Insertionsstelle schnell bogig hinaufgekrümmt. Br. 2^/4, H. 1 mm. (Frankreich bei Marseille: Ancey.) 32. H. COlltracIa West. Geh. stark zus. -gedrückt, weiss, durchscheinend, fast glatt; Umg. 5 '/j — 6, s. langsam zuneh- mend, s. wenig gewölbt, nach oben u. unten fast ein wenig eckig angelegt, s. wenig über einander gelegt, der letzte s. unbedeutend breitei' als der vorletzte, unten abgeflaclit; Naht etwas vertieft; Gew. in der Mitte scliAvacli erhoben; Mund, eng halbmondfg., Spindelrand eine fast rechtwinklige Ecke mit dem s. schwach gekrümmten Unterrande bildend. Br. 2 '/j — B, H. 1 mm. (Sckiceden, Norwegen, Norddeutschland, Frankreich.) Fauna moll. Su., Nerv., Dan. 1873 p. 56, Cless. Jahrb. Mal. Ges. 1875 t. 2 f. 1. — Syii. H. cri/atallina Reinh. Var. dubriieili Cless. (Mal. Blatt. 1877 t. 1 f. 4):. Ober- u. namentlich Unterseite etwas mehr gewölbt u. Gew. etwas höher, Nabel etwas weiter, Miind. etwas breiter; Br. 2'/.^, H. 1 '/j niii- (Südfrankreich, Schweiz.) 33. H. jickelii Cless. Geh. s. zus. -gedrückt, s. fein u. unregelmässig gestreift; Umg. 6, s. langsam zunehmend, der letzte ganz wenig breiter als der vorletzte, nach der Aussen- seite etwas, nach oben u. unten s. wenig gewölbt; Gew. kaum etwas erhoben; Mund. s. enge, s. schmal-mondfg.; Nabel weit- stichfg. Br. B'/j, H. 1 '/^ mm. (Siehenhärgen.) Malak. Blatt. 1877 p. 130 t. 2 f. 8. (Cl.) 34. H. kutschigi Walderd. "Geh. mit s. kleinem Nabel, niedergedrückt, oben ganz flach, gelblich, durchscheinend, glän- zend, 8 Umgänge, Mundsaum geradeaus, Breite 2 mm., Höhe i mm., dem Planorbis coutortus ähnlich. (Glinta di Dohrotd in Ucdmcdia.y^ Walderd. in Verh. der zool.-bot. Ges. in Wien 1864 p. 504. — Syn. Zonites walderdorfß Bgt. ap. Serv. Etüde moll. en Esp. 1880 p. 27. 35. H. SOrelljl JIss. Geh. grauweiss, feingestreift, son- derlich unten; Umg. 6 ^'^ — 7, s. langsam zunehmend, z. gewölbt, der letzte nicht erweitert, unten wenig gewölbt; Gew. etwas u. regelmässig gewölbt, mit z. grossem Apex; Naht vertieft, fein gerandet; Mund, schmal mondfg. ; Nabel stichfg, Br. 4, H. 1 ^/j mm. (Iranskaukasien.) Coq. Schläfli II. 1863 p. 27. (Mss.) 36. H. eustilba Bgt. Geh. eng aber durchgehend, durch- bohrt, fast scheibenfg. flach, glasartig, glatt; Umg. 5, regel- mässig z. rasch zunehmend, ganz wenig gewölbt, der letzte nur wenig breiter als der vorletzte, gerundet u. nach unten gewölbt-aufgeblasen; Gew. flach gewölbt; Naht eingedrückt; Mund, breit mondfg. Br. o ^/j, H. 1 '/j mm. (Algerien.) Malacol. de l'Alg. I. 1864, p. 76 t. 4 f. 11—16. 37. H. vitreolil Bgt. Geh. trichterfg., z. offen u. per- spectivisch genabelt (Nabel regelmässig spiralig erweitert), niedergedrückt, fast glatt; Umg. 5, s. langsam zunehmend, der letzte kaum breiter als der vorletzte, convex-geruudet, nach oben gewölbter; Mund, stark ausgeschnitten, mondfg., Oberrand gerundet, langsam herabsteigend. (Fratdcreich, S^mnien, KahijUen, Algerien) Serv. Etud. Moll, cn Esp. 1880 p. 28. (Bgt.) 37 Var. siibvitreola Bgt. 1. c. : Gew. gewölbt, Nabel weiter, Geh. grösser. (Algerien, Tunis.) 38. H. permodesta Bgt. Geh. eng trichterfg. genabelt, gewölbt; Uing. 5 V25 z. gewölbt, 8. langsam zunehmend, der letzte kaum breitei' als der vorletzte, gerundet; Mund, stark ausgeschnitten, etwas länglich halbrund. Br. 2 'Z^, H. 1 ^j^ mm. (Algier.) Pechaud Exe. mal. 1883 p. 25. (Bgt.) 39. H. (lijUlga Bgt. Geh. fast doppelt so gross wie permodesta, s. tief, aber s. eng genabelt, flach, glatt, mit feinen, opaken Spirallinien, die von Aussehen feiner Bändchen sind; Umg. langsam zunehmend bis auf den letzten, der gut ent- wickelt ist, zus.-gedrückt-gerundet; Mund, stark ausgeschnitten, halb-eifg. (Algier, Tunis.) Pechaud 1. c. p. 25. (Bgt.) C. Hydatina. 40. H. liydatiua, Rm. Geh. eng genabelt, aber mit dem vorletzten Umg. im Nabel sichtbar, niedergedrückt, weisslich, zart, z. glatt; Umg. 5, schwach gewölbt, regelmässig zuneh- mend; Gew. s. flfich gewölbt; Naht wenig vertieft, gerandet; Müud. gedrückt, mondfg., etwas eifg. -gerundet, Spindelrand qeht hoqig von der Tnsertionsstelle aus; Nabel eng, aber offen u. kreisrund. Br. ß'/j, H. 3 Ihm, (Griechoüand, Italien, Dal- matien, Kleinasien hei Smijrna.) Icon. f. 529 (Helix), Bgt. Amen, mal. I. 1856, t. 20 f. 4-6 (Zenit.). 41. H. eudedalfea Bgt. Geh. durchbohrt, etwas bläu- lich-weiss, niedergedrückt, dünn, fast glatt; Umg. 6, schwach gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte unten etwas abge- flacht; Naht eingedrückt; Mund, etwas schräg, mondfg., Spindel- rand gestreckt in die Perforation verlängert u. oben timgeschlagen diese zur Hälfte bedeckend. Br. 7, H, 4 mm, (Griechenland.) Amen. mal. I. 1850, p. 189 t. 20 f. 1—3. 42. H. Jlliceyi West. Geh. geritzt-durchbohrt, nieder- gedrückt, grünlich weiss, äusserst fein u. dicht gestreift; Umg. 6, schwach gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte doppelt breiter als der vorletzte, oben etwas gewölbter; Gew. z. ge- wölbt; Naht seicht, breit gei'andet; Mund, tief mondfg., eirund, Oberrand langsam herabsteigend, Spindelrand hoch oben mit einem kleinen triangulären umgeschlagenen u. stark niederge- drückten IjCippoi, der den Nabel zum grössten Theil bedeckt. Br. 6^/2, H. fast 3 mm. (Frankr., Pyrenäen in der Höhle bei Lestelle: Ancey.) 43. H. pseudobydatina Bgt. Geh. eng genabelt, ge- wölbt, 8. fein gestreift, glashell; Umg. 6, regelmässig z. schnell 38 zunehmend, gewölbt, der letzte relativ gross, convex-gerundet, herabfallend, ein wenig zus. -gedrückt; Naht deutlich; Mund, schief, mondfg., nach unten u. aussen erweitert, etwas breiter als hoch, Unterrand bogig; Nabel klein, tief, an der Mund, kreisrund. Br. 6, H. 3 mm. (Franhr., Spanien, Italien, Sici- lien, Algier.) Amen, malacol. I. 1856 p. 189 (Zenit.). 44. H. illilllta Bgt. Geh. noch enger genabelt als bei pseudohi/t., convex, glashell, fein gestreift u. wie strahlig an der Naht; Umg. 5,- regelmässig zunehmend (die ersten 4 aber schmäler u. der letzte etwas breiter als bei pseudohyd.), schwach gewölbt, der letzte fast rund; Naht wenig stark; Mund, schief, mondfg. -rund, gleich breit wie hoch. Br. 5, H. 3 mm. (Frank- reich bei Lyon.) Seivain Etmle Moll, eti ^>p. 18R0 j). 22. (Bgt.) 45. H. linibnitica Bgt. Geh. etwas weiter genabelt als bei pseudolujd., wenig convex, s. stark glänzend, besonders unten, oben s. fein gestreift; Umg. 5, regelmässig z. schnell zunehmend, s. wenig gewölbt, der letzte z. breit, oben gut gewölbt, unten etwas abgeflacht; Mund, etwas schief, ausge- schnitten, länglich-gei'undet in die Quere. Br. 6, H. 2 '/j mm. (SiciUen, Spanien.) Servain 1. c. p. 22. (H.ut.) 46. H. Zilliclea Bgt. Geh. punktfg. durchbohrt, nieder- gedrückt, fast vollkommen glatt; Umg. 5, regelmässig z. schnell zunehmend, fast flach, der letzte deutlich grösser, unten ge- rundet; Naht deutlich; Gew. kaum etwas convex; Mund, wenig schief, mittelraässig ausgeschnitten, länglich-gerundet, Oberrand schwach vorgezogen. Br. 6, H. 2 '/j iiini. (Sicilien.) Servain 1. c. p. 23. (!;gt.) 47. H. sedeiltjiria Bgt. Geh. z. eng genabelt, nieder- gedrückt, schwach convex, besonders oben zierlich dicht ge- streift; Umg. 5, regelmässig z. schnell zunehmend, der letzte oben weniger gewölbt als unten, grösser u. mehr gerundet gegen die Mund, zu; Naht deutlich; Mund. s. schief, ausge- schnitten, fast länglich-gerundet, Oberrand stark vorgezogen, Unterrand gerundet. Br. 5, H. 2 '/^ mm. (Frankreich.) Serv. 1. c. p. 23. 48. H. Il0('tn:)bllll(hi Bgt. Geh. s. eng genabelt, nieder- gedrückt, kaum convex, massig glänzend, oben dicht u. fein gestreift, unten glatt; Umg. 4, die 3 ersten regelmässig, der letzte s. schnell zunehmend, dieser unten gut gewölbt; Mund, wenig schief, weit, ausgeschnitten, länglich-gerundet. Br, 3^/2, H. 2 mm. (Frankr., Dep. Var.) .Seiv. 1. c. p. 24. (Bgft.) 49. H. Intohricolil Bgt. Geh. eng durchbohrt, zus.- gedrückt, glänzend weiss, glatt (o. bei starker Vergrösserung 39 feingestreift); Umg. 5, fast abgeflacht, regelmässig zunehmend, der letzte undeutlich kantig, obenher fast flach, unten gewölbt; Naht eingedrückt; Mund, schräg, länglich mondfg., Spindelrand schwach umgeschlagen. Br. 5, H. 2 ^|^ mm. (Griechenland bei Megara.) Amen, malacol. I. 1856, p. 191 t. 20 f. 7—12. (Bgt.) 50. H. mentouica NeviU. Geh. eng durchbohrt, un- deutlich feingestreift, hornfarben, glänzend, mit erhobenem Gew. ; Umg. 6, schwach gewölbt, regelmässig s. langsam zunehmend, der letzte etwas zus. -gedrückt, an der Mund, schmal (nicht erweitert), unten gewölbt; Mund, fast rund, mit den Rändern regelmässig gerundet u. etwas verdickt. Br. 5 ^\^^ H. 3 ^/g mm. (Frankr., Alpes- Maritimes.) Proceed. zool. soc. Lond. 1880 p. 107 t. 13 f. 3. (Nev.) 51. H. liypogaea (Bgt.) Ancey. Geh. offen genabelt, ge- wölbt, undeutlich feingestreift; Umg. 5, z. schnell zunehmend, schwach gewölbt, der letzte etwas aufgeblasen, an der Peri- pherie gut gerundet; Gew. z. erhol)en, s. breit abgeflacht ko- nisch, mit grossei', stumpfer Spitze; Naht fein; Mund. z. gross, ausgeschnitten, in die Quere etwas länglich, an der Basis ge- rundet. Br. 6, H. 2 '/j mm. (Frankr) Bull. soc. mal. de Fr. 1884 p. 158. (Anc.) 52. H. orata Let. Geh. halbbedeckt durchbohrt, nieder- gedrückt, s. schwach gewölbt, fast glatt, nur an der Naht etwas gestreift; Umg. 6, s. langsam zunehmend bis auf den letzten, breiten; Mund, stark ausgeschnitten, mondfg., in trans- versaler Richtung erweitert, unten regelmässig gewölbt-gerundet, Spindelrand oben ausgebreitet-umgeschlagen. Br. 6, H. 3 mm. (Cor/n, Ungarn.) Servain Hist. mal. Lac Balaton 1881 p. 18. (Serv.) 2. Zonitoides Lehmann. (Malak. Blatt. 1862.) 53. H. nitida Müll. Geh. offen genabelt, kugelig-ge- drückt, dicht feingestreift, stark glänzend, kastanien- o. gelb- braun; Umg. 5, z. langsam zunehmend, z. gewölbt, der letzte grösser, unten etwas abgeflacht; Gew. wenig erhoben; Naht z. tief; Mund, rundlich-mondfg. Br. 5 — 6, H. 3 mm. (Europa, Algerien, Kaukasien, Tibet, Turkestan, Sibirien.) Verm. Hist, II. 1774 p. 32 (Helix), Dup. Hist. t. 10 f. 4. — Syn. Hx. nitens Gmelin 1788, Hx. succinca Stud.. 1789, Hx. Iticida Drp. 1805, Rm. Icon. f. 25. — Forma 1.) borealis Cless. ' (Mal. Bl. 1878 t. 3 f. 4—5), niederge- drückt, Gew. kaum erhoben, Naht tiefer. (Nordschweden.) Var. parisiaca. Mab, (Hist. mal. bass. Paris 1871): weit genabelt, gewölbt, Umg. 5 — 6, gewölbt, der letzte gross, gerundet, unten nicht abgeflacht; Br. 7— 7'/j, H. 372— 4 mm. (Frankreich, Schweden.) Oxychilus paris. Jouss. Bull. soc. zool. 1877 t. 1 f. 45—46. 40 Var. niMclioi Serv. (Eturle Moll, on Esp. 1880): offen, durchg:ehei)d genabelt, feinjrestreift, an der tiefen Naht stärker, fast flach niederpediückt , Umg. 5, s- erewölbt, Mund, wenig mondfg., fast lund; Br. S'/s, H- 3 mm. (Spanien.) * H. oltlsiiina Fagot. Geh. eng trichterfg. genabelt, daclifg. niedergedrückt, zerbrechlich, hornfarben-gelblich, s. fein gestreift; Umg. 5, langsam, regelmässig zunehmend, s. schwach gewölbt, der letzte kaum grösser, unten aufgeblasen-gewölbt, an der Naht plötzlich zus. -gedrückt; Naht tief, wie rinnen- artig; Mund, schief, mondfg. -oval. Br. 5, H. 3 '/a d^™- (Frank- reich, Mas-d' Agenais, Ungarn.) Diafxn. d'esp. nonv. 1884 p. 15. (Fag.) 54. H. norvegica B. Esm. Geh. massig offen genabelt, beiderseits fast gleich gewölbt, dicht regelmässig gestreift, sonderlich unten glänzend, grünlich; Umg. 4 V2 — ^' schwach convex, der letzte verbreitert, unten gewölbt; Naht wenig tief; Mund, gerundet-mondfg., Unterrand bogig. Br. 7 — 7 ^/j, H. 3 V4 — ^ ^'4 Kl™- (JS'orivegen.) JS'yt Magaz. for Nat. vid. 1879 p. 217, West.' K. Vet. Ak. Förli. 1881 p. 36. 55. H. exCilvatji (Bean) Alder. Geh. 5. loeit genabelt, alle Umg. im Nabel zeigend, gedrückt-gewölbt, dünnschalig, stark xmregehnüssig gestreift, an der Naht fast rippenstreifig; Umg. 5, langsam regelmässig zunehmend, gut gewölbt, der letzte kaum breiter als der vorletzte, stielrund; Naht tief; Mund, fast kreisrund, wenig ausgeschnitten. Br. 6- 6 '/j, H. 3 mm. (England, Schlesxcig hei Flensburg.) Cat. North. Moll. 1830 p. 13 \Helix), Giay ap. Turt. Man. 1840 t. 13 f. 138, Forbes & Hanl. Bist. 1853 t. 121 f. 2-4. - Forma 1.) vitrina Jeffr., grünlich-weiss. 3. Polita Held (Isis 1837). TAicilla Lowe 1854, Aplostoma Moq.-Tand. 1855, Euhyalina Albers 1857. Uebersicht. f Geh. klein. *) Geh. icinzig Mein (1 : 1 mm.), eng genabelt, kugelig, Umg. lungsam zunehmend. — Sp. 56. **) Geh. massig klein (meist 4 : 2 mm.). a. — Geh. ohne distincte Spirallinien (doch mit- unter spiralgestreifi). a) Geh. iveit perspectivisch genabelt, fast glatt o. s. fein gestreift, fast fluch, Umg. z. schnell zunehmend, letzter breit- — Sp. 57—63. ß) Geh. eng genabelt, gewölbt, fast glatt, Umg. langsam zunehmend. — Sp. 64. 41 }) Geh. eng durchgehend genabelt (Nabel an der Mund, enoeitert) , stark ge- streift, Naht gerundet. — S}). 65—67. b. — Ge?i. oben wit 6—8 Spirallinien. (Geh. flach, Umg. s. langsam zunehmend, Nabel z. weit, Naht gerandet.) — Sj). 68. ff Geh. grösser. *) Gew. iceit in Umriss; Umg. langsam o. regelmässig zunehmend, der letzte nicht erweitert. a. — Nabel eng o. massig; Umg. regelmässig (u. dann sind alle schmal) o. unregelmässig (ii. dann der letzte schnell, die übrigen langsam) zunelimend. u) Alle Umg. s. langsam zunehmend, der letzte kaum breiter als der vorletzte, an der Peripherie gerundet; Gaumen meist mit einer dünnen, iveissen Wulst. au) Geh. in die Quere hin gestreift, sonst glatt; Nabel eng. — Sp. 69-73. ßß) Geh. grob quergestreift samt mit zahlreichen, in ■'•j}iralfgen Reihen geordneten Knötchen auf der Oberseite. -- iSp. 74. ß) Die ersten Umg. langsam zunehmend, der letzte oft bedeutend breiter als der vorletzte, meist gerundet, alle an der tiefen Naht deutlich kantig. aa) Mund, dreieckig, tief herzenfg. ausgeschnitten. — Sp. 75. ßß) Mund. oval-mondfg. — Sp. 76-78. •/) Umg. wie bei ß, aber der letzte stark zus.-gedrückt, meist an der Peripherie kantig o. gekielt. au) Geh. s. niedergedrückt , meist dicht u. fein spiralgestreift. Gew. niedrig, dachfg., letzter Umg. deutlich breiter, kantig. (Ital., Sard. de) — Sp. 79-86. ßß) Geh. s. niedergedrückt, nicht spiralgestreift,Geio. flach o. breit u. schivach gewölbt, letzter Umg. breiter, meist kantig. (Krim.) — ISp. 87—89. •/•/) Geh. linsenfg. zus.-gedrückt, an der Peripherie kantig, nur quer- gestreift, Umg. weniger langsam, regelmässig zunehmend, Mund, aussen winklig. (Ital., Sic, Ba- lear.) — Sp. 90-92. 42 <1i)) Geh. schcibenfg., Umg. 1—5 s. langsam zunehmend, der letzte gross, fast 3 mal so breit als der vorletzte, beiderseits gleich, an der Peripherie gekielt. (Afr.) — Sp. 03. b. — Nabel s. eng, fast nur stichfg.; letzter Umg. meist gross; Geh. st arlc glänzend, wie polirt, meist s. dünn u. zerbrechlich, oft unten stärker gewölbt als oben; Naht meist flach. — 1) Geh. grösser (10—19 : 5—9 mm.) , Sp. 94-96; 2) Geh. kleiner (7-8 : 3-4 mm.), Sp. 97-99. c. — Nabel meist eng (selten z. offen); letzter Umg. ^Ii~l mal breiter als der vorletzte, hinten meist gerundet; Geh. dünn, stark glänzend, s. fein gestreift; Naht meist flach. — Sp. 100—103. d. — Nabel massig o. offen, mitunter weit; Umg. regelmässig zunehmend. a) Nabelgegend nicht ausgehöhlt; letzter Umg. unten abgeflacht.— Sp. 104 — 112. ß) Nabelgegend nicht ausgehöhlt; letzter Umg. unten gewölbt. — Sp. 113—116. ;) Nabelgegend ausgehöhlt, letzter Umg. unten abgeflacht. aa) Unterrand der Mund, nicht vor- gezogen. — iSp. 117—124. ßß) Uiiterrand der Mund, leicht vor- gezogen, etwas verdickt. (Kau- kas.) — Sp. 125—126. '') Gew. kleiner in Umriss; Umg. unregelmässig zu- nehmend, der letzte beträchlich breiter als der vor- letzte u. schnell gegen die Mund, anwachsend. a. — Gew. kaum o. wenig breiter als der gegen die Mund, stark erweiterte letzte Umg.. ge- wölbt. — Sp. 127. b. — Gew. viel breiter als der grosse, aber cornen nicht jjlötzlich erweiterte letzte Umg., meist flach; die ersten Umg. langsam, die letzten schnell zunehmend. — Sp. 128—145. c — Geic. relativ klein, kaum o. nicht iveiter als der s. stark gegen die Mund, hin erweiterte letzte Umg.; Nabel weit, spiralig aufgerollt. a) Gew. m. 0. w. gewölbt, letzter Umg. oben gewölbter als unten. — *Sjj. 146 — 147. ß) Gew. fast flach, letzter Umg. unten geiüölbter als oben. 43 au) Mundränder weit getrennt, ohne Knötchen; Spindelrand mn den Nahel kurz zur. -gebogen. — Sp. 148-151. ßß) Mundränder einander s. genä- hert, mit Knötchen an den In- sertionen : Spindelrand fast ge- radlinig dem Nabel vorbei hin- arisgezogen. — Sp. 152. 56. H. lawleyailJi Bgt. Greh. eng genabelt, gedrückt- kugelig, weisslich glashell, s. zerbrechlich, fast glatt; Gew. s. gewölbt, mit abgerundetem Wirbel; Uiug. 4 ^'^ — 5, regelmässig langsam zunehmend, schwach gewölbt, der letzte etwas grösser, in der Mitte etwas kantig; Naht eingedrückt; Mund, wenig schief, moudfg. -gerundet, Unterrand stark bogig gekrümmt, Spindelrand ausgebreitet u. umgeschlagen. Br. 1, H. 1 mm. (Italien im Auswurfe des Arno bei Firenze.) Moll, nouv., lit. &c. 1863 p. 53 t. 8 f. 11 — 14. (Bgt.) 57. H. cliirsi Held. Geh. gegen die Mund, weit genabelt, niedergedrückt, weiss, an der Naht dicht gestreift; Gew. fast platt; Umg. 4 '/j, regelmässig rasch zunehmend, jeder doppelt so breit als der vorhergehende, unten gewölbt; Naht wenig tief, breit gerandet; Mund, wenig schief, gerundet, wenig aus- geschnitten, Spindelrand fast gerade. Br. 4 — 4^/^, H. kaum 2 mm. (Bayrische Alpen, Tirol, Schweiz.) Isis 1837 p. 901. 58. H. pilatica Bgt. Geh. gegen die Mund, erweitert genabelt, zus. -gedrückt, oben flach, durchscheinend, glänzend, glatt, weisslich; Umg. 4' ^ — 5, abgeflacht, die ersten regel- mässig langsam zunehmend, der letzte breit, erweitert, unten gewölbt, gerundet; Mund, mondfg. gerundet. Br. 4, H. 2 mm. (Schweiz, Südfrankreich.) Malac. (^natie Cantons 1862 p. 17 t. 1 f. 6—10. (Bgt!) 59. H. puru Alder. Geh. weit u. tief genabelt, oben etwas convex, graulich-weiss, schwach grünlich, matt, s. fein quergestreift, äusserst fein spiralstreifig; Umg. 4 — 4'/2, regel- mässig zunehmend, an der Naht etwas quer, der letzte gegen die Mund, gedrückt, verbreitert, etwa die Hälfte breiter als der vorletzte; Naht eingedrückt, nicht gerandet; Mund, rund- lich-eifg., herabgesenkt. Br. 4 — 4 Vj, H. 2 — 2 Vj mm. (Nord- und Mitteleuropa, Kaukasus.) Catal. North. Moll. 1830 p. 12 (Helix), Moq.-Tand. Eist. II. t. 10 f. 22-25 (Zon.). — Syn. Hx. nitidosa Fer. 1822 pr. p. (nomen), Diipuy pr. p. Hist. 1849 t. 11 f. 3. Var. lenticularis Held. (Isis 1837): mehr niedergedrückt, hell hornfarben, spiralstreifig mit undeutlichen Querstreifen, letzter Umg. mehr gerundet, gegen die Mund, nicht erweitert, Mund, rundlich. (Südeuropa, s. selten in Dänemark u. Schweden.) 44 60. H. Ildvarica Serv. Geh. offen genabelt, fast flach niedergedrückt, zerbrechlich, hornfarben, glänzend, s. undeutlich gestreift; Umg. 3 '/j, s. schnell zunehmend, der letzte gross, an der Mund, weit, oben gerade, unten z. bauchig, gerundet; Mund, fast vertikal, länglich, wenig mondfg. ausgeschnitten. Br. 4, H. 2 mm. (Ungarn hei Udvari.) Malacol. lac Balaton 1881 p. 17. (Serv.) Gl. H. COUrquini ßgt. Geh. durchgehend erweitert ge- nabelt, fast flach niedergedrückt, glänzend, fast glatt, hellhorn- farben; Umg. 5, regelmässig zunehmend, letzter etwa ^j^ breiter als der vorletzte, gedrückt-gerundet; Naht eingedrückt; Mund, schief, länglich-oval, mondfg. ausgeschnitten, Aussenrand bogig vorgezogen, dunkler gefärbt. Br. 6, H. 2 '/j mm. (Spanien.) Rev. & mag. zool. 1870 p. 93 t. 16 f. 17-22. (Bgt.; 62. H. lllistu West. Geh. weit u. perspectivisch ge- nabelt, niedergedrückt, oben schwach gewölbt, beiderseits horn- farben, fein u. dicht (an der Naht stärkex^) gestreift, glänzend; Umg. 4 '/j, schnell zunehmend, gewölbt, der letzte fast doppelt breiter als der vorletzte, dieser mehr als doppelt breiter als der drittletzte; Naht seicht, nicht gerandet; Mund, etwas her- absteigend, länglich eirund, schwach mondfg. ausgeschnitten; Nabel tief, offen, gegen die Mund, schnell aber bogig erweitert. Br. 4'/'2, H. 2'/2 mm. (Italien, Me Codano: Pini.) 63. H. brngUOUiiina Beti. Geh. weit genabelt, fast elliptisch, stark glänzend, glashell, gelblich, z. zerbrechlich, fein gestreift; Umg. 3, der letzte grösser; Mund, schief, mondfg., Mundsaum gerade, schfwf. Grösse — ? (Sicilien.) 111. sist. crit. 1856, t. 3 f.l, Nuovo Cat. 1882 p. 74. (Ben.) 64. H. CaniieliensiS P/r. Geh. eng genabelt, gedrückt, fast glatt, hornfarben, mit undeutlichen rothen Striemen; Gew. gewölbt; Umg. 4*/2, langsam zunehmend, schwach gewölbt, der letzte gerundet; Mund, schief, mondfg. Br. 3 '/.i,H. kaum 2 mm. (Syrien, M. Karmel.) Proc. zool. soc. 1861 p. 21. (Plr.) 65. H. hainnionis Ström. Geh. genabelt (Nabel eng, an der Mund, erweitert), niedergedrückt, schwach gewölbt, hornbraun (wenn das Thier lebt kastanienbraun), oben regel- mässig z. stark gestreift, glänzend; Umg. 4, regelmässig zu- nehmend, an der Naht flach, der letzte niedergedrückt, mehr als doppelt breiter als der vorletzte, gegen die Mund, zu stark nach abwärts erweitert, oft rothgelb; Naht z. eingedrückt, unten mit einer parallel laufenden Linie; Mund. weit, ausge- schnitten, eirund, im Alter mit lippenfg. verdicktem Saum, 45 Unterrand s. wenig gebogen. Br. 3 '/j — 4 ^/j, H. 2 mm. {Europa, Kaukasien, Sibirien; Amurgebiet, Nordamerika.) Tioridj. Selsk. Skrift. 1765 p. 43ö t. 6 f. 16 (üelix). — Syn. Hx. Jiitiduiä vnr. Drp. Hist. 1805 t. 8 f. 21- -22, Hx. striatuJa Gray 1821 (nomen), Hx. radiatula Alder 1830, Dup. 1850 (Hist. t. 11 f. 4), Hx. mtidosa (Fer. pr. p.) Rrn. Icon. f. 33, Zon. rad. Bgt. Mal. Gr. Cliartr. 1864 t. 3 f. 15—20; Hx. electrina Gould 1841, Zun. virididus Ben. 1878. — Forma 1.) viridula Mke. (Syn. 1830), grünlich, glashell. (50. H. petronella (Ch.) Ffr. Geh. genabelt (Nabel eng u. tief, an der Mund. z. stark erweitert), breit u. z. hoch gewölbt, dicht u. regelmässig rippenstreifig, grüulich-glashell (mit dem Thiere aschgi'au); Umg. 4 '/j — 5, regelmässig z. schnell zunehmend, etwas gewölbt, der letzte gar nicht erweitert, nicht doppelt breiter als der vorletzte, gerundet; Naht z. eingedrückt, gerandet; Mund, herabsteigend, wenig ausgeschnitten, gerundet. Br. 4 '/j — 5 '/'j, H. 2 \'j — 3 1/4 mm. (Nordeuropa, Alpländer, Kaukasien, Sibirien; Amurgebiet.) Mon. Hei. HI. 1853 p. 95 (Hx.). — Syn. Zon. purns Macq. 1844, Hx. pura Mts. 1857, Hx. viridula Wallenb. (Mal. Bl. 1858 t. 1 f. 1-2), Hy. radial. Farhenahänderuny Cless. Var. jaccetaiiica Bgt. (Rev. & mag. zool. 1870 t. 16 f. 23—28): hornfaiben, Umg. langsamei- zunehmend; Br. 5 '/, , H. 3 mm. (Spanien, Kaukasien, Armenien, Persien.) Hj'. petron. var. subnitidosa Mss. G7. H. <1limontiaH:i B(jt. Geh. tief durchbohrt, nieder- gedrückt, schwach gewölbt, zerbrechlich, hornfarben, glänzend, zierlich weitläufig gestreift; Umg. 4 — 4 '/a^ schnell zunehmend, unten gewölbter als oben, der letzte gerundet, vorn gerade; Naht tief; Mund, kaum schief, gerundet, schwach mondfg. Br. 3, H. 2 mm. (Frankreich.) Malac. d'Aix-les-Bains 1864 p. 26, Mal. Gr. Chartr. t. 3 f. 9-11. 68. H. circilllllineatil (Kstr.) Ffr. Geh. z. weit per- spectivisch genabelt, fast scheibenfg. flach, obenher mit 6 — 8 feinen Spirallinien, unten nur fein radiär gestreift; Umg. 5, s. langsam regelmässig zunehmend, kaum gewölbt, der letzte kaum breiter als der voidetzte, unten etwas abgeflacht; Naht eingedrückt, gerandet; Mund, senkrecht, niedergedrückt, mondfg. Oberi'and nahe der Insertion bogig voi-gezogen, Spindelrand kurz, leicht a"usgebuchtet. Br. 5 '/j, H. 1 '/j mm. (Dahn., bei Budua u. "Lacroma.) Symb. Helic. HI. 1846 p. 68 (Helix), Kob. Icon. N. F. f. 32. (Kob.) 69. H. camelilia Bgt. Geh. eng aber durchgehend ge- nabelt, flach gewölbt, mit stumpfem Apex, hell hornfarben, gestx-eift; Umg. 6 '/j, s. langsam zunehmend, z. gewölbt, der letzte s. wenig In-eiter als der vorletzte, unten abgeflacht; Naht 46 tief, gerandet; Mund, schräg, gedrückt mondfg.-eirund. Br. 9, H. 4 mm. (Palästina, Syrien.) Test, noviss. Saulcy 1852 p. 14 (Helix). Cat. rais. Saiilcy 1853 t. 1 f. 23-28. Var. depress« Bttg. (Offenb. Ver. Ber. 1883): Umg. ge- drückter, der vorletzte fast etwas gekielt; Br. 9, H. 4'/, mm. (Syrien.) Var. froiidosula Mss. (Coq. Sclilhfli 18H3): bräunlich hornfnrben, unten heller. Gew. gewölbter, die beiden letzten Umg. breiter, der letzte z. gross, Mund, aussen mehr gerundet; \',r. {), H. 4 V, — 5 mm. (Constantinopel, Euboea.) West. & Blanc Apergu Faune Grece 1879 t. 1 i". 4. 70. H. tcstcG Phil. Geh. eng durchgehend genabelt, flach gewölbt, feingestreift, hornfarben-strohgelblich , unten heller; Umg. 7, langsam zunehmend, schwach gewölbt, der letzte wenig breiter als der vorletzte, unten etwas abgeflacht; Naht wenig vertieft, gerandet; Mund, schräg-mondfg., Spindel- rand gestreckt. Br. 10 — 13, H. 5 — 7 mm. (Sicilien.) Zeit sehr, f. Malak. 1844 p. 104 (Helix), Icon. Tl. t. 6 f. 5, Km. Icon. f. 903. — Syii. Hx. phtlipin (Testfe) Phil. 1844, Benoit 1856. Var. ros.siiiä.ssleri West. (Fauna europ. 1876): kleiner, weiter genabelt, Umg. 6. ein wenig schneller zunehmend ; Bi'. 10, H. 4 '/i mm. (Sicilien bei Palermo.) Rm. Icon. f. 904. 71. H. pjizi Bgt. Geh. tief genabelt, scheibenfg., s. wenig gewölbt, dünn, feingestreift, oben hornfarben, unten röthlich weiss; Umg. 7, langsam regelmässig zunehmend, schwach gewölbt, der letzte wenig grösser, gewölbt, unten etwas abge- flacht, an der Mund, plötzlich herabsteigend; Mund. s. schief, tief mondfg. ausgeschnitten, fast dreieckig-länglich, die Ränder durch einen feinen Callus verbunden. Br. 11, H. 5 mm. (Spa- nien bei Madrid.) Moll, nouv., litig. &v. 1866 p. 212 t. 33 f. 1—6. (Bgt.) 72. H. pomeliana Bgt. Geh. eng durchbohrt, scheibenfg., fast flach, zus.-gedi'ückt, feingestreift, hornfarben-grünlich; Umg. 6, langsam regelmässig zunehmend, kaum gewölbt, der letzte kaum grösser, zus. -gedrückt, vorn kaum herabsteigend; Mund, schief, stark mondfg. ausgeschnitten, länglich. Br. 10, H. 4 mm. (Algerien.) Moll, nouv., litig. &c. 1867 p. 229 t. 37 f. 17—20. (Bgt.) 73. H. liarlei Fagot. Geh. tief u. eng durchbohrt, nie- dergedrückt, durchscheinend, glänzend, hornfarben. zierlich fein- gestreift; Gew. s. weit, fast 4 mal breiter als der letzte Umg.; Umg. 6 '/j, alle s. langsam zunehmend, kaum convex, der letzte wenig breiter als der vorletzte, gerundet, gegen den Nabel herabfallend; Naht wenig eingedrückt; Mund, schief, mondfg., in die Quere länglich, Oberx'and regelmässig gebogen. Br. 17, H. 10 mm. (Spanien, Montserrat.) Ann. de Malacol. 1884 p. 173. 47 74. H. eurabdota Bgt. Geh. massig genabelt, scheibenfg., dünnschalig, gelblich-hornfarben, unten weisslich, glatt, glänzend, oben sind die ersten Umg. s. zierlich u. regelmässig auf Spiral- linien mit kleinen Knötchen bedeckt, die folgenden sind auch grob gestreift u. die letzten haben gegen die Mund, jedes Knötchen mit einem kurzen Haare besetzt; Umg. 5, schwach gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum grösser, vorn gerade; Mund, schief, stai'k ausgeschnitten, ge- rundet. Br. 6 '/j, H. 3 mm. (Algerien b. Bona.) Moll, nouv., litig. 1867 p. 225 t. 37 f. 1—5. (Bgt.) * H. hagenmülleri Pechaud. Geh. mit derselben eigen- thümlichen Beschaffenheit der Oberfläche wie bei eurabdota, aber etwas grösser, gewölbter, beiderseits gleich bernstein- farben, Umg. langsamer zunehmend, Mund. s. tief mondfg. aus- geschnitten, eng, oben herabfallend. Br. 8, H. 4 mm. (Algerien h. Bona.) Exe. malacol. 1883 p. 13. (Pech.) 75. H. de natale (Ben.) Pfr. Geh. offen genabelt, flach scheibenfg., matt, opak, kaum merkbar quergestreift, deutlicher spiralgestreift, gelblich (selten dunkel) hornfarben; Umg. 7, fast wie bei Hx. obvoluta aufgerollt (die des Gew. s. eng, der letzte viel grösser), der letzte gerundet, an der abgeflachten Basis stumpf kantig; Mund, (von der des Plan, nitidi erinnernd) durch die dreieckfg. eingeschobene Wand s. tief ausgeschnitten, s. eng mondfg. Br. 12 — 14, H. 5 — 6 mm. (Sicilien.) Malak. Blatt. 1853 p. 182 t. 2 f. 4-6 (Hx.). 76. H. Oropjensis Paul, in sc. Geh. eng aber durch- gehend genabelt, dünn, stark glänzend, s. undeutlich gestreift, oben röthlich-hornfarben, unten gelb-grünlich; Gew. flach, mit kaum merkbar emporstehendem Apex; Umg. 6, gewölbt, s. langsam zunehmend bis auf den letzten, der doppelt grösser ist als der voi'letzte, unten schwächer gewölbt als oben; Mund, schief, gerundet oval, tief mondfg. Br. 9, H. 4 mm. (Italien, Oropa u. Ins. Maretimo.) 11. H. villae (Mort.) Strohel. Geh. massig genabelt, fast flach niedergedrückt o. schwach gewölbt, oben bi'äunlich-horn- farben, unten grün-weisslich, s. undeutlich gestreift; Umg. 6- — 6'/j, langsam gleichmässig zunehmend, an der Naht ab- gerundet kantig, dann schwach gewölbt, der letzte unten, besonders nach dem Nabel hin, abgeflacht; Mund, schief, zus.- gedrückt, tief ausgeschnitten, oval, Oberrand z. schnell herab- fallend, Unterrand s. schwach gekrümmt. Br. 14 — 17 '/j , H. 5 — 7 mm. (Norditalien, Kärnten, Sicilien; Schweden b. 48 Kalmai', zweifelsohne eingeschleppt.) Giorn. di Malacol. J853 p. 110 (Hx), Pfr. in Mal. Hl. 185R t. 2 f. 1-3, Rm.-Kob. kon. f. 1603, 1605. — Syn. //./•. mortileti Stab. 1859, Zon. eugyrns Stab. 1859. Var. mlaiiiii West.: Urng. an der Naht "plötzlich, fast scharfkantig-, nach innen abfallend, die 4 ersten s. langsam zu- nehmend, schmal, der vorletzte fast mehr als doppelt breiter als der drittletzte, der letzte wenig (kaum '/s) hreiter als der vor- letzte. (Lombardei b. Esino: Adami.) 78. H. djurjlireiisis Deheaux. Geh. oflfen genabelt, scheibenfg., ganz iiach, unten stark abgeflacht, elegant fein, aber scharf gestreift, beiderseits blass hornfarben; Umg. 6, nahezu flach, langsam regelmässig zunehmend, der letzte ge- rundet; Naht wenig eingedrückt; Mund, schief, stark ausge- schnitten, gedrückt eifg. Br. 16, H. 5 mm. (Kabylien.) Joinn. Conch. 1863 p. 11 t. 2 f. 1 (Hx.), Kgt. Mal. Alg. I. 1864 t. 4 f. 36—38. (Deb. & Bgt.) 79. H. OppreSSa Sh. Geh. z. eng genabelt, stark nieder- gedrückt, mit vorstehendem Apex, hell hornfarben, unten weiss- lich, gi'uppenweisse grobgestreift, mit s. feinen, aber deutlichen Spirallinien; Umg. 5 '/j, z. gewölbt, die ersten langsam zu- nehmend, der letzte gleich breit wie die beiden vorgehenden zusammen, zus. -gedrückt, an der Peripherie kantig; Naht tief, rinnenartig, kaum gerandet; Mund. z. herabsteigend, halbeirund. Br. 11, H. 5 mm. (Sardinien.) Notitiaj Malacol. IL 1878 p. 6 t. 2 f. 4. 80. H. alicnrensis Ben. Geh. eng genabelt, fast durch- bohrt, z. niedergedrückt, dünn, gestreift, gelblich hornfarben; Umg. 5, langsam regelmässig zunehmend, der letzte unten etwas abgeflacht u. fällt steil in den engeren Nabel ab; Mund, gedrückt-eifg., stark ausgeschnitten. Br. 8 '/j, H. 4 mm. *(Tns. Alicuri) 111. sist. Sic. 1857 p. 99 t. 5 f. 15 (Hx.), Rm.-Kob. Icon. f. 1621. (Ben. Ä Kob.) 81. H. albinelljl Faul. Geh. offen genabelt, scheibenfg., fast flach, feingestreift u. fein spiralfg. liniirt, hell hornfarben, unten etwas gewölbt, an der tiefen, gerandeten Naht kantig, die ersten laugsam, die beiden letzten schneller (jeder doppelt breiter als der vorgehende) zunehmend; Mund, schief, mondfg.- eirund; Nabel konisch, an der Mund, kaum erweitert. Br. 13 — IG, H. 5 2/3 — 7 */j mm. (Sardinien.) Fauna di Sardegna 1882 p. 7 t. 1 f. 1. 82. H. lieYiUiaiia Paul. Geh. massig genabelt, oben etwas dachfg. -gewölbt, undeutlich gestreift, mit kaum merk- baren Spirallinien, hornfarben, unten weisslich, z. festschalig; Umg. 6 — 6 '/j, abgeflacht, die ersten langsam, der letzte schnell zunehmend, gedrückt, oberhalb der Mitte etwas kantig, unten 49 etwas gewölbter; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg.-eirund; Nabel konisch, an der Mund, etwas erweitert. Br. 11 ^/j — 13, H. 3 ^4 — 4 Va ™°i- (Sardinien.) L. c p. 8 t. 1 f. 3. 83. -H. libysonis Paul. Geh. z. eng genabelt, scheibenfg., fast flach, runzelig gestreift, mit dichten Spirallinien, gelblich- hornfarben, unten fei »gestreift; Uing. 6, langsam regelmässig zunehmend, der letzte nur etwa '/j breiter als der vorletzte, zus. -gedrückt, an der Peripherie stumpf kantig; Naht wenig eingedrückt; Mund, fast transversal, gedrückt, eirund, ausge- schnitten. Br. 10 — 10^/2, H. 4 — 4^/2 mm. (Sardinien, Italien in M. Ärgentaro.) Journ. Conch. 1879 p. 19, Fauna di Sard. 1882 t. 1 f. 4. 84. H. bullliei (Sh.) P/r. Geh. perspectivisch, z. offen genabelt, niedergedrückt, horngelb, fein u. z. weitläufig ge- streift; Urag. 5. ','2, langsam regelmässig zunehmend, der letzte zus. -gedrückt, st um jDf kantig; Naht z. seicht; Mund, transversal, gedrückt-eirund, mondfg. Br. 11, H. 5 mm. (Sardinien.) Mon. Hei. 111. 18 3 p. 85 (Hx.), P;iul. in Journ Conch. 1879 p. 16. — Syn. Hy. opaca Sh. ap. Alb.-Mts. 1860, Rni.-Kob. Icon. f. 1619. 85. H. (lidlictji Paul, in sc. Gew. weit perspectivisch genabelt, stark zus. -gedrückt, beiderseits fast ganz flcich u. dicht feingestreift; Umg. 5 V25 schwach gewölbt, an der ein- gedrückten gerandeten Naht etwas kantig, nach aussen herab- fallend, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum '/j breiter als der vorletzte, unter der Mitte stumpfkautig, unten fast flach; Mund, horizontal^ länglich elliptisch, wenig ausge- schnitten. Br. 10, H. kaum 4 mm. (Italien, Ins. Lanipedusa.) 86. H. rigiacu Bgt. Geh. eng genabelt, zus. -gedrückt, weisslich, durchscheinend, glänzend, glatt; Umg. 5, s. wenig gewölbt, die ersten langsam zunehmend, der letzte verhältniss- mässig gross, unten abgeflacht; Naht eingedrückt; Mund, kaum schief, stark ausgeschnitten, länglich-eirund. Br. 9, H. 3 mm. (Schweiz, M. Rigi.) Rov. & mag. zool. 1862 p. 439 t. 18 f. 1—5. (Bgt.) 87. H. (linpliaiiella Kryn. Geh. z. eng, aber durch- gehend genabelt (Nabel an der Mund, erweitert), oben etwas gewölbt, um den Nabel etwas eingedrückt, dicht feingestreift, oben hornfarben, unten weisslich; Umg. 6 — 6 '/j, massig ge- wölbt, an der gar nicht eingedrückten Naht etwas abgeflacht, langsam regelmässig zunehmend, der letzte nur '/j breiter als der vorletzte, unten flacher, mit Kielandeutung an der Peri- pherie; Mund, schief, breit mondfg. Br. 7 — 8^/2, H. 3 '/j — 4 mm. (Krim.) Bull. Mose. IX. 1837 p. 204 (Hx.). — Syn. Hx. multispira Pfr. 1846, Hy. taurica Cl. Mal. Bl. 1880. — Bern. Die Figur 3 b. Taf. 2 in Mal. Bl. N. F. VI zeigt die Umg. des Gew. viel zu schmal 4 50 u. den letzten Unipf. viel zu breit. In der Diagnose der H. iaurica Cl. 1. c. wird die Naht "tief eingeschnürt" genannt, was ganz unrichtig ist, nach zahlreichen Originalex. zu beurtheilen. 88. II. plalliiriil Cless. Geh. eng genabelt (der Nabel an der Müud. nicht erweitert), s. niedergedrückt, fast sclieibenfg., dünnschalig, glatt, glänzend (abgebleicht); Umg. 6, gedrückt, langsam u. regelmässig zunehmend, der letzte nicht erweitert, aber nochmal so breit als der vorletzte, ohne winkelige Anlage; Naht wenig vertieft; Mund, wenig schief, gedrückt-mondfg., Unterrand leicht gebogen. Br. 11. H. 3 Va ^^' (Krim, Ruine fsar b. Jaha.) Mal. l.lätt. 1883 \k 42 t. 3 f. 2. (Cl ) 89. W. ZOülllutjl West. Geh. eng genabelt (Nabel an der Mund, nicht erweitert), stark niedergedrückt, mit weitem, s. wenig gewölbtem Gew., horngelb, s. undeutlich unregelmässig gestreift, aber beiderseits mit zahlreichen, weisslichen, spiralfg. lauf enden, dicht stehenden Linien o. schmalen Sandern; Umg. 7, s. schwach gewölbt, langsam u. regelmässig zunehmend, der letzte kaum '/2 hreiter als der vorletzte, unten abgeflacht; Naht seicht; Mund. zus. -gedrückt, eifg., ausgeschnitten, Unter- rand schwach gebogen. Br. '25 H- "^ 'ii^"- (Krini, b. Otus: Retowski.) 90. H. leiltiforillis Kob. Geh. offen genabelt, kreisrund- linsenfg., beiderseits convex, an der Peripherie scharfkantig, gestreift, dunkel hornfarben; Umg. 5, regelmässig zunehmend, der letzte wenig breiter, unten heller, glätter; Naht deutlich, fast gerandet; Mund, raondfg. -eirund. Br. 12, H. 5 — 6 mm. (Ins. Minorka.) Nachr. bl. Mal. Ges. 188-2 p 122. (Kol).) 91. H. ])laitellil P/r. Geh. massig genabelt (Nabel ko- nisch, '/ä der Basis einnehmend), fast scheibenfg., s. dünn- schalig, deutlich u. z. rauh gestreift, z. dunkel hornfarben, fettglänzend; Gew. fast flach, mit feinem Apex; Umg. 5, schwach gewölbt, langsam zunehmend, der letzte etwas breiter, s. zus.- gedrückt. stumpf kantig; Naht eingedrückt; Mund, diagonal, gedrückt rundeifg. Br. 10, H. 3 '^i^ mm. (Sicilien.) Zeitschr. f. .Mal. 1843 ).. 14H (Hx.). Rm -Kob, Icoii. f. 1618. 92. H. majori Paul, in sc. Geh. eng durchgehend ge- nabelt, linsenfg. zus. -gedrückt, oben fast ganz flach, unten nur wenig gewölbt, s. dünnschalig, gelblich hornfarben, glänzend, unregelmässig gestreift; Umg. 5, s. wenig gewölbt, an der ver- tieften Naht etwas kantig, z. schnell zunehmend, der letzte kaum doppelt breiter als der vorletzte, an der Peripherie scharf- kantig, unten gegen die Mund, gewölbt; Mund, ganz hori- zontal, länglich-eifg., tief ausgeschnitten. Br. 8, H. 2 ^2 ™'^- (Ttalien, M. .\rgenfaro.) 51 93. H. isserica (Let.) Bgt. Geh. massig durchgehend genabelt, mit dem Gew. ganz platt niedergedrückt, s. dicht u. scharf feingestreift, oben hornfarben, unten weisslich; Umg. 6, die ersten z. gewölbt, der letzte nach aussen hin herabfallend; Naht eingedrückt; Mund, kaum schief, von der scharfen Wand tief ausgeschnitten, elliptisch, ganz horizontal, aussen winklig. Br. 14, H. 4 mm. (KahijUen.) Moll, nouv., litig. 1868 p. 261 t. 41 f. 1-7. 94. H. fflabra (Stud.) FSr. Geh. s. eng. fast stichfg. genabelt, gewölbt-niedergedrückt, dünnschalig, fast glatt, stark glänzend, oben bräunlich-gelb, um den Nabel weisslich; Gew. gewölbt; Umg. 5 — G, langsam zunehmend, gedrückt, der letzte z. überwiegend (etwa Vj breiter als der vorletzte), gerundet; Naht fein; Mund, etwas schief, z. niedergedrückt, wenig mondfg. ausgeschnitten, elliptisch o. gerundet. Br. 10 — 12, H. 4 — 6 mm. (Frankreich, Schiveiz &c.) Tnbl. syst. 1822 p. 4.=) (Hx.). Rm. Icon. f. 528, Dup. Hist. 1849 t. 10 f 8. - Syn. Hx. Ivcidu Stud. 1820, Hx. tenera Stud. 1821. Hx. exquisita Desh. 1826, Hx. aUiaria Pfr. 1848, Hy. (Gemma) '/.^, regelmässig z. schnell zunehmend, kaum etwas gewölbt, der letzte nicht doppelt l)reiter als der vorletzte, beiderseits fast gleich schwach; Gew. dachfg.-gewölbt, mit vor- stehendem Apex; Naht fein, gerandet; Mund, schief, gedrückt, mondfg.-oval, Unterrand gestrecht, nahe dem Festepunkte winklig. Br. 10 — 12, H. 5— fi mm. (Spanien h. Bilbao.) Jr.hrb. Mal. Ges. 1883 p. 55. Var. cupreH, West. : grösser, festscbalio-er, fast glanzlos, rothbraun, zuweilen um den Nabel weisslich, Mund, mehr herab- steig-end. (Bilbao.) 101. H. alliarhl Miller. Geh. z. offen genabelt, nieder- gedrückt, dünnschalig, stark glänzend, s. fein gestreift, mit äusserst feinen Spirallinien, röthlich hornfarben, um den Nabel heller; Gew. leicht gewölbt; Umg. 5—5''.^, z. convex. regel- mässig zunehmend, der letzte doppelt grösser als der voxdetzte, gerundet, unten gewölbt; Naht flach, schmal gerandet; Mund, z. gerundet, mondfg., wenig schief. Br. 6 —8, H. 3 — 4 mm. (Nord- u. Mitteleurojya.) Ann. Phil. n. s. 1822 p. 379 fHx.), Jeffr. Brit. Conch. I. p. Ifil. ~ «yu. Hv. nitetis Shepp. 1823, Hx. foetidn Stark 1828, Hx. alliucea Jeftr. 1830. — Forma 1) viridula Jeffr., glas- hell, weisslich o. grünlich. (Beschr. nach Orig.-ex. von Jeffreys.) Var. ancep.« West. (Fauna Suee. 1871): eng genabelt, grünlich, unregelniässig gestreift, Gew. nm' in der Mitte schwach erhoben, Umg. 5, z. schnell zunehmend, der letzte etwas zus.- gedrückt, Mund, diagonal, mondfg.-oval, Unterrand s. schwach gekrümmt; Br. 6, H. 3 mm. (Schweden b. Lund.) V(ir. sliepiiiauui West.: fast flach niedergedrückt, fast glatt, dünn u. glänzend, Umg. 5 ',2, regelmässig langsam zuneh- mend, ,z. gewölbt, an der eingedrückten, breit gerandefen, Naht etwas kantig, der letzte kaum '/j breiter als der vorletzte, Nabel z. offen, an der Mund, erweitert, Mund, tief ausgeschnitten, breit mondfg.; Br. 8, H. 3 mm. (Holland b. Rhoon.) Var. «suUalliaria, B(/t. CPechaud Exe. malac. 1883j:noch mehr offen genabelt als der Typus, an der Naht fein gestreift, letzter Umg. stärker entwickelt n. also die Mund, mehr in die Quere ausgezogen, f Algier.) 102. H. (lepi'essa Sterki. Geh. ganz eng durchbohrt, oben flach, nur mit einem winzigen Kegel in der Mitte, durch- sichtig , fein gestreift , glänzend , weisslich ; Umg. 5 . wenig gewölbt, weit über einander greifend, langsam regelmässig zu- nehmend, der letzte fast doppelt so breit als der vorletzte; Naht s. flach, deutlich gerandet; Mund, schräg eifg., z. gerundet, massig ausgeschnitten. Br. 8, H. 3 mm. (Oberer RJieinthal.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1880 p. 104, Kob. Icon. f. 35. (Kob.) 54 103. H. helvetiC.I Blum. Geh. eng genabelt (Nabel >/ — i/g der Basis), gewölbt-niedergedrückt, dünnschalig, stark glänzend, kaum merkbar feingestreift, hell horugelblich, um den Nabel weisslich; Gew. kugelig — fast konisch, m. o. w. hoch; Umg. 5, schwach gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte ','2 breiter als der vorletzte, unten gut gerundet; Naht wenig vertieft, schmal gerandet; Mund, wenig mondfg., eirund. Br. 8 V2 — 9^4? H. 4^/4 mm. (Schoeiz, CaM. Solothurn.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1881 p. 141. (Blum.) 104. H. celltiria Müll. Geh. massig genabelt, nieder- gedrückt, fettglänzend, undeutlich unregelraässig gestreift, oben grünlich-hornfarben, unten grünlich weiss; Gew. fast flach o. sehr schwach gewölbt; Umg. 6, langsam regelmässig zuneh- mend, wenig convex, an der Naht flach, der letzte etwa ^1^ breiter als der vorletzte, beiderseits etwas gedrückt, an der Peripherie gerundet; Naht seicht; Mund, etwas schief, z. hori- zontal, mondfg. -oval. Br. 10, H. 4 mm. (Europa, Kaukasus.) Verm Hist. li. 1774 p. 28, Helix foliiefp Beschreibuiio nach Ex. vom OriginHlfiindnrte: "in cellis vinaiiis Hafnifce"j, Rm. Icon. f. 22, 527, Dup. Hist. t. 10 f. 7. — Syn. Hx. iuckhi Mont 1823, Hx nitens Mat. & Roi^k. 1807, Zon. cell. v. complunatn Jeff'. 1862. - Forma 1.) albina, Maiilii-h-weiss, fast opak; 2.J ohscurn Loc , dunkel horn- farhen. flurch^cheinend, klein fBr. 9 nmi.j. in Frankr.: 3.) mactdata Loc, hornfnibpi), mit jjelblichtn Flecken. (Fr, nkr. in Mont d'Or.J Vor. «üilvatira Mörch r%n. moll. Dan. 1864j: z. srewölbt, Naht eiwas eiiiyeiiiückt, gferandet. dicht crenuÜrf, Mund innen mit einer breiten, dünnen, weisslichen Lippe; Br. 11-13, H. 5_6 mm. ( Danen. aik, Schweden, Knfjland, Belirien.J Zon. cell. V. cumpacta Jeffr 1862 f verosim.j, Hy cell v. ehvnfa Bioeck 1869. V(ir. sMbaperta. Bff.f/. f.Tnhih 1870 r». 'r-9l): weit typ- nabelt, mit sehn äleier, weniger schi« f oval inondfgr'- Mund. (Kaukasus auf Kiptschap J Var. sieversi Bttcj. Mahib. 1. c. t. 10 f. 8 ): kleir). beider- seits fast gleich gefärl)t, unten besonders flach, enger genabelt; Br. 7-9 (selten 9-10 j, H. 4V2-4'A mm. (Kaukasus.) Var. sancta. Bgt. (Test, noviss. l!^.52j: gross, dunkel ge- färbt, dickschaliger, weniger durchscheinend, obenher stärker ge- streift, Umg. gewölbter, der letzte gerundeter, Naht eingedrückt; Br. 15, H. 6 Vi 'T^'Ti- (Syrien u. Palästina.) Bgt. Cat. rais. Saulcy 1853 p. 7 t. 1 f. 10-12, Rm.-Kob. leon. f. 1601. Var. prtecox West.: eng durchgehend o-enabelt, fast kreis- rund, gewölbt, starksrhalig, glänzend, oben gelblich, unten weiss- lich, Umg. 6, die ersten langsam, der vorletzte 1 — 2 mal breiter als der drittletzte u. kaum schtnäler als der letzte, der s. lang- sam zunimmt, alle an der eingedrückten gerandeten Naht kantig, Mund, niedergedrückt, eirund-mondfg., die Ränder durch eine Wulst verbunden; Br. 9, H. 4 mm. (Italien b. Brissago: Pini.J 55 Var. cUersa Byt. fLocard Cat. gen. 1882): weniger con- vex, die ersten üni^. lang'samcr, der letzte schneller anwachsend, Mund, weniöfer schief, höher u. mehr kreisrund, Überrand gar nicht gedrückt, ünterrand stärker gekrümmt. (Frankr., Schweiz, Deutsch]. 1). Nassau, Kiini j Bgt. Var. siciila Wef^t. (Fauna cur. 1876): z. gewölbt, fein- gestreift, weiter genabelt, Mund. z. herabgebogen, gerundet eifg., ausgeschnitten: Rr. 13—15, 11. 6 mm. (Sicilieii.J Rm.-Kob. Icon. f. 1602. 105. H. pictonicsl Bgt. Geh. durchgehend genabelt, fast planorbisartig niedergedi'ückt, glänzend, glatt, beiderseits horn- farben, an der tiefen Naht elegant rippenstreifig: Gew. nur mit kleinem vorspringendem Apex; Umg. 6, z. gewölbt, lang- sam zunehmend, der letzte kaum breiter, gedrückt-rundlich; Mund, wenig schief, stark ausgeschnitten, gedrückt rundeifg., Spindelrand am Ansatz etwas ausgebreitet. Br. 12 ^2- H- ^ vam. (Westfrankreich.) Moll. nonv.. litig. 187(1 p. 37 t. 3 f. 7-9. (Rgt.) 106. H. Stoechadicu Bgt. Geh. z. eng durchgehend genabelt (Nabel konisch, au der Mund, nicht erweitert), ge- wölbt, feingestreift, grünlich hornfarbeu: Umg. fJ-H'/j, s. wenig gewölbt, die ersten langsam, die beiden letzten schnell zunehmend, der letzte doppelt breiter als der vorletzte, be- sonders gegen die Mund, herabfallend, oben gewölbter; Naht z. eingedrückt, gerandet; Mund, gedrückt, länglich, wenig aus- geschnitten, innen gelippt, Unterrand s. schwach gekrümmt. Br. 12, H. 6 mm. (Frankreich u. Ins. Jersey.) FiOcaid Cat. ge- neial 1882 p. 302. 107. H. chelijl Bgt. Geh. offen trichterfg. genabelt, stark niedergedrückt, fast flach, glänzend, dicht u. zierlich gestreift, liornfarben, unten blässer; Umg. G, etwas gewölbt, regelmässig z. langsam zunehmend, der letzte etwas grösser, z. gerundet, obwohl unten etwas abgeflacht ; Mund, wenig schief, mondfg. -länglich. Bi*. 15, H. 6 mm. (Algerieji.) Malacol. Alg. I- 1864 p. 70 t. 4 f. 23-26.' (Bgt.) Var. clielieila Pech. (Exe. malacol. 1883): massig ge- nabelt, oben gewölbt, unten mehr glänzend als oben u. fast glatt, oben dicht gestreift, mit mehreren Spirallinien, an der Naht cre- nulirt, ümg. langsamer zunehmend, der letzte s. wenig grösser als der vorletzte, Mund, mondfg.-gerundet; Br. 12, H. .5 '/.^ mm. (Oran.) Pech. 108. H. achlyophila Bc/t. Geh. durchgehend genabelt, niedergedrückt, leicht gewölbt, glatt, nur an der Naht rippen- streifig, glänzend, beiderseits hornbraun; Umg. 6, z. flach, regelmässig zunehmend, der letzte grösser, fast gerundet; Naht wenig tief; Mund, wenig schief, stark ausgeschnitten, eirund, Spindelrand ein wenig umgeschlagen. Br. 12, H. 7 nun. (Alge- rien.) Mal. Alg. I. 1864 p. 72 t. 4 f. 27—29. (ßgt.J 56 109. H. durandoiaiia Bgt. Geh. durchgehend genabelt, stark niedergedrückt, nur wenig u. nahe der Mund, etwas dachfg. gewölbt, hornfarben, scharf feingestreift (an der Naht schärfer), unten blässer, fast glatt, stark glänzend; Uing. 6, wenig gewölbt, die ersten langsam, der letzte schnell zuneh- mend, dieser unten etwas abgeflacht, an der Mund, leicht her- abfallend; Mund, ausgeschnitten, eirund. Br. 11, H. 4 mm. (Algerien.) Moll, nouv., litig. 1870 p. 33 t. 3 f. 13—16. Cl'gtJ 110. H. leilOpsilia Im. Geh. z. offen durchgehend ge- nabelt, niedergedrückt, aber deutlich u. breit gewölbt, "etwas glänzend, zerbrechlich, gelblich hornfarben, unten weisslich, beiderseits s. dicht u. fein gestreift, mit äusserst feinen Spiral- linien; Umg. 5 ^/j — 6, abgeflacht, langsam regelmässig zuneh- mend, der letzte etwa '^j^ breiter als der vorletzte, an der Peripherie gerundet, unten etwas abgeflacht; Naht wenig ein- gedrückt; Mund, schief, ausgeschnitten, eirund, Unterrand z. stark gebogen. Br. 12 — 16, H. 6 mm. (Algerien.) Ann. de Malacol. 187U p. 294. 111. H. psatlira Bgt. Geh. eng durchgehend genabelt, zus. -gedrückt, glänzend, fein gestreift, oben hornfarben, unten blässer, mitunter milchweiss ; Umg. 6, fast flach, die oberen langsam regelmässig zunehmend, der letzte grösser, unten leicht abgeflacht; Naht tief; Mund, etwas gedrückt-mondfg., länglich. Br. 9 — 10, H. 3 mm. (Algerien.) Mal. Altr. I. 1864 j). 74 t. 4 f. 30—32. fBgt.j 112. H. lieinipsorica" Morelet. Geh. durchgehend trich- terfg. genal)elt, flach, glänzend, fein gestreift u. durch Spiral- linien fein gekörnelt, röthlich hornfarben, unten blässer; Umg. 6, kaum gewölbt, s. langsam regelmässig zunehmend, der letzte unten abgeflacht; Naht tief; Mund, mondfg.-länglich. Br. 8, H. '6 mm. (Algerien.) Joum. Conch. 1852 p. 415 t. 12 f. 10—12 (Hx.), Bgt. Malacol. Alg. I 1864 p. 75 t. 4 f. 33-35. (Bgt.) 113. H. Iiavarrica Bgt. Geh. eng, aber tief genabelt, niedergedrückt, beiderseits etwas gewölbt, z. zerbrechlich, glän- zend, fast glatt, hornfarben, um den Nabel undeutlich blässer; Umg. ß, leicht gewölbt, schnell zunehmend, der letzte nur wenig grösser als der vorletzte, unten stärker gewölbt als oben; Naht wenig vertieft; Mund, wenig schief, mondfg., läng- lich-gerundet. Br. 12, H. 5 '/j '"^^- (Frankreich, Spanien, Algerien.) Mnll. nouv., litig. 1870 p. 21 t. 16 f. 10-12. * H. l^yraploa Bgt. Gleich der navarrica, aber grösser, Nabel doppelt so weit, trichterfg., letzter Umg. mehr bauchig- 57 gewölbt auf der Unterseite u. die Mund, weniger eifg., be- sonders mit stark bogigem Unterrande. (Alger. b. Tlemcen.) Pechaud Exe. malacol. 1883 p. 22. (l',gt.) 114. H. siihplicatnhi Bgt. Geh. durchgehend trichterfg. genabelt, niedergedrückt, durchscheinend, glänzend, röthlich hornfarben, zierlich u. dicht gestreift bis auf den letzten Umg. wo die Streifen nur an der Naht sichtbar sind; Gew. fast flach; Umg. 5 V'j, oben fast flach, regelmässig z. langsam zunehmend, der letzte grösser, gerundet, unten weniger dunkel gefärbt; Naht z. eingedrückt; Mund, wenig schief, mondfg. -gerundet. Br. 10, H. 5 mm. (Algerien, Tunis.) Malncol. Alfr- H. 1864 p. 304, Mal. Tunis 1868 p. 9't. 1 f. 5-9. (Bgl.) 115. H. marianiiaß West. Geh. weit u. off'en genabelt, niedergedrückt, s. wenig gewölbt, festschalig, s. undeutlich ge- streift, beiderseits hornfarben, schwach grünlich; Umg. 6 — 6 '/j, gewölbt, die ersten z. langsam zunehmend, der letzte mehr als doppelt breiter als der vorletzte, steilrund; Naht vertieft, fast rinnenartig; Mund, stark ausgeschnitten, gerundet. Br. O^/j — 11, H. 4 — 4 Va ram- (Frankreich, Di"p. Gers.) Nachr. b!. Mal. Ges. 1878 p 108. 116. H. llitidnlil Drp. Geh. offen genabelt, niederge- drückt, gewölbt, z. starkschalig, s. fein gestreift, oben hell- x'othbraun, um den Nabel milchweisslich ; Umg. 5, schwach gewölbt, regelmässig z. langsam zunehmend,' der letzte etwa V'j breiter als der vorletzte, gerundet; Naht z. vertieft; Mund, mondfg. -rund, Basalrand stark gebogen, innen lippenfg. verdickt. Br. 8 — 9, H. 4 '/j mm. (Nord- u. Mitteleuropa.) Hist. mol]. 1805 p. 117 (Hx), Rni. Icon. f. 24, Dup. Hist. irioll. t. 10 f. 5. - Syn. Hx. tiitida Müll. pr. p. » Var. aiiiiatfe Paul, in sc: meist weniger gewölbt, grün- lich, stärker glänzend, letzter Umg. unten weniger gewölbt, Mund, mehr herabsteigend, mehr oval, Unterrand weniger gebogen; Br. 8—9, H. 4 mm. (Italien, M. Amiata.) Cfr. Paul. Materiaux 1878 p. 25 Is'ot. 7. ? H. niJirgaritacea Ad. Sehn. Geh. offen genabelt, nie- dergedrückt-gewölbt, dünn, fast glatt, perlenartig durchscheinend, einfarbig bläulich-weiss ; Umg. 4 '/j, stielrund (durchaus nicht zus. -gedrückt), der letzte vornen weder erweitert noch herab- gebogen; Mund, fast kreisrund, stark ausgeschnitten, Munds, s. zerbrechlich. Br. 10 ^/j, H. 5 '/j mm. (Deutscliland hei Aschersleben.) Zeitsclir. f. Mal. 1851 p. 183 (Hx), Styloiiim. 1855 p. 50 t. 14 f. 109, Rm.-Kob. Icon. f. 1620. (Ä. Schm., Kob.) Bern. Unter 14 Ex. der grünlich glashellen H. nitens v. berj'llus von Hrn. Jetschin befindet sich eins, das vielleicht der margaritacea zu mm igehört, einfarbig pnrcellanweiss, kauiti durchscheinend, Br. 8, H. 4 rn., übrigens in allem mit der Scbmidtscben Diagnose übereinstimmend. 58 117. H. Uziollii fss. Geh. niedei'gedrückt, schwach ge- wölbt, mit etwas emportretendem Wirbel, fein gestreift (unten deutlicher), mit äusserst feinen Spirallinien; Umg. 7, regel- mässig zunehmend, an der tiefen rinnen artigen Naht kantig, der letzte s. überwiegend, gerundet, stark nach aussen herab- fallend, an der flachen Unterseite abgerundet kantig; Mund, schräg, fast dreieckig-mondfg. Br. 11 — 1'3, H. 4 — 6 mm. (Italien, Sicilien.) Atti soc. it. nat. sc. 1872 p. fiO. — Syii. Hx. de natale Rm. Icon. f. 902, Hy. villa- Hon. 1873 (fide De Stef.). 118. H. simplicillil Morelet. Geh. niedergedrückt, s. schwach gewölbt, feingestreift, hell hornfarben; Umg. 5, lang- sam zunehmend, gewölbt, der letzte oben etwas kantig, unten gegen den Nabel langsam herabfallend; Mund, fast vertikal, gedrückt mondfg., Unterrand s. schwach gekrümrat, Spindel- rand s. kurz. Br. 6 ^'3, H. kaum 3 mm. (Poi'tugal.) Moll, du Port. 1845 p. 56 t. 6 f. 2. fHx.J Mor. 119. H. perspectiv}! (Blaue) Koh. Geh. gedrückt, z. gewölbt, s. fein gestreift, grünlich-weiss, glänzend; Umg. 5 — 6, regelmässig zunehmend (jeder V'j breiter als der vorgehende), der letzte oben gerundet, unten z. abgeflacht; Naht nicht ein- gedrückt; Mund, schief, mondfg. -eirund. Br. 6 '.'2, H. 8 mm. {Ttalien h. Taranto u. Otranto.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1881 p. 179. Var. parina West. (Jalirb. 1883): oben gewölbt, unten concav, Umg. schneller zunehmend, der letzte beiderseits ge- drückt, vornen herabsteicrend, Mund, herabgedrückt, eng oval- mondfg., Spindelland etwas gebogen; Br. 8, H. 4 mm. (Otranto.) 120. H. blondiailii Bgt. Geh. weit trichterfg. genabelt, gewölbt-niedergedrückt, glänzend, zerbi-echlich, hoi^nfarben, un- deutlich gestreift; Gew. schwach gewölbt; Umg. 6V2— 7, s. schwach gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte etwas grösser, zus.-gedrückt-gerundet, an der Mund, schwach herab- steigend u. gedrückt; Mund, schief, horizontal, mondfg. -länglich, Oberi'and vorgezogen. Br. 15, H. 6 — 7 mm. {Frankreich, Alpes-Maritimes.) Moll, des Alp. -Mar. 1869 p. fi. 121. H. fiiriliesiaiia Bgt. Geh. weit u. durchgehend genabelt, oben dachfg. -gewölbt, unten wie ausgehöhlt, glänzend, hornfarben, unten blässer o. grünlichweiss, fast glatt; Umg. 6 — 6 ''2, zus. -gedrückt, leicht gewölbt, langsam zunehmend, der letzte nur wenig breiter, von der wenig eingedrückten Naht aus abfallend, um den Nabel herum eingedrückt; Mund, schief, mondfg., gedrückt, länglich-eirund. Br. 15, H. 7 mm. {Pyrenäen.) Moll, nouv., litip-. 1870 p. 11 t. 3 f. 1-3. 122. H. bradypjl Hagemn. "Cette Hyalinie, caracterisee par une croisssance spirale excessivement lente, possede une surface superieure exactement arrondie-convexe peu elevee, et 59 une surface inferieure concave, ä l'instai' de celle de la J^ari- nesiana des Pyrenees-Orientales. (Älgerie ä Roknia.y Bgt. ap. Pecliaud Exe. malücol. 1883 p. 23. 123. H. S.vlvicola Paul, in sc. Geh. offen perspectivisch genabelt, oben breit gewölbt, unten etwas abgeflacht, um den Nabel ausgehöhlt, dünnschalig, regelmässig gestreift, stark glän- zend, oben olivenbräunlich, unten etwas grünlich-hornfarben; Umg. 6, z. gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte doppelt breiter als der vorletzte, von der etwas eingedrückten geran- deten Naht herabfallend; Mund. z. stark herabgebogen, läng- lich-eifg., durch die Wand z. ausgeschnitten, Oberrand bogig vorgezogen, Unterrand s. wenig gekrümmt. Br. 12 — 13, H. 6 — 7 mm. {Italien, Bosro di San Vittore in Toskana.) — Fortna 1.) seamcn W., kleiner fBr. 10, H. 5 niiiij, sonst vollkommen gleich (Schweden ad Belteberga in Prov. Skäne, häufigj. Var. prona. W.: weniger gewölbt, oben hornfarben, unten weis'-lich, Unterseite stärker abgeflacht, um den Nabel weiter aus- gehöhlt, Naht deutlicher gelandet: Br. 14, H. S'/j mm. (Ungarn. J 124. H. opiniil Paul, in sc. Geh. mittelweit genabelt (Nabel konisch, an der Mund, durchaus nicht erweitert), nie- dergedrückt-gewölbt, s. dünnschalig, unregelmässig gestreift, glänzend, oben gewölbt, mit s. stumpfem Wirbel, um den Nabel ausgehöhlt; Umg. 6, regelmässig langsam zunehmend (jeder */4 breiter als der vorgehende), abgeflacht; Naht fein, aber z. tief; Mund, herabgedrückt, eirund-mondfg. Br. 13, H. 6'/j mm. (Italien, Lerisi b. Spezia.) 125. H. lederi Bttg. Geh. z. gross, flach gewölbt, fest- schalig, blass hornbraun, unten heller, dicht gestreift; Umg. 6, langsam regelmässig zunehmend, leicht gewölbt, der letzte ^/j mal so breit wie der vorletzte, niedergedrückt, unten ab- geflacht; Naht eingedrückt; Mund, quereirund. Br. 15, H. 7 mm. (Kaukasus.) .Jahrb. Mal. Ges. 1880 p. 117 t. 4 f. 2. 126. H. cuspiji Bttg. Geh. gewölbt-niedergedrückt, dunkel hornfarben, unten wenig heller; Umg. 4 '/j— 5, langsam regel- mässig zunehmend, schwach gewölbt, dicht gestreift, relativ breit, der letzte '/j mal breiter als der vorletzte, unten wenig abgeflacht; Naht eingedrückt; Mund, mondfg. -eirund, z. ge- rundet. Br. 7 — 7 '/2 5 H. 3 */2 mm. (Kaukasus.) Jahrb. Mal. Ges. 1880 p. 379 (Bttg.) 127. H. {Iraparnaufli Beck. Geh. z. eng, aber durch- gehend genabelt, niedergedrückt-gewölbt, unregelmässig runzelig gestreift, glänzend, oben hornbraun, unten grün-weisslich, gegen 60 den Nabel etwas abfallend; Urag. 6, an der eingedrückten Naht etwas kantig, z. gewölbt, die ersten regelmässig zunehmend, der vorletzte z. breit, der letzte s. gross u. erweitert, von der Naht aus gewcÄbt abfallend, gerundet, unten flacher; Mund, gross, z. stark nach unten gerichtet, mondfg. -elliptisch, Unter- rand stark gebogen. Br. 12 — 14, H. 6 ^!^ — 7 '/j mm. (West- u. Südeuropa.) Index 1837 (Helicella — errore — "draparnaldi"). Rm.-Kob. Icon. f. 1607. — Syii. Hx. liicida Drp. Tabl. Moll. 1801 p. 96, Hx. nitida Drp. Bist. 1805 t. 8 f. 23-25. Hx. cell vor. Rm. Icon. f. 22*. — Betn. Exemplare von MoDtpellier, die MM. ßour- guipnat und Fagot als Typen der Art betrachten, pind derselben Con- vexität wie die typ. Hy. glabra, mit staik herabofebogener Mund, und haben den letzten Unig. so stark erweitert, dass er fast so breit ist wie das ganze Gew. * H. gyrOClirfjl (Bijt.) Serv. Geh. eng durchgehend ge- nabelt, oben stark gewölbt, hornfarben, scharf feingestreift, unten um den Nabel etwas concav, heller; Urag. 5, schwach gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gross, zus. -gedrückt- gerundet, von der Naht aus stark abfallend; Naht z. einge- drückt; Mund, schief, mondfg., länglich, stark nach unten gerichtet. Br. 12, H. C) V/j mm. (Spanien, Algerien.) Etude Müll. Esp. 1880 p. 60. (Serv.) 128. H. Obscuratil Porro. Geh. massig genabelt, stark niedergedrückt, s. schwach gewölbt, mit flachem Apex, horn- farben-grünlich o. olivenfarben-bräunlich, unten heller, glän- zend, dünnschalig, s. fein gestreift; Umg. ö'/j, die ersten langsam, die beiden letzten schnell zunehmend, s. wenig ge- wölbt, der letzte an der Peripherie gerundet, unten etwas gewölbt; Naht eingedrückt, schmal gerandet; Mund, schief, eifg., aussen gerundet, innen mondfg., fast horizontal, Ober- rand vorgezogen. Br. 14 — Iß^'^- H. 6^!^ — 7 mm. (Ttalien h. Genua, Sardinien, Südspanien.) Potro, Typus in Coli. Mus. Me- diol. et in Coli. Porio (tide am. Pini in Atti snc. it. sc. nät. 1883), Villa pr. p. 18.36, Porro pr. p. 1841. Porro 1846. — Grösse nach Pini: 17 '/j; 6 mm. — Syu. H. porrui Paul. Fauna di Sard. 1882 t. 2 f. 4. Var. sliiittletvortliiaua. Pini (1. c): oben stärker ge- streift, Umg. etwas gerundet, der letzte schmäler; Br. 17, H. 5^/4 mm. (Corsica.) 129. H. blauneri Shuttl. Geh. offen durchgehend gena- belt, etwas gewölbt, hornbraun, opak, undeutlich gestreift, unten hellgrünlich; Umg. 5 '/j, z. abgeflacht, z. regelmässig zunehmend bis auf den letzten, der doppelt breiter ist als der vorletzte u. unterseits etwas abgeflacht; Naht vertieft, stark gerandet; Müud. schief, mondfg. -eirund, Spindelrand kurz um- geschlagen. Br. 13 — 15, H. 6 — 7 mm. (Görz, Italien, Cor- sica, Südfrankreich, Spanien.) Coli. Shnttl. in Mus. Bern. 1840 (fide am. Pini). Sh. in Mitth. nat. Ges. Bern 1843 p. 13. — Syu. H. obscurata (Porro pr. p.) Paul. Fauna de Sard. 1883 p. 17 t. 2 f. 2. Gl Var. cloacaruui Paul, in sc: letzter Umg. unten ge- wölbter, Spindelrand stärker gebogen: Br. 16, H. 6—7'/.^ mm. (Italien b. Volterra.) 130. H. iiiitoiliauu Faul. Geh. genabelt, oben gut ge- wölbt, liorngelb, undeutlich gestreift, opak, glänzend, unten heller, um den Nabel concav; Umg. 6^/3, flach-abschüssig, die ersten langsam, die beiden letzten schnell zunehmend, der letzte gross; Naht tief, gerandet; Mund, schief, mondfg. -länglich, Ränder durch eine Wulst verbunden, Spindelrand kurz umge- schlagen. Br. 19, H. 10 mm. (Sardinien.) Fauna Sard. 1882 ]). 19. t. 2 f. 3. (Paul.) Syii. Hx. obsciir. Villa et Porro pr. ]). 131. H. tropidopliora Mal. Geh. offen genabelt, s. niedergedrückt, fast scheibenfg., gestreift, glänzend, hell horn- braun; Gew. fast flach; Umg 5 'Z^, z. flach, anfangs langsam, dann schnell zunehmend, der letzte verbreitert, gedrückt, stumpf- kantig; Naht tief; Mund, schräg, queroval, stark ausgeschnitten. Br. 20, H. 8 Vo mm. (Corsica, Sardinien.) Arch. malacol. 1'. 4. 1869 p. 65 (fidif Paul). Paul. Fauna Sard. 1882 p. 21 t. 2 f. 5. — Nyii. Hy. obsciiruta Kob. Icon. f. 1586. 132. H. isseliilliu Paid. Geh. offen genabelt, nieder- gedrückt, dünnschalig u. zerbrechlich, runzelig-gestreift, horn- farben-grünlich; Umg. 5 "j, wenig gewölbt, die ersten 3 laug- sam, die übrigen schnell zunehmend, jeder doppelt breiter als der vorgehende, der letzte zus. -gedrückt; Naht eingedrückt; Mund, schief, gedrückt, mondfg. -länglich. Br. 15 V/^, H. 5^3 ^^^ (Sardinien.) Fauna Sard. 1882 ]). 23 t. 9 f. .13. — Syu. Z. obsciir. Issel 1866, Gentilhuonio 1868. 133. H. SCOtophila Ue Stef. Geh. eng genabelt (Nabel langsam spiralig aufgerollt), niedergedrückt, s. wenig gewölbt, dünn, stark fettglänzend, fein runzelig gestreift, etwas oliven- bräunlich hornfarben, unten weisslich, fast glatt; Umg. 5, wenig- gewölbt, die ersten regelmässig zunehmend, der letzte breit, gut doppelt breiter als der vorletzte, z. zus. -gedrückt; Naht z. eingedrückt, gerandet, feingestreift; Mund. s. schief, mondfg. - oval. Br. 10—12, H. 4 V3— 5 mm. (Italien.) Bull. soc. mal. it. 1879 p. 39. Paul. Contiib. a. Fauna mal. it. 1881 t. 1 f. 5. — Syn. Hy. aqidtanica Bon. & Mts. 1873. Var. uotlia Paul, in sc: weiter genabelt, gewölbter, mehr festschalig, um den Nabel ein wenig ausgehöhlt, letzter Umg. nicht ganz so breit; Br. 11, H. 5 mm. (Ital., Porto San Stefano.) Var. ililatata. Paid. in sced.: fast glatt, oben fast flach, Umg. noch weniger gewölbt, der vorletzte Umg. beinahe doppelt so breit als der drittletzte, der letzte s. breit, zus. -gedrückt. (Ital., San Martino b. Palma.) 134. H. meridioilJllis Paid. Geh. eng genabelt (Nabel gegen die Mund. z. stark erweitert), fast flach niedergedrückt, 62 dünn u, zerbrechlich, hell hornfarben, etwas grünlich, s. dicht u. fein, aber nur an der Naht deutlich gestreift, unten weiss- lich; Umg. 5 ^j.^ — 6, schwach gewölbt, an der Naht etwas kantig, regelmässig zunehmend, der letzte breit, gut doppelt breiter als der vorletzte, zus. -gedrückt, z. weit übergreifend, an der Peripherie deutlich kantig; Naht eingedrückt, geraudet; Mund, wenig schief, horizontal, tief mondfg. ausgeschnilten, länglich eirund, Unterrand s. wenig gebogen. Br. 15 — 15 '/j, H. 5 mm. (Italien.) Contrib. &c. 1881 p. 14 t. 1 f. 6. 135. H. alhanibriB Kob. in sc. Gleich der meridionalis, aber Nabel weiter, letzter Umg. weniger zus. -gedrückt u. also an der Peripherie weniger kantig, weniger übergreifend u. also die Mund, nicht so tief ausgeschnitten, Basalrand der Mund, gekrümmter, oben zur. -gebogen, dann bis an die Mitte offen, Oberrand auf der Mitte vom Festepunkte aus stark bogig vor- gezogen. Br. 12 — 13, H. 5 mm. (Spanien, Granada.) Bern. Von Gibraltar habe ich als "H. calpica Kob." mit unbe- deutenden Formen der H. alhambrae auch die nachfolo'ende, put ver- schiedene, Form erhalten, für welche ich den Namen benützen will. 136. H. Cillpicu Koh. Geh. z. offen genabelt, niederge- drückt, etwas gewölbt, als jung deutlich, als älter undeutlich gestreift, weisslich o. gelblich hornfarben, unten weisslich bis weiss; Umg. 6 '/j, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend (der letzte nur '/j breiter als der vorletzte), au der seichten, ge- randeten, wie crenulirten Naht flach (nicht eingedrückt); Mund, horizontal, z. ausgeschnitten, gerundet eifg. Br. 14, H. 6 '/j mm. (Spanien, Gibraltar.) 137. H. blidjiheiisis Bgt. Geh. offen durchgehend ge- nabelt, fast flach niedergedx'ückt, zerbrechlich, glänzend, beider- seits gelblich-hornfarben, glatt, nur der letzte Umg. schwach gestreift; Apex schwach eingesenkt; Umg. 5, s. wenig gewölbt, die ersten langsam regelmässig zunehmend, der letzte doppelt breiter als der vorletzte, etwas zus.-gedrückt-geruudet; Mund, horizontal, mondfg.- breit eirund, mit bogigem Basalraude. Br. 9, H. 4'/^ mm. (Algerien.) Moll, nouv., lit. 1867 p. 228 t. 37 f. 9—12. (Bg-t.) 138. H. rateranjl Serv. Geh. offen genabelt, fast flach niedergedrückt, s. zerbrechlich, glänzend, hornfarben, scharf feingestreift; Umg. 6, flach, anfangs langsam, dann schnell zu- nehmend, der letzte gross, zus. -gedrückt, oben schwach ab- schüssig-gewölbt, unten etwas abgeflacht, gegen den Nabel abfallend; Naht massig; Mund, schief, mondfg., horizontal, stark ausgezogen. Br. 15, H. 6 mm. (Frankreich, Spanien, Algerien.) Etüde moll. Esp. 1880 p. 17. (Serv.) 63 139. H. kl'uliki (Lei.) Serv. Geh. massig u. durch- gehend genabelt, oben stark niedergedrückt, unten gewölbt, zerbrechlich, scharf feingestreift (die Streifen an der Naht etwas lamellenartig), hot-nfarben, unten heller; Umg. 5, fast flach, langsam zunehmend bis auf den letzten grossen, oben schwach gewölbten, unten gerundeten; Naht wenig tief; Mund, wenig schief, mondfg., länglich gerundet, Ünterrand stark bogig gekrümmt. Br. 10, H. 4 V'j mm. (Spanien.) VAnüe tnoll. Esp. 1880 p. 18. (Serv.) 140. H. septeiitrionalis Bgt. Geh. z. offen genabelt, fast flach niedergedrückt, dünn u. zerbrechlich, hornfarben, unten kaum heller, fast, glatt; Umg. 6 '/j, schwach gewölbt, die ersten langsam, der letzte gross, unten etwas gewölbter als oben; Mund, wenig schief, mondfg., horizontal, länglich, Oberrand vorgezogen. Br. 15, H. 5 mm. (Frankreich, JSorJ- italien.) Moll, nouv., lit. 1870 p. 8 t. 3 f. 4-6. 141. H. miiceunjl Bcit. Geh. eng durchgehend genabelt, oben fast flach niedergedrückt, unten abgeflacht, an der Peri- pherie etwas kantig, zerbrechlich, glänzend, oben hornfarben, unten etwas milchweisslich, s. schwach gestreift; Umg. 6, wenig gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gross, oben schwach abschüssig, unten abgeflacht; Naht z. tief; Mund, schief, mondfg. - länglich, Oberrand bogig u. Vorgezogen. Br. 13, H. 4 '/^ mm. (Frankreich, Alpes-Maint.) Moll, des Alp.-Mar. 1869 p. 7. (Bgt.) 142. H. flllgidu (Parr.) Koh. Geh. massig u. durch- gehend genabelt, niedergedrückt, wenig gewölbt, mitunter ganz flach, z. festschalig, gestreift, glänzend, hornbraun, unten heller; Umg. 6, z. flach, langsam regelmässig zunehmend, der letzte verbreitert, niedergedrückt, unten stäi'ker gewölbt als oben, gerundet; Naht eingedrückt; Mund, gross, z. schief, quereirund, z. stark ausgeschnitten. Br. 19, H. 10 mm. (Sicilien.) Rm.-Kob. Icon. f. 1.^87. — Syn. H. obscuratn Hen. (Kob.) 143. H. paulucciap De Stef. Geh. offen genabelt, stark niedergedrückt, fein u. weitläufig gestreift, stark glänzend, oben fast flach, bräunlich, unten etwas gewölbt, weisslich; Umg. 5 '/j, flach, die ersten langsam regelmässig zunehmend, der letzte s. gross u. breit, an der Peripherie stumpf kantig, oben wenig abschüssig, unten gewölbt; Naht s. fein; Mund, s, weit, gerundet. Br. 15, H. 6 mm. (Italien, Alp. Apiiani h. Vagli.) Bull. soe. mal. it. 1883 p. 35. (De Stef.) 144. H. inaiiriceti (Bgt.) Ancey. Geh. z. eng, aber fast durchgehend genabelt (Nabel an der Mund, kaum erweitert), niedergedrückt, oben kaum gewölbt, unten gewölbter, zer- brechlich, hell hornfarben, unten etwas heller, nur an der z. tiefen Naht undeutlich gestreift; Umg. 6, schwach gewölbt, 64 langsam zunehmend bis auf den grossen, bauchig gerundeten, gewölbt-absthüssigen letzten; Mund, wenig schief, tief ausge- schnitten, z. gerundet-eifg., innen weisslich, Spindelrand oben ausgebreitet. Br. 13, H. 6 mm. (Fi'ankreich.) Bull. soc. mal. de Fr. 1884 p. 157. (Anc.) 145. H. joiirdheilili {Roy) Sern. Geh. wenig ofl'en ge- nabelt, niedergedrückt, zierlich gestreift (die Streifen gegen die Naht z. stark), die ersten Umg. langsam zunehmend, der letzte s. gross, gut gerundet, Mund, vollkommen kreisrund. (Frank- reich, Spanien.) Etu. 201 (Hx.), Rm.-Kob. hon. f. 1594-95. 178. H. kutiiisiiiua Mss. Geh. z. offen genabelt, nie- dergedrückt, schwach konisch-gewölbt, gestreift, namentlich an der Naht, oben hornbraun. unten hornweiss; Umg. fast 7, schwach gewölbt, langsam anwachsend, der letzte kaum er- weitert, etwas zus. -gedrückt, nur '/j breiter als der vorletzte; Naht etwas eingedrückt, kaum Aveisslich; Mund, wenig schräg, gerundet-queroval, stark ausgeschnitten. Br. 18 — 20, H. 8 — 9 mm. ( Transkaukasien.) Coq. Schläfli II. 18fi3 p. 23 (Z. cypr. var.), Rm.- Kob. Icon. f. 1598. — Forma 1.) tnojor . Br. 21 ' ^, . H. 12 mm. (Kutais: Bttg.) Vur. transitan!« BtUj. (Jahrb. 1883 p. 151 t. 5 f. 5 a- c): kleiner, gedrückter, röthlich, T'mg. oben mit s. schwacher Spiral- sculptur nächst der Naht: Br. 15, H. 7',, — 8 mm. 17-i. H. (leila Bcß. Geh. eng genabelt (Nabel konisch, durchgehend), gedrückt, festschalig, glänzend, fein u. regel- mässig, besonders an der Naht gestreift, oben röthlich braun, unten grünlich weiss; Gew. wenig erhoben; Umg. (i — C'^, langsam regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, nicht er- weitert, nur '/j breiter als der vorletzte; Naht eingedrückt; Mund, rundlich-eifg., mondfg.-ausgeschnitten. Ba-, 14 — 17, H. 7 Va mm. (Krim.) Amen, malacol. II. 18.57 p. 26 t. 5 f. 7—9 (jung). — Syii. H. IcrifnicJä Cless. Mal. 151. VI. t. 2 f. 12, t. 3 f. 4. 175. H. malinowskii (Zel) Ffr. Geh. eng genabelt (Nabel an der Mund, erweitert), flach convex, z. dünnschalig, s. fein unregelmässig (an der Naht deutlicher) gestreift, glän- zend, hornfarbeu. unten grünweiss; Umg. (i. etwas gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, unten schwach abgeflacht, nicht erweitert; Mund, wenig schief, eifg.- gerundet, mondfg. Br. 20^2. H. 9 mm. (Dohrudsclia.) Mal. Bl. 1865 p. 101, Novit. II. t. 67 f. 11-13, Rm.-Kob. Icon. f. 1578. (Pfr.) — Forma: Br. 13, H. 7 mm. (Orig. ex. von Zelebor.) 73 176. H. Cypria Vfr. Geh. z. eug (o. fast massig) durch- geheud genabelt (Nabel an der Mund, erweitert), s. nieder- gedrückt, festschalig. obenher rippenstreifig, namentlich an der Naht, hellhoi-nbrann, glänzend, untenher glatter, heller; Gew. wenig erhoben; Umg, 6 '/j, leicht gewölbt, langsam zunehmend, der letzte etwas verbreitert, unten abgeflacht, um den Nabel eingedrückt; Naht eingedrückt; Mund. z. schief, quei'oval, mondfg., innen mit Perlmutterschicht. Br. 15 — 19, H. 7 — 9 mm. (Cijpern, Creta.) Zeitschr. f. Mal. 1847 p. 12 (Hx.). Rm.-lvob. Icon. f. 1579. 177. H. .siuioni BtUf. Geh. eng, aber offen u. durch- gehend genabelt, stark niedergedrückt, dünn, glänzend, weisslich hornfarben. dicht unregelmässig gestreift; Gew. kaum hervor- tretend, abgerundet konisch; Umg. 6, fast flach, z. schnell zunehmend, der letzte an der Mund, kaum verbreitert, aber fast doppelt bi'eiter als der vorletzte, unten abgeflacht; Naht kaum eingedrückt; Mund. z. schief, s. breit elliptisch, mondfg., weit breiter als hoch. Br. 19 '/j, H. 10 mm. (Sijrien bei Baalheh) Ber. Üffenb. Ver. 1883 p. 165. (Btt^r.) 2. Aegopsina (Kob.) Bgi. 178. H. olivetoruni (Hermann) Gtnelin. Geh. weit u. perspectivisch genabelt, gedrückt-gewölbt, fein gestreift, gegen die Mund, fast glatt, z. glänzend, dunkel o. hell hornfarben, m. o. w. grünlich; Gew. konisch-gewölbt, niedrig, stumpf; Umg. 5 V'j — 6, schwach gewölbt, die ersten z. schnell zunehmend, der letzte s. gross, oft drei mal breiter als der vorletzte, gegen die Mund, etwas ei'weitert. an der Peripherie gerundet; Naht eingedrückt; Mund, wenig schief, quer rundeifg., innen mit Pei'lenmutterschicht. Br. gr. 22, kl. 18, H. 12 mm. (JS'ord- italien, Bayern b. Schellenberg.) Herm. b. Schröter Einleit. in d. Conch. Kenntn. II. 1784 p. 214 (fix.), f^rnel. Syst. nat. 1788 \^. 3639 (Hx.), Rm. Icon. pp. (t. 39 i". oben in der Mitte). Kob. Icon. f. 1568. — Syn. Hy. leopoldiana Ch. ap. Albers 1857, Mortillet 1862. Jungr = Zo)i. viorhlleti Pecch. in Bull. soc. mal. it. 1868 p. 25 t. 2 f. 8—12, Zon. gerfalchensis Pecch. 1. c. p. 52, Htf. (/erfalch. Ben. 1873. — Variirt in der Grösse: 26—22:14; 29— 25 : 17; 31-25 : 14 mm. (H. niaurolici Ben.) '* H. icteriCil labert. Sehr verwandt der olivetorum, aber meist kleiner, stärker u. gleichmässig gestreift, m. o. w. gelb, letzter Umg. beiderseits abgeflacht, daher die Mund, viel ge- drückter. Br. 23 — 26, H. 11 — 12 mm. (Italien, im Neapoli- tanischen.) Ann. soc. mal. Belg. 1878 (Extr. p. 5 t. l f. 1). Vnr. partlieuopiea West. (Jahrb. J883): stark unregel- niässig gestreift, an der Naht fast gerippt, z. festschalig, horu- gelblich, Gew. gedrückt-konisch, letzter Umg. obenher schräg 74 herabfallend, unten abgeflacht, steil in der NaViel abfallend, Mund, mit einander genäherten Rändern; Br. 21 ','2, H. 13 mm. — Hij. ictertca Kob. Icon. f. 1575. 179. H. incerta Drp. Geh. offen, aber viel enger ge- nabelt als bei olivetorimi u. icterica, dünn aber z. festschalig, gedrückt-kugelig, fast glatt, oben rötblicb bornfarben o. rotli- braun, wenig glänzend, unten grünlich- weiss, mit stärkerem Glanz; ümg. 6 ^/j, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gross, gerundet, nicht erweitert; Mund, wenig schief, gerundet-mondfg. Br. 20, H. 11 mm. (Sädfrankreidi, Spanien.) Hist nioll. 1805 p 109 t. 13 f. 8-9 (Hx.). Rm.-Kob. Icon. f. 1576— 77. — Syii. Hx. olivetorwn Fer., Lam., Rm. Icon. f. 522, Dup. Ilist. t. 10 f. 2, Hx. algira Delwyn 1817. Var. vafra West. (Jahrb. 1883): oben olivfarben-horn- braun, unten dunkelgrün, letzter Umg. verbreitert, Gew. konisch, excentrisch, Mund, breit eirund-mondfg. ; Br. (_Ex. max.) 26, H. 16 mm. (Bayonne.) Var. vascoiiica Bgt. (Serv. Etüde moU. p]sp. 1883): enger genabelt, oben wie unten stark glänzend, glatter, letzter Umg. noch gerundeter, Mund, ebenso. (Frankr., Span.) 180. H. tetuaneiisis Kob. Geh. mittelweit durchgehend genabelt, gedrückt kreiselfg.. z. festscbalig, bornfarben, fast glanzlos, obenher mit rauhen, uni-egelmässigen Rippen, untenber glatter u. glänzender, doch kaum heller; ümg. 5, regelmässig zunehmend, der letzte stark erweitert, obenher abgeflacht u. stark abfallend, unten stärker gewölbt; Naht stark eingedrückt; Mund. z. schräg, quer eirund, wenig moudfg., Oberrand vor- gezogen. Br. 17, H. 18 mm. (Maroeco um Tetuan.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1881 p. 134, Icon. N. F. f. 20. (Kob.) Var. troclioidea Koh. 1. c: trochus- o. kreiselfg., Umg. viel schwächer gewöll)t, der letzte obenher so stark abgeflacht, dass er fast kantig erscheint; Br. 15, H. 13 mm. — H. ignari Bgt. ap. Pechaud Exe. mal. 1883. 181. H. fragrans Paul. Geh. eng genabelt, niederge- drückt, fast flach, zerbrechlich, glatt, glänzend, nur an der Naht gestreift, grünlich bornfarben, unten weisslich, opak; Umg. 6, anfangs langsam zunehmend, der letzte erheblich er- weitert, um den Nabel abgeflacht; Mund, s. schräg, weit eifg., stark ausgeschnitten, innen mit Perlenrautterschicht, Unterrand tief gebogen. Br. 20, H. 9 mm. (Ttalien in Cahhrien.) Fauna Calabr. 1880 p. 53 t. 1 f. 5. 182. H. carotii Povl. Geh. s. eng genabelt, nieder- gedrückt, mit kaum erhobenem Gew., s. glänzend, dünnschalig, mit breiten glatten llippenfurchen sculptirt, welche in Folge des Glanzes nur an der Naht deutlicher erscheinen, röthlich- 75 hornfarben, au der Basis heller; Uuig. 6, z. gewölbt, anfangs regelmässig z. langsam zunehmend, der letzte erheblich er- weitert, oben etwas gedrückt, unten gewölbter; Mund, schräg, gross, quereifg., stark ausgeschnitten, innen mit s. dünner Perlenmutterschicht. Br. 20— 24'/2, H. 11 — 15 mm. (Italien in Calabrien.) Fauna Calal)r. 1880 p. 52 t. 1 f. 4. 3. Helicophana West. 183. H. catoleia Bgt. Geh. eng durchbohrt, gedrückt, beiderseits gewölbt, dünn, zerbrechlich, hornfarben-kastanien- braun, oben s. scharf gestreift, unten fast glatt, glänzend; Umg. 5 '/j, schwach gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, gekielt, der letzte etwas grösser, oben stärker gewölbt, mit dem Kiele gegen die Mund, obsolet; Naht vom Kiele kantig, fadenrandig; Mund, schief, halbrund, mondfg., etwas kantig, Spindelrand ausgebreitet. Br. 23, H. 13 mm. (Egypten hei Assouan.) Rev*"* mag. zool. 1870 p. 87 t. 15 f. 1-3. (Bgt.) 184. H. ZOnitoniaBJl Let. Geh. eng u. tief genabelt, etwas kugelig, dünn u. zerbrechlich, feingestreift, hornfarben- weisslich, mit rothgelbem Wirbel u. dem letzten Umg. vornen oft hell olivenfarben (als jung horngelb, um den Nabel weiss- lich); Gew. etwas konisch; Umg. () "j, langsam regelmässig zunehmend, schwach gewölbt, die ersten gekielt, die letzten etwas kantig, der letzte vornen gerundet, wenig grösser als der vorletzte; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg. -gerundet, mit den Rändern durch eine s. feine Wulst verbunden. Br. 22, H. 15 mm. (Kabylien, Bez. Jurjura.) Ann. de Mal. 1870 p. 295 t. 6 f. 15-17. (Let.) 185. H. lenjlbariil Let. Geh. offen durchbohrt, nieder- gedrückt, z. zerbrechlich, feingestreift, unter einer starken Loupe zierlich mit kleinen Körnchen besäet, hornfarben o. horn- farben-olivenbraun, beiderseits gleich; Gew. s. wenig gewölbt; Umg. 6, regelmässig zunehmend, die ersten gekielt, die letzten etwas kantig, letzter gegen die Mund, gerundet, grösser; Naht tief; Mund, schief, mondfg. -gerundet, Ränder fein verbunden. Br. 19, H. 11 mm. (Kabylien.) L. c. p. 296. (Let.) Apex fast üitzenfg., letzter Umg. viel grösser als der vorletzte, unten gewölbter, anfangs fast, zus.-gediückt, gegen die Mund, unten bauchig; Mund. s. schief, innen mit Perlenmiitterschicht. Br. 19, H. 11 mm. (Ex. von Joly) 186. H. Jegopsinoides (Maltzan). Geh. offen durch- gehend genabelt, gedrückt, mit schwach konischem Gew., un- regelmässig gestreift, beiderseits mit feinen Knötchen s. dicht besäet, festschalig. sogar dickschalig u. kreidenartig, grünlich- 7fi dunkelgelb; Umg^ 5, die oberen flach, an der Naht gekielt, der vorletzte schwach gewölbt, wie der letzte gerundete stumpf- kantig; Naht weisslich; Mund. s. schief, eifg. -gerundet, innen mit weisser Lippe. Br. 21—22 >/,, H. 12—13 '/^ mm. (Creta.) Nachr. bl. Mal. Ges. 188.3 p. 102 (Hx., Levantina, asg-opinoides). Hy. (cgopiv. Hesse Jahrb. 1884 p. 227 (anat.). Genus Zoilites Momfort. Thier gross u. lang, mit sehr stark gerunzelter Haut. Fhss mit abgesetztem Rande, wie bei Gemis Ärion, und mit deutlicher Schleimdrüse an der Spitze; Kiefer glatt; Radula: Mittelfeld breit. Mittehahn von gleicher Grösse wie die 10 ziveispitzigen Nebensähne, Seitenzähne zahlreich. Gehäuse gross, Ireisrund, gcdriicht-gezvö^bt bis linsenfg.- zus.-gedrücld, als jung stets scharf hantig o. gehielt, Oberseite und ein Band auf der Unterseite dicht unter dem Kiele o. dem Kante des Umfanges dunlcel (meist hornbraun) gefärbt, Jcaum glänzend, die Basis grünlich o. weisslich, m. o. u\ glatt u. glänzend, Oberseite stets mit Querstreifen u. Spiral- linien sculptirt, sehr dicht gehörnelt, wenn jene, sehr fein gegittert, -wenn diese stärker siiul; in unregelmässigen Ent- fernungen stehen einige (bald mir ^ — 3, bald ß — 6') m. o. w. deutliche breite gelbe nach vorn dunhelbrawie Querbinde o. Strahlen (Jahresringe); IJmg. meist 6 — 7, langsam regel- mässig zunehmend; Nabel nieit u. perspectiviscJi; Mund, schief, gerundet-mondfg. o. beilfg.. mit stark bogigem ünter- rande, etivas tief innen mit einer dünnen breiten Lipp)en- tvulst 0. Perlenmutterschicht belegt. Syn. Heliic Müller, Ferussac, Pfeiffer &c. — Zoniten Montfort 1810. — Aegopis Fitzinger 183-3. — Tragomma ^ Held 1837. — Heikodes Dumas 1847. l'^orkonimen. An feuchten, dunkeln Waldstellen, in Erd- löchern, unter faulenden Blättern, Moos und zwischen Steinen, unter und zwischen Kalkfelsen, unter Felzgeröll u. s. w. l] eher sieht. f Geh. oben (jekornelt. '■■') Kmhnionalunuian;) vom Anfiuuj uii (/eivölbt, lang- .sam zi()iehiiie)i(J. a. — Die ersten Unig. dicht gestreift: die Grenze stoischen der gekörnelten Oberseite u. der glatten Unterseite scharf. — S}). 1—2. 77 b. — T)ip ersten Unn/. durch ivelligeunregehnässige Querstreifen u. dichte iSinrallinien s. fein skulptirt; die S'pirnlslmlj^tur setzt sich fort über den Kiel auf die Unterseite hinaus. — Sp. 3-5. **) Embri/onahitng. gavz ßach , vom Avfang an s. schnell erweitert: die ersten Umg. inie bei t'Sp. .?--;j fein slmlptirt. a. — Die Grenze zwischen Ober- u. Unterseite scharf. — Sp. 6—10. b. — Die iSpiralskulptur m. o. u\ deutlich auch auf der Unterseite. — Sp. 11 — 12. ff Geh. oben gegittert. *) Letzter Umg. kantig: Spirallinien s. fein. — Sp. 1.3-15. **'j Letzter Umg. gekielt: Spirallinien deutlich. — Sp, 16— IS. 1. Z. verticillus Fer. Geh. m. 0. w. gewölbt, oben gelbbraun, regelmässig u. stark quergestreift, auf den Streifen fein gekörnelt durch die feine Spiralsculptur, unten schwach gestreift, um den Nabel grünlichgelb, mit 6 — 8 deutlichen Querbinden; Umg. 6 '/2" — ^^ etwas gewölbt, die oberen an der etwas eingedrückten Naht deutlich gekielt, der letzte undeutlich stumpf kantig, unten gewölbter; Mund, etwas schief, mondfg.- gerundet. Br. 26 — 30, H. 16 — 17 mm. (Böhmen, Bayern, Oesterreich, Steienn., Krain, Kärnten, Croatien, Bosnien, Friaul, Balkan-Halbinsel, Calabrien.) Hist. nat. moll. 1819 ISro 202 t. 80 f. 8—9 (Hx.), Rm. Icon. f. 149. — Forma 1.) conica, Gew. erhoben, Kiel undeutlich, Nabel enger, Br. 29, H. 20 nmi.; 2.) major. Br. 33-34, H. 19 mm. Var. iiiixtus West.: die ersten Umg. flach, der vorletzte z. gewölbt, der letzte gerundet. 2. Z. maiiritii West. Geh. stark niedergedrückt, schwach gewölbt, mit 2 starken Jahresringen, auf der Oberseite äusserst dicht u. fein mit uni-egelmässigen Runzelstreifen u. noch feineren Spirallinien (hier u. da mit stärkeren Anwachsstreifen) bedeckt u. alle diese Streife vi. Linien mit kleinen Körnchen überdeckt; oben hornbraun, unten hellgrün, fein radial gestreift, glänzend; Umg. 6, abgeflacht, der letzte z. zus. -gedrückt, unten gewölbter, am Umfange z. scharfkantig; Naht z. eingedrückt; Mund, schief mondfg. Br. 18 — 24, H. 8 — 9 mm. (Bosnien.) Z. earniolicus MDdff. Vielleicht gehört hierher auch der in Hö^'zegowina u. Serbien gefundene Z. carn. — Die Art ist meinem Freunde Herrn Mauritius V. Kimakoivics (dessen Güte ich auch die beschriebenen Exemplare verdanke) gewidmet. 78 3. Z. sniyriiensis Roth. Geh. offen genabelt, s. schwach gewölbt, obenher hornbräunlich strohgelb, fein spiralig ge- körnelt bis hinauf zum Embryonalumgang, unten zart radial gestreift u. gegen die Peripherie undeutlich spiralgestreift u. gegittert; Umg. 6, die oberen abgeflacht, an der Naht gekielt, der letzte am Umfange z. scharfkantig o. gekielt, unten ge- wölbter als oben; Mund, schief, beil-mondfg., breiter als hoch. Br. 26 — 27, H. 13 — 14 mm. (Kleinasien.) Mollusc. species 1839 p. 16 t. 1 f. 8—9. 4. Z. albanicilS (Z.) Rm. Geh. s. weit genabelt, schei- benfg. niedergedrückt, mit etwas erhobenem Gew., oben horn- braun, s. fein u. regelmässig runzelig gestreift, äusserst dicht spiralig o. unregelmässig gekörnelt, unten weiss, grün o. braun- gelb, mit breiten gelblichen Querstriemen, schwach radiär ge- streift; Umg. 6, z. gewölbt, der letzte mit einer nur durch eine weisse Linie u. gewölbte Unterseite angedeutetem Kiele; Naht vertieft; Mund, schief mondfg., breiter als hoch. Br. 34_38, H. 14—15 mm. Selten 42 : 16 mm. (Dahnatien, Albanien.) Icon. f. 148 (Hx.). Pfr. in Cliemn. Cab. 1847, Hx., t. 96 f. 1-3. Var. grsecus Koh. (Icon. f. 1102): bedeutend höher ge- wölbt, stärker granulirt, ohne Kielstreifen am Umfange, Unter- seite nicht viel heller als Oberseite; Gr. 30—36:16—19 mm. (Messenien, M. Taygeton.) 5. Z. latissimilS Dohm. Geh. z. weit genabelt, schwach gewölbt, oben dicht gekörnelt, rothgelblich; Umg. fast 6, die oberen kaum convex, gekielt, der vorletzte gewölbter, kantig, der letzte verbreitert, oben gewölbt, unten in der Mitte ab- geflacht, am Umgange mit einer gegen die Mund, verschwin- denden Kante; Naht wenig eingedrückt, fadenrandig; Mund, wenig schief, mondfg.-elliptisch. Br. 43 — 47, H. 17— 19 mm. (Turkestan h. Samarkand) Jahrb. Mal. Ges. 1882 p. 117. (Dohrn.) 6. Z. Chloroticus Ffr. Geh. mittelweit genabelt, ge- wölbt, z. dünnschalig, grüngelb, hier u. da mit schmalen i'othen u. gelben Querstriemen, mitunter mit dunkleren Flecken, oberst fast nur spiralgestreift, dann mit wenig scharf getrennten Quer- streifen u. deutlichen Spirallinien dicht (am letzten Umg. gröber) gekörnelt; Gew. stumpf kegelfg. , gegen den letzten Umg. abgesetzt; Umg. 5 Vj( — ^)-> regelmässig zunehmend, etwas gewölbt, der letzte relativ gross, untenher stark gewölbt, fast aufgeblasen, anfangs etwas kantig, zuletzt rein gerundet; Mund, gross, weit gerundet-mondfg., innen perlenmutterglänzend, meist mit grossen rothbraunen Flecken. Br. 30 — 40, H. 20—27 mm. (Kleinasien) Zeitschr. f. Mal. 1851 p. 127 (Hx.), Mart. Ch. ed. II. t. 153 f. 18—19, Rm.-Kob. Icou. f. 1100. 79 7. Z. euboeicuS Koh. Geh. z. weit genabelt, gedrückt stumpfkegelig gewölbt, oben dunkelbraun, unten grünweisslich, s. fein quer- u. spiralgestreift, s. fein u. dicht gekörnelt; Umg. 6 — 6^/2, die des Gew. fast vollkommen flach u. an der Naht scharfkantig, der letzte mit deutlicher weisser Kante bis zur Mund., unten etwas abgeflacht. Br. 30, H. 19 mm. (Griechen!,, M. Delphi in Euhoea.) Jahib. Mal. Ges. 1878 p. 321, Icon. f. 1810 (Zon. vert. var.). Hierher gehört vennuthlich Z. vert. var. corcy- rensis Bttg. fJahrh. 1883 p. 315) von Corfu. 8. Z. graeCUS Koh. Geh. durch die allgemeine Form dem verticillus gleich, aber durch Sculptur u. Färbung mit chloroticus übereinstimmend: die Oberseite ist von s. deutlichen Spirallinien umzogen, welche die Anwachsstreifen schneiden u. so eine s. in die Augen fallende Körnelung bewirkt; Oberseite dunkel, fast braungelb, die Basis heller; letzter Umg. ver- breitert, doch kaum dem Gew. gegenüber abgesetzt, unten etwas abgeflacht o. wenig convex. Br. 35, H. 22 mm. (Morea.) Icon. f. 1101. 9. Z. COrjlX Pfr. Geh. weit genabelt (Nabel fast '/4 der Breite), gedrückt convex, z. festschalig, schwach gestreift, oben ganz fein gekörnelt, gelblich; Gew. convex, oben flach; Umg. 6, langsam zunehmend, die oberen wenig, die späteren stärker gewölbt, der letzte schwach gekielt, an der Mund, herab- steigend, Basis abgeflacht, blasser; Mund, wenig schief, ge- i'undet mondfg., schwach gelippt. Br. 30, H. 16 mm. (Taurus, Syrien, Turkestan.) Mal. Bl. 1857 p. 87 (Hx.), Novitates III. t. 78 f. 1-5, Km. Kob. Icon. f. 1103. (Pir. & Kob.) 10. Z. CJiricuS Roth. Geh. gedrückt, etwas gewölbt, dünn, obenher dunkel braungelb, s. fein u. regelmässig ge- körnelt (Embryonalumg. s. fein sculptirt, besonders stark glän- zend), unten glatt, gegen den Nabel hin gelbweisslich; Umg. 4, s. langsam zunehmend, der letzte mit einer schwachen Kiel- kante am Umfange, bauchig; Mund, gerundet mondfg., innen mit einer breiten, dünnen, glänzendweissen Lippe. Br. 23, H. 13 mm. (Karanumien b. Cacauio.) Moll. spec. 1839 p. 17 t. 1 f. 6, 7, 21 (Hx.), Rni. Icon. f. 899. (Rni.) 11. Z. perj^rjUlulsitüS (Godet) Kob. Geh. stumpf konisch- gewölbt, durch feine, dichte, aber unregelmässige u. rauhe Querstreife u. feine regelmässige Spirallinien auf beiden Seiten s. dicht gekörnelt (doch weit obsoleter auf der Unterseite), oben hornbraun, unten grünlich- weiss; Umg. 6, die oberen nur ganz schwach gewölbt u. über dem Nabelrande eingedrückt u. ausgebreitet, der letzte unter dem Kiele gewölbter, vornen nicht herabsteigend; Mund, etwas schief, gerunde t-mondfg. , 80 aussen schwach winklig. Ohorrand wrnig mehr als halh so lang wie der stark gebogene Unterrand. ]jr. 30, H. 1 7 mm. (Griechenl., Tmel Aviorgo.) Jahrb. Mal. Ges. 1878 p. 320, Icon. f. 1809. 12. Z. algirus Lin. Geh. mit etwas konisch o. kreiselfg, erhobenem Gew., auf den oberen Urag. s. fein spiralig. auf den beiden letzten gröber längs den z. regelmässigen rauhen Querstreifen gekörnelt, hornbraun-gelblich o. strohgelb; Umg. G — 6 ''2? die oberen fast platt, die unteren schwach gewölbt, der letzte (bei jungen Ex. s. scharf gekielt) an ganz ausge- wachsenen Ex. zuletzt fast ohne Spur eines Kiels; Mund, schief, breit mondfg. Br. 35 — 50, H. 15 — 25 mm. (Sndfrankr., Säd- italien, Constantinopel.) Syst. nat. X. 1758 p. 769 (Hx.), Drp. Hist. t. 8 f. 38—40, Rm. Icon. f. 147, Dup. Hist. t. 8 f. 1. — Syii. Kr. oculus ca][)ri Müll. 1774; Hx. agophthahnus Grnel. 1789. 13. Z. CrOSlticus (Fartsch) Ihn. Geh. offen genabelt, z. gewölbt, oben s. dicht u. regelmässig gestreift (am letzten Umg. z. undeutlich), mit äusserst feinen Spirallinien gegittert, schmutzig hornbraun, mit undeutlichen lichteren Flecken, unten glatt, grünlich o. gelblicli-weiss, glänzend; Umg. 7, die oberen relativ schmal, scharf gekielt, z. flach, die unteren etwas ge- wölbt, der letzte unter dem Kiele viel gewölbter, am Umfange stumpf kantig, mit einer weisslichen o. bläulichen schmalen Binde; Naht nicht vertieft; Mund, schief, mondfg. Br. 28 — 32, H. 13 — 15 mm. (Croatien, Monteneijro.) Icon. f. 151 (Hx.). Var. piidiOMus Z. (Kot). Icon. f. 11()4): gewölbte), letzter Umg. mehr zus.-gediiickt, mit starkem weissem \\iv\: Br. 30, H. 17 mm. (Herzegowina, Montenegro.) Var. iraii*«iens Mss. (Coq. Schläfli 1859): etwas kleiner, gredrückter, unten gewölbter, ohne den hornbraunen Band unter dem Kiele, oben hornfarben, mit breiten weisslichen Qiierstriemen; Br. 22—24 mm. (Epirus.) Z. carniolictis West. & ßlanc AperQU Faune Gr. 1879. 14. Z. COnipressnS (Z.) Rm. Geh. offen genabelt, nie- dergedrückt, s. schwach gewölbt, sculptirt wie croaticus, oben schmutzig hornfarbig, unten bläulich, letzter Umg. (namentlich auf der Unterseite) unregelmässig abwechselnd breit weiss- u. graustrahlig, dabei noch röthlichbraun gefärbt; Umg. 6, etwas gewölbt, der letzte unten wenig gewölbter als oben, etwas zus. -gedrückt, an der Peripherie deutlich kantig; Naht z. ver- tieft; Mund, horizontal, schief, eirund-mondfg. Br. 28 — 32, H. 12 — 14 mm. (Croatien, Kram.) Icon. f. 150 (Hx.). — Forma 1.) lardeus Stentz ap. Pfr. (Mon. Ilel. I. 1848), etwas grösser, ge- wölbter, letzter Umg. mehr stumpf kantig-, Mund, breiter (Croatien.); 2.) italicus Kob. (Icon. f. 1107), Gew. höher, letzter Umg. namentlich auf der Unterseite stärker gewölbt (Italien, M. Majella). 15. Z. carniolicilS (A. Schm.) Mss. Geh. niedergedrückt, s. schwach geAvölbt, oben dicht aber z. schwach u. unregel- mässig gestreift, mit äusserst feinen, fast nur auf dem letzten Umg. sichtbaren, Spirallinien gegittert, dunkel horngelb, unten grünlich-weiss, mit schwacher Radialstreifung; Umg. G — 6 '/j- fast flach o. schwach gewölbt, der letzte zus. -gedrückt, unten etwas gewölbter, am Umfange z. scharfkantig; Naht wenig- eingedrückt; Mund, wenig schief, winkelig-mondfg. Br. 21 — 22, H. 10 mm. (Kram.) ro((. Schliifb 1^59 j). 265, Rm.-Kob. Icon. f. 1105. — Grösse nach Koli. 25:13 nun. Var. cassis West.: Umg-. G'j» ^- gewölbt, mit ein- gedrückter, kielrandiger Naht, Oberseite scharf (luergestreift , deutlich spiralig gestreift, Unterseite fast ganz glatt, letzter Umg. kantig: Br. 19, H.^ 17 mm. (Croatien b. Kircnar: Zel.) 16. Z. acies (Fartsch) Fi'r. Greh. gewölbt linsenfg., ober- seits hoi-nbraun o. horngelb, oben s. dicht u. regelmässig fein- gestreift, s. fein gegittert, mit deutlicheren Spirallinien an der Naht, weiter unten rippenstreifig, mit auf den Rippchen durch äusserst feine Spirallinien, die auf den Zwischenräumen kaum merkbar sind, zierlich angeordneten Knötchen o. Perlchen (namentlich deutlicli auf dem letzten Umg.), fast ohne Glanz, unterseits glänzend, mit mikroskopischer Spiralsculptur; Umg. G — 7, fast abgeflacht, zus. -gefügt, scharf gekielt, der letzte beiderseits fast gleich schwach gewölbt, mit einem scharfen, oben u. unten durch eine flach vertiefte Linie begränzten, weissen Kiel; Mund, schräg, mond-beilfg. Br. 30 — o3 , H. 13 — 15 mm. (Dali)udieu, Croatien.) Ilist. moll. 1819 t. 80 f. 7 (Hx.), Rm. Icon. f. 152. — Syn. Hx. acntimaryo Z. (teste Pfr.), Mke 1830. * Z. aulacus West. Geh. gewölbt-niedergedrückt, oben horngrau, vom Apex an dicht u. regelmässig gestreift, mit ebenso starker Spiralsculptur in den Zwischenräumen, wie auf den Querstreifen, die weniger regelmässig sind als l)ei aeies, die Spirallinien gegen die Naht stärker, die Unterseite, nament- lich im hornbraunen Bande unter dem Kiele, dicht u. fein spiralgestreift; Umg. 7, abgeflacht o. s. wenig gewölbt, an der Naht kielrandig, der letzte unten abgeflacht, am Umfange an- fangs kurz stumpfgekielt, dann bis an die Mund, nur stumpf- kantig, weiss; Mund, schief, breit mondfg., Unterrand x-egelmässig gebogen. Br. 33, H. 17 mm. (Griechenland, Ins. Amorgia.) 17. Z. Crypta (Parr.) Ffr. Geh. linsenfg., festschalig, graulich fleischfarben, dicht gestreift, die oberen Unuf. ohne Spirallinien, erst auf dem vorletzten treten dicht über dem Kiele einige, meist nur 4 — 5, tiefe Spirallinien auf, welche auch auf dem letzten Umg., der auf seiner ganzen Oberseite 6 fein i5piralgest reift ist, in die Augen füllen u. den abgesetzten, zus. -gedrückten Kiel bezeichnen; Uing. 5 Vj — G, s. wenig ge- wölbt, der letzte unten gewölbter; Mund. z. schräg, winklig mondfg,, aussen spitz, mit einer kleinen Ausbuchtung, innen mit mehreren Lippen. Br. 30, H. 14 nun. (Ddlniatien.) Mab Bl. 1858 p. 83 (Hx.), Rm.-Koh. Icon. f. 1106. 18. Z. geillOlieilsis F<'r. Geh. stark niedergedrückt, mit s. wenig erhobenem Gew., gelblich o. grünlich, oben wenig dunkler, dicht rippig gestreift u. durch s. feine u. dicht ste- hende Spirallinien undeutlich gegittert, unten fast glatt o. s. fein gestreift; Umg. 5 V'^ — 6, s. wenig gewölbt, fast flach, an der Naht eingedrückt, kielrandig, der letzte nur stumpf gekielt; Mund, winklig mondfg. Br. 18 — 20, H. 8 — 9 lum. (FriauJ, SildtiroL) Hist. moll. 1819 t. 80 f. 6 (Hx.), Rm. Icon. f. 153. -- Syii. Hx. isocloma Jan &, Chr., Hx. acvtiniarf/o Brum. 1838. Var. riiralis We.st. : Ober- wie Unterseite gleich cjuer- gestreift, die oberen Umg. des Gew. u. die ganze Unterseite mit deutlichen Spirallinien, die übrige Oberseite äusserst fein ge- gittert, Umg. 5'/2? abgeflacht, kielrandig, der letzte unten viel gewölbter, am Umfange schaif gekielt, Mund, beilfg.; Br. 20, H. 9 mm. (Norditalien: Pini.) Genus LeuCOCliroa (Beck) Albkrs. Uli er gross; Athemöffnung oben, QescJiJechtsöß'iiuiig unten am Halse; SehJeimdrnse fcJtJl; Kiefer bogig. glatt, mit einem Inirzen Vorspränge in der Mitte; Zunge lang und schmal, Mittehähne fast konisch, Seitensälme mit 2—S Zähnchen, Randzähne quadratisch. Gehäuse kugelig, konisch bis sclieibenfg. ßaeh, sehr fest- und dickschalig, kalkartig, fast immer kreideweiss, mit dem Nabel durch den callösen, oben ausgebreiteten Spindel- rand meistens gänzlich oder bis auf eine Hitze bedeckt, selten ofen, Oberseite selten ganz glatt, gewöhnlieJi, fein querge- streift, mitunter grob gerunzelt oder warzig körnig; Umg. !) — ,5 ^/j; regelmässig zunehmend, die oberen oder alle gekielt, Embryonalumgang stets ganz glatt und glänzend, der letzte selten ganz rund, ohne Kielanlage, meistens scliarf gekielt, vornen stets herabsteigend; Mündung mondfg .-gerundet, selten fast beilfg , s. schief, Mundsauni innen verdickt. Syn. Ilelix Olivier, Draparnaud &c. — Leucochroa Beck 1837. — Zonites Subgen. Calcarina Moq.-Tandon 1848. Vorkommen. Sämtliche Arten dieses Genus leben au den dürresten, trockensten, unfruchtbarsten Feldern, in kleinen Aushöhlungen, selten in Felzlöchern und noch seltener an be- wälderten Orten des Mittelmeerbeckens. 83 Uehcrsicht der Suhgenera. 1. ('alcariaa Moq.-Taad. Mund, breit moudfg. , ge- ruudet. oft mit einer kleinen, dem Kiel entspi'eclienden. Ecke. — Sp. 1—10. 2. Ml Uta. Mund, klein, sehr verengert, transversal, fast beilfg., aussen mit einer engen Bucht, oben mit einem groben Höcker an der Insertionsstelle des Oberrandes. — Sp. 11 — 12. 1. Calcarina Moq.-Tand. U eh er nicht. f Geh. mit el'ener Oberseite. *) Nur die oberen Umg. gekielt o. kielrundig, die beiden letzten gerundet, meistens mit einem, feineii Kante auf der Mitte. — Sp. 1—4. **) Umgänge irenigstens bis lum letzten scharf gekielt, dieser am Anfang m. o. ii\ zus. -gedrückt. 1.) Afri- kanische Formen — Sp. 5—6; 2.) Asiatische For- men — Sp. 7—8. ff Geh. mit sehr unebener Oberseite. ■'■') Oberseite mit dicht stehenden welligen (^uer runzeln bedeckt. — Sj-). !). '■"■') Oberseite durch groben Knötchen n. Gruben sehr rauh. — Sp. 10. 1. li. caildidissiina JJrp. Geh. ungenabelt, kugelig, fast glatt, mitunter auf den oberen Umg. s. fein sculptirt, kreideweiss, matt, s. selten 'a. glänzend; Umg. 5 — 6, z. schnell zunehmend, der vorletzte viel breiter als der drittletzte u. viel schmäler als der letzte, die oberen z. flach, gekielt, der vor- letzte z. gewölbt, kantig, der letzte gerundet, meistens schwach kantig; Mund, gerundet-mondfg. Br. 20, H. 13 — 14 mm. (Sädjraakreich, Spanien, Siiditalien, Inseln des Mittehneeres, Algier, Palästina.) Tab!, moll. 1801 ]i. 75, Eist. 180.5 p. 89 t. 5 f. 19 (Hx.), Rm. Icon. f. 367, 560, 814, Bgt. Mal. Alg. I. 1864 t. 5 f. 1—4. — Forma 1.) maxima B«>-t. (1. c. f. 5—8), G. 30— 35 : 25-30 mm. (Alger,); 2.) minor. G. 15 : 10—12 mm. (F'rankr.); 3.) minima Bgt., G. 15—20:10 mm'. (Syrien); 4.) umbilicata Mke (Syn. 1831), Nabel nicht ganz verschlossen (Frankr., Alger.); 5.) depressa Mhlf., Gew. ni. o. w. gedrückt: 6.) conoidea, Bgt., Gew. konisch; 7.) microstoma Bgt., Mund, klein (Alger.). — In der Jngend ist das Geh. z. offen genabelt u. z. scharf gekielt. Var. riiiiosa .Jan ((■ Chr. (Cat. 1832): Geh. stark gekielt bis zum letzten Umg., dieser fadenrandig auf der Mitte, Kiel fein gekerht, Nabel zuweilen z. deutlich. Gew. breit abgerundet, halb- kugelig, fein chagrinirt, (Ital., Alger.) Rm. Icon. f. in der Mitte zw. 367 u. 368. 84 Var. Iiierocluiiitiii» Boiss. (Mss. Coij. Roth. ^861): die Oberseite (namentlich zweite u. dritte Umg.) gerunzelt u. gruben- reich mit deutlicher gekerbter Naht. (Palästina.) 2. L. baetiCJl Ihn. Geh. entnabelt, m. o. w. kugelig, vveiss-aschgrau, oberseits meist mit hell rothbriiunlichen ver- waschenen Wolkenflecken; Umg. 5 '/j, s. langsam zunehmend, dass der vorletzte von oben gesehen ebenso breit o. sogar oft etwas breiter ist als der letzte, bis auf diesen gerundeten, höch- stens stumpf kantigen, scharf gekielt u. oberhalb des gefältelten Kieles kariös feinrunzelig; Mund, breit mondfg. Br. 25, H. 15 — 16 mm. ^Spanien, Marocco, Algerien.) Zeitschr. f. Mal. 1853 p. 170 (HxO, Icon. f. 812, 813, P.gt. Mal. Alg. I. 1864 t. 6 f. 18 (Z. beticus). Var. alex»n«lriua Fagot in sc: klein, konisch-kugelig, mit zitzent'g. vorstehendem Apex, die ersten Umg. langsam zu- nehmend, der vorletzte viel breiter als der drittletzte, von oben gesehen last breiter als der letzte, schön gerundete, Mund, halb- rund, mit fast flacher Wand; Br. 14 — 1.5, H. 7 mm. (Egypten b. Alexandria.) 8. L. thnyaCil Bgt. Geh. entnabelt, koniscli-kugelig, oben daclifg. . unten abgeflacht . zierlich feingestreift, etwas tlunkel olivenfai-beu ; Umg. 6, lang-fiam regelmässig zunehmend, die oberen fast flach u. gekielt, die letzten etwas gewölbt, der letzte etwas grösser, undeutlich kantig, vorn regelmässig (nicht plötzlich) herabsteigend; Gew. mit vorstehendem, hornfarbigem, glattem u. glänzendem Apex; Mund. z. klein, mondfg., läng- lich-gerundet. Br. 27, H. 21 mm. (Algerien hei Thaya.) Moli, nouv., lit. 18fi7 p. 248 t. 38 f. 17— 18(Hx.). Bgt. — L. c. rechnet Bgt. diese Art zu der Gr. Hx. banatica Partsch. aber in Pechauds Exe. malacol. 1883 p. 32 wird sie von Bgt. unter den afrikanischen Leuco- chroen gezählt. Ihre Farbe macht sie mir doch verdächtig. 4. L. titanodoleilJl Pechaud. Gleich der fhaijaca nament- lich in Form u. sogar mit ihr verwechselt, aber verschieden durch die weisse Farbe, das höher ausgezogene Gew., die m. o. w. gewölbte Unterseite, die langsamer zunehmende Umg., die plötzliche Herabbiegung des letzten Umg. vor der Mund., den geraden Spindelrand u. s. w. Br. 15 — 20, H. 22 — 26 mm. (Algerien.) Exe. malacol. 1883 p. •^8. (Pech.) Mr. Pechaud erwähnt einer Varietät (bei Constantine gefunden), mit s. ausgezogenem, ko- nischem, oben dachfgeni Gew., n. dem letzten Umg. s. kantig, unten s. wenig gewölbt u. vorn kaum herabsteigend. 5. L. OtthiilUil Korbes. Geh. bedeckt genabelt, nieder- gedrückt, beiderseits gewölbt, gekielt (Kiel am letzten Umg. stumpfer), weiss, glänzend; Gew. gedrückt-kreiselfg. ; Umg. 5 ^'j, die oberen abgeflacht, feingestreift u. feingrubig, kiel- randig, die beiden letzten fast glatt, der letzte beiderseits 85 gewölbt, anfangs zus. -gedrückt, scliarf gekielt, dann mit dem Kiele immer mehr stumpf u. schwach; Mund, eirund, aussen eckig, innen wenig mondfg., mit flacher Wand. Br. 26 — 28, H. 15 — 17 mm. (Algerien.) Ann. Mag. Nat. Hist. 1838 p. 252 (Hx.), Bat. Mal. Alg. 'l. 1864 p. 79 t. 6 f. 6-10, Rm.-Kob. Icon. f. 1277. — Syn. Hx. jeannottiana Terver Cat. moU. Afr. 1839 t. 2 f. 11—12. — Forma 1.) äepressa ßgt., mehr niedergedrückt, grösser; 2.) glohosa Bgt., kugeliger, mit den Umg. gewölbter. Var. jeannotiana Km. (Icon. f. 564): z. weit genabelt (d. h. die breite, den Nabel gewöhnlich bedeckende, Platte m.o.w. unentwickelt), last linsenfg., weiss, gestreift, meistens z. dünn, letzter Umg. mehr zus. -gedrückt, vorn wenig herabsteigend; Br. 20—22, H. 10—12 mm. (Algerien.) Hx. otthiana Pfr. in Chemn. Cab., Helix, t. 94 f. 11—12, Zon. pestius Bgt. Amen. 1859, Mal. Alg. I. t. G f. 11-16. Var. cUiouodisciis Pfr. (Proc. zool. soc. 1856): bedeckt genabelt, konisch-linsenfg. , scharf gekielt, letzter Umg. oben schwach, unten stärker gewölbt, am Umfange zus. -gedrückt , Mündung etwas schmäler, aussen schärfer winklig; Br. 22—27, H. 14-15 mm. - Pfr. in Mal. Bl. 1856 t. 2 f. 12-13, Bgt. Mal. Alg. I. t. 6 f. 1—5, L. otth. 0. carinata Kob. Icon. f. 1278. — Forma 1.) oxygira Bgt., Kiel auch auf dem letzten Umg. scharf; 2.) äepressa Bgt., Geh. grösser u. mehr niedergedrückt. Var. speiroaoMiala B(jt. (Pechaud Exe. mal. 1883): grösser, viel stärker niedeigedrückt, s. scharf gekielt, mit einem 5—6 breiten Nabel, letzter Umg. anfangs unten plan-dachfg., um den Nabel winklig gewölbt, Äussenrand der Mund, oben abge- flacht, wie überhängend, Mund, schiefer, mehr länglich. (Kaby- lien, Oued-Isser.j 6. L. argia Bgl. Geh, bald gänzlich entnahelt, bald m. o. w. geritzt-geuabelt, abgeflacht- kugelig, unregelmässig ge- streift, mitunter hier u. da wie gehämmert, kreidig, z. glänzend; Gew. flach gedrückt, mit vorspringendem Wirbel; Umg. bis auf den letzten scharf gekielt, oft hier u. da skalarid, Kiel ge- kerbt, allmählig gegen die Mund, hin verschwindend, letzter Umg. gerundet; Mund, weit gerundet, wenig ausgeschnitten. Br. 22 — 23, H. 13 — 15 mm. (Algerien hei Bona.) Amen. mal. II. 1859 p. 153 (Zon.), Mal. Alg. I. 1864 p.- 83 t. 6 f. 16-17, Rm.- Kob. Icon. f. 1279-80. 7. L. finibriata Bgt. Geh. uugenabelt, kugelig, kreide- artig, rein weiss, auf den oberen (nicht embryonalen) Umg. fein granulirt; Umg. 5. oben etwas gewölbt, gegen den ge- zähnelten Randkiel niedergedrückt, der letzte gerundet, nur gesti'eift, mit schmalen verschwindendem Kiel; Mund, klein, etwas verengt, leicht gerundet, Mundsaum innen vei"dickt, etwas ausgebreitet. Br. 14 — 16, H. 7 mm. (Falästina.) Test, noviss. 1852 p. 2 (Hx.), Journ. Conch. 1853 p. 69 t. 3 f 9. Cat. rais, 1853 t. 1 f. 17-19, Rm.-Kob. Icon. f. 1288. 8P> Var. iiiyopa Wc'it. (Jahrb. 1883): kleiner, kugeliger, iS'aht s. stark eingedrückt, gekörnelt-ausgefressen, Mund, gerundet. Mundsaum mehr verdickt: Br. 12, H. 8 mm. Var. illivita Mss. (3oura. Conch. 1874): etwas grösser, Umg. etwas gewölbt, ^'aht eingedrückt, oben nicht kielrandig, die tyjjische Sculptur undeutlich, Kiel vorn verschwindend, Mund- ränder an den P^estepunkten verdickt; Br. 15, II. 9 mm. Var. varicosula West.: die ganze Oberseite (mit Aus- nahme des P^mbryonahimg.) gleichmässig gr&nulirt (o. wie fein ausgel'ressen), letzter Umg. mit einem fadenfgen Kiel auf der Mitte u. über diesem mit Andeutung eines zweiten; Br. 13, H. 9 mm. 8. L. prophetai'ÜIU Bgt. Geh. ungenabelt, niederge- drückt-kugelig, weiss, unregelniässig fein gestreift; Umg. 4'/2i etwas abgeplattet, der letzte stumpfkantig, mit einem undeut- lichen, nach der Mund, hin verschwindenden Kiel u. mitunter mit Andeutung eines zweiten; Naht eingedrückt; Mund, schräg, etwas verengt, oval, etwas mondfg., Mundsaum wenig umge- schlagen, innen verdickt, Ränder durch einen Callus vereinigt. Br. 16, H. 7 — 10 mm. (Palästina.) Test, noviss. 1852 p. 12 (Hx.), Journ. Conch. 1853 p. 70 t. 3 f. 8, Cat. rais. 1853 p. 11 t. 1 f. 20—22, Rm.-Kob. Icon. f. 1284. (Bgt.) 9. L. cariOSUla Mich. Geh. m. o. w. vollständig ent- nabelt, kugelig-gewölbt, weiss, selten rein (meist schmutzig, graulich o. bräunlich), ganz glanzlos, mit dicht stehenden, etwas welligen Querrunzeln bedeckt, unten z. flach, etwas glänzend, glatt o. feingestreift; Umg. 5, verflacht, abgesetzt gekielt (Kiel fadenartig, gezähnelt), der letzte von oben ge- sehen kaum so breit wie der vorletzte, gewölbt, unten schwach convex; Mund, wenig ausgeschnitten, etwas dreieckig-eirund, aussen eckig, Mundsaum etwas erweitert, innen lippenartig verdickt. Br. 18, H. 10—12 mm. (Alqerien.) Cat. test. Alg. 1833 p. 5 f. 11-12 (IIx.). Terver Cat. moll. Afr. 1839 t. 4 f. 7-8, Rni. Icon. f. 368, 561. Bgt. Mal. Alg. 1. 1864 p. 90 t. 6 f. 23-25. - Forma 1.) major, G. 23:14 mm.; 2.) minor, G. 14:8 mm.; "i^.) per- forata Bgt., Nabel nur zur Hälfte l)cdeckt: 4.) conoiclea, G. 17 : 14 — 15 mm. * L. niayraili Gass. Geh. fast immer entnabelt, abge- rundet trocliusfg., oben überall dicht u. grob wellig gerunzelt, mit dem Kiele grob gezähnelt, unten z. gewölbt, deutlich ge- streift, Mundräuder stark gebogen. Br. 19—20, H. 15 mm. (Oran.) Descr. coq. Mayran in Act. soc. lin. Bord. 1856 p. 109 f. 1-3 (Hx.), Bgt. Mal. Alg. I. 1864 t. 6 f. 19 20. Var. üdihcHriofKiila V.fit. (Mal. Alg. 1. c. t. 6 f. 22): noch stärker chagriuirt auf der Oberseite, weniger gewölbt_ auf der Unterseite, mit dem Kiele schäifer bezeichnet; Br. 17—19, H. 14—15 mm. — L. kohellumd Del). cS7 Vor. debeaiixi Kob. (Nachr. hl. Mal. Ges. 1881 p. 133): kugel-trochusfg-., Um?, unter der Naht z. gewölbt, Oberseite wie knochenfrassio- o. wie von einer Säure stark angegriffen, dass die welligen Querrunzel fast aufgelöst sind. Kiel stark gezähnelt: Br. 14— lö, H. 12—13 mm. (Oran b. Nemours, Marocco b. La IIa Maghrina.) * L. OClinella Bgt. Geh. entnabelt (selten geritzt, nieder- gedrückt, kreiselfg. -gewölbt, oben grob u. uuregelmässig, dicht u. wellig gerunzelt; Umg. 5 '/j, alle bis an die Mund, scharf u. oben an der gekerbten Naht abgesetzt gekielt, die oberen flach mit starken Höckern, der letzte gewölbt, unten anfangs abgeflacht, gegen die Mund, zu gewölbt, Unterseite m. o. w. grobgestreift u. gerunzelt; Mund, wenig ausgeschnitten, etwas beilfg., aussen eckig, Oberrand schwach, Basalrand stark bogig. Br. 17 — 22, H. 10 — 12 mm. (Algerien b. Sahü- Denis du Sifj.) Pechaud £]xc. malacol. 1883 Jan. p. 33. — Syii. L. cariosrda var. retula West. Jahrb. Mal. Ges. 1883 Mars. * L. hispailiCil West. Geh. entnabelt, gedrückt-kugelig, grauweiss, ganz glanzlos, der Embryonalunigang feingestreift, zitzenfg. vorstehend, die drei folgenden fast flach, mit feinen dicht stehenden Querrunzeln, kielrandig u. mit gekerbtem Rande, der letzte undeutlicher gestreift, oben u. unten fast gleich gewölbt, an der Peripherie kantig (nicht gekielt) und dies oft s. schwach; Mund, klein, halbeifg., aussen nur mit Andeutung einer Ecke, ohne Lippe, Basalrand kurz umgeschlagen. Br. 16 — 17. H. 11 mm. (Spanien h. Almeria ii. Malaga.) 10. L. CarioSJl Oliv. Geh. mittelweit genabelt, beiderseits gewölbt, gekielt, kreidig, weiss o. weissgelblich bis erdfarbig, oben rauh, gerunzelt, gar nicht gestreift, unten undeutlich ge- streift; Gew. flach halbkugelig; Umg. 5, in der Mitte stark gewölbt, darüber u. darunter etwas eingedrückt, mit wenig crenulirten Kiel, der auf dem letzten Umg. fadenfg. aufgesetzt ist; Mund, eckig halbkreisfg., der winklig gebogene Basalrand etwas verdickt u. umgeschlagen, die Ränder verbunden. Br. 17 — 19, H. 10 — 11 mm. (Synen und Palästina.) Voy. emp. Ottom. II. p. 221 t. 31 f. 4 (Hx.), Bgt. Amen. mal. II. t. 18 f. 12-13, Rm.-Kob. Icon. f. 1285. Var. aiiipliicyrta Bgt. (Amen. mal. II. p. 144 t. 18 f. 9—11): gedrückter, linsenfg., weit genabelt, Umg. abgeflacht, der letzte mit einem zweiten Kiele um den Nabel, beiderseits etwas flach, vorn nicht herabsteigend, Mund, fast viereckig; Br. 18, H. 8 mm. — Rm.-Kob. Icon. f. 1286. Var. nazarensis Mss. (Coq. rec. Roth_1861): gewölbt- halbkugelfg., etwas enger genabelt, Umg. wenig gewölbt, der letzte nur durch den Kiel kantig, überall dicht gekörnelt. 88 Var. crassocariiia Mas. (]. c): grösser (Br. 20 mm.), oben stark niedergedrückt, die ersten Umg. flach, mit feiner Naht, die folgenden an der Naht etwas gewölbt, am Kiele ausgehöhlt, Oberseite rauh gerunzelt, zwei starke Kiele vorhanden, einer an der Peripherie u. der andere um den Nabel. 2. Mima West. 11. L. boissieri Ch. Geh. entuabelt, kugelig-kegelfg., unregelmässig grob gestreift, glänzend; Umg. 5, z. gewölbt, der letzte an der Mund, herabgebogen u. zus. -geschürt; Mund. klein, gebuchtet, fast beilfg., noch mehr verengt durch eine schwielenfge Lippe, zus. -gesetzt aus einem grösseren Höcker auf dem Basalrand, der nach Aussen hin allmählig zunimmt, dann aber plötzlich abbricht, und einen kleinen, mitunter zahn- artig solirten an der Insertion des Oberrandes, beide durch einen s. dünnen Callus verbunden. Br. 20 — 21, H. 15 — 17 mm. (Palästina bis nach dem peträischen Arabien.) Zeitschr. f. Mal. 1847 p. 183 (Hx.J, Pfr. in Chemn. Gab. Helix t. 114 f. 8-9, Rm.-Kob. Icon. f. 1281-82.— Forma 1.) covcolor Bgt., weiss, einfarbig; 2.) ,?o- nata Bgt. (Cat. rais. 1853 t. 1 f. 26 -27j, weiss, mit einem breiten braunen^Band auf der Mitte des letzten Umg.: ^ ) major, G. 28 : 20 mm.; 4.) minor, G. 18-20:12—14 mm. 12. L. ftlia Mss. Sehr gleich der boissieri, aber 8tets kleiner, gedrückter u. in der Mundparthie insofern abweichend, als hier der Basalrand von der tiefen Einbuchtung am Aussen- rande an regelmässig gekrümmt ist (u. nicht nach aussen dicker einen langen Höcker bildend); die Mundränder durch einen starken, sogar leistenfg. vorspringenden Callus verbunden. Br. 16—17, H. 10 mm. (Palästina.) Coci. voy. Roth 1861 p. 26 (Hx.), Rm.-Kob. Icon. f. 1283. Register. Seite. Aegopsina (Kob.) 73. Allei'ja Bgt 24. brocchii Calc 25. cupaui Calc 25. monterosati Bgt 25. Anoinphala W 29. Aplostoma M. T 40. Calcarina M. T 83. Chlaiiii/dea W 19. Coiinliis Fitz 25. alderi Gray 2G. bourguignati De Stef. . 27. callopisticus Bgt 2G. cavaticus Bgt 27. fabricii (Bk.) 27. fulvus (Müll.) 26. fulva (Hx.) Ben 27. fulva Reeve ....... 27. impi'operus Bgt 27. praticola Reinh 27. pupula Gould 27. raddei Bttg 28. ti-ochiformis (Hx.) Mont. 26. trochulus (Hx.) Flem. . 26. vesperalis Bgt 26. Comdopolita Bgt 28. Crystcdlus Lowe 29. Daiidebai'disi Hn 4. atlantica Bttg 7. bielzi Parr. = ti'anssyl- vanica. boettgeri Gl 8. brevipes Drp 5. calophana W 9. charopia Bgt 6. fischeri Bgt 8. gaillardoti Bgt 9. Seite. Daiidebardia grandis Ben. 5. haliciensis W 6. hassiaca Ol 6. heidi Gl 6. heydeni Bttg 7. langi Pfr 6. lederi Bttg 7. letourneuxi Bgt 7. longipes Z. = brevipes. maravignfe Pir 5. monticola Ben 6. nubigena Bgt 6. pawlenkoi Bttg 7. platystoma Lit 7. rufa Drp 5. sardoa Iss 9. saulcyi Bgt 8. sicula A. Biv 8. sieversi Bttg 7. syriaca R. =r: saulcyi. tarentina De Stef. ... 8. transsylvanica Bz. ... 8. Eudaudebardia W 4. Euhyalina Alb 40. Gallandia Bgt 24. (ilaiidiiia Schum 9. algira Brug 10. angustata Villa 11. bonensis Terv.= alg. forma. compressa Mss 11. Cornea Brum 11. delesserti Bgt 11. dilatata Z 10. intermedia Mts 11. marginata W 10. microstoma Kob 11. mingrelica Bttg 11. 7 Seite. Glandina poireti C. Pfr. . 11. pyramidata Paul 11. rosea (Hx.) Fei' 10. sicula Bgt 11. tuiuida Villa 10. Helicophana W 75. Iljaliiiia Ag 28. achidoea Bgt 30. achoena Bgt 80. achlyophila Bgt 55. adamii W 48. eegopsinoides (Maltz.) . 75. lequata Mss 65. agorius Bgt 71. albella (Hx.) Thieii. . . 82. albinella Paul 48. algira Delw 74. alhambra? Kob 02. alicui'ensis Bon 48. alleryi Paul 71. alliacea JeiFr 53. alliaria Mill 53. alliaria Pfr 51. anceps W 53. ancejd W 37. andra?i Bttg 84. angystropha Bttg. . . . 81. apalista Bgt 31. antoniaiia Paul 57. approximans Alb 68. aquitanica Bon 61. arcasiana Serv 52. balmei Sh 49. balniei Kob 71. barraudi M. T 51. benoiti Villa 70. blanci Hesse 35. blauuein Sh 60. blidahcusis Bgt 62. blondiana Bgt 58. borealis Cl 39. botterii Parr 84, boutliyaiia Pech 65. bradypa Hagenui 58. bruguoniana Ben 44, calcar» A, & M 71, calpica Kob 62. .Seite. Ilyalinia camelina Bgt. . . 45, canini Ben, ^ testa- Phil, cantabrica W 53. carnieliensis Pfr 44. carotii Paul 74. caspia Bttg 59. catoleia Bgt. ...... 75. cavanna; Paul 34. cellaria Müll 54. chelia Bgt 55, cheliella Pech 55. chersa Bgt 55. circunilineata K 45. Clara Held 43. clessiui Hesse 34. cloacaruni Paul 61. complanata Jeffi' 54. com pacta JeflFr 54. contorta (Hx.) Held . . 30. contorta Kryn 31. contortula Kryn .... 31. contracta W 35. courquini Bgt 44. cretensis Bl 70, crystallina Müll 32. crystallina Keinli 36. cydoniensis Bl 70. cypria Pfr 73, deila Bgt 72. de natale Km 58. de natale Ben 47, depressa Bttg 46. depressa Sterki 58. deshayesii Calc. = juv. Poni alias. diaphana Stud 30. diajjhanella Kryn , . , , 49. diauga Bgt 37, diducta Paul 49, djurjurensis Dcb 48, dilatata Paul 61. draparnaudi (Bk,) , . . 59. dubia Bt-n 70, duboisi eil 68. dubrueili Cl 36, duinontiana Bgt 45. durandoiana Bgt 56. Seite. Ilyaliuia dutaillyaua Mab. 04. eburnea (Hx.) Hu. . . . 32. effusa Bttg. = subeff . Bttg. electrina Gould 45. elegaus Bttg 69. erjaveci Brus 30. etrusca Paul 35. eucharis W 52. eudasdalsea Bgt 37. eugurus Stab 48. eui'abdota Bgt 47. excavata Been 40. exquisita Desh. = glabra. farinesiana Bgt 58. filicum Kryn 72. foetida Stark 53. fragrans Paul 74. frondosula Mss 4(5. fulgida Parr Ö3. fuscosa Z 70. gerfalchensis Pecch. . . 73. giabei-rima Ben 52. glabra Stud 51. globulina W 71. gyraploa Bgt 50. gyrocurta Bgt 60. hagenmülleri Pecch. . . 47. hammouis Ström .... 44, harlei Fagot 46. helmii Gibb 64. helvetica Blum 54. hemispbserica W 71. hiulca Jan 65. huraulicola Mab 32. hungarica W 51. liyalina Fer 30. hyblensis Parr 32, hydatina Rm 37. hypogsea Bgt 39. icterica Teb 73. ignari Bgt 74. incerta Drp 74. illauta Bgt 38. inflata Loc 30. intermissa Mss 69. isseliana Paul 61. isserica Let 51. Seite. Hyalinia jaccetanica Bgt. . 45. jebusitica Rotli G6. jickelii Cl 36. jourdheuili Roy 64. komarowi Bttg 52. kraliki Let 63. krynicki Gl 72. kutaisiaua Mss 72. kutschigi Wald 36, kutschigi Pfr 34, lamellifera BI QQ. latebricola Bgt 38, lawleyana Bgt 43. lederi Bttg 59, lenopsilia Let 56. leutiformis Kob. .... 50. lenticularis Held .... 43. leopoldiana Ch 73. lenabaria Let 75. lessonje Pini 30. libysonis Paul 49. litoralis Cl 31. lucida Mont 54. lucida Dr. 1801 .... 60. lucida Dr. 1805 .... 39. lucida Stud. = glabra. lundensis W 64. maceana Bgt 63. maclioi Serv 40. majori Paul 50, malinowskii Zel 72, margaritacea A. S.- . . . 57. marianme W 57. mauriceti Bgt 63. maurolici Ben 70. mentonica Nev 39. meridionalis Paul. ... 61. mica W 35. mingrelica Mss 69, mortilleti Pecch 73. mortileti Stab 48. moussoni Kob 52. multispira (Hx.) Pfr. . . 49. narboneusis Cl 33. natha Paul 61. natolica Alb 68. navarrica Bgt 56. Seite. Hyalinia necessaria W. . . 70. nevilliana Paul 48. niteliua Bgt 65. nitens Mich 64. nitens Gm 89. nitida Müll 39. nitida Drp 60. nitidissima Mss 51. uitidosa Fer. . . . 43, 45. nitidula Drp 57. nitidula Ret. &c 64. noctuabuuda Bgt 38. norwegica B. Esni. . . . 40. obscurata Porro 60. olearis W 64. olivetorum Her in 73. oltisiana Fag 40. opaca Loc 64. opima Paul 59. oppressa Sh 48. orata Let 39. oropsensis Paul 47. üscari Kim 68. parisiaca Mab 39. parma W 58. partbauica Bgt 30. parthenopa?a W 73. paulucciae De Stef. . . . 63, pazi Bgt 46. pellucida Peuu 32. peregrina Arad. = sp. dub. permodesta Bgt 37. perspectiva Bl 58. petronella Ch 45. petricola Paul 33. pfeifferi W 34. philippi Testte 46. pictonica Bgt 55. pilatica Bgt .43. pilula Paul 71. pinii Stab 33. planeria CI 50. plauella Pfr 50. podolica Cl 33. pomiliana Bgt 46. porroi Paul 60. praecox W 54. Seite. Hyalinia proiia W 59. protensa Fer 66. psatura Bgt 56. pseudodiaphana Cont. . 32. pseudoliydatina Bgt. . . 37. ptychostoma Bl 67. pudiosa Jouss 64 pura Aid 43. pura Macq., Mts 45. pygratea Bttg 35. raddei Bttg 28. radiatula Aid 45. raterana Serv 62. ressmanni W 64 reticulata Bttg 71. rigiaca Bgt 49. rossmässleri W 46. sancta Bgt 54. scanica W 59. scotopbila De Stef. . . . 61. secreta Bgt 33. sedeutaria Bgt 38. selecta Mss 69. semisculpta Mss 69. septentrionalis Bgt. . . 63. shepmanni W 53. Shuttle wortbiana Piui . 60. sicula W 55. sieversi Bttg 54. silvatica Mörch 54. simoui Bttg 73. simplicula Mor .58. sorella Mss 36. 1 steenstrupi Mörch =t- alliaria. stoechadica Bgt 55. striaria W 51. suanetica Bttg. 68. subaperta Bttg 54. subcarinata Cl 35. subeffusa Bttg 31. subglabra Bgt 51. subnitens Bgt 65. subnitidosa Mss 45. subplicatula Bgt 57. subrimata Reiuli 31. subterranea Bgt 32. Seite. Hyalinia subterranea Reinh 32. subvitreola Bgt 37. succinea (Hx.) Stud. . . 39. sucinacia Bttg 68. superflua lim 69. suturalis Bttg 52 sylvicola Paul 59. tai'gioniana Paul 33. , tenera Stud 51. testffi Phil 46. tetuanensis Kob 74. trauslucida Mort Q&, trausitans Bttg 72. transsylvanica Cl. ... 30. ti'oclioidea Kob 74. tropidophora Mab. ... 61. udvarica Serv 44. umbratica Bgt. ..... 38. uzziellii Issel 58. vasconica W 74. Villa; Mort 47. villte Bon 58. viridula Mke 45. vitrea Bz 30. vitrea Brown = crystal- lina. vitreola Bgt 36. vitrina Fer. ^= pura. walderdorffi Bgt 36. westerlundi Caf 67. zakyntbia Hesse .... 35. zanclea Bgt 38. zanellia Testat— juv. Po- matias. zonitomsea Let 75. zonulata W 50. Isselia Bgt 9. l/fm"ochi'«ii Bk ....... 82. alexandrina Fag 84. Huiphicyrta Bgt 87. argia Bgt 85. bsetica Rm 84. boissieri Ch 88. candidissima Drp 83. carinata Kob 85. cai'iosa Oliv 87. cariosula Mich 86. Seite. Leucochroachionodiscus Pir. 85. concolor Bgt 88. conoidea Bgt 83. crassocarina Mss 88. debeauxi Kob 87. depressa Mühlf 83. depressa Bgt 85. filia Mss 88. fimbriata Bgt 85. hierochuntina Boiss. . . 84. hispanica W 87. illicita Mss 86. jeannottiana Terv ... 85. jeannotiana Rm 85. kobeltiana Deb 86. mayrani Gass 86. myopa W 86. microstoma Kob .... 83. octinella Bgt 87. otthiana Forbes 84. oxygira Bgt 85. pistius Bgt 85. prophetarum Bgt. ... 86. rimosa Jan 83. speironomala Bgt. ... 85. subcariosula Bgt 6ia. thayaca Bgt 84 titanodolena Pech, ... 84 umbilicata Mke 83. varicosula W S(}. zonata Bgt 88. TÄhania Bgt 8. T.Aicilla Lowe 40. Mima W 88. Moussonia Bgt 8. Mesomphix Raf (57. Oleacina Bolt 10. Oligoliniax Fisch 22. Parmacella Cuv 12 alexandrina Ehrbg. . . . 12. algerica Desh 13. ambigua Fer 12. deshayesii M. T 13. dorsalis Mss 13. gervaisi M. T 13. mesopotamise Oken . . . 1^. moquini Bgt 13. Seite. Pciriiuicella valt-ncienuesi W. & Ben 13. valencieuii M. T 13. velitaris Mts 12, Plienacoliinax Fisch. . . . 22. PoUta Held 40. FoJifpheinus Mout 10. PKeudolibania De Stef. . . 8. RetineUa Sh 67. Rufina Cl 5. Seniüimax Stab 15. Te>tae<'lla Cuv 1. auglica Grat 2. beccarii Iss 3. bisulcata Risso 3. bisulcata Uzz . . . 3. bourguignati Mass. ... 2. broncleli Bgt 2. burdigalensis Gass. ... 1. canariensis Grat 1. companyoi Dup 1. conigouensis Grat ... 2. diyiiQOuia Bgt 3. episcia Bgt 2. europpea Boiss 2. fischeriana Bgt 3. galloprovincialis Grat. . 3. germanica Oleen .... 17. gestroi Iss 3. haliotidea Drp 2. haliotidea Mss 2 haliotidea Costa .... 3. haliotides Lani 1. maugei Fer 1. oceanica Grat 1. pascali Bgt 2. pecchiolii Bgt 3. scutatus Less 2. scutuluin Sow 2. servaini Mass 4. stabilei Pini 3. subterranea 2. Trochuhis W "2Q>. Troi-Jiovifrina Schacko . . 24. Vitrea Fitz 29. Vhrina Drp 14. albinaZ. (Tirol) =: sp.dub. Vitriua alpestris Cl. ... 1(>. ampullacea Jan (Sicil.) ^^=- sp. dub. angelicse Bk 20. annularis Ven 22. audebardi C. Pfr. ... 19 baudoni Del 23 bellardii Polion 20. beryllina C. Pfr 20. bicolor W 19. blanci Poll 19. bonellii T. Tozz 21. bosniaca Bttg .17. brevis Fer 17. brunnensis W 20. carinthiaca W 18. carniolica Bttg 20. caucasica W 22. charpentieri Stab. ... 16. conoidea Mts 24. costje Paul 20 diaphana Drp 15. diaphana (Hx.) Poir. . . 20 dillwyui Jeffr 20. domestica (Hx.) Ström . 21. di-aparnaldi Kob 19. draparnaudi Cuv 19. elliptica Br 19. elongata Drp 17. excisa W 18. exilis Mor 21. germanica (Test.) Oken 17. glacialis Forbes 1(). globosa Bttg 21. goeotiformis Poll 18. gruneri L. Pfr 21. heynemanni Koch . . . . 16. hiemalis Koch (Octzthal) =:: sp. dub. imperta (Hx.) Stud. . . 22. jetschini W Ui. kochi Andr 16. komarowi Bttg 23. kotulcT W 18. lederi Bttg 24 letourneuxi Bgt 21. limacina (Hx.) Alt. . . . 1(5. Seite. Yitrina limacoides (Hx.)Alt. 20. lusatica Jord 17. major Fer 19. major Poll 19. membrauacea Koch (Tirol) =r sp. dub. musignani Pir 23. nivalis Ch 16. pauluccise Fisch 22. pegorarii Poll 17. pellucida Drp 19. pellucida Fahr 21. pellucida Müll 20. penchiiiati Bgt 18. perforata W 20. piniana Poll 17. plicosa Bz 22. pyrenaica Fer 18. reitteri Bttg 19. rugosa Paul 23. rugulosa C. Koch , . . 22. rugulosa W 22. similimax Fer. =- elongata servainiana St. Sim. . . 22. sieversi Mss 23. • stabilei Less 19. subcarinata Bttg 24. subconica Bttg 24. subglobosa Mich 22. truncata Bttg 17. virescens (Hx.) Stud. . 16. vitrea Stud. =^ diaphana. Seite. Zouites Montf 76. segophthalmus (Hx.) Gm. 80. acies Pai'tsch 81. acutimargo (Hx.) Br. . 82. albanicus Z 78. algirus Lin 80. aulacus W 81. caricus Roth 79. carniolicus A. S 81. cassis W 80. chloroticus Pfr 79. compressus Z 80. corax Pfr 79. corcyrensis Bttg 79. croaticus Partsch .... 80. crypta Parr 81. euboeicus Kob 79. gemonensis Fer 82. grsecus Kob 78. grscus Kob 79. latissimus Dohrn .... 78. mauritii W 77. mixtus W 77. oculus capri (Hx.) Müll. 80. pergranulatus God. . . . 79. pudiosus Z 80. ruralis W 82. smyrnensis Roth .... 78. transiens Mss 80. verticillus Fer 77. Zonitoides Lehm 39. FAUNA DER IN DER PALÄARCTISCHEN REGION (EUROPA. KAUKASIEX. SIBIRIEN, TURAN, PERSIEN. KURDISTAN, ARMENIEN. MESOPOTAMIEN. KLEINASIEN. SYRIEN. ARABIEN. EGYPTEN. TRIPOLIS. TUNESIEN, ALGERIEN UND MAROCCO) • LK BEN DEN BINNENCONCHYLIEN. VON Dl. CARL AGARDH WESTERLUND. II, Gems HELIX. BEELIN 1889. R. F II 1 1: 1 ) r. Ä N \) E il & S ( ) H X. (HAKAN Olli ^t^ON's lilH limtUCKEIiKI 1\ MXII.) Genus Helix Linne. Thier schlank, vollständig vom Mantel umhüllt u. in dem Gehäuse eingeschlossen, mit dem oberen Theil spiral aufgerollt; Mantel mit verdicktem Saum (Kragen); die 2 oberen ein stülpbar en^ cylindrischen. am Ende kolbig ver- dickten Augenträger viel länger als die 2 unteren Fühler; Äthemöß'nung rechts oben unter dem Mantelrande (selten links'), Gesell! eclitsöff'nnng am Halse hinter dem Äugenträ- ger; Kiefer m. o. tu. mondfij. gebogen; Zunge lang u. schmal ^ vorne blattfg. erweitert, hinten cylindrisch^ Zähne in zahl- reichen Längs- u Querreihen angeordnet, die mittleren drei- spitzig, gleich hoch ivie die Seitenzähne, ivelche 2 — 3-spitzig sindj Randzähne meist breiter als hoch, kurz, mit 2 — 3 kleinen Spitzen. Gehäuse stets Spiral u. meist rechts getvunden, un- genabelt, dttrchbohrt o. genabelt, Scheiben-, kugel- o. kegelfg.. mitunter linsenfg.. oft gekielt; Mund, erweitert o. gerade, Saum, .scharf o verdickt, mit getrennten o. zus. -hängenden, selten losgelösten. Rändern. Syn. (^ofhlea Auct. veter. — Helix Linne Syst. nat. X. 1758. Ueber die Historia der Gattung vergl. West. Fauna Moll. Sueciae, Norv. et Danise 1873 p. 78 u. folg. Vorkommen. Das ganze Faunengebiet. üebersicht der Stibgenera. f Goniognatha: Mörch: Kiefer besteht aus 15 — 19 Plat- ten, ivelche sich in Form eines stark gebogenen Huf- eisens gruppiren u. dachziegelfg. einander zum Theil bedecken; Attenia (Geh. ohne Bänder). 1. Punctum Morse. Geh. winzig klein (Diam. 1— 2 mm.), ■weit genabelt, schwach gerundet-convex o. stark niedergedrückt; Umg. 3^/2 — 4^/25 langsam zunehmend, der letzte gerundet; Mund, mondfg. -gerundet, Saum einfach, gerade. — Radula mit 1 allen Seitenzähnen gleich, zweispitzig. Obs. Bei allen übrigen Subgenera dieser Gattung sind die Seitenzähne nach dem Rande immer s(-hnuller, gestreckter u. schiefer. — Sp. l — 20. ff Aula tiufjnat lue Mörch: Kiefer z. yehoyen, fem gestreij't o. mit dichten feinen Furchen, um Unterrande gekerbt; Atcenia. 2. Patnla Held. Geh. weit genabelt, meist s. nieder- gedrückt, selten kreiselfg., bräunlich horni'arben: 'Umg. 4 — 6, langsam zunehmend, rippeustreihg o. gerippt, der letzte ge- rundet, s. selten gekielt; Mund, mondfg. -gerundet (s. selten beilfg.), Saum einfach, gerade, scharf. — Kadula nicht in be- stimmt abgegrenzte Felder getheilt, Zähne mit quadratischer Basis, dreispitzig, Geschlechtsapparat einfach, ohne Pfeilsack, Anhangdrüsen, Flagellum u. Divertikel. — Sp. 21 — 34. 3. VaUonia Risso. Geh. s. weit genabelt, niederge- drückt, gerippt, gestreift o. glatt; Umg. 3 V/j — 4, z. walzenfg., der letzte grösser, gerundet; Mund, gross, schief, fast rund, Saum zus. -hängend, losgelöst, umgeschlagen, innen meist weiss- gelippt. — Pfeilsack vorhanden, mit 1 langen, gei'aden, glatten, kegelfg. zugespitzten Pfeil, Anhangdrüsen fehlen. — Sp. 35 — 39. 4. Lepinota ^^est. Geh. eng durchbohrt, kugelig-nieder- gedrückt, oben stark niedergedrückt konoidisch, unten gewölbt, rauh von kleinen querstehenden, linienfgen. u. dreieckigen häu- tigen Schuppen, gekielt, Kiel mit langen, häutigen, dreieckigen Wimpern besetz; Umg. 5 — 6, abgeflacht; Mund, oval-rundlich, s. schief, viel breiter als hoch, Saum schwach zur. -gebogen, innen schwach gelippt. — Pfeilsack u. Augendrüsen fehlen. — Sp. 40—42. fff Pycnognathd' West.: Kiefer massig yehogen, mit dichten (bis 20 — 30) 0. durch feine Linien getrennten Querleisten, Cnterrand gesähnelt. *) At(Pnia: Geh. ohne Bänder. 5. Acanthinula Beck. Geh. durchbohrt, kugelig-krei- selfg., häutig-rippenstreifig o. mit der dicken Epidermis stark gerippt u. auf dem schwachen Kiele in langen Dornen auslau- fend; Umg. 4 — 6, stark gewölbt, langsam zunehmend; Müud. rundlich, erweitert, Saum dünn, scharf, mit genäherten Rändern. — Pfeilsack fehlt. — Sp. 43— 4H. 6. (j onostonia Held. Geh. genabelt (s. selten bedeckt durchbohrt), kreisrund, stark niedergedrückt, linsenfg. o. beider- seits flach, eng aufgerollt, meist braun, oft behaart; letzter Umg. gewölbt o. oben stumpfkantig, mitunter auf der Mitte scharf gekielt; Mund, schief, iiiond- o. beilfg. o. dreieckig. 3 winklig o. dreibuchtig, oft durch Zähne verengert (s. selten vertikal, schmal mondfg.), Saum meist verstärkt, wenigstens am Columellarrand umgeschlagen. — Kiefer mit 12 — 14 Rippen, die mittleren parallel, die übrigen schräg, nach oben divergi- rend, Flagellum u. Divertikel vorhanden o. fehlen, Pfeilsack verkümmert ohne Pfeil, o. vorhanden, mit 1 relativ langen, fast kegelfgen, wenig gebogenen Pfeil. — Sp. 47 — 78. 7. Elona Ad. Geh. offen genabelt, ganz flach o. oben in der Mitte etwas ausgehöhlt, dünn, olivengrünlich-hornfarben. mit kleinem (fast unmerklichen) Gew., fein gestreift; letzter ümg. s. überwiegend, gerundet, mit 2 — 3 gelblichen Quer- strahlen; Mund, mondfg., Saum zur.-gebogen, weissgelippt. — Kiefer mit 11—13 (nach M. Tand, bis 16) Querleisten, Pfeil- sack von der becherfg. ausgehöhlten Vaginaanschwellung um- gegeben, mit einem flachen, in der Mitte verbreiteten, glatten, in Querdurchschnitt linsenfgen, leistenlosen Pfeile, Anhangdrüse jederseit 1, in drei breiten Lappen gespaltet, rechter Augen- träger schlingt sich zwischen den männlichen u. weiblichen Genitalien durch. — Sp. 79. 8. Chilotreina Leach. Geh. genabelt, s. niedergedrückt, scharf gekielt, s. fein gekörnelt, meist mit 3 Fleckenreihen; Mund, schief, zugespitzt-eifg., Saum scharf, erweitert, zus.- hängend u. losgelöst. — Kiefer hell hornfarben, mit 6 — 9 durch feine Linien getrennten Leisten u. stark gezähnten Unterrand, Pfeil lang, schmal, walzenfg., gebogen, mit verdickter lanzett- fger Spitze, Anhangdrüse 2, lang, einfach. — Sp. 80 — 81. **) Leticosona:: Geh. mit einer weissen Mittelzone. 9. jS uniniuliiia Kob. Geh. stark niedergedrückt, convex- linsenfg., dünnschalig, meist rauh gestreift, scharf gekielt, der Kiel scharf zus. -gedrückt, Untenseite oft stark gewölbt; Umg. Ö^/j— 6^/2, die oberen fast flach; Mund, schräg, aussen winklig, Saum dünn, scharf, innen m. o. w. gelippt, Oberrand gerade. Spindelrand am Nabel meist verbreitert u. weit umgeschlagen, mitunter angedrückt. — Sp. 82 — 86. 10. Frutieicola Held. Geh. s. verschieden gestaltet: von ungenabelt o. bedeckt durchbohrt bis weit genabelt, von kegelfg. o. kugelig, mit letztem Umg. gerundet aufgeblasen, bis convex-linsenfg., scharf gekielt, meist behaart o. gekörnelt. gewöhnlich mit weisslicher Gürtelbinde; Mund, gerundet o. queroval u. aussen winklig, mit scharfem, innen meist gelipptem Saum. — Kiefer stark halbmondfg. gebogen, mit zahlreichen (20 — 30), nur durch feine Linien getrennten Querleisten, Unter- rand verdickt, nicht gezähnt, Pfeilsack mit Pfeil meist vor- handen, mitunter 2 Pfeilsacke, zuweilen ist dieser verkümmert o. fehlt gänzlich, Pfeil verschieden, niemals aber mit Krone, Flagellum kurz, Divertikel fehlt, Auhangdrüsen 6 — 8, faden- o. wurmfg-., buchtig (s. selten fehlend). — Sp. 87 — 259. 11. (^ressa West. Geh. eng genabelt o. durchbohrt, m. 0. w. kugelig, gestreift o. feingerippt, s. fein gekörnelt, mit einer weissen, jederseits von einem rothen Bande begrenzten, Mittelbinde; letzter Umg. gerundet, vorn plötzlich herabge- bogen; Mund, fast kreisrund, weissgelippt, mit s. genäherten o. zus. -hängenden Rändern. — Kiefer hell hornfarben, meist mit zahlreichen (15 — 20) parallelen Querleisten, Geschlechts- apparat ganz einfach, wie bei Patula, Mantel dunkelfleckig. — Sp. 260—266. ffff Odontognathce Mörch: Kiefer bogig, mit wenigen (2 — 6) , starken , durch tiefe Zwischenräume getrennten Querleisten, Unterrand stark gezähnt. *) Paurütelt bis offen genabelt, niedergedrückt o. sehr wenig erhoben, oft feinkörnelig o. be- haart, mitunter mit Spiralskulptur; Umg. 4 — 6, etwas gedrückt, der letzte vorn herabsteigend; Mund, rundlich o. eifg. bis fast kreisrund, stets mit s. genäherten Rändern. — Kiefer stark gebogen, dunkel hornbrauu, Pfeil an der Basis aufgeblasen, dann eingezogen, auf der Mitte erweitert, oben gekrümmt, spitz, Anhangedrüsen 2, einfach, wurmfg. (mitunter noch einmal getheilt), Flagellum lang, Divertikel s. lang u. breit. — Sp. 267—355. 13. Arianta TjCcicIi. Geh. bedeckt durchbohrt, gedrückt kugelig, bauchig, fein u. dicht spirallinig; letzter Umg. gerundet, mit einem braunen Bande über der Mitte, vorn fast gerade; Mund, gerundet-mondfg., Saum scharf, erweitert, zur. -gebogen, innen stark weissgelippt. -- Kiefer hoi'nbraun. mit 4 — 6 Leisten, Pfeil mit trichterfger Basis, langem, schmalem, gekrümmtem Hals u. lanzettfger, breitgedrückter Spitze, mit 2 stumpfen Kanten, Anhangdrüsen 2, lang, einfach. — Sp. 356 — 357. 14. Eremina Pfr. Geh. fast bedeckt genabelt, etwas gedrückt kugelig, einfarbig o. mit 1 — 4, oft in Flecken auf- gelösten, Bändern; Umg. 4 — 4 ^/j, z. gewölbt u. schnell zu- nehmend, letzter gross, gerundet, vorn herabsteigend; Mund, moudfg. -gerundet, Saum oft an der Spindelbasis winklig, m. o. w., oft breit umgeschlagen, mitunter s. dick, Ränder genähert, zuweilen verbunden. — Kiefer dunkel hornbrauu, mit 2 — 3(4) starken, abgerundeten, oben u. unten hervorragenden Rippen, Pfeil auf einer Seite leicht gewölbt, auf der entgegengesetzten mit einer kräftigen Rippe. — Sp. 358 — 3(iO. 15. Eulota Hartm. Geh. durchbohrt o. genabelt, kugelig, aufgeblasen, o. kegelig-kugelfg., mit 1 weissen Gürtelbinde o. 1 — 4 braunen Bändern (oft einfarbig), dicht granulirt. dicht behaart o. mit feinem Spiralskulptur; Umg. gerundet, letzter bauchig; Mund, mondfg. -gerundet, Saum scharf, erweitert, innen schwach gelippt. — Kiefer hell hornfarben, mit 4 — 5 Quer- leisten, Pfeil klein, gerade, kegelfg. zugespitzt, Flagellum fehlt, Anhangdrüsen sind kurze, eng aneinander gedrängt dreisackige Lappen. — Sp. 361 — 365. **; Schizotcenia: Bänder 5, aber die zioei unteren oft in mehrere schmale parallele Linien aufgelöst. 16. Euparypha Hartm. Geh. durchbohrt, gedrückt kugelig, hornfarben-kreideartig, mit dichten Spirallinien u. 5 Bändern, deren in der Regel einige, zuweilen alle, in mehrere parallele aufgelöst sind; Umg. 5, die oberen abgeflacht, gekielt, der letzte aufgeblasen; Mund, erweitert mondfg.. innen oft gelippt, Spindelrand zur. -gebogen. — Kiefer mit 2-- 3 genäher- ten starken Leisten, Anhangdrüsen 2, Flagellum fehlt, Blasen- stieldivertikel vorhanden, Pfeil 1, konisch, gerade, 4-schneidig, mit Krön, rechter Augenträger schlingt sich zwischen männl. u. weiblichen Genitalien. — Sp. 367 — 370. 17. Xerophila Held. Geh. geritzt-durchbohrt bis weit genabelt, flach niedergedrückt bis kegelig o. konisch-kreiselfg., kreideartig, mit glänzendem hornfarbenem Apex, meist gebän- dert u. die linieren Bänder häufig in mehrere aufgelöst; Umg. 5 — 6, der letzte bauchig-gerundet bis zus. -gedrückt — scharf gekielt; Mund, mondfg.-gerundet. fast kreisfg. o. winklig mondfg. — Kiefer mit 6—10 starken Leisten, Anhangdrüsen meist 8, Flagellum vorhanden, Blasenstieldivertikel fehlt, Pfeilsacke 1 — 2 (der zweite oft rudimentär u. leer, aber mitunter mit einem rudimentären Pfeil, zuweilen sind die Sacke gleich gross, mit gleich entwickelten, aber etwas verschieden gestalteten Pfeilen), Pfeile gerade o. gebogen, glatt, stielrund, schnell o. langsam zugespitzt, o. unten verdickt u. in eine lange feine Spitze auslaufend, rechter Augonträger liegt frei neben den Genitalien. __ Sp. 371-970. ***) P entatonia: Bänder typifich 5, nie mehr. 18. Tberus Montf. Geh. bedeckt (selten offen) genabelt, kreisrund, niedergedrückt, m. o. w. runzelig, weisslich, mar- morirt, undeutlich gebändert; Umg. 4 — 5, der letzte nieder- gedrückt, vorn herabsteigend; Mund. s. schief, oblong, Saum scharf, ausgebreitet, innen gelippt, Spindelrand umgeschlagen. — Kiefer mit 3 — 6 Rippen, Pfeil, wie bei sämtlichen Penta- tainien, gerade o. gekrümmt, lang u. spitzig, oft s. lang u. spitzig ausgezogen, 4-schneidig, mit s. kurzem Hals u. Krone. — Sp. 971 — 1023. 19. Macularia Alb. Geh. meist uugenabelt o. entuabelt, gedrückt-kugelig, z. glatt, meist mit abgebrochenen Bandern geziert: Umg. 5, der letzte gerundet, vorn herabsteigend; Mund, schief, oblong, Saum zur.-gebogen, gelippt, Spindelrand aus- gebreitet, wulstig. — Kiefer mit 4 starken Leisten (mit Aus- nahme der IL gracllsiana Pfr., welche einen glatten Kiefer hat!). — Sp. 1024-1128. 20. Tachea Leach. Geh. ungenabelt, kugelig, meist gebändert, Bänder bis 5, u. zwar 3 auf der Oberseite u. 2 auf der Unterseite; Umg. 5 — 6, der letzte gewölbt, bauchig, vorn etwas herabsteigend; Mund, schief, weit, gerundet-moudfg. . Spindelrand m. o. w. gestreckt u. zus. -gedrückt, Saum erweitert, mit starker Lippe. — Kiefer mit 5 — 7 starken Leisten, Fla- gellum lang. Stiel der Samenblase s. lang,, mit kurzem Diver- tikel. — Sp. 1129-1137. 21. Poniatia Ixach. Geh. s. gross, bedeckt genabelt, kugelig, meist gebäudert; Umg. 4 — 6, gewölbt, der letzte s. aufgeblasen, vorn etwas herabsteigend; Mund, mondfg. -gerundet, Saum etwas verdickt, schwach erweitert, Spindelrand zur.- geschlagen. — Kiefer mit 5 — 11 Querleisten, halbmondfg., Fla- gellum lang, Anhangdrüsen s. zahlreich, kurz. -- Sp. 1138 — 1180. 1. Punctiim Morse (Journ. Porti. Soc. 1864). (Pidlastra Pfr. pr. p. 1878.) lieber ■' — 16. c. —- Geh. oben gestreift, unten fjlatt. — Sp. 17. . e. Geh. beiderseits glatt. — Sjj. 20. (Bgt.) 1. H. niicropleurOS Pag. Geh. niedergedrückt, offen z. weit genabelt, unten gewölbter, mit häutigen, entfernten, concentrischen Rippen; Umg. 4, regelmässig zunehmend, gut gewölbt, der letzte etwas verbreitert, vorn gerade, unten convex- gerundet; -Naht z. tief; Müud. fast kreisfg., Saum scharf. G. 2:1 mm. (Sädfrankreich, Sardinien.) Ann. M&g. Nat. Flist. 1854 p. 454, Bgt. iMoll. noiiv. lit. 1863 p. 32 t. 5 f. 9—13. MaUiool. Alg. I. 1864 t. 19 f. 1—4, Rm.-Kol). l.on. f. 1417. 2. H. elachiil Bgt. Geh. genabelt, oben fast ß ach, unten gewölbt, hyaline, hell hornfai-ben, häutig gerippt; Umg. B^/j, schnell zunehmend, ehcas kantig, der letzte relativ stark er- iveitert, vorn langsam herabsteigend, unten um den Nabel un- deutlich gekielt; Naht eingedrückt; Mund, gross, schief, wenig mondfg., breit eifg. -gerundet. G. 1 '/j • ''^U ™"i- (Frankreich bei Angers.) h. c. p. 3.5 t. 5 f. 14—17. (Bgt.) 3. H. poiipilliori Bgt. Geh. tief, aber iceniger offen (nicht trichterfg.) genabelt, oben gewölbt, dunkel hornfarben, auf dem letzten Umg. gelbröthlich, mit s. schiefen, s. zus.-gedrückteii, dichter gestellten Rippen; Umg. 4 — 5, schnell zunehmend, ge- wölbt, der letzte gross, gerundet, vorn kaum herabsteigend; Naht tief; JMünd. kaum schief, wenig mondfg , gerundet, mit genäherten Rändern. G. 2 : 1 '/^ mm. (Algerien, Portugal.) Malacol. Alo-er. I. 1864 p. 181 t. lo'i'. 5—8. 4. H. Iienriqiiesi Silva. Gleich der poupillieri, aber einfarben hornbraun, mit noch weniger erhabenen, noch dichter stehenden, nur in der Jugend anwesenden Häutenrippen (ältere Geh. sind unter der Loupe nur gestreift), letzter Umg. vom Anfang an bis an die Mnnd. o'egel /nässig herabsteigend. (Portugal.) Jornal de Sc. inath., phys- e nat. 1887. (Silva.) * H. pornjv Serv. Geh. von der Grösse der micropleuros, mit dem letzten Umg. vom Anfang an herabsteigend wie bei henriquesi, dicht u. zierlich lamellenrippig, Nabel eng, s. tief, Gew. konvex, ein wenig konoidisch, Umg. ^'/j, gewölbt, re- lativ schnell zunehmend, Mund, scliief, fast ganz rund, mit s. genäherten, fast verbundenen Rändern. (Italien, Viareggio in Toskana.) Etüde moll. E.sp. et Port. 1880 j). 63. (Serv.) 5. H. carotiti (Bgt.) Serv. Gleich der micropleuros, aber kleiner, der Nabel enger, gegen den letzten Umg. nicht erwei- tert, Rippen relativ stärker. Gew. weniger convex, Umg. lang- samer zunehmend, oben an der Naht schwach aufgetrieben, Naht tiefer, Mund, mit mehr getrennten Rändern. (Italien, Viareggio in Toskana) L. c. p. 63. (Serv.) 6. H. Iiauffeiii F. Schm. Geh. z. weit genabelt, wenig erhoben, s. elegant u. dicht gerippt, mit fadenfgen Rippen, gelblichweiss, z. durchscheinend; ' Umg. nahezu 5, regelmässig zunehmend, gewölbt, die ersten kantig, der letzte stielrund, vorn gerade; Miind. schief, diagonal, z. unregelmässig gerundet, Ränder genähert, Oberrand gerade, Basalrand leicht gelippt u. schmal umgeschlagen. G. ^^'^-.l^'^ "^™- (Krain in Tropf- steinhöhlen.) Sdir. zool. bot. Ver. Wien 185.5, Cros.'-e J. Concli. XI. ]). 326 t. 13 f. 4, Rni.-Kol). Icon. f. 1418. — Subgenus Spfh/'udiscus Bnisina in Mith. nat. wiss. Ver. Steiermark 1885. 8 7. H. ledtM'i Dttg. Geh. weit perspectivisch genabelt, gewölbt, hornfarben; ürag. 4, /.. schnell zunehmend, etwas ge- wölbt, s. dicht gestreift u. ausserdem mit s. schiefen, entfernten, fadenfgen Lamellenrippen, letzter Umg. kaum etwas kantig, vorn gerade; Mund, schief, in die Quere eifg. -gerundet, Spindelrand etwas umgeschlagen. G. 2 '/^ : 1 ^/^ mm. (Kaukasien in Ta- hjsrhgehiet.) Jahrb. d. d. Mal. Ges. 1880 p. 380. 8. H. iiriine» (Parr.) P/r. Geh. genabelt, niederge- drückt, dünn, wachsfarben, erhaben gerippt; Umg. 4, etwas ge- wölbt, langsam zunehmend, der letzte etwas gedrückt-gerundet, vorn gerade; Mund, wenig schief, mondfg. gerundet, Spindelrand bis der Insertionsstelle etwas umgeschlagen. G. 2 ^ '3: 1^3 ™iii- (Skilien.) Malak. Bl. 1870 p. 144. (Pfr.) 9. H. pyg'llliPa I)rp. Geh. weit perspectivisch genabelt, schwach gewölbt, fein u. dicht gestreift, dünn, hornbraun ; Umg. 4 '/2, langsam regelmässig zunehmend, etwas gewölbt, der letzte vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, kaum schief, breit mondfg. -gerundet. G. bis 2: 1 ^/^ mm. (lünropa, Kau- kasien, ]Vestasie7i 11. Altai-haikalischer Bezirk.) Hist. moll. 1805 p. 114 t. 8 f. 8-10 Bgt. Moll, nouv., litig. 1863 p. 28 t. 5 f. 1-4. — Syn. H. minuta Stud. 1789 (nomen, n. Say, n. Villa), H. kirhii Sh. 1821. (Auat. Schacko Mal. Bl. 1872 p. 178.) 10. H. floccilllis Morel. Geh. offen genabelt, z. nieder- gedrückt, mit kurz konoidischem Gew., fein gestreift, horn- farben-grau; Umg..3V'2. regelmässig zunehmend, letzter ge- rundet, unten gewölbt; Naht z. tief; Mund, wenig schief, fast kreisrund. G. 2:1 ','3 mm. (Kamtschatka.) Journ. Conch. VII. p. 8, Mts. Conch. Mitth. 2. h. 5-6 p. 179 t. 33 f. 7—6. 11. H. aiicapitiliuiiina Bgt. Geh. perspectivisch gena- belt, stark niedergedrückt, fast flach, hornfarben. schief fein- gestreift, besonders oben; Umg. 4^2 — 5, schnell zunehmend, kaum etwas convex, der letzte verbreitert, in der Mitte un- deutlich kantig, unten gewölbt, vorn ein wenig herabsteigend; Mund, wenig schief, gerundet, Ränder durch eine z. starke Wulst verbunden. G. 2:1 mm. (Algerien.) Moll, uouv., litig. 1863 p. 13 t. 2 f. 6-9, Malacol. Alg.. I. 1864 p. 182. (Bjrt.) 12. H. (lebeuuxiuHil Bgt. Geh. eng u. tief genabelt, gedrückt kugelig, hornfarben, mit weisslichen Flammen auf den oberen Umg., fein gestreift; Gew. gewölbt; Umg. 4, regelmässig u. z, schnell zunehmend, etwas convex, der letzte gerundet- bauchig, vorn gerade; Naht eingedrückt; Müud. schief, wenig mondfg., gerundet. Spindelrand zur.-gebogen. G. 2:1 V^j '"'^^• (Algerien, Portugal.) Malacol. AI«. 1. 1864 p. 183 t. 19 f. 13- 16^ (Bgt.) 13. H. bussacona Silva. Geh. massig genabelt, gedrückt kugelig, hornfarben, feingestreift; Gew. gewölbt; Urag. 4*2- z. convex, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum grösser, fast cylindrisch, vorn weder verbreitert noch herab- steigend; Mund, schief, wenig mondfg., ganz kreisrund, mit genäherten Rändern, G. 2 : 1 ^/j mm. (Portugal.) L. c. p. 15. (Silva.) 14. H. galliBCiaiia Silva. Geh. tief massig genabelt, oben ziemlich, unten schwach gewölbt, hornfarben, bei starker Vergrösserung feingestreift; Umg. 4— 4'/2, langsam regel- mässig zunehmend, wenig convex, der letzte kaum grösser, gerundet, oben etwas abschüssig, vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, kaum schief, stark mondfg. -gerundet. G. l''2-^'io ^^^ (Portugal.) L. c. p. 16. (Silva.) 15. H. inierostiginaea Silva. Geh. eng genabelt, nieder- gedrückt, unten z. gewölbt, hell hornfarben, bei starker Ver- grösserung zierlich gestreift ; Umg. 4, wenig gewölbt, regel- mässig z. schnell zunehmend, der letzte z. erweitert, gerundet, oben kaum merkbar abschüssig, vorn gerade; Naht z. tief; Mund, kaum schief, stark mondfg. -gerundet, mit s. genäherten Rändern. G. 1 ^',o '■ ''lo "i™- {Portugal.) L. c. p. 17. (Silva.) 16. H. sororcula Ben. Geh. genabelt, niedergedrückt, weissgelblich, opak, dicht feingerippt; Umg. 4, etwas gewölbt, der letzte nicht verbreitert; Mund, wenig schief, fast eirund- mondfg., Saum einfach, gerade, scharf, Ränder genähert, auf der Wand eine wulstartige Verdickung. G. 3 '/j : 1 ^/^ mm. {Sicilien, Palermo u. Madonie.) \\\. sist. crit. sie. 1859 t. 4 f. 16. (Ben.) In Nuovo Catalogo (1882) vergleicht Cav. Benoit diese Schnecke mit Vallonia costata. 17. H. tenuicostata (Sh.) P/r. Geh. z. weit u. per- spectivisch genabelt, niedergedrückt, hornfarben, dünn, gestreift (fein rippenstreifig); Umg. 4, etwas gewölbt, der letzte vorn gerade ; Mund, etwas schief, mondfg. -kreisrund, Saum scharf, gerade. G. 2 ^'^ : 1 »/^ mm. (Sardinien.) Symb. ni. 1846 p. 68. — Syn. H simttleiüorthi Serv. 1880, weg^en der älteren H. tenuicostata Punk, aus Mexiko, welche doch als ein Hemitrochus Swains. nicht mit unser Art konkurrirt. 18. H. simoniana Bgt. Geh. weit perspectivisch ge- nabelt, niedergedrückt, gelblich hornfarben, bei starker Ver- grösserung feingestreift; Umg. 3 V'2 — ^-^ langsam zunehmend, gewölbt, der letzte kaum gTösser; Naht s. tief; Mund, fast rund, mondfg., kaum schief. G. 1 : 2/4 mm. (Frankreich.) Moll, nouv., lilig. 1870 p. 23. 10 19. H. hällatonica Serv. Geh. offen u. durchgehend genabelt, niedergedrückt, s. wenig gewölbt, hornfiirben, bei starker Vergrösserung zierlich u. dicht gestreift; Unig. 4, regel- mässig zunehmend, ge\völl)t, der letzte grösser, baurhiq ge- rundet, besonders unten, oben gerade; Naht tief; Mund, wenig schief, vertikal-monMg.^ höher als breit, oblong-gerundet, Spin- delrand etwas ausgebreitet. G. 2 : ? mm. (Ungarn hei Fi'ired.) Hist. mal. Lac Halaton 1881 ]). 34. (Serv.) M. Servain siebt die Grösse durch Druckfehler zu -2 : 7 mtii. an, verniuflich wird es 2 :''/,„ mm. sein. 20. H. lliassoti Bgt. Geh. weit perspectivisch genabelt, oben fast flach, hell hornfarben, glatt; Umg. 4 "2 , regelmässig langsam zunehmend, gewölbt, der letzte kaum grösser als der vorletzte, gerundet, vorn etwas herabsteigend: Naht s. tief, rinnenartig; Mund, wenig schief, stark raondfg., gerundet, mit weit getrennten Rändern. G. 1 '/^ : 1 mm. (Ost- Pyrenäen.) Moll, nouv., Htig. 1863 p. 30 t. 5 f. 5-8. 2. Patula Held (Isis WM). (luiryotnpha/a Beck 1837, lJeJü)nphaIus Ag. ap. Ch. 1887, Euroniphala Lowe 1854.) Uebersicht der Grnpp eti. a. — Discus Fitz. Geli. m(l, lang.^n7)i .iUnelnnend. der letzte f/erundet vndent- lich stumpf koritig. — Sp. 21—:2'>. h. - Goniodiscus Fitz. Geh. z. Jdeiu (1). (l mm.), per- spectivisch genahelts .•<. nirdei-f/edrückf. fei'» rippenstreitig. Ihnii- :')- 0. s. l(i}t(is(im zunehmend, bis ~nr Mund, gekielt. — 'Sp. .J'0-.5/. c. — Jjgra Mss. Geh. mdssii/ (Jj. '■> )iim.), massig, aber per- spectii'isch genabelt, gedrückt-kugelig, fein faltenstreißg, mit dichten Spirallinien, Umg. 4',, langsam zu- nehmend, der letzte gerundet. — Sp. 32. d. — l'gramidula Fitz. Geh. s. klein (D. ä'i^—o' mm.), offen, aber meist z. eng genabelt, kreiselfg.. s. fein ge- streift, Umg. ö, cylindrisch, alle s. langsam zunehmend, der letzte nieist schnmch stumpf kantig, vorn langsam u. laenig herabsfeigenil, Naht tief. — Sp. 33-^34. a. — Discus Fitz. (Syst. Verz. 1H33). lieber sieht- *) Geh. 0-8:3 4 mm. - Sp. 21—26. **) Geh. 9—14 : 4 'j.,—7 '/a mm- — Sp. 27—2!>. 11 21. H. rotnndata Müll. Geh. niedergedrückt, beiderseits scharf gerippt (unten etwas dichter u. schwächer), gelblich- braun, mit rothbi-aunen Querflecken; Umg. 6 — 7, s. langsam regelmässig zunehmend, schwach gewölbt, der letzte stumpf- kantig; Naht z. vertieft; Mund, geruudet-mondfg., unregel- mässig. G. 5 — 7 : 2 — 3 mm. (Europa.) Verni. Hist. II. 1774 p. 29, Drp. Hist. 1805 p. 114 t. 8 f. 4-7, Kssm. Icon. f. 454, Dup. Hist. t. 12 f. 4. -- Syu. Hx. radiata Da Costa 1778. - Forma 1) al- bina, weiss o. grünlich, einfarben; 2) grisea, einfarben grau. Var. pyramidalis Jeffr. (Brit, Conch. 1862): Gew. erho- ben, fast konoidisch. (England.) Var. globosa Friedel (Mal. Bl. 1864): kleiner, rnit stark gewölbten, abgerundeten Gew. (Hamburg, Schweden bei ßorgholm). Var. tiirtoiii Flem. (Brit. Anim. 1828): Gew. fast ganz flach, Umo-. noch langsam zunehmend. (England, Deutschland, Schweden b. Kalmar.) 22. H. abietillil Bgt. Geh. offen, aber nicht weit, ge- nabelt, etwas gewölbt, beiderseits zierlich gerippt, Rippen dick (nicht zus.-gedrückt) , hornfarben, mit weinrothen Flammen; Umg. 6, gewölbt, die fünf ersten s. langsam zunehmend, der letzte relativ gross, erweitert, ein wenig stumpfkantig, vorn gerade; Naht tief; Mund. s. schief, wenig mondfg., gerundet, unregelmässig. G. 5 : 2 ^'j ^^- (Algerien, Sardinien, Süditalien.) Malacol. Alger. I. 1864 p. 179 t. 19 f. 17-19. 23. H. rilderata Stud. Geh. gewölbt, beiderseits gleich gerippt, horngelb, seidenglänzend, einfarben; Umg. 4 — 5, z. rasch zunehmend, gewölbt, der letzte gerundet; Naht s. tief; Mund, etwas eirund-mondfg., schief. G. 6—8 : 3 — 4 mm. (Europa, besonders in Gebirgsgegenden, bis 67^ n. Br., Kaii- kasien, Armenien, ganz Sibirien mit Ainurgebiet, Kamtschatka.) Kurz. Verz. 1820 p. 86, Rssm. Icon. f. 445, Dup. Hist. t. 11 f. 12. - Forma V) flavina Pini, Geh. citronengelb, etwas fettglänzend (Ital., Esino.). Var. opulens West. (Vega-Exp. vet. arbeten IV. 1885): kugelig-gewölbt, dicht feingerippt, breit concav-genabelt, letzter Umg. stumpf kantig, G. 7:5 mm. (Sibirien in Behringsinsel.) * H. gorktschaana Mss. Gleich der rilderata, aber etwas gedrückter, fein gestreift, mit engerem Nabel. (Transkaukasien.) Journ. Conch. 1873 p. 19 '. Patula gocfschana Bttg. 1881. (Mss.) 24. H. Ollialisma Bgt. Geh. s. weit genabelt, fast flach niedergedrückt, regelmässig zierlich gerippt; Umg. 6, abgeflacht, langsam regelmässig . zunehmend, der letzte kaum grösser als der vorletzte, oben fast flach, in der Mitte kantig, unten ge- wölbt aufgetrieben, vorn verbreitert, gerade; Naht eingedrückt; Mund, schief, quer mondfg., mit geneigten Rändern. G. 6 ; 2 mm. 12 (Frankreich, Basses- Pijrew'es et Dordogne, f^panien, Montserrat.) Fagot Moll, quatern. Toulouse et Viilefiaiiche 1879 p. 12. — Syn. IL meyerlei Mab. 1865 (n. Jan), ^'a^r. 25. H. carpetana Hid. Geh. weit genabelt, schwaih convex, dünn, grünlich hornfarben, oben s. fein o. kaum ge- streift, unten glatt; Umg. 5, etwas convex, mit wenig tiefer Naht, langsam zunehmend, der letzte wenig breiter als der vorletzte, gerundet, unten gewölbt, vorn gerade; Naht ein- gedrückt; Mund, gerundet-mondfg. G. 6:3 mm. (Spanien hei San Tldefonso.) Hoias malacol. 1870 p. 19. (Hid.) 26. H. paiiper Gould. Geh. offen genabelt, schwach ge- wölbt, röthlich hornfarben, oben gerippt, unten rippenstreifig o. gestreift; Umg. 4*/2, etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gegen die Mund, erweitert, auf der Mitte deutlich kantig, unten wenig gewölbter als oben; Mund. s. schief, mondfg. -gerundet. G. 6 : 2 ^/^ mm. (Katatschat.ka, Ins. Jesso et Behrin^sinsel.) Proc. Host. Soc VI. p. 423. 27. H. zapateri Hid. Geh. massig genabelt, kreisrund, niedergedrückt, mit kaum gewölbtem Gew. u. s. stumpfem Apex, fast glatt, dünn, z. glänzend, hornfarben; Umg. ö^/j, etwas gewölbt, langsam zunehmend, eng gewunden, mit ein- gedrückter Naht, der letzte breiter als der vorletzte, oben s. stumpf kantig, unten gewölbt, etwas abgeflacht, vorn gerade; Mund, mondfg., Saum dünn, scharf, einfach, Ränder getrennt, Oberrand vorgezogen, Spindelrand kaum verbreitert. G. 10 : 4 '/j mm. (Spanien bei Belalmzar.) Journ. Conch. 1870 p. 299, 1871 t. 12 f. 4. (H.) 28. H. ballliei Pot. «f' Midi. Geh. often perspectivisch genabelt, gewölbt, beiderseits gleich, scharf u. z. dicht gerippt, gelblich, unten weisslich; Umg. 6, langsam zunehmend, oben schwach stumpfkantig, z. gewölbt, der letzte gerundet, unten etwas flacher; Naht z. tief rinnonartig eingedrückt; Mund, breit mondfg., z. senkrecht, Saum geradeaus, scharf, innen breit, aber sehr dünn wulstig. G. 10 — 11 : 5 ' /j — 6 mm. (Algerien, Sar- dinien hei Laconi, Sinlien, Italien hei Reggio in Calahrien.) Gal. Moll. Mus. Douai 1. 1838 p. 120, Paul. J. Conch. 1879, Fauna Calabr. 1880 p. 60. - Syn. H. ilavüta Z. ap. Rssni. Icon. f. 610 (1839). - Forma 1) minor, 8:6 mm. -- H. striolata Phil, 1836, non C. Pfr., H. teresfc Ben., non Alb. Var. erdeli Roth (Dis^sert. 18").^) t. 1 f. 4): breit genabelt, niedergediiickt, zierlich feingfrippt, unten heller, Umg. 5, gerun- det, Mund, quer mondfg.-oval ; G. 9:4'/2 mni. (Rhodos, Klein- asien, Palästina, Constantinopel.) 13 29. H. SUdensis Pfr. Gleich der halmei, aber viel grös- ser, beiderseits hellgelb, mit einigen röthlichen Querstriemen, dichter gerippt, die Rippen viel weniger gebogen, fast gerade. Umg. viel schwächer gewölbt, oben ohne Spur einer Kante, wesshalb die Naht viel weniger eingedrückt, die beiden letzten viel mehr vorwaltend , letzter schön gerundet, unten gleich gewölbt wie oben, Mund, gerundet-moudf'g., innen bläulich durch eine sich weit hinein erstreckende dünne milchbläuliche Verdickung, mit dem Unterrande stark gebogen. G. 13 — 14 :7 V, mm. (Creta b. Suda u. Caitdia.) Symb. in. 1846 p. 67, Rssm' Icon. f. 901. b. — Goniodiscus Fitz. l. c 30. H. SOljiriil Mke. Geh. ausgehöhlt-genabelt, s. wenig gewölbt, scharf gekielt, gelblich horufarben, mit hellrothbraunen Flecken, dünn, zierlich rippenstreifig, letzter Umg. oben ganz eben, unten zuerst stark eingezogen, dann stark gewölbt, um den Nabel kantig; Naht fein, seicht; Mund, beilfg. G. 6 — 7 : 1 y/j — 2 mm. (Schlesien, S.O. ßaijern, Oesterreieh, Dalmatien, Lombardei.) Synopsis 1830 p. 19, Rssm. Icon. f. 453. 31. H. tViwaldsk.yaiia Rssm. Geh. perspectivisch ge- nabelt, wenig gewölbt, stumpf gekielt, weisslich strohgelblich, dünn, oben s. fein rippenstreifig, unten schwach gestreift; Umg. gewölbt; Naht s. tief; Mund, schief mondfg. G. 9:3^/2 mm. (Rumelien.) Icon. f. 691 (1842). c. — Lyra Mss. (Eevis. Faune malaeol. d. Ca- Hartes 1873). 32. H. circumsessa Sh. Geh. röthlich hornfarben; Umg. gewölbt; Mund, mondfg. -oval, mit geneigten Rändern. G. 9 : 5 mm. (^Portugal b. Oporto, sonst den Canarieinseln zugehörig.) Bern. Mitth. Diagn. 1852 p. 5, Novit. IV. t. 120 f. 21—24. d. — Pyramidula Fitz. l. c. 33. H. riipestris (Stud.) I)rp. Geh. offen genabelt, er- hoben kreiselfg., dünn, dunkelbraun, oft bläulich gereift, seiden- glänzend; Umg. langsam zunehmend, fast cylindrisch, der letzte etwas stumpf kantig; Mund, gerundet, mit getrennten, nicht geneigten Rändern, Spindelrand gerade. G. 2 : 1 '/j mm. (Mittel- und Süd-Europa, Syrien, Algerien, Tunesien.) Studer in Coxes Trav. in Switzerl. 1789 (nomen), Drp. Tabl. moll. 1801 p. 71, Hist. 1807 p. 82 t. 7 f. 7--9, Rssm. Icon. f. 534, Dup. Hist. 1848 t. 11 f. 10, Bfjt. Malaeol. AI?. I. 1864 t. 16 f. 24-33. — »yn. IJ. pusilla Vallot 1801, H. umhüicata Mont. 1803, H. aliena Z. ap. Pfr. 1841, H. spi- 14 rula Villa 1841, Turbo wyrmecidis Scacchi 1833 (teste Phil.) — Forma 1) rnpicold Stab. (Prosp. nioll. Lusfano 1859, trochoides Fer.). krciself. b. — Jhig. nicht o. schivach gekielt, letzter vorn herabgebogen. — Sp. 60—61. ff Mund, mit Bandzähnen. *) Geh. genabelt. a. — Mund, dreibuchtig. — Sp. 62—64. b. — Mund, ohne Buchte. u) Naht an der Mund, herabgebogen. — Sp. 65 — 66. jJ) Naht an der Mund, gerade. — Sp, 67-6!). **) Geh. bedeckt durchbohrt. — /S/j. 70. 47. H. COrcyrensis Fartsch. Geh. z. eng durchgehend genabelt, scheibenfg. niedergedrückt, s. schwach gewölbt, oben rippenstreifig, s. dicht u. kurz behaart, hornbraun, glanzlos ; Umg. 7, s. langsam zunehmend, z. gewölbt, der letzte oben stumpf kantig, unten abschüssig gewölbt; Naht z. vertieft; Mund. s. schief, Saum stark weissgelippt. G. 10 — 11 : 4^/2 t^^- (Corfu, Epirus, Türkei hei Dohriidscha, Varna, Eidos.) Desh. ap. Fer. Hist. moll. 1839 N:o 75, t. 16 f. 23—24. — Syn. H. contorta Z. ap. Rssm. Icon. f. 538 (1838), non. Fer. Var. cephalonica Mss. (Moll. Schi. 1859): Nabel etwas weiter, letzter Umg. etwas stärker herabgebogen, Mundränder also etwas mehr »•enähert, Mund, enger, sicheifg., Ränder durch eine dünne, beim Aussenrande verdickte Wulst verbunden. (Cefa- lonia.) — Forma 1) minor, G. 8^/^ — 10:4'/4— 5 V4 mm. (I. Paxos.) Var. octogyrata. Mss. 1. c. : grösser (14:6 — T'/s mm.), oben etwas gewölbt, mit flachem Apex, Umg. 7>/2 — 8, der letzte gerundet. (Griechenl. b. Previsa, Thessalien, Dalm. auf Lesina.) 20 Var. eanalifera A^it. (Verz. 1839): Gew. höher, letzter Um^. oben stärker kantiof, unten aewölVjter, Mund, schmäler, Saum dick »^elippt, auswendig von einem engen Canal unigegeben. (Morea, Epirus, Rumelien, Balkan.) Var. girva Friiv. ap. Bssm, (Icon. 1838): kleiner (8—9 : 4^/4— 5 mm.), mit engerer, oben u. unten eckiger Mund., letzter Umg. oben fast schmäler als der vorletzte u. unter dem etwas deutlicher bezeichneten Kiele noch mehr eingezogen. (Albanien, Balkan.) 48. H. gyriil Roth. Geh. eng genabelt, niedergedrückt. oben concav, feingestreift, nackt, etwas glänzend, hornfarben; Umg. 7, gewölbt, dicht aufgerollt, fast gleich, der letzte zus.- gedrückt, vorn kaum lierahsteigend, um den Nabel etwas kantig; Mund, wenig schief, schmal mondfg., Saum kurz winklig zur.- gebogen, weisslich. G. 14 : 5 ''3 mm. (Carien hei Cacamo, TAicien.) Dissert. 1839 p. 16 t. 1 f. 17-18, Pfr. Monogr. Hei. III. 1853 p. 261, Chemn. Cab. ed. 2. Helix t. 124 f. 31-33. (Pfr.) 49. H. bjirbatil Fcr. Geh. m. o. w. bedeckt genabelt, niedergedrückt, oben fast flach, feingestreift, mit gelben stiefen Härchen dicht besetzt,; Umg. 6 — 6 '/j, s. langsam zunehmend, gewölbt, der letzte oben sturapfkantig, unten gewölbt, vorn kurz herabsteigend; Naht tief; Mund, diagonal, fast ohrfg., schief, Unterraud s. wenig gebogen, oben plötzlich in eine kleine in den Nabel eingesenkte Scheibe verbreitert. G. 10 — 10 '/^ : 4 '/j (nach Pfr. 13:5) mm. (Griechenl., Hymettos u. Creta, Balkan.) Hist. moll. 1821 t. 66 f. 3, Pfr. Mon. Ilel.' V. p. 415. 50. H. lusitaniCJl Pfr. Geh. genabelt, scheibenfg., braun, dicht rippeustreifig; Umg. 5'/,, jeder doppelt breiter als der riorgehende, letzter gerundet, vorn gerade; Mund, mondfg. o. etwas queroval, Saum weiss, scharf umgeschlagen, Aussenrand weit ausgebuchtet, Spindelrand regelmässig gebogen. G. 15 : 7 mm. (Portugal.) Symb. I. 1841 p. 41, Morelet Moll. Poit. 1845 p. 55 t. 6 f. 1, Rssm.-Kob. Icon. f. 1414. (Pfr.) 51. H. tarnieri Morel. Geh. massig genabelt, fast schei- benfg., s. wenig gewölbt, röthlich hornbraun, dicht rippen- streifig o. feingerippt, unten gestreift: Umg. 7, rege! massig- langsam zunehmend, etwas gewölbt, der letzte nicht weiter als der vorletzte, obenher kantig, vorn gerade; Mund, wenig schief, diagonal, mondfg., ausgeschnitten, Saum verdickt, scharf um- geschlagen. G. 12 — 13 : 5 — 7 mm. (S/ldspanien b. Tarifa, Marocco b. Tanger.) Rev. et Mag. Zool. 1854 p. 623, Hidalgo Cat. icon. moll. Esp. 1875 t. 18 f. 181 - 183, Rssm.-Kob. Icon. f. 1410. 52. H. hoscSB Ilid. Geh. eng u. tief genabelt, nieder- gedrückt, kaum orhol)eii, Apex nicht vorspringend, hornbraun, 21 dicht bogig gestreift, unten glatterj Umg. 6, langsam zuneh- mend, wenig gewölbt, der letzte oben sturapfkantig, vorn ge- rade, unten etwas abgeplattet gewölbt, vor der Mund, etwas eingezogen; Mund, schräg, schmal mondfg., Saum weisslich o. fleischfarben, Aussenrand umgeschlagen u. in seiner Mitte fest angedrückt, durch eine schmale leistenfge Lippe verdickt. G. 11:5 mm. (Südspamen.) Journ. Conch. 1869 p. 20 t. 2 f. 1. Cat. icon. t.* 18 f. 184-186, Rssm.-Koh Icon. f. 1411. 58. H. iinnili Pal. Geh. z. weit genabelt, scheibenfg., fast flach, hell hornfarben, regelmässig gestreift; Umg. 6, regel- mässig langsam zunehmend, etwas gewölbt, der letzte etwas breiter als der vorletzte, oben o. näher der Mitte schwach stumpf kantig, unten weit, oben kaum merkbar herabsteigend; Naht z. tief; Mund. s. schief, mondfg.-beilfg., oben stumpf- winklig, Saum dann, kaum enoeitert, Oberrand horizontal, Aussenrand schwach bogig, schnell nach innen gerichtet. G. 7 : 3 mm. (Marocco J>. Taufjer.) Rev. et Mag, Zool. 1875 p. 82 t. 9 f. 13-18. 54. H. eOHStrietsi Boub. Geh. eng genabelt, fast flach, beiderseits regelmässig rippenstreifig, unten feiner, gewölbt; Umg. 6, s. langsam zunehmend, der letzte kaum grösser, oben abgerundet stumpf kantig, vorn oben gerade, unten vorn stumpf- kantig u. dann hinter dem Mundsaum tief eingesenkt; Naht z. tief; Mund, fast unter der Schale, eng .mondfg., oben aus- gebuchtet, Saum breit u. scharf umgeschlagen, Ränder auf der Wand durch eine dünne, erhabene, schiefe Laraelle verbunden. G. 6 Va"^ • 3—3 "2 mm. (Pijrenüen.) Echo du nionde sav. 1836 p. 220 c. fig-., Dup. Hist. Moll. Fr. 1849 p. 254 t. 12 f. 2, Rssm.-Kob. Icon. f. 1413. - Syn. H. pittorii Dup. 1. c. 55. H. qiiiUlrasi Ilid. Geh. hreit u. perspectwisch ge- nabelt, oben etwas planconcav, hornfarben, unter der Loupe *\ fein gekörnelt u. mit s. kurzen Härchen bedeckt; Umg. 5, langsam zunehmend, etwas convex, nur der erste z. breit, der letzte oben kaum kantig, aussen gewölbt, unten etwas abge- flacht, vorn etwas eingeschnürt, oben gerade; Naht eingedrückt; Mund, gekrümmt mondfg., oben schmäler, Saum gleichfarben, scharf zur.-gebogen, Ränder durch eine s. erhabene Lamelle auf der Wand verbunden. G. 5 : 2 mm. (Südspanien.) Jourii. Conch. 1885 p. 193 t. 9 f. 6. (Hid.) 56. H. lenticularis Morel. Geh. genabelt, oben s. stark, unten nur fein gestreift, hornbraun; Umg. 7 — 7 ^i^, s. langsam zunehmend, fast flach, der letzte beiderseits zus. -gedrückt, vorn gerade; Mund, winklig mondfg., am Kiel etwas ausgebuchtet, 22 Oberrand dünn, scharf, Basalrand mit dickem weissem Callus, umgeschlagen. G. 12 : 6 mm. (Sjxnden h. Tarifa, Marorco zw. Tanger u. Fez.) Journ. Conch. 1853 p 140 t. 5 f. 13-14, Rssm.-Kob. Icon. f. 1409. 57. H. leilticultl Frr. Geh. erweitert genabelt, haar- fein rippenstreifig, hornfarben o. braungrau., unten heller, völlig glanzlos, wegen einer, /(heraus feinen u. dichten (jrranidirung ; Umg. 4 V'2 — Ö, regelmässig langsam zunehmend, etwas gewölbt, der letzte unten viel gewölbter als oben, vorn langsam schwach herabsteigend; Mund, schief mondfg., Basalrand iii einen sehmahn Saum zur. -gebogen. G. 8:3 mm. (J'Jurop. MiUebneer käste, Sijrien, Palästina, Algier, Maroeco.) Tabl. syst. 1822 p. 41. Mich. Coinpl. Hist. moll. 1831 p. 43. t. 15 f. 15-17, Rssm. Icon. f. 452, Dup. Hist. moll. 1849 t. 12 f. 3. — Syii. H. suhtUis Lowe. 58. H. niiiroccailil Morel. Geh. genabelt, niedergedrückt dachfg., dicht rippenstreifig, dunkel hornfarben, unten bauchig gewölbt, feingestreift, hell hornfarben; Umg. 8, s. langsam zunehmend, die ersten z. gewölbt, mit vertiefter Naht, die folgenden ganz flach, gekielt, mit dem Kiele mehr u. mehr i'ibergreifend , erhaben u. zus. -gedrückt; Mund, beilfg. , oben scharfwiuklig, mit einer Rinne wegen des Kieles, Oberrand ge- rade, kurz, horizontal, dünn, Unterrand lang, stark bogig, s. schmal zur. -gebogen, gelippt. G. 17 — 18:8 mm. (Maroeco h. Tetuan.) Journ. Conch. 1876 p. 375, 1880 t. 2 f. 3. 59. H. calpeailJi Morel. Gleich der viaroccana, aber kleiner, oben feingerippt, Umg. gekielt, aber der Kiel weder übergreifend, noch erhaben, Mund, am Kiele nur winklig, ohne Spur einer Rinne, Oberrand nicht ganz horizontal, Unterrand weniger stark gebogen. G. 11 — 14:5-6 mm. (Gibraltar, Tanger.) llev. et Mag. Zool. 1854 p. 621,, Journ. Conch. 1880 p. 51 t. 3 f. 5. — Syn. H. fivitima Fer. Mus. 60. H. lens Fi'r. Geh. genabelt, Hnsenfg.. dicht ge- wunden, oben niedergedrückt dachfg., dicht feingerippt, mit breit abgerundetem o. ganz flachem Wirbel, unten gewölbter, feingestreift, hornbraun o. horngelb, oft behaart; Umg. 7, fast gleich, ein wenig gewölbt o. flach, an der Naht schwach ge- kielt o. kantig, der letzte oben scharfkantig; Mund, diagonal, eng mondfg. -beilfg.. oben kaum eckig, mit einem punktfgen flachen Callus innerhalb der oberen Insertion-sstelle, Saum zur.- gebogen, weissgelippt. G. 11 — 18:5 — 6 mm. (Go'iechenland.) Prodr. 1821 p. 37, Rssm. Icon. f. 450. - Syn. H. barhata Desh. 1836. Var. leiilil'oriiiiM Z. (West. Fauna eur. 1876): kleiner, Nabel enger, letzter Umg. fast stumpf kantig, Mund, eng mondfg.; G. 9--10:3V2-4 mm. 23 Var. pilig^era Bhinc (Bl. & West. Apercu Grece 1879): braun, etwas g-ewölbt, gestreift, z. scharfkantig, unten bauchig, überall kurzhaarig, ümg. T'/j, etwas gewölbt, Mund, fast ohrfg. ; G. 12 : 5 ','2 mm. (Euboea.) H. abantisorum Serv. 1880 (aber H. piligera Z.,.Andrz. etc. gehören ganz anderen Subgenera zu). Var. callojuncta Blanc (Bl. & West. 1. c): erweitert genabelt, fast flach o. schwach gewölbt, feingerippt, unten ge- wölbt, ümg. Y'/a, flach, alle scharf gekielt, Mund, breit mond- beilfg-, Saum durch einen breiten Callus auf der Wand zus.- hängend; G. 13:4'/2 mm. (Lepanto.) Var. alio<4toitia West. (Fauna eur. 1876): enger genabelt, gewölbt, mit z. getrennten, bogigen n. fast geknieten Rippen, unten bauchig, hornfarben, glänzend, Mund, unregelmässig vier- eckig o. rhomboidisch, Saum schwach zur. -gebogen; G. 13 :6 mm. (Corfu ?) Var. elia Bttg. (Jahrb. Mal. Ges. 1883): gleich der callo- juncta, aber meist grösser u. höher, mit letztem Umg. unter dem wenig scharfen Kiele bauchig, vom Typus verschieden durch doppelt weiteren Nabel, breiteren u. stärker gelippten Saum, nacktes Geh. u. stumpferen Kiel; G. 14:6 mm. (Elis b. Kumani.) (1I. H. leiltillJl il/fe. Geh. genabelt, niedergedrückt dachfg., gekielt, dunkel gefärbt, grob, z. weitläufig gerunzelt: Umg. Ö^/j, flach, die beiden letzten mit etwas erhabenem Kiel, der letzte vorn etwas herabsteigend; Mund. s. schief, beilfg., Saum ge- rade, Basalraud innen gelippt, die Lippe nach dem Kiel hin rasch abgehrochen. G. 13:5 mm. (Turkestan.) Sitz. her. nat. Fr. Berlin 1885 p. 18. (Mts.) 62. H. tlirriplilllil Morel. Geh. offen u. weit genabelt, linsenfg. niedergedrückt, zus. -gedrückt gekielt, hornfarbig, fein gekörnelt; Umg. 6, flach, mit übergreifendem Kiele (oberhalb des Kieles eine flache Kinne, unterhalb desselben eine starke Furche), der letzte unten z. stark gewölbt; Mund. s. schief, niedergedrückt, dreibuchtig (die oberste Bucht in eine tiefe Rinne auslaufend), Saum b7'eit zur. -geschlagen, am Ende des Kieles hakenfg. zur .-gebogen, innen callös, weissgelippt, 7nit 2 Zähnen, auswendig von 2 Vertiefungen entsprochen. G. 13 — IG : 4 '/2 — 5 mm. (Portugal in Frov. Algarm.) Moll. Port. 1845 p. 59 t. 6 f. 3, Rssm. Icon. f. 828. 63. H. I'aili^i Desh. Geh. offen genabelt, linsenfg., scharf u. deutlich abgesetzt gekielt, hell hornfarben. rijypenstreitig; Umg. 6 V'2' langsam zunehmend, etwas convex, mit z. vertiefter Naht, also ohtie deutlichen Kiel, letzter gekielt, unten auf der Mitte gewölbt; Mund, niedergedrückt, buchtig mondfg.. Saum s. schnal zur. -gebogen, weissgelippt, Oberraud s. kurz, stark ausgebuchtet, Uuterrand oben rnit 1 starken Zahne, der Kiel schiebt in einen aufwärts gekrümmten Haken tief in die Mund. 24 ein, G. 12:5 mm. ^ (Ostpyrenäen, Provence.) Encyclop. meth. Vers. II. 1830 p. 2.57 (ran^ii). Bgt. ap. Serv. 1880. — Syn. H. ran- fjinna Mich. 1831, Hssm. Icon. f. 523, Duj). Hist. t. 12 f. 1. 64. H. barbuln (Ch.) Rssm. Geh. often u. z. weit ge- nabelt, linsenfg., m. o. w. scharf gekielt, dicht gewuuden, feiu gerippt, unten fein gestreift o. fast glatt, hornbraun; Umg. B, kaum gewölbt, der letzte vorn eingeschnürt, unten gewölbt; Naht seicht; Mund, schmal niondfg., dreibuchtig. Saum bogig, z. breit zur. -geschlagen, mit breiter z. dicker Lippe u. mit 2 Zähnen auf dem Innenrande (der obere Zahn grösser u. tiefer innen). G. 11 : 4 V/j mm. (Portugal h. T.issahon u. (\ntra.) Icon. f. 451 (1838), Hid. Cat. icon.. 1875 f. 190-192. — Syn. Caro- calla (juerini Ant. 1839. 65. H. canieraili Less. Geh. weit perspectivisch ge- nabelt, scheibenfg. niedergedrückt, dicht rippenstreifig, horn- braun; Umg. 6, regelmässig s. laugsam zunehmend, schwach gewölbt, der letzte oben kantig, vorn kurz aber z. tief herab- gebogen; Naht eingedrückt; Müud. schief, unregelmässig breit halbmoudfg., Saum ausgebreitet, Aussenraud innen mit 1 starken Zahn. G. 9 : 3 inm. (Piemont.) Moll. Piem. 1880 p. 42 t. 4 f. 8— 10. Q'o.. H. Itilt'bellil Serv. Geh. z. weit genabelt, linsenfg., nicht gekielt, nur kantig, beiderseits lamellenrippig, hornbraun; Umg. 6, dicht gewunden, oben gewölbt, der letzte oben kantig, vorn plötzlich tief herabsteigend; Naht vertieft; Mund, regel- mässig halbmoudfg., Saum wenig verdickt u. zur.-gebogen, Aussenrand mit 1 starken Zahn auf der Mitte. G. 11 : 4 mm. (Portugal b. Lisahon u. Mertolo.) Etüde moll. Esp. 1880 p. 66. (Serv.) 67. H. gOllgeti Terv. Geh. genabelt, beinahe linsenfg., gekielt, unten stärker gewölbt, hell hornfarben, zierlich ge- streift; Gew. mit scharfem, glattem, glänzendem Apex; Umg. 6, schmal, kaum gewölbt, der letzte gekielt; Naht eingedrückt; Mund, wenig schief, fast gleich hoch wie breit, Saum leicht umgeschlagen, weisslippig, mit 1 Zahn in der Mitte des Aussen- randes, Basalrand coucav-gernudet. G. 8:5 mm. (Algerien, Kahijlien.) Cat. molL nord Afr. 1839 p. 19 t. 2 f. 5-8, Bgt. Mal. Alg. I. 1864 p. 176 t. 16 f. 37-40, Rssm.-Kob. Icon. f. 1415. 68. H. tleiuceiieiisis ßgt. Gleich der gougeti, aber noch enger genabelt, oben mehr niedergedrückt, zerbrechlicher, Umg. 5, der letzte schwach gekielt, vorn nur kantig, Müud. noch weniger schief, breiter als hoch, stark mondfg. ausgeschnitten, Saum oben einfach, Basalrand geradlinig o. schwach gebogen u. wulstig. G. 8 : 4 mm. (Algerien, Tlenwen.) Moll. nouv. lit. 1868 p. 267 t. 39 f. 9-13., 25 Var. pechaudi Bgt. ap. Anc. (Natural. Sic. 1. 1882 N:o 12): Basalrand der Miind. auf der Mitte verdickt u. in einen breiten Höcker erhaben; G. 8:3'/, mm. (Oran.) 69. H. SUpr.lCOSfjltu Bttg. Geh. eng u. zum Theil be- deckt genabelt, oben gewölbt, scharf feingerippt, unten bauchig gewölbt, feiugestreift, unter einer dunkeln Epidermis hornfarben- weisslich; ümg. 7 — 8, schmal, kaum etwas gewölbt, der letzte scharf gekielt; Naht eingedrückt, gekerbt; Mund, schief, uu- regelmässig rhoniboidisch, stark mondfg. ausgeschnitten, eng, Saum zweiwinklig, Oberraud schwach verdickt, Aussenrand fast gerade, innen gelippt, mit 1 m. o. w. deutlichen Zahn, Basal- rand zur. -gebogen, z. gebogen, in den Nabel eingesenkt. G. 13 : 7 mm. (Marocco b. Tetuan.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1882 p. 123. (Bttg.) 70. H. buvi^nieri Mich. Geh. bedeckt durchbohrt, nie- dergedrückt, stark rippeustreifig, hornbraun; Umg. 7, sehr enggewunden, schwach gewölbt, der letzte stumpfkantig, vorn gerade, unten stärker gewölbt; Mund, fast vertikal, weit mondfg., aber durch die Wand so stark ausgeschnitten, dass nur ein schmaler Eingang übrig bleibt, Saum weit oben winklig ge- bogen, umgeschlagen, dick weissgelippt, mit 1 schwachen Zahn am Aussenrande, Basalrand gebogen, in den dadurch geschlos- senen Nabel eingesenkt. G. 9 : 4 mm. (Nordspanien.) Act. soc. linn. Bord. 1841 p. 64. - Syn. IL fjour/eti L. Pfr. Mon. Hei. I. 1848, H. asturica L. Pfr. Mal. Bl. 1854, Hid.' Cat. icon. f. 158—160, Rssm.- Kob. Icon. f. 1412. (Kob.) b. — Trigonostoma Fitz. (Syst. Verz. 1833). (Vortex Bk. 1837, Eupheviia Leach, teste Bk.) lieh er sieht, f Letzter Umg. überall s. schmal. — Sp. 71 — 73. ff Letzter Umg. vor der Mund, plötzlich stark erweitert. — Sp. 74. 71. H. obvolnta 3IilU. Geh. offen u. z. weit genabelt, die inneren ümg. undeutlich rippeustreifig, z. fest, mit weit- läufig stehenden, geraden, z. langen Härchen besetzt, dunkel rothbraun; Gew. in der Mitte etwas (mitunter tief) eingesenkt; Umg. 6, dicht gewunden, seitlich gedrückt, der vorletzte die andern überragend, der letzte mit einer Grube hinter dem Saum; Mund, dreiseitig o. dreibuchtig, Saum winklig zur.- geschlagen, röthlich gelippt, beide Ränder auf der Mitte zahnfg. verdickt. G. 11 — 13 : 5 — 6 mm. (Süd- u. Mitteleuropa bis Dänemark.) Verm. Bist. II. 1774 p. 27, Drap. Hist. 1805 t. 7 f. 27 -29, Rssra. Icon. f. 69, Dup. Hist. moll. 1848 t. 7 f. 5, Gredler Tirols 26 Conch. 1856 p. 88. — Syn. H. trigonojyhora Lam. 1792, U. hilahiata Oliv. 1792, //. holüscricea Gmel. 1798. — Forma 1) dentata West. 1876, Mund, mit 2 starken Zähnen (hauptsächlich Südeuropa); 2)e(hn- tata West., Mund, ohne Spur der Zähne (haupts. Mitteleuropa). Var. bosuincn Bttg. (Jahrb. Mal. Ges. 1883): Mund, grösser (6:674 nim.), viel weiter, kaum o. nicht dreibuchtig, Saum breit umgeschlagen u. gelippt, Aussenrand mehr gerundet, ohne Grübchen auswendig, Basalrand schwach u. regelmässig gebogen; G. 12 '/a : 6 "i'" (Bosnien.) 72. H. jmglgyi'ji (Z.) Rssm. Geh. uackt, glänzend, äus- serst dicht u. fein runzelig, s. dicht mit feinen Punkterhöhungen besetzt, hell hornfarbig; Gew. vom letzten Umg. an merklich concav; Umg. noch schmäler, besonders der letzte, der tiefer u. vorn plötzlich herabgesenkt ist; Mund, viel schiefer, mehr bogig mondfg., Saum weisslich, lippenartig verdickt, die Zähne kaum angedeutet — sonst wie ohvoluta. G. 10 -11:4 '/^ mm. (Norditalien, Schweiz, Südtirol.) Icon. f. 21* (1835), Gredler 1. c. p. 89. 73. H. llOloseriCJl Stud. Gleich der ohvoluta, aber die Behaarung kürzer, mehr sammetartig. Gew. platt, zuweilen un- merklich erhoben, nie eingedrückt, Umg. 4^2 — ^1 '''i^'^ schneller zunehmend, der letzte hinter dem Mundsauni mit zwei tiefen Grübchen, die den starken Zähnen entsprechen, Mund, grösser. fast kleeblattartig, Saum weissgelippt. G. 10 11:4 — 5 mm. (Riesen- u. Erzgebirge, Fiditelgehirqe, Böhmerwald, Galizien u. Ungarn, Alpen, S.O. Frankreich, ^ o^tspanien.) Kurz. Verz. 1820 p. 87 (holosericea), Rssm. Icon. f. 20, Dup. Hist. moll. 1848 t. 7 f. 6, Gredl. Tir. Conch. 1856 p. 87. ~ Syii. H. diodontostoma Bgt. 1862. Var. pliirideiitata Poll. (Elenco Moll. Piem. 1885): Mund. 4-zähnig, d. h. mit. noch oinem oberen u. einem unteren Angularzahne. (Piemont ) 74. H. (liodoiit:) (Mldf.) F<'r. Geh. offen u. weit ge- nabelt, flach, matt, fast ganz glatt, röthlich hornbraun; Gew. flach o. sehr wenig erhoben; Umg. 5, langsam zun»'hniend, stark gewölbt, der letzte vor der Mund, plötzlich u. stark ei-wcitert. tief herabsteigend, uutcrseits s. stärk gewölbt, von oben nach unten zus. -gedrückt u. oben mit einer seichten P^irche ver- schen; Naht tief; Münd. s. schief, gedrückt, s. breit, geigenfg., dreibuchtig, Saum erweitert, In'aunröthlich, auf Aussen- u. Innen- rande je ein dicker, starker 2ahn. G. 11:4 mm. (Serbien, Banat b. Mehadia.) Ker. Pmdr. 1821 t. 51 A. f. 1, Rssm. Icon. f. 19. c. — Aspasifn W. 75. II. tl'iiiriil (Friw.) /lss)/i. Geh. weit, perspectivisch, erweitert genabelt, gedrückt kugelig, mit vorstehendem Apex, beiderseits mit scharfen, z. weitläufig stehenden, schiefen, gera- 27 den Rippen, z. glänzend, wachsgelb. o. hornbraun; Umg. 6 — öV'j, langsam zunehmend, etwas gewölbt, der letzte oben abgerundet stumpf kantig; Naht vertieft; Müud. s. schief, gebuchtet, Saum zur. -gebogen, gelippt, Aussenrand eingedrückt, innen mit 1 ent- sprechenden Zähnchen, Spindelrand mit einem schwachen, s. flachen Höckercheu. G. 4 : 2 mm. (Banal b. Mehadia in Cerna- Thal, Ungarn.) Icon. f. 611 (1839.) Forma \) major, G. ö'/j : 3 rnm. Vnr. tatrioa Ha:. (Jahrb. Mal. Ges. 1885): dichter gerippt, Mnndsaum dünn, weisslich. fast lippenlos. (Tatra.) * H. triuodis Kimak. Gleich der triaria, aber Skulptur etwas gedrängter, unten merklich schwächer als oben. Gew. auffallend gedrückter, Nabel weit enger, Mundsaum dunkler roth, stärker gelippt, Spindelzahn deutlich, besonders aber ausge- zeichnet durch einen starken, gekrümraten, lamellenfgen Zahn auf der Mitte der Wand. G. 4 2/,„:l*/5 mm. (Siebenbürgen.) Verh. u. Mitth. Sieben!). Ver. 1884 p. 107, Cless. Moll. Oesterr.-Üng. f. 40. Syii. H. triaria r. tratissylvaiiicn Haz. 1. r. * H. tl'iadis Kimak. Gleich der triaria, aber Skulptur feiner. Gew. mehr kugelig. Naht enger, letzter ümg. auffallend dicht aufgewickelt, nicht breiter als der vorletzte, Mund, mondfg.- eirund, ganz zahnlos, Saum fast uugelippt, nur wenig zur.- gebogen. G. 3 ^/,p : 1 ^/^ mm. (Siebenbürgen.) L. c. p. 107 Gless. 1. c. f. 41. ä. — Isognom ostoma Fitz. (Vers. 1883.) (See- tion von Triodojjsis Rafin. 1831, Sp. Amer. bor.) 76. H. perSOliata Lam. Geh. nie vollkommen bedeckt durchbohrt, mit kurzen steifen Härchen besetzt, hornbraun ; Umg. convex. der letzte hinter dem Mundsaum stark einge- schnürt; Naht vertieft; Mund, wenig schief zur Axe, Saum breit winklig zur. -geschlagen, scharf, bräunlich-fleischfarben, Ober- u. ünterrand horizontal, Aussenrand vertikal, Parietal- lamelle steht gan2 horizontal. G. 9 — 11 : 5 — 6 mm. (Frank- reich, Schiveit, Tirol, Tlhjrien, Ttalien, Süd- u. Mitteldeutschland.) Journ. bist. nat. II 1792 p. 348 t. 42 f. 1. Drap. Hist. moll. 1805 t. 7 f. 26, Rssrn. Icon. f. 18, Dup. Hist. moll. 1848 t. 7 f. 7. — Syn. H. isognomostomos Gniel. pr. p. 1780, H isognomostoma ßgt., Loc. Var. debilis West: s. dünnschalig, s. kurzhaarig-, Umg. 4 ','2-5, Mund, mit s. schwachen, winzig kleinen Zähnen u. der Parietallamelle in eine kurze, s. schwache, schief nach innen ge- richtete, linsenfge Erhöhung auf iler Mitte der Wand verwandelt, Unterrand in dem Nabel plötzlich erweitert-zur. -geschlagen; G. 7—9 : 4^/2— 5 mm. (Kärnten b. Rosenbichl.) 77. H. subpt^rsoiiatii Midd. Gleich 6.ev personata, duhur ganz bedeckt durchbohrt, hornfarben, Umg. s. schwach convex, der letzte oben an der Mund, aufgetrieben, Saum etwas zur.- 28 gebogen, Randzähne klein, gleich, Parietallamelle schief-zungenfg., nach innen gerichtet. G. 7 : 4 mra. {Sibirien unweit Udskoj- Ostrog in Stanowojgebirge, 55 '/j °, u. bis Ajan am Ochotschen Meer, 56 Vj ".) Sihir. Reise II. 1851 p. 306 t. 30 f. 27-29. (Midd.) €. — J)rep(i nosf omn J'orro (Guerin Mag. 1S3(>). 78. H. ilsiutiliforniis Porro. Geh. hornfarben, Mund- saum oben kurz unter der Festepunkte vorgezogen, dann erwei- tert u. umgeschlagen, röthlich gelippt. G. 5 — 6 * 'j : 2 '/j— 3 * ^ mm. (Lombardie.) KM. It. 1836 t. 82, Mag. Zool. 1836, Malac. Comasca 1838 p. 23 t. 1 f. 3, Rssm. Icon. f. 613. 7. Elona Ada7ns. (Gen. of rec. Moll. 1855). (Sterna Alb. 1850, non Linne, genus Avium). 79. H. quimpei'iilUil F^'r. Geh. s. zerbrechlich, glän- zend, meist mit 2 — 3 gelblichen Strahlen von durchscheinenden Wachsthumsstreifen; Umg. 5, höher als breit: Mund, mit weit getrennten Rändern, Basalrand bogenfg. G. 26:11 mm. (Frankr., Prov. Bretagne, Astiirien.) Tabl. syst. 1822 p. 43, Hist. moll.1829 t. 75, B., f. 'l- 3, Dup. Hist. 1848 ]i. 1.53 t. 7 f. 1. ~ Syn. H. l-er- morwani Collard-Descherres 1830. Rssm. Icon. f. 220, H. corisopitfnsis Desh. 1831. — P^orma \)m(ijo,\ G. 30:12 mm.: 2) )»?««r, G. 20: 10 mm. 8. Chilotreina Leach (Mscrpt circa 1818), Beck Index 1837. (Helicogona C. Pfr. 1828, Latomus Fitz. 1833, Lenticula Held 1837, Cheihtrema Lowe 1854). 80. H. lapicida Lin. Geh. offen, ziemlich weit u. an der Mund, erweitert genabelt, linsenfg. niedergedrückt, scharf gekielt, s. fein gehörnelt, fest, gelblich hornfarbig, mit rost- braunen Flecken oben u. Streifen unten; Umg. 5, wenig gewölbt, der letzte vorn tief herabgesenkt; Mund, fast wagrecht, quer eifg., Saum scharf, Unterrand z. breit u. stark zur. -geschlagen, Ränder durch eine abstehende Lamelle verbunden. G. 16—18 : 7 ','2 mm. (Kuropa.) Syst. Nat. X. 1758 p. 768, Drap. Hist. moll. 1805 t. 7 f. 35-37, Rssm. Iron. f. 11. Dup. Hist. moll. 1848 t. 5 f. 7. — Syii. H. ricutn Da Costa 1778, 7/. r*/y/»/,s' Gmel. 1778, Junior, all)ina = H. albella Lin. Fauna Suec. ed. 2 (Veryl. West. Fauna Su., Norv. et Dan. 1873 p. 122!); Juvcnis = H. explanata Sehr. — Forma 1) meäelpddensi.s Cless. (Mal. Bl. 1879), Gew. fast flach, Umg. unten gewölbter. G. 17:5'/.^ mm. (Schweden in Medelpad.) 81. H. aildorrica Bgt. Gleich der lapicida, aber nur eng u. tief durchbohrt, letzter Umg. kaum grösser als der vor- letzte, an der Mund, schwach herabsteigend, Mund, viel schiefer, G. 15 : 7 mm. (yordspanien u. Sädfrankreich.) Spec. noviss. 1876 p. 38. (Bgt.) 29 9. Niimmxdina Kob. (Catalog Binnenconch. 1871). üebersicht. f Geh. s. fein durchbohrt o. ungenahelt (mitunter eng ge- nabelt), grob gestreift, mit feinen Spirallinien, Mi'md. aussen spitzwinklig. -— Sp. 82—84:. ff Geh. m. o. w. weit genabelt, dicht gestreift, s. zierlich feingekörnelt, Mund, eckig oval. — S2). 85—86. 82. H. nnilimus Ehrhrg. Geh. durchhohrt o. s. eng genabelt, stark niedergedrückt-dachfg., dünn, oben weiss u. hornbraun gescheckt, unten mehr einfarbig hornfarben, beiderseits (unten schwächer) rauh u. dicht gestreift mit äusserst feiner Spiralskuiptur; Umg. flach, scharf gekielt, eben, der letzte wi^€r dem scharfen Kiele eingedrückt, vorn gerade, Unterseite wenig gewölbt; Mund. s. zus. -gedrückt, aussen spitzwinklig, viel breiter als hoch, Saum scharf; Basalrand wenig umgeschlagen, Spindel- rand .schwach verbreitert. G. 18 : 7 mm. (Syrien.) Symb. phys. molL 1831, Bgt. Moll, nouv., liti^. p. 312 t. 42 f. 1—3,. Rssm.-Köb! Icon. f. 1214. — Syu. H. hedenborgi Pfr. 1848, H. oxyqyra (Boiss.) Ch. 1847. 83. H. Spiroxia Bgt. Gleich der iiutnmus., aber kleiner, ganz ungenahelt, weniger linsenfg., beiderseits gewölbter, ein- farbig hornfarben. grob, doch nicht regelmässig gestreift, unter starker Loupe mit feinen schuppigen Spirallinien, Kiel weisslich, rauh, fast crenulirt, von ohenher zus. -gedrückt, letzter Umg. vorn plötslich kurz herabsteigend, Mund, fast gleich hoch wie breit, Spindelrand an der Insertion verbreitert, umgeschlagen u. angedrückt. G. 14 : 9 mm. (Syrien b. Alexandrette.) Moll, nouv., litig. 1868 p. 310 t. 42 f. 4—6, Kssm.-Kob. Icon. f. 1215. (Bgt.) 84. H. proinetheus Btg. Gleich der rmmmus, aber etwas grösser, mehr als doppelt weiter genabelt, unten s. un- deutlich schneller zunehmend (Breite des vorletzten zum letzten zum mindesten wie 1 : 1,5. nicht wie 1 : 1,2), Mund, höher mit viel stärker gebogenem Unterrande. G. 17 '/j — 20 '/^ .• 7 — 8 mm. (Kaukasien bei Muri.) Jahrb. Mal. Ges. 1883 p, 159 t. 4 f. 6. 85. H. geiiezarethana Mss. Geh. mittelweit genabelt, convex-linsenfg., gedrückt, dicht gestreift, zierlich gekörnelt, braunroth o. hellhornfarben ; Umg. 5 '/j, regelmässig z. rasch zunehmend, der letzte unten stark gewölbt, um den fast cylin- drischen Nabel aufgeblasen, vorn fast gerade; Mund, wenig schief, eckig oval, fast beilfg., Saum einfach, Unterrand leicht ausgebreitet, Spindelrand am Nabel weit umgeschlagen. G. 22 : 11 mm. (Palästina, Genesareth.) Coq. Roth 1861 p. 28, Bgt. Moll, nouv., litig. 1863 p. 17 t. 3 f. 9-11, Rssm.-Kob. Icon. f. 1530. (Mss.) 30 86. H. jasonis (JJubois) Mss. Geh. weit genabelt, stark niedergedrückt, stark rippenstreifig, zierlich gekörnelt, dünn, schwach hornfarben weiss; Umg. 6 \/j, regelmässig zunehmend, die oberen fast flach, der letzte unten gewölbt, vorn s. wenig herabsteigend; Mund. z. schräg, winklig queroval, Unterrand breit umgeschlagen, dünn weisgelippt. Spindelrand kurz, über den Nabel breit vorgezogen. G. 24 : 9 mm. (Mingrelien hei NikoJakewi.) Coq. Rotli 1861 p. 2^, Rssm.-Koh. Icon. f. 1529. (Kob.) 10. Frutic.icola Held. (Isis 1837). (Bradybcena Bk. 1837.) U eh er sieht der Gruppen: a. — Petasia Bk. Geh. bedeckt durchbohrt, kr eis elf g.- kugelig o. kegelfg., dicht gestreift, bei Vergrüsserxmy dicht ge- körnelt, mit 2 schmalen iveisslichen Binden (an der Naht u. im Umkreis); Umg. 6—8, s. langsam zunehmend, der letzte etwas kantig: Mund, breiter als hoch, dreibuchtig mondfg., Saum erweitert, mit starker, in 2 Zähne aus- laufender, Lippe. — Pfeil 1, schwach gekrümmt, stiel- rund, nach der Spitze zu verdünnt u. an dieset mit 4 scharfen geraden Kanten, von ivelchen ein Paar breiter als das andere, Flagellum s. kurz, Anhangdrüsen 4, fadenfg. — Sp. 87—88. b. - Perforatella Schlüter. Geh. durchbohrt, konisch-kuge- lig, meist behaart; Umg. 6—7, s. langsam, zunehmend, stumj)f kantig : Mund, eng, schmal mondfg., Saum etwa.s erweitert, um den Nabel stark zur.-ge.schlagen, innen mit schwieliger loeisser Liirpe, die sich mitunter auf dem Spindelrande zti etilen Zahn erhebt. — Pfeil sacke 2, Anhangdrüsen 8. fadenfg.. Flagellum kurz, Divertikel fehlt. — Sp. 8!) -^02. e. — Trichia Hartm. Geh. ungenabett, durchbohrt o. ge- nabelt, kugelig o. niedergedrückt-gewölbt, meist behaart, o.mit Schiipjichcn bekleidet, nach dem gewöhnlich schnellen Abfallen der Haare oft fein gekörnelt; Umg. 5-6: Mund, rundlich-niondfg., Saum scharf . ctwa.s', erweitert, innen, besonders gegen den Nabel, gelippt o. einfach. — Pfeile ] — 2, gerade o. schwach gekriimmt, kegelfg. zugespitzt, mitunter gewunden, mit 4 stumiifen kanten, Anhang- drü.'*6 p. 50 t. 122 f. 1032 (Trochus). — Syn. Hx. btdeh- tata Gn.el. 1788, Mich. 1831, Rssni. 1834 Icon. f. 14, Dup. 1849 Hist. t. 7 f. 8. H. pijramidea Hartm. 1821, H. fulva Müll. = Hyal. fulva & Hx. bidens. Cfr. West. Fauna syec, norv. & dan. p. 37. —Formal) minor. Geh. kleiner, gedrückter, hell hornfarben, mit weissem Mund- saum, G. 6'/2— 8-/4:4'/.i-6Vj mm. 32 Vnr. ditootlirion Friw. (üj, magyar muzeum VI. 1856 P. II. p. 67, nomen, fide Kim.): g^rösser, oft braunroth, gerundet kugelig, mit gedrücktem Apex, rippenstreifig, letzter Umg. gerun- det, vorn deutlich herabsteigend, mit breiter weisser Kielbinde, hinter dem Mundsaum mit grossem Eindruck, Saum rothbraun, Oberrand mehr vorgezogen, Zähne stärker u. mehr verflacht; G. 10—13:8—9 mm. (Oesterr. Alpen, ßanat. Siebenbürgen.) H. hid. var. major Rssn). Icon. f. 431 (1838), H. dioclon Parr. in sc. — Vielleicht Species. Vergl. v. Kimak. Beitr. z. Moll. Fauna Siebenb. II. 1884 p. 124. 88. H. bicallosa (Friw.) Ffr. Gleich der hidens, aber Umg. 8, fein gestreift, röthlich hornfarben, letzter Umg. vorn kaum merkbar heraljsteigend. unten etwas abgeflacht, vorn unter der Mitte mit Grrübchen, Zähne tiefer innen, der untere höckerig, der obere eingesenkt, dreieckig, nach innen wulstig-veriängert. G. 10 : 6 '/j mm. (Sibirien: Kindermann.^ Monogr. Helic. III 1853 p. 638. (Pfr.) h. — Perforatella Schlüter. (Verz. 1S3S.) Tro- chiscus Held, CAess., Koh. pr. p., non Heyd 89. H. unidentata Drap. Geh. durchbohrt, kegelfg.- kugelig, dünn, horngell) bis röthlich Ijraun. mit kurzen, weichen, leicht abfallenden Haaren dicht l)esetzt. Unterseite etwas ge- wölbt; Umg. 6 — -7, etwas gewölbt, s. langsam zunehmend, der letzte gerundet, nicht breiter als der vorletzte; Mund, gedrückt unregelmässig mondfg.. Saum scharf, innen mit einer dicken weissen Lippe belegt. Aussenrand schwach gebogen. Unterrand gestreckt, horizontal, schmal zur. -gebogen. Spindelrand s. kurz, Lippe in der Mitte des Unterrandes in einen vorragenden, dreieckigen, aussen queren Zahn eihaben. (r. 7 — 8:5 — 6 mm. (Mitteleuropa.) Hist. moll. 1805 p. 81 t. 7 f. 15, Essm. Icon. f. 15, 432. — Syn. H. cobresiana Alten 1812, Dup. Hist. moll. 1848 t. 7 f. 9, H. monodon Fer. 1882, H. villa- Mhlf.. H. ventricosa Jan 1872. — Forma 1) minor, kleiner, weiter genabelt (H. unidensZ.); 2) anodonta Tschap. (Jahrb. Mal. Ges. 1886), Mundzahn fehlt gänzlich (Steyermark). 3) alpefttris Gl. (Mal. Bl. 25 t. 3 f. 12), kleiner (6 '/j : 4 mm.), gedrück- ter, letzter Umg. stumpf kantig, unten gewölbter (Tirol, Kärnten). Rssm. Icon. f. 433 stellt eine kleine Alpenform dieser Art mit schwa- chem Zahn, nicht edentula, vor. Var. itiiblencozona Fag. mscr., niedergedrückt, mit einer Mund, wie leucozona u. den s. langsam anwachsenden ün)g. der unidentatai ; G. 7:4 mm. (Steyermark in Mürzthal.) Chemn. 2. Hx. t. 99 f. 19-21. 90. H. edentula Drap. Gleich der unidentata, al)er meist kleiner, zur Hälfte bedeckt durchbohrt, mehr kreiselfg. kugelig, mit z. flachgedrücktem Gew.. unten etwas abgeflacht, letzter Umg. meist deutlich stumpfkautig, Mund. s. eng u. sichelfg. nach aussen emporgeschwungen, • hinter dem scharfen Saum mit einer schwellenfgen Lippe, welche am Unterrande auffällig hex*- 33 vortritt, aber ohne einen Höcker o. Zahn zu bilden, (x. G — T'/^ : 4 V2— ö ™™- (Alpen.) Eist. moU. 1805 p. 80 t. 7 f. 14. — Syn. H. depilata Drp. Tabl. 1801 p. 72, Dup. Hist. molL 1848 t. 7 f. 8. 91. H. leucOZOna (Z.) C. Pfr. Geh. stichfg. durchbohrt o. ungenabelt (mit einer Vertiefung an Stelle des Nabels), kreiselfg. -kugelig, mit feinem Apex, fein gestreift, fast nackt, hell hornfarben o. l)lass rothliraun; Umg. 5 — 6, z. gewöll)t, die ersten langsam, die letzten relativ schnell zunehmend, der letzte deutlich grösser als der vorletzte, unten flach gewölbt, hinter dem Mundsaum gelbroth (wegen der Lippe), auf der Mitte stumpf kantig, mit weisser Binde; Mund, eckig mondfg., Saum schwach abstehend, innen ganz vorn stark weissgelippt, wulstig. Aussenrand stark eckig gebogen, Unterrand schief horizontal, gestreckt, an dem s. kurzen, oben umgeschlagenen Spindelrande winklig. G. 9 — 12:6^/2 — 7 mm. {^Tllyrien, Norditalien, Südtirol.) Naturgesch. III. 1828 p. 34 t. 6 f. 19, Rssm. Icon. f. 435—436, H. coadunata Z. ap. Pfr. 1848. — Forma 1) (ZoZo^j/(?a Jan, Geh. gross, weiter genabelt, mit hohem Gew., 11 :6 mm.; 2) albina, weiss; 3) crassi- lahris Mhlf. ap. Pfr., mit etwas weiterem Nabel; 4) rutilans Z. (Pfr. Mon. 1848, H. modesta Parr.) Nabel offen, Geh. mit einer zweiten weissen m. o. w. undeutlichen Binde an der Naht (Krain, Croatien.) Var. ovireusis Masm. (Icon. f. 434): dunkler gefärbt, so dass der Kielstreifen u. die rothgelbe Einfassung des Peristoms deutlicher hervortreten, oft mit schwacher Behaarung, Lippe mehr zur. -tretend. (Kärnten, Berg Ovir, Krain, Friaul, Ital. prov. Ber- gamo.) Forma 1) minor, G. 5'/2— 6:4 mm. Var. Iieteroiiiorplia West. (Fauna europ. 1876): fast bedeckt durchbohrt, unbehaart, meist hoch kreiselfg., gestreift, Umg. 7 V2, convex; G. ll:8'/2 mm. (Steyermark, Kärnten, Krain.) Cless. Moll. Oesterr.-Ung. f. 46. Var. minor, Br. 6^2— 7 V2 mm. Var. erjaveci Cless. (1. c): s. fein gestreift, z. dünn- schalig, Nabel fast völlig bedeckt; G. S^/i'.l mm. (Friaul.) 92. H. bieizi A. Sehn. Geh. ganz bedeckt durchbohrt. gedrückt kugelig bis kreiselfg., fein gestreift u. gekörnelt. dünn, glänzend, braunroth, mit weisslichem Kielstreifen u. mit kurzen, abstehenden, nach vorne geneigten u. gekrümraten, gelblichen Härchen z. dicht besetzt; Umg. 6 — 7, z. gewölbt, langsam regel- mässig zunehmend, der letzte s. undeutlich kantig, nach vorne schwach herabsteigend; Mund, etwas gedrückt mondfg., schief, innen nahe dem Rande mit starker weisser Lippe, Saum etwas umgeschlagen. G. 6 ^/j — 10:5*/2 — 7 ^/^ mm. (Siebenbürgen, Galizien.) Verh. siebenb. Ver. 1860 p. 199 u. Fauna Sieb. Moll. 1867 p. 63. Var. bosuensis Mottend. (Beitr. Fauna Bosn. 1873): grösser, m^hr niedergedrückt; 6. 11:7 mm. (Bosnien.) 3 34 c. — Trichia Hartm. (Gasterop. 1840.) Ueber sieht, f Mund, gelixjpt. (Trichia s. atr.) *) Geh. offen o. weit genabelt. (1) Nabel offen o. weit, Geh. m. o. lo. niedergedrücM (mitunter halbkugelfg.), gestreift, kurzhaarig (wird oft nackt), Vnig. lavg- sam zunehmend, letzter wenig grösser, zus .-gedrückt , gerundet, oben stumpf kantig, unten meist abgeßncht, Mund, quer oval- gerundet, ringsum, aber oben dünn, innerhalb des gestreckten Basalrandes meist erhaben u. wulstiq, gelippt. (Europa.) — Sp. 93—103. (2) Nabel offen o. iveit. Geh. niedergedrückt, stets schivach erhoben, meist fast fach, feingestreift, nackt (nur in der Jugend oft kurzhaarig), Umg. langsam zunehmend, letzter breiter, über der Mitte kantig, unten geivölbt, Mund, mond fg. -oblong o. gerundet, ringsum gdippt, unten feiner n. schärfer, oben tief innen u. breiter. { Westeur., Alpen.) — Sp. 104 — 112. (3) Nabel m. o. n\ weit. Geh. niedergedrückt, gestreift, s. dicht qekörnelt o. s. fein hammersclilügig, fast nackt, Umg. langsam zunehmend, letzter vorn meist herabsteigend, Mund, (juer ob- lonq 0. rundlich, innen z. dünn gelippt, Saum unten verbreitert abstehend. (Central- u. Ostalj^ien, Karjjathen.) — iSj). 113—115. **) Geh. s. eng genabelt o. durchbohrt. (4) Nabel s. eng, Geh. gedrückt kugelig, mit kurzen Haaren, Umg. z. geivölbt, regelmässig zunehmend, letzter m. o. lo. kantig am Anfange o. bis zur Mund., zus.-gedrückt-gerundet, Mund, quer obionq-gerundet, am Basalrande stärker, nach oben schwach gelippt. {Frankr., Alpen.) — Sp. 116—124. (5) Nabel eng. Geh. stark niedergedrückt, um den Nabel gewölbt, mit Apex fein u. erhoben, horngelb, schwach gestreift, nackt (s. selten s. kurzhaarig), Umg. schnell zunehmend, deutlich ge- ivölbt, letzter erweitert, zus. -gedrückt, meist stumpf kantig, vorn meist plötzlich herabgebogen, Mund, oblong-gerundet, fein ge- lipipt. (Frankr., Schweiz, Oberital., Corsica.) — Sp. 125 — 126. (6) Nabel diirchbohrt. Geh. gedrückt -gewölbt, runzelig-gestreift, mit haartragenden Eindrücken, letzter Utng. stumpf kantig, Mund, mondfg.-oval. (Palästina, Spanien.) — Sp. 127—128. (14 pr. p.) ff Mund, ohne Lippe o. nur mit dünnem Schmclzhelege. (Zenobia Gray Lond. med. rep. 1821, emend.) -^) Geh. offen o. weit genabelt. (7) Nabel massig, Geh. roth o. röthlich, runzelig-rippen.streijig, nackt, letzter Umg. etwas kantig, vorn fast gerade, Mund, ge- rundet, fast ohne Lippe, Saum gerade. (Asien.) — Sj). 129—131. (8) Nabel z. eng o. offen. Geh. niedergedrückt, unten gewölbt, fein gestreift, überall mit s. kurzen o. lamellenartigen Haaren, letzter Umg. meist wenig grösser, oben schwach, unten .■nen.) Cuutr. Malacol. Croat. 1870 p. 26. Von dieser Art habe ich leider vor mir nur für Beschreibung- un- brauchbare Exemplare. Mr. Servain hat in Annales de Malacologie 1884 folgende Formen (als Arten) in den Tag gebracht. Var. iiiortella Serv. (Ann. mal. 1884): zierlicher gestreift- hanimerschlägig, ünig. enger gewunden, der letzte deutlich klei- ner, namentlich weniger weit gegen die Mund., oben s. tief her- absteigend, Mund, kleiner, weniger hoch, Saum stärker, breiter u. mehr zur.-gebogen, Ränder mehr convergirend. (Bosnien bei Zenica.) Var. tanora Serv. 1. c: etwas gedrückt kugelig, oben z. konoidisch, unten gewölbt, stärker gestreift u. deutlicher hammer- schlägig, Umg. 6, z. gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte mit Andeutung einer Kante, unten stärker gewölbt als oben, vorn regelmässig stark herabsteigend, Mund. s. schief, quer oblong, Saum bebrämt, z. dick, wenig zur.-gebogen, oben ge- radeaus, Ränder genähert, Nabel eng u. tief, nicht erweitert, doch trichterfg. ; G. 8—10:5—6 mm. (Bosnien bei Zenica.) Var, avarica SeriK 1. c: festschalig, s. fein gestreift- hammerschlägig, Umg. 5, regelmässig zunehmend, der letzte nur anfangs kantig, unten auffallend stärker gewölbt als oben, Mund, s. schief, wenig ausgeschnitten, gerundet, quer herabsteigend, Saum oben stark erweitert, herabsteigend, Nabel eng, s. tief G. 972:6 mm. (Zenica.) Var. savinella Serv. I.e.: gleich einer H. hispida, röth- lich, mit einer weissen Mittelbinde, äusserst fein gehämmert, Umg. 5, regelmässig zunehmend, der letzte anfangs kantig, zus.- gedrückt gerundet an der Mund., oben tief herabsteigend, Mund, schief, unregelmässig oblong, quer, oben gebogen, unten gestreckt- horizontal, Saum dick, breit offen, Ränder s. genähert, Nabel innen s. eng, an der Müud. z. schnell erweitert. (Zenica.) 115. H. Cavarella Serv. Geh. eng u. tief genabelt, etwas bauchig-gedrückt, oben gewölbt, feingestreift u. unter der Loupe s. fein hammerschlägig-gerunzelt; Apex stumpf; Umg. 5. etwas gewölbt, langsam zunehmend, mit eingedrückter Naht, der letzte kaum grösser, undeutlich kantig, oben wenig, unten stärker gewölbt, vorn plötzlich kurz herabsteigend: Mund, wenig schief, z. mondfg. -eirund, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Spindelrand olien kaum verbreitei't. G. 6 — 8 : 4 — 5 mm. (Bosnien zw. Zenica 11. Serajewo.) Ann. mal. 1884 p. 354. (S.) 116. H. plebeia iJrp. Geh. s. eng, an der Mund, etwas erweitert genabelt, gedrückt-kugelig, gestreift, z. dünn, horn- braun 0. horngelb, mit kurzen gebogenen Haaren besetzt; Umg. (i, regelmässig zunehmend, etw^s gewölbt, der letzte fast bis an die Mund, deutlich kantig, mit weisser Kielbinde, unten 46 anfangs abschüssig flach gewöli)t, gegen die Mund, zu stark gewölht, in der Nabelgegend höher u. fast quer in den Nal)el her- abfallend; Mund, mondfg. -gerundet, innen ringsum mit einer unten stärkeren, oben schwächeren, breiteren u. tiefer liegenden Lippe, Saum wenig erweitert, Oberrand regelmässig ge])ogen, Unterrand z. stark geliogen. Spindelrand oben etwas verbreitert u. umgeschlagen. G. 7— 8V'2:5 mm. Tliier (nach Meyer) mit einem runden, wenig gebogenen, nicht gedrehten, pfriemenfgen Pfeil. (Frankreich, Schweiz.) Hist. moll. 1805 p. 105 t. 8 f. 5, Dup. Hist. moll. t. 8 f. 10, Moq.-Tand. Hist. moll. t. 17 f. 17—18. — F'orma 1) major, G. 10:7 mm. -- Obige Beschreibung ist nach vielen Exemplaren von dem Draparnaudschen Fundorte an der Rhone. 117. H. plebicola Loc. Gleich der plebeia, aber etwas weniger eng genabelt (Nabel unten kaum erweitert, etwa ^/^ der Länge, s. wenig der Breite des vorletzten Umg. zeigend), mehr niedergedrückt, mit niedrigerem Gew., als jung mit eini- gen z. langen, leicht abfallenden Haaren, die vorletzten Umg. langsam regelmässig, der letzte schneller zunehmend, dieser unten gewölbter als oben, anfangs stumpf kantig, mit einer hellen Kielbinde fast bis an die Mund., i\lünd. weniger gerun- det, etwas breiter als hoch, innen dünn gelippt. G. 9 ' 'j — 10 : 5—5 V/4 mm. (Ost/rankräch.) Contrib. XH. 1888 p. 62. (L.) 118. H. filiciUil (F. J. Schmidt) P/r. Geh. zum Theil bedeckt durchbohrt, mit breitem, gedrückt konischem Gew., z. festschalig, stark gestreift, durchscheinend, hornfarbig. kur: lüeicliliaariq (oft nackt, aber nie gekörnelt); Umg. 6. breiter als hoch, regelmässig zunehmend, z. gewölbt, der letzte an- fangs s. undeutlich stumpfkantig, bis zur Mund. zus. -gedrückt walzenfg., mit weissliclier Kiel binde, unterseits z. flach, all- mähUg in das enge jSabelloch abfallend, vorn etwas herabgesenkt; Mund, schief, oval-mondfg.. breiter als hoch, wenig ausge- schnitten, innen mit einer unte7i stärkeren, oben schwächeren, weisser 0. röthlicher (aussen etwas gelbroth durchscheinender) fAppe, Oberrand gestreckt gebogen, Unterrand etwas erweitert. viel länger u. schioächer gebogen als jener. G. 7 — l^j^-.b^j^ mm. (Krain ; Kärnten, Steiermark u. Tirol nach Clessiu.) Symb. I. 1841 p. 3^», Chemn. Conch. Cab. Helix t. 98 f. 31—32. - Obige Be- schreibung ist nach Originalexemplaren aus F. J. Schmidts Hand, mit- g-etheilt von Herren Hofifniann in Laibach u. Brot in Geneve. — Forma 1) major, grösser, s. eng, aber fast offen genabelt, mit kreiselfgeni, spitzem Gew., stärker u. klar rothgelb durchscheinender weisser Lippe; G. 7— 10:6— 7 V2 nim. (Krain.) Var. utiflata West. (Fauna europ. 1876): grösser, nackt, Nabel etwas weiter, Saum ohne deutliche Lippe. (Bosnien bei Mostar: Möllend. Fauna Bosn. 1873.) 119. H. dliesineiisis /Loc. Geh. eng. au der Mund, kaum erweitert genabelt, kugelig, etwas konisch, horngelb, fein 47 z. regelmässig u. wellig gestreift, mit zerstreuten kurzen Haa- ren; Umg. 5 — 5^/2, gewölbt, die oberen s. langsam, die üb- rigen schnell zunehmend, letzter vom Anfang an gerundet, gegen die Mund, mehr nach unten aufgeblasen; Mund, stark mondfg., gerundet, fast gleich hoch wie breit, Saum gerade, dünn, innerhalb des gebogenen Unterrandes s. schwach u. kurz gelippt. G. 6—7:4^/2—4^/4 mm. (Frankr., Cote-d'Or, Auhe, Marne &c.) Bull. soc. mal. Fr. 1887 p. 168. — Forma 1) minor, kleiner, oft mehr konisch; 2) äepressu, oft o^rösser, stärker niederge- drückt; 3) flamnndata Loc, mit dunkleren Flammen auf dem letzten Umg. (L.)' 120. H. Saporosa Mab. Geh. tief durchbohrt, kugelig- niedergedrückt, hornfarben. unter der Loupe unregelmässig ge- streift, mit wenigen, schnell abgestossenen, Härchen; Gew. niedrig, mit stumpfem Apex: Umg. 5 — 6, langsam regelmässig zunehmend, convex-gerundet, der letzte kaum grösser, an der Mund, etwas erweitert; Mund, schief, mondfg., quer oblong, mit s. dünner weisser Lippe. G. 7 ^/j — 8 : 4 mm. (Frankr., Dep. Lazire et Auhe, Spanien.) L. c. p. 305. (M.) 121. H. Ill.ltronica Mab. Geh. s. eng genabelt 0. durch- bohrt, gedrückt kugelig, mit z. konischem u. spitzem Gew. (an Form s. gleich der incarnata), z. fest, dicht gestreift, horn- farl)eu-weisslich; Umg. 6, unregelmässig »zunehmend, convex- gerundet, fast abgesetzt, der letzte gross, gerundet, mitunter schwach kantig, vorn s. kurz herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, schief, kaum mondfg., quer oblong, mit Lippe nur am Unterrande. G. 7^2 — ^:4 — 5 mm. (Frankreich.) Bull. soc. zool. 1877 p. 306, Loc. Contr. faune fr. IL 1881 p. 15 c. fig. 122. H. tirbana. (Cout.) Loc. Geh. massig offen gena- belt, mit niedergedrückt konoidischem Gew., z. dunkel oliven- farbig hornfarben. z. regelmässig u. deutlich gestx'eift, selten mit Kielbinde, unten gewölbt; Umg. 4^/2 — ^Va' ^- schnell unregelmässig zunehmend, der letzte relativ gross, mitunter schwach kantig; Mund, wenig mondfg., gleich hoch wie breit, nur am gebogenen Basalrande u. da nur kurz weissgelippt; Nabel tief innen schnell, dann s. langsam u. an der Mündung nur schwach spiral erweitert (brunnenfg.). G. 8 — 9:5 — 5 ^/j mm. (Mittel- Frankreich.) Contr. faune franc. IL 1881 p. 15-c. fig. (Cout.) 123. H. latiniaceiisis Loc. Geh. eng u. tief genabelt, stark niedergedrückt gewölbt, unten wenig convex. unregel- mässig s. fein gestreift, hornfarben-gelblich o. -röthlich, mit kurzen, borstigen, leicht abfallenden Haaren sparsam besetzt; Umg. 5, z. regelmässig zunehmend, der letzte gegen die Mund, gerundet; Mund, in die Quere z. verlängert, an der Basis fast 48 gerade, nur am Unterrande gelippt. Spindelrand am Nabel plötzlich erweitert u. zur. -gebogen. G. 7-10:4^/2 — 5 mm. (Mittel-Frankreich.) L. c. p. 16 c fi^. (Loc.) 124. H. hoiiruiailii Bgt. Geb. genabelt, kugelig-gedrückt, mit stumpf'-konoidischem Gew., feingestreift, an der Naht fast feingerippt, zerbreichlich, nackt, durchscheinend, glänzend, gelb; Umg. 6, gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, mit einge- drückter Naht, der letzte kaum grösser, gerundet, vorn gerade; Mund, kaum schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, einfach, Spindelrand oben etwas zur.-gebogen. G. 9 : 6 mm. (Frankreich bei Gr. Chartreuse.) Malac. Grande-Chartr. 1864 p. 55 t. 7 f.- 13. (B.) 125. H. teloueusis Mettre. Geh. eng genabelt, schwach gewölbt-niedergedrückt, mit erhabenem Apex, dünn, schwach x'öthlich horngelb, feingestreift, s. selten u. dann s. kurz haarig; Umg. 5 — 6, wenig gewölbt, der letzte viel grösser, gegen die Mund, erweitert, über der Mitte stumpf kantig, um den jSabel aufgetrieben, vorn oben herabsteigend; Mund. s. schief, oval- gerundet-mondfg., innen nahe dem Rande fein gelippt, mit zuge- neigten gleich gebogenen Rändern, Basair. kurz umgeschlagen. G. 10 : 5 — 5 ^/j mm. (Frankreich.) Ann. sc. nat. 1842 p. 188, Dup. Bist. moll. 1848,p. 176 t. 9 f. 1, Moq.-Tand. Bist. moll. 1855 t. 16 f. 29—32. Var. crassilabris Ner. (Proc. zool. soc. Lond. 1880): braun, mit breiter weisser Kielbinde, Nabel ungewöhnlich offen, Mund, klein, mit s. breitem, zurückgebogeneni Saum; G. ll:6'/s mm. (Schweiz in Grand Mont.) Var. lavandtilie Bgt. (Moll, nouv., litig. 1863 t. 8 f. 1—5): gewölbter, enger oenabelt, letzter ümg. mit der ganzen Unterseite gewöJbt-gerundet, oben vorn plötzlich aber nicht so tief herabsteigend, Mund, mehr ausgeschnitten, weniger g-erundet, mit nicht convergirenden Rändern; G. 11 : 6 Vs mm- (S.O. Frank- reich, Piemont.) Forma 1) cottvma Poll. (Atti Acc. Torino 1885), gedrückter, Nabel; weiter, ümg. langsamer zunehmend, Mund, mehr gerundet; G. 8—10:5—6 mm. (Piemont.) Var. clrueutiua Bgt. (Rev. & mag. zool. 1877): Umg. 5, der letzte unterseits nicht gewölbter um den Nabel, oben vorn gerade u. nur an der Insertion des Aussenrandes kurz herab- gebogen, an der Peripherie heller. Mund, innen kaum gelippt, Saum mit auch dem Basalrande fast geradeaus; G. 10:6 mm. (S.O. Frankreich.) Var. diieg-a Brjt. 1. c: etwas gewölbt, unten gewölbter, mit weisslicher Kielbinde, letzter Umg. gross, oben convex, unten gerundet, oben vorn kurz herabsteigend, Mund, gerundet-oblong, z. ausgeschnitten, Basalrand kaum zur.-gebogen; G. 11 — 12 : 6 -7^8 '^"^- (Alpes-Maritimes.) Forma" 1) major, hell horn- farben (nicht röthlich). Mund, mehr gerundet, Saum mehr ver- dickt; G. 11 '/j: 6 Vi mm. 49 Var. geliil« Bc/t. 1. c: oben etwas koniscb-convex, unten convex-oenindet, Umg-. schnell zunehmend, der letzte oben ge- wölbt, vorn gerade, Mund, wenig schief, z. gross, mondfg.-gerun- det, innen z. stark weissgelippt, Unterrand kaum ausgebreitet; G. 10-11:6-7 mm. (8.0. Frankreich.) Var. coucreta B(/t. 1. c: beiderseits gewölbt, Apex s. gross, weisslich, einfarben, letzter Umg. fast gerundet o. selten mit kaum merkbarer Kante, vorn plötzlich ku!-z herabgebogen, Mund, mondfg. -gerundet, innen z. stark gelippt, Basalrand kaum ausgebreitet; G. 9 : 5 mm. Var. criiiioda Bgt. 1. c: klein, beiderseits convex, glän- zend, hornfaiben, mit schwacher Kielbinde, Umg. 5, regelmässig zunehmend, der letzte etwas grösser, anfangs kantig, vorn ge- rundet u. kurz herabsteigend, Mund, gerundet, wenig mondfg., innen schwach gelippt; G. 7 — 8:4 mm. Var. petleinontaua Pini (Atti soc. ital. 1884): s. eng genabelt, etwas kugelig-niedergedrückt, glänzend, hell horngelb, Umg. 5, der letzte stumjif kantig, vorn kaum herabsteigend, Mund, fast eifg., z. tief innen weissgelippt (Lippe auswendig roth durch- scheinend); G. 9— D'/j^S mm. (Piemont.) Forma 1) salassia Poll. 1. c, etwas weiter genabelt, gewölbter, deutlicher gekantet, fast ohne Lippe in der Mund.; G. 8— 8*/2:5— 5'/, mi""- Var. peg-orarii Poll. 1. c. : kugeliger, schwächer kantig, hornfarben, mit weisslicher Kielbinde, Nabel enger, Mund, mehr gerundet, stark weissgelippt; G. 7— 8'/2 : 4 72—5^2 ^^^- fPiemont.) Var. segriislna Less. (Atti Acc. Toriuo 1879 t. 7 f. 31 — 33): eng genabelt, beiderseits gleich u. z. hoch gewölbt, letzter Umg. kantig, mit Kielbinde, Miind. breit mondfg., mit s. schwacher Lippe am Basalrande: G. 8:6 mm. (Piemont.) * H. inoutoiii (Mittre) iJiip. Geh. s. eng genabelt, beiderseits gewölbt, mit etwas konisch-convexem Gew., rufa, mit heller Kielbinde; letzter Umg. viel grösser, etwas kantig, vorn fast gerundet, unten gleichmässig gerundet, oben an der Müud. stark u. tief herabsteigend: Mund, quer oblong, kaum mondfg. ausgeschnitten, s. schief, Basalrand zur. -gebogen u. die Ränder einander auf der Wand s. genähert. G. 10—12 '/j : 6—7 ^'4 mm. (Frankreich, Alpes- Marithues.) Hist. moll. 1848 p. 178 t. 9 f. 2. — Forma 1) major, G. 14:8 mm. * H. asteilisl Mab. Geh. eng halbbedeckt durchbohrt, konisch-convex-niedergedrückt, unten z. convex, röthlich horn- farben, z. fest, glänzend, unter der Loupe schwach wie ge- körnelt, mit kleinem fast spitzem Apex; Umg. 5, wenig ge- wölbt, s. schnell zunehmend, der letzte schwach kantig, vorn gerade; Mund, schief, mondfg., fast gerundet, z. tief innen weissgelippt, Ränder genähert, Spindelrand stark gebogen, oben kurz verbreitert u. umgeschlagen. G. 11 : 5 ^/^ mm. (Insel Corsica.) Guide du Naturaliste 1880 p. 64. (M.) 4 50 Be7n. In Kev. et Mag, Zool. 1877 bemerkt M. Bourguignat von den hierher hörenden Formen, dass die, welche auftrocknen u. warmen Orten leben (wie forma typic;i) "haben das Geh. am meisten nieder- gedrückt u. kantig, mit letztem Umg. vorn stark herabgebogen u. ob- longer, s. schiefer Mund.; die, welche den Mittelregionen mit kallen nassen Orten zugehören (wie diaäga), haben die Umg. schneller zuneh- mend, den letzten grösser, vorn kaum herabgebogen u. die Mund, weiter, mehr gerundet; die endlich, welche in den höheren Regionen leben, wo der Winter streng u. trocken ist u. der iSchnee 7—8 Monate liegt, haben eine m. o. w. gerundete Mund., die Umg. weniger kantig u. langsamer zunehmend u. den letzten kleiner u. vorn fast gerade. 126. H. aclerOchrOJl ßgt. Geh. durchbohrt, niederge- drückt, mit convexera Gew., hell hornfarben, feiugestreift, glän- zend; Umg. 6, wenig gewölbt, z. sclinell zunehmend, der letzte gross, mit schwachem Kielsti'eifeu, vorn plötzlich herabgebogeu ; Mund. s. schief, wenig mondfg., gerundet, innen x. weissgelippt, Saum geradeaus, scharf, Ränder genähert. G. 1 1 : 7 mm. (Al- gerien.) Malacol. Alg. I. 1864 p. 161 t. 16 f. 17-20. (B.) 127. H. crispulata Mss. Geh. zum Theil bedeckt durch- bohrt, niedergedrückt, mit gedrückt gewölbtem Gew. u. etwas vorstehendem Apex, runzelig gestreift, mit schiefen haartragen- den Impressionen; Umg. 5, flach-gewölbt, mit eingedrückter Naht, regelmässig zunehmend, der letzte s. stumpf kantig, vorn kurz herabsteigend; Müud. s. schief, quer mondfg. -oval, Saum kaum etwas ausgebreitet, innen schwach weissgelippt, Ränder z. genähert, Aussenrand fast gerade, scharf, Spindelrand kurz, weiss, zur. -gebogen, die Perforation zur Hälfte bedeckend. G. 7 : 4 mm. (Jerusalem.) Coq. voy. Roth 1861 p. 12. (Mss.) 128. H. ferdilUUUli Serv. Geh. durchbohrt, mit gewölb- tem Gew. u. kleinem Apex, runzelig gestreift (die Streifen schief, dicht stellend, stark, runzelig) u. mit haartragendeu Eindrücken, fast durchscheinend, wenig glänzend, hornfarben ; Umg. 5, gewölbt, mit eingedrückter Naht, regelmässig zuneh- mend, letzter massig, über der Mitte s. schwach kantig, voi'n gerade, massig gewölbt, unten gerundet; Mund, leicht schief, wenig mondfg., oben gerade, unten vollkommen gerundet, Saum gerade, scharf, Ränder etwas zus. -neigend, Oberrand gerade, Spindelrand schwach offen. G. 6 : 3 * 'j mm. (Spanien hei Se- villa.) Et. moll. Esp. 1880 p. 51. (S.) 129. H. rufispira Mts. Geh. ungenabelt, flach, oben mit uugleichmässigen runzligen Anwachsstreifen, röthlich, unter- seits feiner u. dichter gestreift, gelblich weiss: Umg. 5 — ^^■■x- etwas gewölbt, langsam zunehmend, der letzte mit einer s. stumpfen, nach vorn sich verlierenden Kante u. weisser Kiel- 51 binde, unten gewölbt, oben vorn etwas herabsteigend; Naht fein; Mund. z. schief, niondfg. -gerundet, mit schwacher Innen- lippe, Saum gerade, mit genäherten Kandiusertionen. G. 13 V'j— 14 : 8 mm. (Turkestan.) Fedtschenko Reisen in Turkestan, Moll.. 1874 p. 9 t. 1 f. 7 u. Sitz. Ber. Beil. 1874 p. 44. — Forma 1) 7najor, G. 18 :11 mm. (Mts.) 130. H. niesoleuCJl Ätts. Geh. durchbohrt, konoidisch- kuqelig, unregelmässig gestreift, roth; Umg. 5, etwas gewölbt, der letzte gerundet, mit z. breiter Kielbinde, unten gewölbt, vorn etwas herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund etwas schief, mondfg.-fast halbkreisfg., Saum gerade, schwach verdickt, Ränder mit dünner Wulst verbunden, von einander entfernt, Aussenrand stark bogenfg. G. 9 : 6 ' '2 mm. (Nordwestasien b. Kyzyl Art.) Sitz. Ber. Berl. 1882 p. 105. (Mts.) 131. H. nordensklöltli West. Geh. massig genabelt, mit niedergedrückt kugelig-konischem Gew. u. vorstehendem Apex, röthlich hornfarben, beiderseits regelmässig dicht rippen- artig gestreift; ümg. 6 — 7, etwas gewölbt, z. langsam zuneh- mend, der letzte gerundet, etwas über der Mitte schwach kantig, mit weisser Binde in der Peripherie, vorn gerade; Mund, ge- rundet mondfg., ohne Lippe o. mit nur einem s. dünnen Schmelz- belege innen, Saum gerade, dünn, Ränder s. entfernt. G. 12 — 18 : 7—8 V/j mm. (Sibirien.) K. Sv. Vet. Ak. Handl. XIV. 2. 1876p. 32, t. 1 f. 7, Mts. Coneh. Mitth. 1880 p. 15, t. 4 f. 14-16. — Forma 1) depressa. etwas offener g-enabelt, niedergedrückt, Umg. flacher, der letzte beiderseits fast gleich zus. -gedrückt, auf der Mitte deutlich stumpf- kantig, G. 12--14 : 6—7 '/j; 2) j/lanata, stark niedergedrückt, fast flach, nur der Apex etwas erhaben, letzter Umg. stark zus. -gedrückt, beson- ders oben, mit fast scharfer Kante, G. 10 V2 — 6 mm. — Als jnng ist die Schnecke dicht mit kurzen weisslicheu Haaren bedeckt. 132. H. IllJirtorelli Bgt. Geh. eng genabelt, gedrückt gewölbt, dunkel hornfarben (fast immer mit Schlamm bedeckt), feingestreift u. überall mit lamellenfgen Haaren bedeckt; Gew. etwas u. breit gewölbt, mit zitzenfgen Apex; Umg. 4 ' /j — ^t abgeflacht, an der Naht fast übergreifend, regelmässig zuneh- mend, der letzte kaum grösser, etwas abschüssig, vorn langsam herabsteigend, unten gewölbter; Mund, schief, mondfg., quer oblong-gerundet, Saum innen kaum merkbar verdickt, Basal- rand etwas zur. -gebogen, G. 5 — 6 : 3 V/j mm. (Spanien bei Sarria univeit Barcelona.) Moll. nouv. litig. 1870 p- 2 f. 12—16. 133. H. bofilliaiia Fagot. Geh. z. weit genabelt, nie- dergedrückt, oben kaum gewölbt, mit zitzenfgem Apex, unten gewölbt, hornfarben-roth o. grünlich, unregelmässig gestreift, überall u. besonders auf dem letzten Umg. mit lamellenfgen Haaren sparsam besetzt; Umg. 5, die ersten langsam, die übrigen s. schnell zunehmend, der letzte kantig, zus. -gedrückt, grösser, 52 etwas herabsteigend; Naht s. eingedrückt; Mund, schief, mondfg.. quer. z. gerundet, Saum einfach, an dem Nabel umgeschlagen, Ränder zuneigend, Nabel regelmässig aufgerollt. G. 6:2 '/j — 2 ^/^ mm. (Spanien, Montserrat.) Ann. de Malacol. 1884 p. 177. 184. H. becnsis Ramb. Geh. offen genabelt, nieder- gedrückt-gewölbt, mit dickem Apex, dünn, durchsichtig, unregel- mässig gestreift-feingefaltet, grünlich o. röthlich, fein behaart; Umg. 4^/2, gewölbt, der letzte schneller zunehmend; Naht z. tief; Mund, breit mondfg. -gerundet, Sauu) einfach, gerade, scharf, mit z. genäherten Rändern. G. 4:2 ' '4 mm. (Frankreich in Ost-Pyrenäe7i.) Journ. Conch. 1868 p. 267, 1869 t. 9 f. 3. (R.) 135. H. iiphtVil Tjet. Geh. durchbohrt, niedergedrückt, beiderseits gewölbt, (oben etwas konoidisch), zerbrechlich, dünn, hornfarben, auf den oberen Umg. stark gestreift, l)esonders an der Naht, auf dem letzten fein u. undeutlich gestreift, überall mit s. kurzen, weisslichen, nicht leicht abfallenden Haaren be- setzt; Umg. 5 — 5 ','2, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte etwas kantig, unten gewölbt, vorn fast gerade; Naht eingedrückt; Mund, wenig schief, quer mondfg. -oblong, Saum gerade, scharf, Spindelrand oben verbreitert u. umgeschlagen. G. 7 : 5 mm. (Algerien.) Ann. Malacol. 1870 p. 301. (L.) 13(). H. iilliisillil Serv. Geh. eng genabelt, flach nieder- gedrückt, mit grossem Apex, unterseits gewölbt, zerbrechlich, glanzlos, hornfarben, mit einem oben rothen unten weissen Bande an der Peripherie, zierlich lamellenstreifig u. mit s. klei- nen Haaren unregelmässig u. sparsam besetzt; Umg. 4'/j, gewölbt. s. schnell zunehmend, der letzte gross, z. kantig, oben sehr schwach gewölbt, vorn gerade, unten gerundet; Naht tief: Mund, schief, wenig mondfg., innen weisslich, oben z. gestreckt, aussen u. unten völlig rund, Saum gerade, scharf, nur am Nabel aus- gebreitet. G. 5 : 3 mm. (Spanien hei Badajoz.) Et. moU. Esp. Port. 1880 p. 56. (S.) 137. H. rOSili Silva. Geh. klein, genabelt, oben fast flach niedergedrückt, unten gewölbt, hell hornfarben, dünn, fein gestreift, mit feineu, relativ langen ('/j mm.), z. straffen Haaren sparsam besetzt; Umg. 3 ^j^ — i, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte grösser, oben schwach gewölbt, dann stumpfkantig, unten stark gewölbt, gerundet, oben vorn fast gerade; Naht z. tief; Mund, schief, wenig mondfg., gerundet, Saum einfach, gerade, um den Nabel vorgezogen, Ränder genä- hert. G. 3 V/4 : i '/4 ^^^- (Portugal hei Coimhra.) L. c. p. 6. (S.) 138. H. parljltoris (Buk Rssm.) Geh. offen genabelt, oben ganz flach, unten stark gewölbt, oben stumpfkantig, hörn- 53 braun, dünn, glanzlos, scharf feingestreift, von langen, gelb- lichen, glänzenden Haaren zottig; Umg. 4, oben fast flach, über- greifend, der letzte- grösser, oben fast flach, über der Mitte kantig, unten gewölbt, nach vorn z. tief unter der Kante des vorletzten herabsteigend; Mund, etwas eckig, schief, gerundet, Saum einfach, dünn, gerade, Ränder etwas genähert, Oberrand fast horizontal, Unterrand s. stark gebogen. G. 7 '/j — 9:3 — 4 V/2 mm. (Sicilien.) Icon. XI. 1839 p. 2 f. 688. 139. H. reinJl (Ben. Pfr.) Geh. offen genabelt, oben etwas gewölbt, unten gewölbt-bauchig, dünn, s. fein runzelig- gestreift, dunkel hornfarben, mit langen, steifen, weisslichen Haaren; Umg. 4, oben kaum etwas gewölbt, etwas übergreifend, kantig, regelmässig zunehmend, der letzte über der Mitte kantig, vorn kaum herabgebogen; Naht tief; Mund, diagonal, raondfg.- gerundet, kaum eckig, Saum einfach, gerade, Ränder zuneigend. Spindelrand erweitert. G. 6 '/^ : 3 mm. (Sicilien.) Malak. Blatt. 1856 p. 183 t. 2 f. 14-17 (H. reinfe.) 140. H. villosa Stud. Geh. offen u. weit genabelt, stark niedergedrückt, oben s. schwach breit gewölbt, dünn u. zer- brechlich, gestreift, mit s. feineu u. kurzen Spirallinien bedeckt u. mit langen zottigen Haaren uuregel massig besetzt, glanzlos, blassgelb o. bräunlich; Umg. ß, etwas gedrückt-rundlich, z. lang- sam zunehmend, doch der letzte fast doppelt so breit, als der vorletzte, gerundet-zus. -gedrückt, vorn herabsteigend; Naht tief; Mund, schief, niondfg.-oval-gerundet, Saum erweitert, innen mit einer meist dünnen, breiten, weissen, oben vom Rande entfern- ten, mitunter linienfgeii Lippe. Spindel rand verlängert u. mit dem Basalrande zur.-gebogen. G. 12 — 14:0' '.j— 8 mm. (Frank- reich, Schweiz, Tirol, Sorditalien, S.W.Deutschland.) CcxoTrav. Suisse 1789* p. 429, Drap. Flist. inoU. 1805 p. 104 t. 7 f. 17, Rssni. Icon. f. 425, Dup. Hist. nioll. 1848 t. 8 f. 1. - Syii. H. pilosa Alt. 1812, H. Mspidula Jan 1832. — Forma 1) r/e^r/^a, Hartm.,dichschali- ger, unbehaart, mit stärkerer Lippe. (Zürich.) 141. H. villosula (Z.) Rssnt. Geh. z. eng, aber an der Mund, erweitert genabelt, convex-niedergedrückt. dünn, dunkel- braun o. hornfarben, grob gestreift, mit langen, straffen, groben, gelblichen, stark gekrümmten Haaren s. unregelmässig besetzt; Gew. schwach u. breit gewölbt; Umg. 5 — 6, gewölbt, der letzte oben stumpf kantig, unten viel gewölbter, vorn herabsteigend; Naht tief; Mund, gerundet-mondfg. (mitunter z. eng mondfg.),* Saum scharf, z. tief innen, besonders an der Basis, mit in. o. w. deutlicher, mitunter z. starker, Lippe, Ränder etwas conver- girend, Basalrand schwach bogig, mit dem Spindelrande ver- breitert, offen. G. 9 : 5 mm. (Podolien, Ungarn, GaUzien.) Icon. 1838. - Syn. U pictrmhjana (Parr.) Pfr. Chemu. Cab. ed. 2, 54 r Hei. 1846, Mon. Hei. TIT. 1853 p. 124. Bon. H. villosnla Koks ap. Gallenst. aus Saatnitz in Kärnten ist (nach Clessin) wahrscheinlich auf H. filicina zu beziehen. 142. H. Cedretoruin JJeb. Geh. genabelt (Nabel um die Hälfte enger als bei villosa), niedergedrückt, fein gestreift, hellgelblich hornfarben, iu der Jugend mit s. kurzen, weissen, leicht ahfaUenden Haaren (im Alter glatt, unregelmässig mit zahlreichen kleinen Punkten); Umg. (5, etwas gewölbt, regel- mässig zunehmend, der letzte gerundet, aber beiderseits etwas flach, vorn etwas herabsteigend; Naht z. eingedrückt; Mund. z. schief, mowMg.-zus.-qedrnckt oval, innen weisslich, Saum einfach. nur mit dem Spindelrande etwas zur.rgebogen. G. 12 — 13 : 7 */2 — 8 mm. (Algerien.) Act. soc. linn. de Bord 1858 p. 230. Journ. Conch. 1863 t. 2 f. 2, B^t. Malacol. Alg-. I. 1864 p. 171. (Bgt.) 143. H, alsia Bgt. Geh. eng genabelt, oben abgeflacht, unten gewölbt, glanzlos, hellgelblich horui'arben, z. grob ge- streift, mit langen, weissen, äusserst schnell abfallenden Haaren, also meistens glatt, mit regelmässig in die St7'eifen kreuzenden Reihen geordneten Punkten; Umg. 6, gewölbt, z. langsam regel- mässig zunehmend, der letzte oben etwas abgeflacht, unten gewölbt; Mund, schief, oblong-gerundet, niondfg., Saum einfach, gerade, innen schwach belegt, nur Spindelrand schwach zur.- gebogen. G, 12 : 6 mm. (Algerien.) Malacol. Alg. I. 1864 p. 173 t. 16 f. 21-23. 144. H. pliorocliaßtia Bgt. Geh. eng genabelt, nieder- gedrückt, s. wenig gewölbt, s. zerbrechlich, undeutlich rippen- streifig, überall mit kurzen weisslichen Haaren besetzt, glanzlos, liorngelb; Umg. 5 '/j, s. wenig gewölbt, regelmässig zunehmend, mit eingedrückter Naht, der letzte gross, erweitert, s. undeut- lich kantig, oben schwach gewölbt, unten gewölbt-gerundet, vorn wenig herabsteigend; Mund, etwas schief, mondfg. -gerundet, Saum einfach, scharf, Basalrand regelmässig geltogen, Spindel- rand etwas zur.-gebogen. G. 9 : 5 mm. (^Frankreich bei Grande- Chartreuse u. Hauteville.) Malac. Gr.-Chartr. 1864 p. 52 t. 6 f. 9-15. (B.) * 145. H. Sllheflliliatsi Desh. Geh. breit genabelt, stark niedei'gedrückt, mit niedrigem, stumpf konischem Gew., schwärz- lich hornfarl)en, mit Stacheln besetzt (subspiuosa); Umg. 6, schmal, langsam zunehmend, gewölbt, der letzte cyliudrisch, vorn etwas herabsteigend; Naht tief; Mund, klein, schief, kreis- rund, innen weiss, Saum dünn, etwas zur.-gebogen, oben kaum gelöst. G. 7 : 4 mm. (Thibei in Prov. Moupin.) Diagn. Moll. Thib. or. 1870 p. 22, Bull. nouv. Arch. Mus. IX. t. 2 f. 19-21. (D.) 146. H. Sllblllissa JJcsh. Geh. bieit genabelt, stark niedei'gedrückt, mit flachem Gew. o. nur mit dem Apex t-twas 55 erhoben, dünn u. zerbrechlich, horngelb, runzelig gestreift, ge- körnelt u. mit stachelfgen kurzen Ilaaren besetzt; Umg. 6, etwas gewölbt, der letzte breiter, stumpfkantig, unten regel- mässig gewölbt; Naht wenig vertieft; Mund, fast kreisrund, schief, etwas erweitert, innen weisslich, Saum einfach, scharf, nur Spindelrand etwas offen. G. 15:7 mm. (Thibet, Prov. Moiipin.) L. c, t. 2 f. 30—32. (D.) * 147, H. sei'icea Drap. Geh. s. eng u. zum Theil ver- deckt genabelt o. durchbohrt, kugelig, dünn, gelblich-hornfarben, s. fein gestreift, mit langen, s. feinen, weichen, flaumigen, z. weitläufig stehenden Haaren besetzt (o. durch die grübchen- artigen Narben wie gekörnelt, wenn die Haare abgerieben sind), Unterseite vom Anfang an regelmässig gewölbt, in den Nabel langsam herabfallend; Umg. 6, etwas gewölbt, z. rasch zuneh- mend, letzter gross, bauchig gerundet, unten stärker gewölbt, anfangs deutlich kantig, meistens mit weisser Kielbinde; Naht s. tief; Mund, gross, halbmondfg. -gerundet, kaum breiter als hoch, mit Basalschwiele. manchmal mit schwacher aber deut- licher Lippe, Oberrand schnell, Unterrand stark ge])Ogen, Spiu- delrand oben verbreitert u. umgebogen. G. 7 '/j • ^ ^/a ™™- Thier mit 2, stielrunden, geraden o. wenig gekrümmten, leisten- losen Pfeilen. (Mittel- u. Südeuropa.) Tabl. 1801 p. 85. Hist. moll. 1805 t. 7 f. 16-17, Rssm. Icon. f. 429, Cless. Jalirb. 1874 t. 12 f. 3. — 1) gerstfeldiana C\. (Milacliev. Et. moll. Masc. 1881), mit noch engerem A^abel; 2) plana Mil. 1. c, Geh. gedrückter, Nabel weiter, Naht tiefer; 3) caucaiica Mss. (Coq. Schi. 2. 1863), festschaliger. dunkel hornfarben, fast glatt, letzter IJmg. etwas grösser, Mund, grösser, mit oben etwas vorgezogenem Spindelrand (Kaukasien.) — Mr Colbeau er- wähnt in Exe. et Decouv. Malacol. 1865 u. giebt in Liste gen. moll. Belg. t. 2 f. 4 die Figur einer H. sericea var. fontaUiei von Parpig- nies in Belgien ohne sie irgendwo zu beschreiben. Er sagt nur dass .sie an H. occidentalis Reol. erinnert u. die Figur zeigt einen auffallend vorstehenden Wirbel. — Eine zweite der H. sericea zuhörende Form ist wahrscheinlich auch IT. hispida v. hispidosa Mss. (Jßurn. Conch. 1873), deren Diagnose so lautet: minor, minus depressa Cdiam. 6—7, altit. 4 mill.), margine basali bene eurvato, non incrassato; Hab. Kasikoparan. Var. expansa CJes-t. (Jahrb. 1874 t. 12 f. 5): flachkugelig, behaart, gelblich hornfarben, IJmo:. 5, rund, s. rasch zunehmend, letzter mehr als '/s ^If' Ges. breite ausmachend, Mund, weit, rund- lich, ohne Lippe, Saum gerade, ffecren den stichfgen Nabel etwas verlängert u. übergeschlagen; G. 7:5 mm. (Bayern b. Deiramszell.) Var. corneola. Cless. (1. c. t. 13 f. 2): klein, kugelig, dünn, gelblich o. bräunlich hornfarben, mit s. kurzen, feinen n. leicht abfallenden Haarchen, Un)g, 5 5 72 7 langsam zunehmend, rund, Mund, etwas gedrückt- rundlich, gegen den Nabel schwach wulstig; G. 5 V2— 6 V/j :4 — 4 "2 mm. (Bayer. Alpen u. Schlesisch. Gebirge.) Var- dubia. Cless. (1. c. t. 13 f. 1): etwas weiter genabelt, flachkugelig, hellhornfarben 0. bräunlich, mit kurzen leicht ab- 56 fallenden Haaren besetzt (wenn nackt stark gestreift), Umqf. 6, •iloichmässiger zunehmend, letzter \veni<.'ef ei weitert, Mund, rund- lich-lialbmondfg., stärlfer ausgeschnitten, innen tnif einer in der Spindelgegend stärkeren Lippe; G.8:.'i mm. (Tirol b. Innsbruck.) Var. über*« West. (Exp. crit. 1870): eng,, zum Theil be- deckt durchbohrt, gediückt kugelig, z. fest, bräunlich hornfarben o. röthlich braun, in der Jugend schwach behaait, im Alter glatt u. glänzend, Umg. z. schnell zunehmend, der letzte mit einer meist breiten weissen Binde auf der Mitte. Mund, niondfg.-ge- riindet, mit schwacher Lippe; G. 7—8:5— fi'/j nim. (Schweden b. Lund, Dänemark, Deutschland.) Var. badiella Z. (Me Rgt. ap. Loc. Contrib. II. 1881 p. 15 c. flg.): s. eng genabelt, fast kugelfg , unten bauchig, Umg. 5—6, wenig gewölbt, s. schnell zunehmend, hesonders die ersten, an der Naht z. regelmässig gestreift. (P^-nnkreich, Dep. Seine- et-Marne.) Var. <«iib1»ayn. H. sericea pr. p. Rssni. f. 428 (fide A. H.), U. nmnidata Cl. Jahrb. I87J) p. 321 t. 12 f. 4. 59 Var. epirotica Mss. (1859): durchbohrt, hell o. röthlich fleischfarben, dünn, durchsichtig, nach der schnell abgeriebenen Epidermis s. dicht gekörnelt. (Griechenland in Janina.) 160. H. dlissertiana Bgt. Geh. genabelt, gewölbt, etwas konoidisch, unten abgeflacht, striegelig, zerbrechlich, hornfarben u. regelmässig feingerippt: ümg. 5. gewölbt, langsam regel- mässig zunehmend, der letzte undeutlich kantig, kaum grösser, vorn gerade; Naht s. tief; Mund, schief, gerundet, wenig aus- geschnitten, Saum einfach, s. scharf, gerade, kaum der Spindel- rand oben zur.-ge])ogen, Ränder durch eine Wulst verbunden. G. 7 '/j : 6 mm. {Alrierien.) Moll, nouv., litig. 1867 p. 252 t. 3'^ f. 10-14. (B.) 161. H. bjivaiina West. Geh. lialbbedeckt durchbohrt, halbkugelig konoidisch, hornfarben, feingestreift, mit kleinen, weichen, weissen Haaren besetzt, ohne helle Kielbinde; Gew. konoidisch, mit gewölbten Seiten u. abgerundetem Apex; Umg, 6, laugsam zunehmend, gewölbt, der letzte von oben gesehen nicht qrös.fer als der vorletzte, zus. -gedrückt gerundet, fast etwas kantig an der Peripherie, unten kaum etwas gewölbt, vorn gerade; Naht tief; Mund, gerundet-mondfg., Saum inner- halb des z. gebogenen Basalrandes mit einer kurzen, starken weissen Lippe, Oberrand kurz u. stark gebogen, Spindelrand oben verbreitert u. umgeschlagen. G. 6 : 5 mm. (Bayern b. Königssee.) ^ 162.'' H. granulata Älcler. Geh. zum Theil bedeckt durchbohrt, kugelig, mit niedergedrückt konischem Gew. u. vor- stehendem Apex, dünn, fettglänzend, grauweiss o. sehr hell gelblich hornfarben. dicht unregehaässig gestreift, mit weiss- lichen, z. langen, abstehenden, s. schwach geliogenen, straffen, hart festsitzenden Haaren dicht besetzt (wenn doch die Haare abgestossen werden, ist die Schale dicht u. fein gekörnelt)-^ Umg. 6, stark gewölbt, mit .z. tiefer Naht, die letzten schnell zu- nehmend, der letzte gross, ganz rund, ohne Kielbinde, gegen die Mund, langsam aber z. tief herabsteigend; Mund, breit mondfg.. innen mit breitem dünnem Schmelzbelege, Basalrand etwas ausgebreitet, am Nabel zur. -geschlagen. G. 7- — 8 : 5 — 6 mm. (England.) Trans, nat. hist. soc. Northumb. I. 1830 p. 39. — Syn. B. globnlaris Jeffr. 1833. 163. H. SOrduleilta Morel. Geh. durchbohrt, kugelig- gedrückt, dunkel hornfarben. glanzlos, feingestreift, überall mit kurzen Haaren besetzt; Umg. 5, gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gross, gerundet, vorn etwas erweitert, oben fast ge- rade; Mund, wenig schief, schwach mondfg., fast rund, Saum 60 einfach, gerade, Ränder etwas zuneigend, durch feine "Wulst verbunden, (i. 7 : 4 — 5 mm. (Algerien, Tunesien.) Journ. Conch. 1851 p. 356 t. 9 f. 9- 10, Bgt. Mal. Alg-. I. 1864 t. 17-20. 164. H. glischra Lei. onentina Dup. Hist. 1848 t. 8 f. 9, H. occidentalis M.-Tand, Hist. 1855 t. 17 f. 10—13. — Forma 1) major Silva (Jornal Sc. math., phys. e nat. Lisboa 1887), dunkler gefärbt, letzter Umg. etwas mehr herabsteigend, G. 7 '/2: 4^/2 mm. (Porto); 2) occidentalis Recl. (Rev. & mag. zool. 1845, Rssm. Icon. f. 827, H. iionentina Morel. Molb Port. 1845 t. 6 f. 4, H. lisbonensis Pfr. 1846), etwas dickschaliger, Mund, innen deutlich gelippt, Saum mit mehr zur.- gebogenem Basalrande (Portugal.) Var. coniiiibricensis Silva (1. c. p. 4): durchbohrt, etwas kugelig-gedrückt, dünn, etwas grünlich hornfarben, undeutlich gestreift, mit s. kleinen weisslichen Haaren, Gew. s. stumpf, Umg. 3 'Z^, gewölbt, s. schnell zunehmend, der letzte s. gross, bauchig gerundet, vorn langsam herabsteigend, Mund, gerundet, etwas schief oblong, Saum einfach, Spindelrand ausgebreitet u. zur.- gebogen, den Nabel m. o. w. bedeckend; G. 6 : 4 mm. (Portugal bei Coimbra u. Bussaco.) Var. venetoruiii Bgt. ap. Locard (Catal. gen. Faune Fr. 1882): durchbohrt, niedergedrückt, mit s. kurzen, bald abfallenden 62 Haaren, ümg. abgeflacht, aber an der Naht aufgetrieben, der letzte lang u. sehr tief herabsteigend. Mund, schief, mit gennherten Rändern; Geh. bis 8 : 5 nun. (Poitugal bei Povoa de Varzim. Frankreich.) r«?-. uevesiaiia 8ihm (1. c. p. 1): innen eng, an der Mund, erweitert genabelt, niedergedrückt, undurchsichtig, etwas olivenfarben-gelblich, weitläufig runzelig-gestreift, unregel massig mit kleinen Haaren besetzt, Ümg. 4, gewölbt, regelmässig etwas schnell zunehmend, der letzte gross, gerundet, unten gewölbter, nach vorn stark herabsteigend u. herabgebogen, Naht s. tief, Mund, schief, gerundet, Saum einfach, ausgebreitet u. zur. -gebogen, nur Oberrand geradeaus, Ränder sehr genähert; G. 6^/4:4 mm. (Portugal b. Sernache das Albos.) Var. villul«. Byt. ap. Loc. l. c: offner genabelt, nieder- gedrückt, fast flach, überall mit s. langsam, in schiefen Reihen geordneten Haaren dicht bedeckt, Umg. gewölbt, z. schnell zuneh- mend, letzter etwas erweitert u. oben langsam herabsteigend, Mund, relativ s. gross, z. ausgeschnitten, Ränder getrennt, wenig convergirend, Basalrand ausgebreitet u. zur. -gebogen; G. bis 8 mm. breit. (Portugal, Frankreich.) Var. platylasia (Bgi.) Silva (1. c. p. 5): z. offen gena- belt (viel mehr als bei villula), stark niedergedrückt, fast flach, hornfarben-gelblich o. grünlich, mit kleinen, weisslichen, meist niedeiliegenden Haaren bedeckt, Umg. regelmässig zuftehmend, der letzte nicht erweitert, unten gut gerundet, oben laugsam herabsteigend u. an der Mund, schnell herabgebogen, Mund, schief, massig, rundlich, mit z. genäherten Rändern. (Algerien, Por- tugal.)' Var. ptilota Bgt. (Malac. Bretagne 1860 t. 1 f. 5-8): kaum durchbohrt, beiderseits schwach gewölbt, zerbrechlich, hell- braun-grünlich, unter der Loupe unregelmässig gestreift, mit s. kleinen weissen Haaren liesetzt, Umg. 4, etwas gewölbt, schnell zunehmend, der letzte gross, verbreitert, oben voin kaum herab- steigend, Naht s. tief, Mund, mondfg. -gerundet, Saum einfach, kaum am Nabel ausgebreitet; G. 5 V2 : 4 mm. (Bretagne.) 171. H. inontivaji^Jl West. Geh. eng genabelt, gedrückt- kugelig, starkschalig, durchscheinend, grünlich gelb, mit einem weissen, jederseits von einem schmalen rothbraunen Baude be- grenzten, Kielstreifen auf dem letzten Umg., runzelig gestreift, mit kurzen weissen Haaren sparsam besetzt; Umg. 5. gewölbt, re- gelmässig zunehmend, der letzte anfangs undeutlich kantig, unten wenig gewölbt, oben nach vorn tief herabsteigend: 31ünd. s. schief, mondfg. -oval, innen mit einer s. starken glänzend weissen Lippe vollständig zw. den Insertionen, Saum fast überall zur. -gebogen. G. 7:5 mm. {Portugal hei Cintra, Franhreich). Fauna europ. 1876 p. 66. — Syn. U. salmurina Serv. 1880. — H revelata Mich. (Complem. 1831 p. 27 t. 15 f. 6— 8J ist nach Bgt. eine kleine, dunkler gefärbte, dünn gesäumte Form der salmurina. 172. H. saxivagu Maltz. Gleich der montivaga. aber viel grösser, viel kugeliger, relativ höher, letzter Umg. lang- samer zunehmend, nicht kantig, vor der Mund, weniger ver- 63 breitert, Mund, fast höher als breit. G. 10 'l^--!! : 8—9 ^j^ mm. (Portugal hei Boliqueivie Olhao, Silves, Algarve.) Jahrb. Mal. Ges. 1885 p. 235. (Mz.) 173. ^. cynGtiil'UlW Maltz. Geh. massig genabelt, konisch- niedergedrückt, mit niedrig gewölbt-konischem Gew. u. z. spitzem kleinem Apex, etwas gestreift, s. festschalig, gräulich-hornfarben, undeutlich weiss gestriemt, mit breitem weissem Gürtel; Umg. 6'/,, eng gewunden, oben wenig, unten stärker gewölbt, mit eingedrückter Naht, der letzte etwas kantig, vor der Mund, mit einem rothgelben Querbande; Mund, wenig schief, gerundet, kaum ausgeschneiden, z. zurück mit einer s. dicken, weissen, oben mit zwei Furchen ausgestatteten Lippe. G. 9 : 5 '/a mm. (Portugal h. PoUqueitne, Algarve.) L. c. p. 235. (Mz.) 174. H. pOIISOUbyi West. Geh. punktfg. durchbohrt, kugelig, s. dünn u. zerbrechlich, dunkelbraun, ein wenig oli- venfarben, s. fein gestreift, aber überall (oben stärker, unten feiner) mit dunkel purpiirrothen o. gelblichen, in scliiefen, nach vorwärts gerichteten Reihen geordneten Warzen besetzt, jede Warze mit einem stiefen gekrümmten Haarchen in der Spitze; Gew. stumpf konisch; Umg. 4 Vj, etwas gewölbt, schnell zuneh- mend, der letzte s. gross, bauchig gerundet, vorn laugsam schwach herabsteigend; Mund, gross, wenig schief, mondfg.- gerundet, ohne Lippe, Saum gerade, dünn, Spindelrand oben umgeschlagen, weisslich. G. 7 : 5 '/2 "^i^^- {Marocco bei Tanger: Ponsonby ex.) 175. H. traiissylvanica (Bz.) West. Geh. s. eng u. fast bedeckt durchbohrt, niedergedrückt-kugelig, horngrau, grün- lich o. gelbbraun, äusserst fein gestreift, mit winzig kleineu, schmalen, grauen, hart anliegenden Schüppchen dicht bekleidet; Umg. 5, schwach gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gross, auf der Mitte s. schwach kantig, vorn langsam gerade herabsteigend; Naht wenig eingedrückt; Mund, gross, breit mondfg., Saum geradeaus, dünn u. häutig, nur an der Perfo- ration umgeschlagen. G. 5 '/j — 6 ^/j : 4 ^1^ — 6 mm. (Sieben- bürgen, Galizien.) Fauna europaea 1876 p. 55. — Syn. H. sericea M. Bielz, E. fusca E. A. Bielz. 176. H. kusmici Cless. Geh. eng, aber perspectivisch genabelt, gewölbt niedergedrückt, mit vorstehendem Apex, dünn- schalig, matt röthlich braungelb, dicht u. z. stark gestreift, u. auf den Streifen überall mit kurzen weissen schüppenartigen Lamellen dicht besetzt; Umg. 6, schwach gewölbt, z. schnell regelmässig zunehmend der letzte etwas grösser, über der Mitte schwach stumpf kantig u. unterseits gewölbter, vorn gerade; Naht fein, aber z. tief; Mund, breit mondfg., innen mit dünnem 64 Schmelzbelege, Spindelraad gebogen oben etwas erweitert; Nabel innen z. eng, an der Mund, ziemlich stark erweitert. G. 8 : 5 ^/j (nach Gl. 11 : 6) mm. (Dalmatien bei Cattaro u. Imosht^,) Malakoz. Blätter, N. F., IX. 1887 p. 52. — Syu. H. matlülrla; (Klee.) Westerl. Jahrb. Mal. Ges. 1881. 177. H. Stuxbergi West. Geh. s. eng genabelt, gedrückt kugelig, mit z. erhabenem konischem Gew., gelblich rothbraun, dünnschalig, s. dicht u. s. fein gestreift, s. dicht in Reihen mit kurzen gleichfarbigen Lamellen überall besetzt; Umg. 5 — 5'/j, etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gerundet, oben undeutlich stumpf kantig, gegen die Mund, zu langsam heral)- steigend; Mund, gerundet-mondfg., innen mit s. dünnem Schmelz- belege, Saum dünn, eiufarb, gerade, nur an dem Nabel etwas umgeschlagen; Nabel unten kaum merkbar erweitert. G. 9 : 6 mm. (Sibirien, 60" 55'— 69" 15' u. Br.) K. Sv. Wet. Ak. Handl. XIV. 1S77, 12. p. 35 t. l f. 3. — Syn. H. sericea Schrenk. 178. H. aporilia Silva. Geh. eng u. etwas bedeckt durchbohrt,' fast kugelig, mit stumpfem Apex, dünn, zerbrech- lich, dunkel hornfarben-grünlich, undeutlich feingestreift, mit hornfarbigen, walzenfgen, in der Spitze stumpfen, wie abge- schnittenen, an der Basis verbreiterten, s. kleinen (Vio ™^^i- ^^^~ gen), gekrümmten, spröden Haaren besetzt; Umg. 4, etwas ge- wölbt, s. schnell zunehmend, der letzte z. gross, vorne etwas erweitert, unten gerundet, oben vorn laugsam herabsteigend ; Müud. schief, wenig mondfg.. fast rund, Saum einfach, gerade, am Nabel umgeschlagen. G. 5 ^/j : 3 ^j^ mm. (Portugal bei Fainalicäo, Guiinaräes u. Praia da Granja.) L. c. p. 6. (S.) * 179. H. COrsieil Shuttl. Geh. eng u. halbbedeckt durch- bohrt, gedrückt konisch-kugelig, gestreift, s. dünn feinhaarig, dünnschalig, undeutlich kantig, röthlich- o. gelblich-hornfarben, glanzlos; Umg. 5, langsam zunehmend, an der massigen Naht gewölbt, auf der Mitte etwas flach; Mund, gerundet-mondfg., Saum einfach, scharf, Spindelrand oben kurz zur.-gel)Ogen. G. 15 : 9 '/j mm. (Corsica, Sardinien.) Bern. Mittheil. (1843, no- men) 1852 p. 294. (Sh.) 180. H. pcrlcvis Shuttl. Geh. s. eng u. fast bedeckt durchbohrt, kugelig, feingestreift, mit s. kleinen, s. schnell abfallenden Härchen- sparsam u. undeutlich besetzt, s. dünn- schalig, hell hornfarben, gegen den zitzenfgen Apex röthlich : Umg. 6, langsam zunehmend, gewölbt, der letzte völlig ge- rundet; Mund, gerundet, Saum scharf, gerade, innen mit s. dünnem Schmelzbelege, Spindeli-and oben kurz verbreitert u. zur. -gebogen. G. 14:11 mm, {Corsica, Sardinien.) L. c. 1852 p. 295. (Sh.) * H. ischlliil Mal. Geh. eug, fast bedeckt durchbohrt. fast kugelig-gedrückt konoidisch, mit s. kleinem, z. spitzigem Apex, s. zerbrechlich, s. fein u. dicht gestreift: Umg. 6, wenig cohvex, die ersten regelmässig, die letzten s. schnell zuneh- mend, letzter gross, gerundet, vorn etwas erweitert, auf der Mitte undeutlich kantig, vorn z schnell u. kurz herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg., fast oval-gerundet, Saum gerade, fast einfach, innen rosenroth gefärbt, Spindelrand oben schmal verbreitert, zur. -gebogen. G. 12:7 mm. ((vrsica hei Bastia.) Guide du naturaliste 1880 p. 64. (M.) * H. eucljistolciljl Mab. Gleich der ischnia, aber etwas kugelig-niedergedrückt, mit wenig erhobenem Gew. u. stumpfem Apex, besonders auf dem letzten Umg. mit s. kurzen, in Reihen geordneten, Haaren Ijese.tzt, Umg. regelmässig schnell zuneh- mend, Mund. s. schief, mondfg. -länglich eifg.. Saum etwas offen, ganz einfach, Aussen- u Basalrand gebogen. Spindelrand fast gestreckt, oben schmal umgeschlagen. G. 11 : G mm. (Corsira bei Bastia.) h. c. i>. 64. (M.) 181. H. iHllIlginOSil Boissy. Geh. m. o. w. bedeckt durchbohrt, kugelig-gedrückt, hornfarl)en-gelblich o. violettfarbeu. einfarben. s. fein gestreift, mit s. kleineu u. kurzen, weissen u. dauerhaften Härchen unregelmässig bedeckt; Umg. 6, wenig gewölbt, regelmässig z. schnell zunehmend, der letzte gross, s. schwach kantig, gerundet, unten gewölbt, oben plötzlich herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -gerundet, innen mit weissem Schraeltzbelege, Saum scharf, röthlich. Spindelrand etwas aus- gebreitet, hoch oben plötzlich kurz umgeschlagen. G. 11 — 13 : 7 — 9 mm. {Algerien, y.\meh. eng, aber durcligeheud durcli- bohrt, kugelig-niedergedrückt, mit convex-konoidischem (Jew. u. sehr stumpfem Apex, an der Naht stärker unregelmässig ge- streift, glanzlos, gelbgrünlich, mit ver'lämjerten, erhabenen, in sijutnietrischen, von einander weit getrennten, (]uer über die An- luachslinien gestellten Reihen geordneten Körnern ; Umg. 6, fast flach, z. schnell zunehmend, der letzte gross, gerundet, vorn kurz u. /.. schnell herabgebogen; Mund, schief, mondfg., oval- gerundet, innen weissgelippt, Spindelrand zur. -gebogen. G. 17 : 12 mm. (Syrien b. Beiruth ?/,. Tiberias.) Moll, nouv., litig. 1863 r- 41 t. 6 f. 6-9. (B.) 197. H. sanisuiieiisis (Zel.) Ffr. (xeh. fast verdeckt durchbohrt, kugelig gedrückt, ])ogenfg. feiugestreift, unter einer starken Loupe s. fein durch Spirallinien gekörnelt, glänzend, fleischfarben-weisslich: Gew. konoidisch-gewölbt : Umg. 6, convex, der letzte z. aufgeblasen, vorn fast gerade; Mund, diagonal, weit, mondfg. -gerundet, innen weissgelippt, Ränder etwas con- vergirend, Saum gerade, Spindelrand oben dreieckig umgeschla- gen. G. bis 15:9 mm. (Sanismi an der Sordki'tste Klein- Asiens.) Mon. Hei. V. 1858 p. 480. (Pfr.) 198. H. talyschana Mts. Geh. halbbedeckt durchbohrt, kugelig-konoidisch, dünn, mit dichten, starken, faltenartigen Auwachsstreifen u. äusserst dichter u. feiner Körnelung. z. dunkel hornfarben, fast gleich oft mit wie ohne eine helle, weisslich durchscheinende Kielbinde, in frischen Stücken mit einem überaus feinen Kleide von ganz kürzen, weichen Härchen; Gew. massig erhaben, stumpf; Umg. (i, etwas gewölbt, z. schnell zunehmend (jeder fast doppelt breiter als der vorgehende), der letzte völlig gerundet, vorn deutlich herabsteigend; Mund, dia- gonal, mondfg. -halbelliptisch, Saum dünn, bräunlich weiss, nur schwach ausgebogen, mit starker weisser Innenlippe, welche aussen gelblich durchscheint, Spindelrand ausgebreitet u. um- geschlagen. G. 14' 2 18 : II '2 — 14 mm. (Talyschgebiet.) Couch. Mitth. 1880 p. 7 t. 3 t. 4 7 (H. talischana.) 199. H. Iiolotricilil Bttg. Geh. durchbohrt 0. s. eng genal)elt, gedrückt kugelig, dünn, dunkel hornfarben, einfarlng. dicht fast faltenartig gestreift, mit kurzen, zur. -gekrümmten, gleichfarbigen Haaren überall dicht besetzt: Umg. ö''^) etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, letzter gross, gerundet, kaum merkbar, kantig, vorn etwas herabsteigend: Mund, gross, schief, mondfg. -kreisrund. Saum fast gerade, innen mit einer breiten. 71 aber nicht starken, auswendig gelb durchscheinenden Lippe, belegt, Ränder zuneigend, aber z. entfernt, Ober- u. Untfrrand s. stark gebogen. Spindelrand oben in ein zur. -geschlagenes u. den Nabel lialbverdeckendes Dreieck verbreitert. G. 16 : 11 Va mm. (Äbchasien b. Psirsk.) Ber. d. Senckenb. nat. Ges. 1884 p. 151. (Bttg.) e. — Theba Eisso pr. p. (Hi.^t. nat. Euro}), mer.- 1826). Stabile Moll Piem. 1S64, TebaStrob. 1850, Cartluisiana Knh. 1871. üeb er, stellt. A. Geh. von dem tutevfg. zur.-fieschlagenen Spindelrande etwas überdeckt durchbohrt, s. hügelig, dünn, letzter Umg. m. o. iv. aufgeblasen, Mund, weit mondfg., dünn gelippt, mit gebogenem Basalrand. a. —. Geh. nackt, mit einem schmalen rothbrnunen Mittelband. (Portugal.) - Sp. 200. h. — Geh. mit kurzen Haaren, ohne Band. (Marocco.) — Sp. 201. B. Geh. durchbohrt o. eng genabelt, kugelig, mit m. o. w. gedrückt konischem Gew., mit o. ohne weisse Kiclbinde, ganz ohne o. mit s. schwachen Spirallinien unter der schnell abfallenden Epidermis, letzter Umg. bauchig, meist mit zahlreichen hammer- schlaqartiqen Eindrücken. (Krim, Balkanhalbinsel, Kaukasien Wesiasien.) — Sp. 202—210. C. Geh. bedeckt durchbohrt, mit schwacher n. fehlender Kielbinde, gedrückt kugelig, röthlich hornfarben. dünn, oben fast immer mit zahlreichen erhahoien haartragenden Pu)ikfen o. dicht weich- haarig. (Sicil, Südital., lllyrien, Griechenl.) — Sp. 211—215. D- Geh. eng genabelt, einfarben, gedrückt-gewölbt, letzter Umg. gerundet, gross, erweitert, vorn nicht o. wenig u. langsam her- absteigend, Mund, mond-eifg., weissgelijipt, Basalrand gebogen. (Süd- n. We.^teuropu.) — Sp. 216—217. E. Geh. durchbohrt o. ungenabeli, oben niedergedrückt, mit Jlach dachfgem Gew., unten gewölbt, letzter Umg. oben .'Stumpf kantig, vorn X)lötzlich he.rabgebogen. dunkel gesäumt, mit gelber Quer- strieme hinter dem Saum. a. — Geh. eng, aber deutlich durchbohrt, Mund, mondfg.- eirund, Basalrand s. weiiiii geljoffen. (Südeuropa.) — Sp. 218. b. - Geh. durchbohrt , kugelig, aber oben etwas niedergedrückt, letzter Umg. etwas kantig, Mund, mondfg.-krei.srund. (Südeur.) — Sp. 2W. c. — Geh. s. eng durchhohrt, selten kugelig-konoidisch , meist stark niedergedrückt, hornfarben, dicht mit Haarjiunkten, äusserst kleinen Härchen o. mikroskopischen Epidermis- lamellen besetzt. (Krim, Türkei, Griechenl., Sied.) — Sji. 220-226. 72 d. — Geh. nnr/enabelt o. bedeckt dtirchbohrf, gedrückt kuf/elig, fcinfjestrcift. ahcr dicht x. s. fein riinzclartig f/ehiimmert, oft mit SpiruUinicn, oft mit ztcei weissen Binden n. einem 7-othbraunen Bande. (SiciL, SilditaL, Bal- kanhalbinsel, Westasicji, Nordafrika.) aa) Mund, mit dem Basalrande von dem Insertions- punkte (/leichtjiäs.tif/ u. .stark (leboqcn, — Sp. 227 -228. hh) Mund, mit dem Basalrande ■•lbt. langs;iin regelmässig zunehmend, der letzte kaum zus. -gedrückt, vorn s. wenig herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg. -eirund, Saum dünn, 73 scharf, mit einer deutlichen weissen Innenlippe, Ränder entfernt, Spiudelraud über die Perforation tutenfg. zur. -geschlagen. G. 17:12 mm. (Maroeco l. Tetuan.) Nnchr. hl. Mal. Ges. 1884 p. 27. (K.) 202. H. schuberti Roth. Geh. durchbohrt (o. eng gena- belt), kegelig-kugelig, dünnschalig, schräg gestreift, glänzend, mit einer Mikroskul] tur von feinen, äusserst zarten Vertiefun- gen. gell)lich hornfarben, mit m. o. w. deutlicher, zuweilen sogar scharfer heller Kielbinde; Gew. kegelfg., z. spitz u. fast gradlinig zulaufend; Umg. fi, ■/.. flach, der letzte aufgeblasen, undeutlich kantig, vorn z. stark herabgel)Ogen: Mund. z. gross, schräg, kreisrund. Husgeschnitt<'n, innen stark weissgelippt, Saum aUentJioJben stark u. ffrch ausffebreitet u. unigesihlacien, Ränder genähert, durch dünnen Callus v<'rbundeu. Spindelrand über die Perforation verbreitert. G. 17 — 2ü : 12 — 14 mm. (Vorderasien.) Dissert. 1839 p. L-S t. 1 f. 1. Pfr. Mon. Hei. IV. 1859 p. 252, Rssm.- Kol. Icon. f. 1209. !>(?•. frutis (l'arr..) Ffr. (1. c. p. 252): kleiner, mehr ku- oeb'g, s. fein oestreift, stärker glänzend, rötlilich, mit weisser Kieibinde; G. 15:14 mm. (Imeritien.) * H, circassica Ch. Geh. z. eng u. fast von dem um- geschlagenen Spindelrande überdeckt genabelt, gedrückt kugelig, mit niedrig kegelfgem Gew. u. kleinem Apex, weitläufig rauh u. dicht fein-gestreift, mit uuregelmässigen hanimerschlägartigen Eindrücken u. (bei epidermisfreien Stücken) s. feinen Spiral- linien, braungell) o. röthlich hornfarben, einfarbig o. mit weiss- licher Kiell»inde; Umg. 6^2 — ^5 ^i^ oberen nach dem 'Nucleus abgeflacht, die folgenden etwas gewölbt, der letzte gross, wollig gerundet, unten gut gewölbt, vorn nur wenig herabsteigend; Naht ganz flach; Mund, gross, mondfg. -gerundet o. etwas in die Breite gezogen. Saum scharf, innen gelippt (mitunter mit der Lippe schön orangengelb o. roth durchscheinend), ausge- breitet, Ränder entfernt. Basal- u. Spindelrand gestreckt, ver- dickt u. stark umgeschlagen. G. 18 — 21 : 14 — 19 mm. (Kau- kasien, Syrien.) Catal. 1837 N:o 239. Mss. Coq. Schäfli II. 1863 p. GO, Mts. Conch. Mitth. I. 1880 t. 3 f. 6-10. Kob. Icon. f. 1386. - F'oinia l) pull'idu Bttg. (Jahrb. Mal. Ges. 1881), matt grünlich o. weiss- lich. einfarbig; 2) major, G. 22— 26 : 15 '/a— 1^ mm., mit der Mund, auffallend in die Quere verbreitert. Var. colcliica Mss. 1. c: kleiner, gedrückter, häufig schwach kantig, mit kräftigeren Anwachsstreifen. * H. rissoana Pfr. Geh. durchbohrt, kugelig, dünn, gestreift, durchscheinend, kaum glänzend, roth; Gew. konoidisch, z. stumpf; Umg. G, etwas gewölbt, der letzte etwas kantig, mit hellem Kielstreifen auf der Mitte, vorn kurz herabsteigend, unten bauchig: Mund, gross, halbkreisfg.. Saum innen röthlich 74 gelippt, kurz ausgebreitet, Spindelrand oben dreieckig verbrei- tert u. die Perforation zur Hälfte verdeckend. G. 18 : 18 min. (Griechenland.) Proc. zool. soc. 1846 p. 110. (Pfr.) Sehr verwandt mit dieser verschollenen Ait und theilweise mit ihr iflentisoh ist nach meiner Meinunof H. dirphica BJanc, welche ich hier als Varietät aufnehme. Var. dirphica (Blanc) Mts. (Jahrb. Mal. Ges. 1876 t. 12 f. 2): eng, nur s. wenig- vom oben dreieckig umgeschlagenen Spindelrande bedeckt genabelt, niedergedrückt, schwach konoidisch, die oberen Umg. fast regelmässig feingestreift, der letzte z. unre- gelmässig gestreift, h. u. d. narbig o. gehämmert, oft unter scharfer Loupe mit äusserst dichten Spirallinien, blass horngelb, mitunter gänzlich o. nur unten o. fleckenweise roth, meistens mit einigen als gelbe Striemen durchscheinenden alten Lippen, letzter Umg. mit feinem weissem Kielstreifen, fast völlig gerundet (mei- stens m. 0. w. oft s. deutlich bis zur Mund, stumpfkantig = rissoana?), Mund, mondfg.-ffeiundet, innen stark woissgelippt; G. 17:12 mm. (Eul)oea, Mt. Delphi.) Var. lang-ei BtUj. (Ber. Offenb. Ver. 1883 t. 1 f. 2a-d): kleiner, einfarben milchweiss, Gew. spitziger, Umg. mehr gerun- det, Mund, mehr verbreitert, gerundet-eifg.: G. 11 '/s^ 8 mm. (Syrien b. Haififa.) Dr Boettger erwähnt 1. c. einer nahestehenden noch kleineren Form aus der Umgebung von Cairo in Egypten. '203. H. (Mlbocica Koh. Geh. deutlich ofteu (gar nicht bedeckt) genabelt, gedrückt kugelig, horngelblich, oelglänzend. z. runzelig gestreift, nicht narbig o. gehämmert; Gew. convex- konisch; Umg. 6, etwas gewölbt, z. langsam zunehmend, die oberen mit deutlichen Haargruben, der letzte etwas zus. -gedrückt, aber nicht kantig, unten gewölbt, vorn tief herabsteigend u. herabgel)0gen; Mund. s. schief, mondfg. -reinoval, innen fein gelippt, Ränder einander s. genähert. Spindelrand hoch hinauf- gezogen u. nach der Mitte der Basis hin vorgebogen. G. 5 ' 'j : 10 ','2 mm. {Thessalien, Peliongehirge.) Icon. 1877 f. 1207 (H. appen. var.), Bttg. in Jahrb. 188.') p.'l67. (Bttg.) 204. H. Iliessenicjl Blanc Geh. halbverdeckt durchbohrt, niedergedrückt-kugelig, mit gedrückt konischem (iew. u. spitzem Apex, dünnschalig u. sehr durchscheinend, unter der glänzen- den, oliveufarbeuen, s. dünnen, leicht abgeriebenen Epidermis bläulioli grau, unregelmässig schwach faltenstreifig; Umg. (i — 6 '/j, wenig gewölbt, schnell zunelimend, der letzte mehr als doppelt breiter als der vorletzte, gerundet, vorn herabsteigend; Mund, diagonal, mondfg. -eifg. gerundet, scharf u. schmal weissgelippt, Basalrand gestreckt gebogen, etwas zur. -gebogen, Spindelrand kurz plötzlich umgeschlagen. G. IS-IP) : 8 '/j — 9 "2 •m"- {Griechenland, Kalanuda in Messenien, Parnass in Phokis, Athen.) Westeil. et Blanc Apergu faunc (iiece 187i) p. 41 (.2 f. 12. — P'orma 1) minor, G. 10:6- 6 '/j nim. V(ir. lAPaica W,: (iew. lioliei'. Umg. lanosntnci' zunehmend, letzter schniälei-, vom tiefei herabsteig(Mid, Miind. kleiner, mit den Rändern auf der Wand genähert : G. 10 : 6- 6 '/j nim. (Patras ) Vergl. Bttg. Jahrb. 1884 p. 340. 75 205. H. liausknecllti Bttg. Geh. eng genaWlt, kugelig- nieder gedrückt, festsi'halig , z. unregelmässig gestreift, wenig glänzend, horngelb, an der Naht weiss, seltner dunkel liorn- farben, stets vbit breiter xveisser Kielbinde; Unig. 5 V'j, etwas gewölbt, langsam zunehmend, der letzte anfangs stumpfkautig, vorn wenig herabsteigend; Mund, massig, schief, mondfg. -kreis- rund o. eifg., mit breiter weisser Lippe, Ränder gut gerundet, z. getrennt, Spindelrand vorgezogen, oben zur. -gebogen. G. 11 Vj -1*^:7 'Z^ — 8 mm. (Thessalie^i, M. Pindus b. Karawa.) Jahrb. Mal. Ges. 1886 p. 53 f. 2 f. 4. (Bttg-.) 20H. H. flTqiK'IIS MsH. Geh. durch den oben plötzlich kurz aber stark umgeschlagenen Spindelrand m. o. w. verdeckt durchbohrt, niedergedrückt-gewölbt, z. fest, glänzend, ganz glatt, dunkel hornfarbeu, feingestreift, auf dem letzten Umg. schwach hammerschlägig mit undeutlichen Spirallinien; Gew. z. erhoben, konoidisch, mit vorstehendem spitzem Wirbel; ümg. 6 — 7, z. gewöü)t, die ersten regelmässig, die letzten schnell zunehmend, der letzte vom Anfang an schön gerundet, vorn schwach röth- lich 0. einfarbig, langsam kurz herabsteigend; Mund, gerundet- mondfg., innen hell hornfarben, mit schmaler, erhabener, weisser Lippe. Saum röthlich, gerade. G. 10 — 15 : 7 — 11 ^/j mm. (Balkanhalbinsel, Transkaukasien, Kleinasien.) Coq. Schi. I. 1859 p. 28, Kob. Icon. f. 1204. - Forma 1) mmor Bttg., G. 8-8'/j:5'/j — 6'/2 mm. (Gordi.) Var. obsciira Mss. (1. c. II. 1863): punktfg. durchbohrt. Gew. höher, konisch, noch dunkler g-efärbt, Umg. 7, gewölbt, unten gewölbt, Saum ein wenig ausgebreitet, innen dünn gelippt. (Reduktaleh.) 207. H. J)irjll'iji West. Geh. zum Theil bedeckt durch- bohrt, gedrückt, mit s. wenig u. fast nur in der Mitte erho- benem Gew., hurnfarben, fein gestreift, dicht mit kurzen Haaren u. Haaipunkten besetzt, durchscheinend; Umg. 6 — ^ V2 ' i'^gel- mässig zunehmend, gewölbt, der letzte oben stumpfkantig (die Kante gegen die Mund, fast verschwindend), an der Mund. s. wenig herabsteigend, gerade, unten gewölbt; Mund, mondfg. - gerundet, Saum fast gerade, innen u. aussen roth, mit einer weissen flachen Lippe, Unterrand stark gebogen. G. 12 — 13 : 9 mm. (Brussa.) Ich habe die Exemplare als H. frequens Mss. durch die Naturalienhandlung Linnnea erhalten. 208. H. capiisi Villes. Geh. eng u. tief, unten etwas erweitert genabelt, niedergedrückt, unten gewölbter als oben, auf den oberen Umg. fein, auf letztem z. stark gestreift, röth- lich, unten heller, mit weisslicher Mittelbinde, z. festschalig, schwach durchsichtig ; Umg. 6, gewölbt, langsam zunehmend, mit eingedrückter Naht, der letzte gross, bauchig-gerundet, vornen z. herabsteigend; Mund, massig schief, mondfg. -kreis- 76 rund, Saum gerade, scharf, unten etwas offen, Spindelrand z. kurz, gebogen, oben leicht ausgebreitet u. umgeschlagen. G. 19 : 10 mm. (Turkestan.) Bull. soc. mal. Fr. 1884 p. 133. (V.) 209. H. Cill'JlSCaloides Bgt. (ieh. eng durchgehend ge- nabelt o. durchbohrt, mit wenig u. fast nur in der Mitte kreiselfg. erhobenem Gew., deutlich unregelmässig feingestreift, unter der dünnen, gelblichen, fast glanzlosen, meist abgeriebenen Epidermis weisslich, schwach gehämmert u. mit undeutlichen dichten Spirallinien; Umg. ß'/j, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, letzter unten gewöll)ter, vorn etwas herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, mondfg. -gerundet, mit Ober- u. Unter- rand gleich u. z. stark gebogen, Saum einfach, scharf, innen ringsum mit schwacher weisser Lippe, Spindelrand oben kurz verbreitert, fast gerade u. nie umgeschlagen, (t. bis 17:11 mm. {Ahchasien hei Jjagoiriys n. Psirsk; nach Bttg. bei Br'ussa.) Amen. mal. I. 1856 p. 113 t. 13 f. 1-3. Koh. Icon. N. F. f. 50. — Forma 1) minor, G. 10:6 mm. — Vorige Beschreiliung ist nach zahl- reichen kaukasischen Exemplaren. Die Originaldiagnose ßourguignats nach Exemplaren von Gutlipoli an den Dardanellen ist fast nur da- durch verschieden, dass es steht: son peristome se reflechit fortornent sur l'ombilie, qui se trouve reduit ä une simple Perforation. 210. H. tVnticolil Kriju. Geh. s. eng, zum Theil ver- deckt, nicht o. kaum durchgehend genabelt, niedergedrückt kugelig, mit m. o. w. gewölbt konischem Gew., hell horngelb- lich o. weiss, mit einer schwachen, schmalen, weissen Kielbinde, die oberen Umg. dicht feingestreift, der letzte dicht ungleich- massig gehämmert, alle unter einer starken Loupe mit dichten obwohl schwachen Spirallinien; Umg. 6 '/j — 7, regelmässig zu- nehmend, der letzte gerundet, unten aufgeblasen, vorn herab- steigend; Mund, mondfg. -gerundet. Saum scharf, fast gerade, innen mit schmaler weisser Lippe. Spiudelrand hoch oben plötz- lich verbreitert u. über den Nabel breit zur.-gel>ogen. G. 15 — 17:10-13 mm. (Krim,; Kaukasus?) Bull. soc. Mose. VI. 1833 p. 429, IX. p. 181, Chemn. Concli. Cah. t. 97 f. 17-19. - Koh. Icon. f. 1195 (nach Ex. von Sebastopol) wird auf der Tafel H. fndi- cola benannt, im Texte (1877) H. (/alloprov. v. Icon. f. 1201 — 1202. — Forma 1) viiiwr, G. 15:10—12 mm. Vor. CAntianif'oriiiiü (Bgt.) Anc (Hüll. soc. mal. Fr. 1884): hell rosenroth o. violett, an der Mund. u. unterseits bräun- lich, mit scharfer F'ai bengrenze, letztei' I^tiig. an der Peripherie erweitert, bauchig u. gerundet, Mundränder etwas genähert; G. 20:12 72 mm. (England b. F'olkstone, Fiankr. b. Boulogne-sur- Mer, Deutschi. b. Bremen.) * H. JUlCOnaL' Tss. Geh. s. eng u. etwas verdeckt gena- belt, gedrückt kugelig, mit fast kreiselfgem Gew. u. kleinem Apex, dicht u. z. regelmässig feingestreift, uneben von zahl- 79 reichen schwachen Impressionen u. besonders auf der Oberseite des letzten Umg. unten einer starken Loupe mit dichten kurzen Spirallinien, z. dünn, einfarbig weiss o. gelblich weiss; Umg. 6 — 7, z. gewölbt, mit eingedrückter Naht, der letzte mehr als doppelt grösser als der vorletzte, gerundet, vorn kaum o. nicht herabsteigend; Mund, mondfg., kreisrund, Räuder entfernt. Saum gerade, scharf, innen ringsum weissgelippt, Unterrand stark regelmässig gebogen, Spindelrand oben verbreitert; Nabel durch- gehend, innen fast punktfg., gegen die Mund, hin schnell erwei- tert. G. 15—1-8:11 — 12 mm. (Italien.) App. Catal. Pisa 1872 p. 8, Kob. Icon. f. 1203. - Siyii. H. olivieri Iss. 1866. — P^rma 1) rubella Risse (Hist. nat. 1826, H. rla campi Villa), z. festschalig-, run- zelig gehämmert, fast kugelig, röthlich, besonders gegen die Mund, liin; G. 19:15 mm. o. kleiner (S.O. Frankreich, Italien); 2) carfa- niensis De Stef. (Bull. soc. it. 1883), zerbrechlich, fast hyalin o. opak, ganz weiss (candidissima), G. 15 : 9 mm. (Italien), f. minor, G. 11 : 7 Vi Tiini- Var. inarcliettii De Stef. 1. c: auffallend aufgel)lasen, Mund, kreisfg., Nabel zu einer blossen Perforation zus. -geschrumpft u. von dem im)geb:chlagenen Spindelrande fast verdeckt. (Mittel- italien.) Kob. Icon. f. 1636. Var. siiiiplicita (Farr.) Kob. (Icon. f. 1637): von dem engen Nabel bleibt durch den oben verbreiterten u. unigeschla- genen Spindelrand nur ein schmaler Ritz übrig, Geh. unter der Loupe narbig u. gehänmiert, letzter Umg. vorn plötzlich herab- steigend. Mund, innen stark weissgelippt; G. 18 : Is '/a n^ni. (Ita- lien.) K. 217. H. cemeiielea Eisso. Gleich der cantiana, aber viel mehr gedrückt u. in die Quere verbreitert, mit grosser, fast querovaler Mund. u. schi'äg herabsteigendem, weit weniger gebogenem Spindelrande. G. 18 — 21 : 12 — 13 mm. (Südeuropa.) Hist. nat. IV. 1826 p. 75. — Syn. H. galloxirovincialis Dup. Hist. moll. t. 9 f. 5 a — b. — Forma 1) minor, G. 14:10 nim.; 2) campanica Paul. (Contrib. 1881 t. 2 f. 1), Nabel weiter, Gew. mehr niedergedrückt, letzter Umg. mehr erweitert, G. 21:13 mm. (Ital.) Bern. In Guide du Naturaliste 1880 N:o 3 beschreibt Mr. J. xMabille "e grege Helicis perlevis Sh." eine U. delacuri, welche Locard ((.'atal. gener. 1882 p. 64) rechnet zur (iruppe der cantiana u. ceme- nelea. Die Kennzeichen dieser mir unbekannten Schnecke sind haupt- sächlich die folgenden: Geh. eng, mitunter von dem oben dreieckig verbreiterten Spindelrande fast verdeckt genabelt, z. kugelig-gedrückt, dünn, z. zerbrechlich, horngelblich, vorn meist röihlich, z. dicht unre- gelniässig gestreift, mit undeutlicher weisslicher Mittelbinde, bei jungen Stücken mit kurzen, schnell abfallenden Härchen besetzt. Gew. gedrückt konisch, Umg. 6— 6 '/j. s. schnell regelmässig zunehmend, letzter gross, gedrückt gerundet, Mund, oblong-fast eirund, ausgeschnitten, innen weiss- o. röthlich-gelippt. G. 13 72—15:8-9 mm. (Corsica b. Bastin.) M. Bourg. nimmt dieselbe (schon in Soc. sc. nat. de Cannes III. 1873 p. 279) H. delacotirti J. Mab. aus Alpes-Maritimes b. Menton. Vnr. oiisterea Mab. (Guide de natural. 1880): durch den oben dreieckig verbreiterten u. umgeschlagenen Spindelrand fast verdeckt durchbohrt, dünn u. zerbrechlich, beiderseits gewölbt, 80 die ersten Umpf. lano-sam, die folofenden sohnell. der letzte s. schnei) zunehmend, dieser anfan fein gestreift, Umg. etwas gewölbt, der letzte gross, zus. -gedrückt gerundet, vorn kaum verbreitert, oben gerade, Mund, schief, fast gerundet-oval, Ränder etwas genähert: G. Ifi : 8 mm. (Corsica b. Bastia u. St. P'lorent.) Var. gaudefroyi Mab. 1. c: fast ganz verdeckt durch- bohrt, hornfarben weisslich, beiderseits gewölbt, mit schmalen, s. leicht abfallenden schüppenähnlichen Ilaaren, s. fein gestreift, letzter Umg. gross, zus. -gedrückt gerundet u. an der Peripherie undeutlich stumpf kantig, um die Nabelgegend gewölbt, Mund, mondfg. -länglich eifg. : G. 17:6 mm. (Corsica b. St. Florent.) Var. abebaia Mab. 1. c,: zur Hälfte verdeckt durchbohrt, mit z. erhaben konischem Gew., hornfarben. Umg. 6, gewölbt, der letzte gross, gerundet, undeutlich stumpf kantig, vorne erwei- tert. Mund, mondfg., oblong-gerundet; G. 16:9 mm. (Corsica b. Bastia.) Var. riparia Blanc in sc: eng genabelt, aber der Nabel nur von der Seite sichtbar, wegen des oben umgeschlagenen Spin- delrandes, kugelig, mit erhabenem, breit konischem, spitzem Gew.. röthlich horngelb, o. letzter Umg. ganz roth, an der Naht weiss- lich, Umg. 6 ^li—T, gewölbt, der letzte gross, bauchig-gerundet, vorn langsam tief herabsteigend, Mund. s. gross, mondfg. -gerun- det, etwas breiter als hoch, Saum fast ringsum erweitert: G. 20 — 22:14 — 16 mm. (Ital., San Germano in Campanien.) Var. arilesa (Bgt.) Mab. (Bull. soc. philom. Piris 1881): eng genabelt, gedrückt, oben kaum gewölbt, rosenfarben weiss- lich, unten etwas gelblich, unter der Loupe dicht haarfein ge- streift, namentlich auf letztem Umg., Umg. 5 -5 ','2, gewölbt, uu- regelmässig s. schnell zunehmend, der letzte gross, ganz gerun- det, unten aufgeblasen, vorn etwas erweitet t. langsam wenig herab- steigend, Mund, wenig schief, quer oblong, innen weisslich, Saum gerade, schaif, innen schwach weissgelippt. S])indelrand dben etwas zur. -gebogen: G. 16 — 18: mm. (Italien in den Apuanischen Alpen.) Var. apuanica Mab. 1. c: z. eng genabelt, gedrückt, s. wenig gewölbt, mit s. kleinem, spitzeni. runzeligem Apex, fein rippenstreitig, l)e8onders an dei' Naht, u. etwas runzelig, z. zer- brechlich, hornfarben gelblich, glanzlos, Umg. 6 — H'/s» gewölbt- gedrückt, unregelmässig (die letzten s. schnell) zunehmend, der letzte gross, am Umriss gerundet, unten etwas aufgetrieben, vorn nicht herabsteigend. Mund, quer mondfg. -gerundet, innen bläu- lich, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, liänder genähert, Aussen- u. Basalrand i-egelmässig gerundet, Spindelrand schief gekiümmt, oben etwas erweitert: G. 17 — 18:8—9 mm. (Ital., Apuan. Alpen.) Var. Nohara (Br/t.) Mab. 1. c: massig genabelt, gedrückt, s. wenig gewölbt, rnit spitzem Apex, unter der Loupe dicht u. z. regelmässig gestreift, weisslich, unten hellgelblich, Umg. 6, ge- drückt-gewölbt, der 1. u. 2. regelmässig, der 3. u. 4. schnell, die beiden letzten s. schnell zunehmend, der letzte gross, gerundet, 81 mitunter etwas aufgetrieben, vorn schwach herabsteigend, Mund, schief, z. gerundet-mondfg., innen weisslich, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Spindelrand oben etwas ausgebreitet; G. 19 — 20: mm. (Ital., Apuan. Alpen.) Var. iadola (B(/t.) Loe. (Cat. gen. moll. Fr. 1882): eng durchbohrt, kugelig, oben gedrückt convex, äusserst dünn u. zer- brechlich, milchweisslich, letzter Umg. gerundet, unterseits s. bauchig, oben vorne gerade, Mund, wenig schief, völlig halb- kreisfg., innen schwach gelippt, Spindelrand oben kurz verbrei- tert; G. 14:10 mm. (Frankreich, Alpes-Maritimes.) Var. putoniaua. (Mab.) Luc. (Et. var. malacol. I. 1881): eng, zur Hälfte bedeckt durchbohrt, gedrückt kugelig, oben ge- wölbt, unten z. aufgeblasen, z. fest, hell hornfarben, etwas röth- lich, Umg. 6 — 7, z. regelmässig zunehmend, Mund, schief, z. gerundet, innen dünn gelippt; G. 12:7^2 mm. (Frankr., Alpes- Maritimes, Lyon.) Var. ressmanni Cless. (Moll. Oester.-Ung. 1887 f. 52): eng genabelt, niedergedrückt u. in die Quere verbreitert, mit stark gedrückt konischem Gew. u. s. excentrischem, wenig erha- benem Apex, hornfarben gelbgrau, matt, z. stark gestreift, Umg. 6, wenig gewölbt, schnell zunehmend, der letzte gross, erweitert, oben abgeflacht, unten gewölbter, vorn fast gerade, Mund, gross, fast queroval, mit der weissen Lippe auswendig gelblich durch- scheinend, Saum fast ringsum etwas verbreitert; G. 14 — 19:9—13 mm. (Monfalcone; Kärnten, Krain u. Friaul f. Gl.) 218. H. Cartlmsiana Mall. Geh. s. eng, nicht durch- gehend, doch mitunter an der Mund, etwas erweitert, genabelt, kugelig-niedergedrückt, s. wenig gewölbt, mit erhahenem klei- nem Apex, niattglänzend, weissgelblich, gegen die Mund, röth- lich, s. fein gestreift, mit letztem Umg. sehr dicht u. fein hamnierschlägig; Umg. 5 — 6, z. rasch zunehmend, z. gewölbt, der letzte breiter als die übrigen zusammen, oben schwach stumpf kantig, vorn kurz herabgebogen, unten stark gewölbt; Mund, schief, etwas gedrückt, breit mondfg., z. ausgeschnitten, Saum scharf, braun, fast gerade, innen mit einer weissen o. rothen Lippe, welche auswendig als weissgelblicher Querband durchscheint, Unterrand s. wenig gebogen, fast horizontal, Spindelrand an der Insertion etwas verlängert, verbreitert u. niedergedrückt. G. 12': 7 V'2 mui- (Mittl. , Westl. u. Sädl. Europa, Kaukasien, Kleinasien, Syrien.) Verm. Hist. IL 1774 p. 15. Drap. Hist. moll. 1805 p. lOl t. 6 f. 31—32, Rssm. Icon. f. 366. — Syn. H. nitida Chemn. 1780, H. arenaria Olivi 1792, H. oUvieri C. Pfr. 1821, Zen. himarginuta Gray 1821, H. gibst Leach 1833. — Forma 1) major, G. 18:9 mm. (Südeur.); 2) minor (carthusianella Drp., rufilabris Jeffr.), G. 7—8:4—5 mm., oft dunkel gefärbt u. mit höherem Gew. u. meist rother Lippe; 3) fasciata W., letzter Umg. oben u. Gew. an der Naht mit einem röthlichen Bande; 4) leucoloma Stab. (Moll. Piem. 1864), kleiner, mit weissem Mundsaum (Piemont); 5) claustralis (Parr.) Mss., dünner, durchsichtig, kaum weisslich, Mund, z. quer-gerundet. (Griechenl.) 6 82 Var. rartiata Westl. (Fauna eur. 1876): niederg-edrückt, porzellanweiss, auf allen ümg. u. auf der Unterseite mit zahl- reichen Querstriemen (durchscheinenden früheren Lippen). Mund, horizontal. Unterrand fast gestreckt, 8auni ganz weiss, mit brei- ter schneeweissei' Lippe. (Italien h. Viareggio.) Monstrositas? Va7\ arcliiiiieilea Beti. (111. test. estr. Sic. IIL 1859): s. eng durchbohrt, fast kugelig, gestreift, Gew. gewölbt, ümg. gerundet, der letzte nicht aufgeblasen, vorn kaum herabsteigend, Mund, eirund, Lippe röthlich; G. 13:10'/2 inm. (Sicilien.) Var. ventiensis Bgt. (Fagot Moll, quatern. Toul. et Villefr. 1879): fast bedeckt durchbohrt, niedergedrückt, s. dicht unregel massig gestreift, Apex stumpf, Naht tief, letzter Umg. vorn verbreitert, plötslich herabgebogen, unten etwas abgeflacht, Mund, stark ausgeschnitten, mehr zus. -gedrückt, mit gestrecktem Unterrande: G. 11 — 14:7 mm. (Frankr., Vence in Alpes-Mari- times.) Var. diiirna Bgt. (Locard Et. var. malac. L 1880 t. 3 f. 11—12): mehr gedrückt, oben s. wenig gewölbt, unten aufge- blasen, weiss, mit dunkelgrauen Flammen, Apex zitzenfg., Naht tiefer, Mund, verlängert quer oblong, Saum mehr ausgebreitet, besonders unten; G. 11 'Z^: 7 mm. (Lyon.) Var. leptuiiipliala Bgt. (Locard Cat. gener. 1882): die kleine Perforation hat eine ellipsoidische Form, etwas wie H. cruzyi. Geh. niedergedrückt, beiderseits gleich convex, Umg. re- gelmässig zunehmend, der letzte wenig grösser als der vorletzte, vorn kaum herabsteigend; G. 8 : 4 '/j nm>- (Frankreich b. Nantes u. Toulouse.) Var. (liurua (Bgt.) Loc. (Vaiiat. mal. L 1881): mehr nie- dergedrückt, s. fein, fast regelmässig gestreift, nicht hammer- schlägig, weiss, mit grauen Querstriemen, Umg. 6 — 7, der letzte ohne Kante oben, Naht tiefer. Apex zitzenfg., Mund, oval-oblong. Saum mehr zur. -gebogen, namentlich der Basalrand; G. 11 'Z^: 7 mm. (Frankr., Lyon.) Var. eiicyte 6'err. (Hist. mal. Lac Balat. 1881): s. eng, fast bedeckt, genabelt, festschalig, etwas flesichfarben-violet, einfarbig, äusserst fein gestreift u. nur bei starker Vergrösserung etwas hammerschlägig, Gew. convex-dachfg., mit spitzem vorstehendem Apex, Umg. oben abgeflucht, dachfg. abschüssig, der letzte gross, oben schwach stumpf kantig, unten, besonders um die Perforation, stark bauchig, vorn kurz herabsteigend, Naht linear, Mund, tief mondfg. -eirund, Saum kräftig, innen röthlich gelippt; 0. 15:10 mm. (Ungarn in der Umgegend von Balaton.) — Fornia l)7>imor G. 10 : 7 mm. Var. ensct'pia Bgt. (iServ. 1. c): eng durchbohrt, kugelig- konisch, gelblich (). weissjich, an der Mund, gelblich, feingestreift, letzter Umg. mitunter etwas gehämmert, Gew. gewölbt konisch, Umg. 6—7, gewölbt, s. langsam zunehmend bis auf den letzten, welcher s. gross u. gerundet, nicht in die Quere sondern in herab- steigender Richtung verbreitert. Mund. rr)ondfff.-oblong, Saum stark weinfarben gelippt, kräftig, oben gerade; G. 14:10 mm. (Italien 1). Neapel, Ungarn bei Balaton.) 83 219. H. glabella Drap. "Geh. etwas niedergedrückt, hell hornfarben. etwas löthlich, mitunter bräunlich, durch- seheinend, fein gestreift, etwas kantig, Umg. 5 — 5 ^/j, regel- mässig (progressivement) zunehmend, der letzte mit einer weissen Linie auf der Kante, Mund, sehr gerundet, halbmondfg. aus- geschnitten, gleich hoch wie breit, Saum bald einfach, bald mit einer weisslichen Lippe, Nabel wenig offen. Diese Species ist viel kleiner als H. rarihusiana m. die Mund, viel gerundeter. Frankreich bei Crest, Lyon Äc." Hist. moll. 1805 p. 102. — Diese sogar von den meisten französischen Malacologen noch unbe- kannte Art ist vielfach verkannt g^ewesen. Brard (1815) nahm für sie eine glatte H. liispida, Rossmässler (1838) eine abgeriebene H. sericea, Dupuy (1848) betrachtet sie als identisch mit H. rufescens, Moquin- Tandon (18.55) verbindet sie mit H.moutoni u. H. telonensis u. Locard stellt sie (1881) sehr nahe dieser letzten. Bourguignat endlich stellt sie entschieden neben der H. carthusiana u. ihm folgt später (1882) Locard. Von der Forma minor dieser Art wird sich (nach Loc.) H. glabella unterscheiden durch dünnere, kugeligere, mehr hornfarbene Schale, mehr gerundeten letzten Umg., gerundete Mund. u. schwächere, mehr eingesenkte Lippe. Var. ianoxia Bgt. (Locard Catal. gener. 1882): Gew. konisch, die oberen Umg. s. langsam u. regelmässig zunehmend, der letzte viel grösser, völlig rund, eben so o. mehr aufgetrieben gewölbt oben wie unten, vorn äusserst kurz u. kaum merkbar herabsteigend, Mund wenig schief, mondfg. -kreisrund, Spindel- rand gerade, nicht verbreitert, mit einer schwachen Lippe z. tief innen. (Südfrankreich.) Var. sarriensis Martorel y Pena (Servain Et. moll.Esp. Port. 1880): letzter Umpr. mehr bauchig gewölbt, Mund, fast ge- rundet-mondfg., mit z. stark gebogenem Unterrande. (Spanien b. Valencia u. Sarag^ossa, Frankr. in Ostpyrenäen.) H. carth. Hid. Cat. Icon. moll. Esp. 1875 f. 249-251. Var. episeina Bgt. (Servain I.e.): kaum durchbohrt, con- vex-konoidisch, letzter Ümg. gross, aufgeblasen bauchig, Mund, kaum schief, ausgfeschnitten kreisrund, gleich hoch wie breit, Saum gerade, röthlich, innen stark weissgelippt, Spindelrand um die Perforation ausgebreitet; G. 13:9 mm. (Spanien b. Sarria, Südfrankreich, Ungarn b. Balaton.) Var. lainalouensis JReynes (Ann. mal. L 1870): eng durchbohrt, fast kug^elig gewölbt, unter der Loupe zierlich fein- gestreift, grauweisslich, letzter Umg. dunkel gelblich, um die Mund, kastanienfarben. Gew. erhoben, fast konoidisch gewölbt, ümg. langfsam zunehmend, der letzte kaum grösser, gerundet, vorn herabsteiofend, Mund, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Unterrand gebogen, Spindelrand oben ver- breitert u. umgeschlagen; G. 9:6'/2 mm. (Frankr., Lamalou-les- bains, Dep. Herault, Ital., Piemont u. Lombardei, Oesterreich in Küstenland.) Hyn. (f. Bgt.) H. arvensis Pini ß taurinensis Poll. (G. 9-11:7— 7^/2 mm.). — Forma 1) arvensis Pini (Atti sog. ital. 1879), kleiner, G. 7V2:4 mm. 84 220. H. froytagi Maltzan. Geh. s. eng u. halbverdeckt, aber dui'chgeheud genabelt, uiedergedrückt, beiderseits fast gleich schwach gewölbt, auf der Mitte stuiupfkantig, fein unregel- mässig gestreift, mit s. kurzen, leicht abfallenden weichen Haaren, röthlich hornfarben, mit einer weissen Binde auf der Mittelkante u. einer zweiten an der Naht; Uiug. Ö'-j, z. ge- wölbt, regelmässig zunehmend, der letzte kaum verbreitet, oben stumpfkantig, unten viel stärker gewölbt, vorn kurz herab- steigend; Naht vertieft; Mund, schief, mondfg. -eirund, Saum oben gerade, dann etwas erweitert, innen weissgeiippt, Ränder etwas zuneigend, Spindelrand gebogen, oben etwas verbreitert. G. 7 — 8 : 5 — Ö^/j mm. (Creta.) iNachr. Bl. Mal. Ges. 1883 p. 106. 221. H. cruzyi Bgt. Geh. s. eng durchbohrt, kugelig konoidisch, weisslich-hornfarben, gegen die Mund, röthlich, hinter dem Mundsaura fuchsroth, s. dicht u. zierlich feinge- streift; Umg. fast 6, gewölbt, regelmässig langsam zunehmend, der letzte gerundet, unten gewölbt, vorn fast gerade; Gew. konoidisch; Naht eingedrückt; Mund, mondfg. -gerundet, Saum gerade, nur über die Perforation verbreitet, innen schwach weissgeiippt. G. 7 — 8:5-6 mm. (Krim.) Amen. mal. I. 18.=i5 p. 117 t. 13 f. 4-6. — Als Hauptkarakter seinei' Art hebt Bourg. "la deviation convexe qu' offre vers la Perforation oinbilicale son dernier tour de spire", wie auch "la petite Perforation de forme ellipso'iäe" , hervor, welche beide Charaktere wenig bei den mir vorliegenden Exemplaren merkbar sind. 222. H. OVllhu'is Bgt. Geh. kaum durchbohrt, bauchig, kugelig, glänzend, durchscheinend, hornfarben, s. zierlich fein rippenstreifig, mit stumpfem Apex; Umg. 5 "2 — 6, gewölbt, reffelmässiü' zunehmend, der letzte an der Mund, schnell herab- gebogen; Naht vertieft; Mund, ausgeschnitten, gerundet, Saum bräunlich, scharf, gerade, innen weissgeiippt, Spiudelrand oben etwas verbreitert u. umgeschlagen. (1. 8 : 7 mm. (Adrianopel.) Amen. mal. I. 1855 p. 114 t. 9 f. 7-9. (B.) 223. H. niuscicol.l Bgt. Geh. s. eng, au der Mund, doch etwas erweitert durchbohrt, kugelig-gedrückt, mit gedrückt konisch-gewölbtem Gew. u. kleinem vorstehendem Apex, dünn- schalig, hornfarben, undeutlich u. unregelmässig feingestreift, dicht mit äusserst kurzen u. zur. -gebogenen Härchen (squa- mules microscopiques: Mss.) bedeckt u. nach ihrem schnellen Herabfallen mit den feinen punktfgen Haarwurzeln; Umg. ÖVai z. gewö]l)t, regelmässig zunehmend, der letzte oben mit Andeu- tung einer stumpfen Kante, unten gewölbt, vorn langsam her- absteigend; Mund, breit mondfg. . (oval-gerundet), Saum scharf, fast gerade, innen mit einer weisslichen fadenfg. erhabenen Lippe, welche röthlich durchscheint, Spindelrand nach oben hin langsam verbreitert u. zur. -gebogen. G. 6 '/j — 7 : 5 — 5 '/j mm. (Conslanti}Lopel, Grieche)dand in Euboea.) Amen. mal. I. 1855 p. 115 t. 9 i. 10—12. - Syii. H. crenophilu Pfr. 1857. 85 Var. merssinse M.'^s. (Journ. Conch. 1874); etwas grossen (Diam. 9 mm.), gedrückter, roth-hornfarben, mit winzig kleiner Perforation, deutlichen, oft haartragenden Punkten u. z. ange- drücktem Spindelrande. (Constantinopel.) 224. H. praerupla West. Geh. s. eng, gar nicht erwei- tert, wenigstens zur Hälfte verdeckt genabelt, gedrückt kugelig, mit gewölbt konoidischem Gew., s. starkschalig, äusserst fein u. dicht unregelmässig gestreift, mit Haarpunkten dicht besetzt, (weiss o. röthlich); Umg. 5 '/j, z. gewölbt, regelmässig zuneh- • mend, der letzte unten gewölbter, mitunter bauchig gewölbt. vorn kurz herabgebogen; Mund, quer gerundet-mondfg., vo7'n fast abgestützt gerundet, Saum ringsum offen u. innen s. stark weissgelippt, Oberrand s. schnell in den Aussenrand übergehend, Unterrand gestreckt gebogen. Spindelrand oben plötzlich in einen stark umgeschlagenen Dreieck verbreitert, Mundwand zw. den Rändern' u. weiter hinein meist mit einem dünnen Callus bedeckt. G. 5 '/j — 6 '/2 • ^ — ^ * 2 ™™- (AVwi b. Koktebel, angeschwemmt; Retowski 11 Ex.) H. crenojjJiila Pfr. = muscicola Bgt. ap. Ret. Mal. Bl. N. F. IX p. 23. 225. H. (lerist^costiiljit:i Ret. Geh. eng genabelt, stark nieder gedrückt.^ mit erhabenen gebogenen Rippen dicht u. sehr unregehuässig skulptirt. insofern unregelmässig, dass auf der Mitte des Umganges gewöhnlich zwei Rippen in eine zus.-fliessen u. glatte, nicht erhabene Stellen oft die Rippen unterjjrechen, auf der Unterseite schwächer; Umg. 5, regelmässig zunehmend, der letzte vorn langsam herabsteigend; Mund. eifg. -gerundet, Saum einfach, scharf, an der Perforation zur. -gebogen. G. 8'/^: 5 mm. {Krim, angeschwemmt, 1 Ex. aufgef.) Mal. Bl. N. T. IX. p. 23. (R.) 226. H. pseudosericejl Ben. Geh. durchgehend durch- bohrt, stark niedergedrückt, mit schwach erhabenem, .etwas kreiselfgem Gew. u. zitzenfg. voi^stehendeni Apex, dünnschalig, s. fein unregelmässig gestreift, mit mikroskopischen Härchen o. Epidermislamellen besetzt, weisslich, hellgelblich o. röthlich; Umg. 5 V/j — 6, die ersten langsam, der letzte schnell zuneh- mend, etwas gewölbt, letzter oben deutlich stümpf kantig, unten bauchig-gewölbt, vorn s. wenig herabgebogen, mitunter mit einer weissen schwachen Binde auf der Kante; Mund, lireit mondfg., Saum dünn, scharf, innen mit einer weissen o. röth- lichen, roth durchscheinenden Lippe, Spindelrand stark geljogeu, oben kaum merkbar verbreitert. G. 8 — 9: 5 ^/j, 10 — 11 : ß — 7 mm. (Sicilien b. Pcdermo, Griechenland in Eiiboea.) Hl. test. estram. Sic III. 1857 p. 173 t. 3 f. 22, West). & Bl. Apercu Grece 1879 p. 38. — (Die Beschreil). nach griechischen Exemplaren.) 227. H. oli Vieri F/r. Geh. zuletst ganz verdeckt durch- bohrt, z. kugelig, dünn, durchscheinenden, rothbräunlich, mit 86 zwei weissen Binden: die eine schmal über der Mitte, die andere breit an der Naht u. bis zum Apex. Nabelgegend meist hell, die oberen Umg. feingestreift, der letzte (mitunter auch der vorletzte) dicht mit s. feinen runzelartigen Grübchen bedeckt u. unregelmässig gestreift; Umg. 6. etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte anfangs schwach kantig, vorn gerundet, gegen die Mund, herabsteigend, unten stark gewölbt; Mund, mondfg. -gerundet, so hoch wie breit, selten mehr oval, Saum gerade, dunkel, innen mit weisser, rothgelb durchschei- nender. Lippe, Spindelrand stark gebogen, hoch oben s. schmal verbreitert u. umgeschlagen. G. 14 — Ib-.d^.^ — H mm. (Sici- lien, Süditalien, Griechenland, Dahnatien, Türkei.) Tabl. syst. 1821 p. 43, Rssm. Icon. f. 365. - Fonna \) major (Paul. Fauna Calabr. t. 1 f. 6), G. 19-2n:13 mm.; 2) ??««« Paul. (1. c. t. 1 f. 7), G. 7-8: 5—6 mm.: 3) pallida PauL 1. c, s. hell rosenroth hornfarben, mit einer s. schwachen weissh'chen Kielbinde u. einem dunkelrothen Bande auf den oberen Umg. (Calabrien); 4) rufescens Platania 1. c, röthlich, mit s. deutlichen weissen Rinden, Saum aussen braun gesäumt, innen röth- lich geHppt (Sic): 5) monochroa W. durchbohrt, dünn, glänzend, horn- farben, einfarbig (o. mit undeutlicher Mittelbinde). Mund, gerundet, stark weissgelippt, G. bis 14—15:10 mm. (Griechenl.); 6) ocellata Parr. (Pfr. Mon. Hei. I.), Gew. hornfarben, letzter Umg. weiss, mit einem hornfarbenen Rande an der Peripherie u. mit zerstreuten durch- scheinenden Punkten (Byzantium.) Var. pariiincincta Parr. (Pfr. Mon. Hei. I. 1848); klei- ner, gedrückter, stärtcer gestreift u. gerunzelt, hornfarben, mit weissen Binden wie der Typus. , Var. biciucta Ben. (111. test. estram. Sic. 1859 t. 3 f. 16): gewölbter, hornfarben-röthlich, mit Binden wie der Typus, letzter Umg. vorn kaum herabsteigend, Mund, wenig schief. (Sicilien.) H. rizzce Arad. ap. Phil. Z. f. M. 1844. Var. cribrata Westl. (Fauna europ. 1876): stark glänzend, bläulich, letzter Umg. kaum etwas kantig, mit zwei verwaschenen braunen Rändern u. mit zahlreichen erhabenen Linien zwischen der Naht u. der Nabelgegend, s. dicht runzelig gehämmert, mit verlängerten Eindrücken in die Länge gestellt u. den unteren in die Quere, einen dichten Kreis bildend; G. 13 V2 • 9 mni. (Athen.) Var. g-reg-aria Z. (Rssm. Icon. f. 569): horngelb 0. röth- lich, einfarben, feingestreift, fast ohne die runzelartige Skulptur des Typus; G. 10—12:7-8 mm. (Sicilien, Süditalien, Griechen- land, Egypten, Algerien.) — H. .syrioca Mor. 1853, H. onychina var. minor Bgt. Mal. Alg. I. 1864 t. 18 f. 1—4. — Forma 1) minor, Q. 8:6'/, mm. 228. H. rothi Pfr. Geh. fast immer bedeckt durch- bohrt, gedrückt kugelig o. kugelig-konoidiseh. oben weiss, un- durchsichtig, über der Mitte mit einem schmalen, intensiv roth- braunen, klai' durchscheinenden Baude, welches bis an die Spitze läuft, mit zahlreichen kurzen Spirallinien (iiesonders auf der Oberseite) u. runzelartigeu Grül)chen (besonders auf der Unter- seite); Umg. 6, regelmässig zunehmend, leicht gewölbt, der letzte bauchig gerundet, vorn kurz herabgebogen; Mund, schief, 87 gerundet mondfg., Saum dünn, gerade, innen mit einer schmalen, aber erhabenen, weissen, aussen gelb durchscheinenden Lippe, Ränder weit getrennt. G. 12 — 14:10— 12 mm. (Griechischen. Archipel) Wiegm. Archiv 1841 I. p. 218, Chemn. Conch. Gab. II. t. 17 f. 5—7, Kob. Icon. f. 1633-34. — Forma 1) minor. G. 9-10:7—8 mm.; 2) inversa W., Geh. gedrückter, auch über dem Bande verwa- schen hornfarben u. durchsichtig, letzter Umg. anfangs mehr zus.- gedrückt, das Band auf dem letzten TJmg. schmal u. schwach, auf dem Gew. breit u. dunkelbraun, Saum schwarzbraun, G. 13:7'/2— 8 mm. (Constantinopel); 3) draxleri Zel. (Kob. Icon. f. 1635), etwas kugeliger, mit kleinerer Mund. u. ganz geschlossenem Nabel (Ins. Syra.) 229. H. syriucji Ehrenh. Geh. ungeuabelt. kugelig- niedergedrückt, s. wenig gewölbt, hell hornbraun-grau, durch- scheinend, mit zwei kalkweissen, undurchscheinenden Bändern, von denen das mittlere oft schwach o. fehlend, das an der Naht intensiver u. fast beständig, schwach gestreift u. mit s. feineu runzelartigen Grübchen bedeckt: Umg. 5, schwach gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte anfangs zus. -gedrückt, vorn kurz herabsteigend, gerundet, unten um die Nabelgegend gewölbt; Mund, breit mondfg. o. mondfg.-oval, Saum scharf. ])raun, innen mit einer starken weissen, rothgelb durchscheinenden Lippe, Spindelrand schief gestreckt, oben gegen die Wand eine kleine abgerundete Bucht bildend. G. 9 — 1'3 : 5 ^/j — T'.j i«ni- (Sy- rien, Palästina, Tawnis, Hijrkanien, Cijpern, Griechenland. Sici- lien, Egypten.) Symb. Phys. 1831 N:o 8, Kstr. in Chemn. Cab. t. 98 f. 4-6. - Syn. B. onychina Rssm. Icon, (1839) f. 568. * 230. H. Obstructjl F('r. Geh. stark niedergedrückt, s. wenig gewölbt, die oberen Umg. dicht gestreift, der letzte Umg. mit feinen runzelartigen Grübchen ganz bedeckt, hornfarben- weisslich, festschalig, glänzend; Umg. 4'/2-5, kaum gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte doppelt grösser, zus. -gedrückt- gerundet, vorn kurz herabgebogen, mit weissem Querband hinter der Mund., unterseits quer u. in einen starken regelmässigen Bogen in die Nabelvertiefung herabfallend; Mund, mondfg. - gerundet, fast ausgeschnitten kreisrund, Saum roth, innen weiss- gelippt, Oberrand erhoben gebogen, Aussenrand quer gebogen, Spindelrand wenig zur. -gebogen. G. 9 — 14:5 — 7 mm. (Syrien, Palästina, Kurdidan, Mesopotaniieii, Persien, FJqypten, Tripolis.) Tabl. syst, 1821 p. 69. Kstr. in Chemn. Conch. Cab. t. 98 f. 1—3, Jickeli Fauna moll. N.Ö. Afr. 1874 p. 53 t. 1 f. 5. - Forma 1) dila- tata Bgt. Amen. tnal. I. 1855 t. 9 f. 1—3, letztei' Umg. nach der Mund, hin erweitert, Mund, in die Quere oblong verbreitert, nach aussen verschmälert: 2) appressida Friw. (Mss. Coq. Roth 186J). viel gedrückter, besonders unten, letzter Umg. erweitert, Basalrand der Mund, gestreckt o. sogar erhoben. Nabel fehlt gänzlich. 231. H. Sllbobstriictu Bgt. Geh. niedergedrückt, glän- zend, zerbrechlich, glatt o. sehr fein gestreift, schmutzweiss, 88 hell röthlich o. hläulich-hornfarben : Umg. 6, wenig gowölbt, regTlmässig zunehmend, der letzte voiu plötslicli herabgebogen, unterseits weniger, langsamer u. geradlinig in die Nabelvertiefung herabfallend; Gew. mehr erhoben; Mund, mondfg. -gerundet, Saum röthlich, innen weissgelippt, scharf. G. 10:6 mm. (Beikos am Bosporus.) Amen. mal. I. 1865 p. 116 t. 9 f. 4-6. (B.) Var. fliüityiia W- : stark niedergedrückt, mit fast nur fein erhobenem Apex, die oberen Umg. u. die Oberseite des letzten Umg. dicht unregelmässig feingestreift, letzter Umo'. übrigens s. dicht mit feinen runzelaitigen Grübchen skulptirt u. mit zahl- reichen verkürzten Spirallinien um die Nabelgegend, unten z. abgeflacht; diese wie die typische P^orm, einen rechten Winkel mit der Mündungskante bildend; G. 10:6 mm. (Jerusalem.) ? H. Carnielitil Tristram. Geh. ungenabelt, niederge- drückt, regelmässig u. sehr schön gestreift, gelb, glänzend, kaum durchsichtig; Umg. 6, gewölbt, langsam zunehmend, mit tiefer Naht, der letzte vorn herabsteigend o. herabgebogen: Mund. zus. -gedrückt, schief, mondfg., Saum zur. -gebogen, gelb, innen weisslich, verdickt, Basalrand gebogen. G. 8:4 mm. (Syrien, Berg Carmel.) Proc. zool. soc. 1865 p. 532. — Syn. H. tristrami Mts. 1865. (Tr.) 232. H. SCliOtti (Zel) Pfr. Geh. bogig geritzt (wie ohstructa), undurchbohrt, niedergedrückt, oval, z. fest, unter der Loupe s. fein gegittert, glänzend, hell hörn- o. fleischfarben; Gew. kaum erhoben; Umg. 5, etwas gewölbt, der letzte ge- drückt gerundet, vorn etwas herabgebogen, nach der Mund, zu verbreitert, weiss, unten etwas abgeflacht; Mund, diagonal, mondfg. -oval, Saum roth, gerade, innen stark weissgelippt, Oberrand gebogen. Unterrand z. gestreckt. G. ll"2:4'''/3 mm. (Syrien.) Malak. Bl. IV. 1857 p. 86. (Pfr.) 233. H. flaveola Kryn. Geh. s. eng, fast bedeckt durch- bohrt, gewölbt-niedergedrückt, s. dünn u. zerbrechlich, roth- l)raun o. hell hornfarben. durchscheinend, fein gestreift, mit s. feiner u. dichter Spiralskulptur; Gew. gedrückt konisch, mit spitzem Apex: Umg. 5 * '2 ' schnell zunehmend, wenig gewölbt, der letzte breit, stumpf kantig, meist mit einer breiten weissen Kielbinde, unten z. gewölbt, um den Nabel weisslich; Naht nicht eingedrückt; Mund, gross, breit quer-mondfg., Saum scharf, oben ausgebreitet, unten breit umgeschlagen, innen s. schwach weissgelippt, Ränder entfernt, Basalrand gestreckt gebogen, Spindelrand s. kurz, zur. -gebogen. G. 15 -16:10 — 12 mm. (Kaukasien.) Bull. soc. Mose. 1837 p. 52, Mss. Coq. Schläfli II. 1863 p. 48. — Forma 1) alhina, einfarben weiss. 234. H. pjiclmodes Bttg. Geh. s. eng u. fast bedeckt durchbohrt, kugelig-konisch, röthlich braun, mit grünlichweisser 89 Mittelbinde, die nicht auf das Grew. fortläuft, vor der Mund, ein rothbraunes Querband, s. dünn u. zerbrechlich, durchschei- nend, unregelmässig schwach gestreift; Gew. convex-konisch. mit vorstehendem spitzem Apex; Umg. gut 6, die oberen lang- sam, die letzten schuell zunehmend, wenig gewölbt, der letzte gross, auf der Mitte stumpf kantig, unten bauchig gewölbt, vorn langsam herabsteigend; Naht gerandet, fein ; Mund, inondfg.- gerundet, höher als breit, Saum dünn, schwach erweitert, innen dünn aber breit röthlich gelippt, Basalrand stark gebogen, Spindelrand s. kurz, s. stark umgeschlagen. G. 13 — 15 ^/j : 10 — 11 '/j mm. (Abchasien bei Uetsch-Dere.) Ber. Senckenb. Ges. 1884 p. 150. — Forma 1) pallida, Geh. matt strohgelb. 235. If. ZOuitomapa Lei. Geh. eng u. tief durchbohrt, fast kugelig, dünn u. zerbrechlich, schief feingestreift, horn- farben-weisslich, mit rothgelbem Apex, an der Mund, oft horn- olivenfarben: Gew. fast konoidisch; Umg. t! '/a^ regelmässig langsam zunehmend, schwach convex, die ersten gekielt, die letzten etwas kantig u. zuletzt gerundet; Naht eingedrückt; Mund, mondfg. -gerundet, schief, Saum gerade, scharf, zerbrechlich, einfach. G. 22 : 15 mm. (Kabijlien.) Ann. malacol. 1870 p. 295. 236. H. leilubrnria Let. Geh. offen, aber vom umge- schlagenen Spindelrand etwas verdeckt durchbohrt, niederge- drückt, z. zerbrechlich, z. stark feingestreift u. unter einer starken Loupe zierlich mit kleinen Grübchen bedeckt, horn- farben a. horn-olivenfarlien ; Gew. wenig gewölbt, mit kleinem vorstehendem Apex; Umg. 6, regelmässig schneller zunehmend u. gewölbt, sonst wie bei zonitotncBa, nur der letzte gegen die Mund, hin breiter; Naht tief; Mund, schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen schwach gelippt, Spindelrand oben umgeschlagen. G. 19:11 mm. (Kabylien.) L. c. p. 296. (L.) 237. H. rusicadeiisis Lei. Geh. eng durchbohrt, fast kouoidisch. kantig, zerbrechlich, feingestreift, unter einer star- ken Loupe dicht aber schwach gehämmert, hornfarben o. etwas röthlich, mit einer schwachen hellen Binde auf dem letzten Umg. ; Gew. z. erhoben, konischdachfg., mit feinem Apex; Umg. ß, regelmässig zunehmend, scwach gewölbt, der letzte grösser, etwas kantig vorn langsam schwach herabsteigend; Naht wenig eingedrückt; Mund*, schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen verdeckt. Spindelrand ol)en breit u. etwas zur.- gebogen. G. 16 : 11 mm. (Kabylien, Tunis.) L. c. p. 298. (L.) 238. H. nicnisiaua Let. Geh. tief durchbohrt, nieder- gedrückt, oben gewölbt, unten gerundet, z. zerbrechlich, horn- farben-gelblich, scharf u. zierlich gestreift, besonders an der Naht, auf den oberen Umg. mit vielen Eindrücken; Umg. 6, 90 etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte grösser, ge- drückt'gerundet, kaum etwas kantig, vorn gerade; Naht einge- drückt; Mund, schief, quer- z. gerundet, Saum gerade, scharf, einfach, Spindelrand oben verbreitet u. umgeschlagen. G. 16 : 10"j mm. (Kabylien.) (L. c. p. 299. (L.) 239. H. cheffiuilrt Bgt. Geh. s. eng durchbohrt, kugelig kouoidisch, mit z. erhabenem, fast konischem Gew. u. feinem Apex, zerl)rechlich, s. fein gestreift u. unter einer starken Loupe fein gehämmert, hornfarben; Umg. 6, etwas gewölbt, regelmässig u. z. langsam zunehmend, der letzte wenig grösser, anfangs etwas kantig, unten gewölbt-gerundet, vorn regelmässig s. tief herabsteigend; Naht wenig eingedrückt; Mund, schief, mondfg.-halbkreisfg.. Saum gerade, scharf, tief innen schwach gelippt. Spindelrand ol)en in einen Dreieck l)reit erweitert u. etwas umgeschlagen. G. 12 — 13 : 10 mm. (Algerien, Tunis.) Prodr. Malacol. Tunisie 1887 p. 8. (B.) 240. H. acortil Let. (^ Bgt. Geh. eng durchbohrt, nie- dergedrückt, oben massig gewölbt, unten gegen die Mund, .stark gewölbt, feingestreift, hornfarben; Gew. schwach gewöll)t, dachfg.- gerundet; Umg. 5, fast flach, scJmell zunehmend, der letzte grösser, anfangs stark kantig u. zus. -gedruckt, gegen die Mund, hin gerundet u. unten stark gewölbt, vorn s. kurz herab- steigend; Mund, wenig schief, gross, mondfg. -halbrund, innen hell rosenfarben. Saum gerade, scharf, tief innen etwas ver- dickt, Spindelrand oben stark verbreitert u. um die Perforation z. verlängert. G. 13:8 mm. (Tunis.) L. c. p. 9. (B.) 241. H. filidliei'biaiia Bgt. Geh. s. eng u. halbbedeckt genabelt, gedrückt, gewölbt-dachfg., stumpfwirbelig, dünn u. zerbrechlich, hornfarben-röthlich, unten heller, s. fein u. dicht gestreift, etwas runzelig, mit s. feinen Schüppchen u. kurzen, weissen, angedrückten Härchen; Umg. G, etwas gewöll)t. regel- mässig zunehmend, an der eingedrückten Naht kantig, der letzte oben stumpf kantig, unten gewölbt-gerundet. vorn lang- sam herabsteigend; Mund, schief, ausgeschnitten, quer elliptisch- gerundet, Saum dünn, gerade, s. scharf, innen kaum merkbar verdickt, Spindelrand oben kurz umgeschlagen. G. 15—20 :9'/j — 12 mm. (Algerien bei Temz, Kahylien.) Moll, nouv., lit. 1868 p. 263 t. ."^9 f.' 1-3. 242. H, briiTiiiltilia Mengo. (ich. durchbohrt, gedrückt kugelig, etwas kreiselfg., dünnschalig, gestreift, glänzend, gelb- licli hornfarben, an den "Wacbsthumsal)sätzen gelb gestriemt- Gew. z. hoch kegelfg., mit feinem Wirbel; Umg. 5. z. gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte etwas erweitert, vorn wenig 91 herabgebogen; Mund, wenig schief, rundeifg., mittelstark aus- geschnitten, der grosse Durchmesser schief nach unten gerichtet, Saum scharf, einfach, Basalrand etwas ausgebreitet, Spindelrand oben kurz umgeschlagen. G. 15 : 10 mm. (Portugal hei Bra- ganza, Spanien h. Liebana in Asturien.) Jörn. sc. math. phys. Lisb. 1867 p. 170, Kob. Icon. f. 1626. — Syn. H. jeschaui Schauf. in sc. (Kob.) * 243. H. Jiristata Krgn. Geh. oöen u. tief, etwas trich- terfg., genabelt, gedrückt kugelig, z. fest, grob u. etwas un- regelmässig gestreift, mit Körnern u. Haarnarben, als jung mit starren Borsten bedeckt, bräunlich, rothbraun o. gelblich horn- farben, mit deutlicher weisser Kielbinde; Umg. gut 6, z. ge- wölbt, langsam zunehmend, der letzte etwas verbreitert, von oben nach unten zus. -gedrückt, fast etwas kantig, vorn etwas herabsteigend: Mund, schief, gerundet, stark ausgeschnitten, Saum ringsum umgeschlagen, mit breiter, aber z. schwacher, röthlicher (weisser) Innenlippe, Ränder genähert, Spindelrand oben verbreitert, G. 18 — 20 : 12 — 14 '/j mm. (Kaukasien.) Bull. mosc. IX. p. 179, Kob. Icon. f. 1625. 244. H. dasilepidu (Bgt) Mab. Geh. offen genabelt, kreisrund-niedergedrückt, mit gedrücktem, etwas übergreifendem Gew. u. s. kleinem, stumpfem Apex, z. dünn u. zerbrechlich, unter der röthlichen, schnell abfallenden Epidermis weiss, rippen- streifig, mit s. kurzen u. schmalen, hinfälligen Schüppchen be- deckt; Umg. 5 — 5 '/j, gewölbt-abgeflacht, die 1 — 3 ersten fast regelmässig, der 4. schnell, der letzte s. schnell anwachsend, dieser s. gross, oben gedrückt, an der Peripherie kantig ge- rundet, unten aufgeblasen, an der Mund, schief erweitert, oben langsam herabsteigend; Mund, schief, z. mondfg., quer eirund, Saum gerade, scharf, innen dünn weissgelippt, Ränder conver- girend, dünn verbunden, Aussen- u. Basalrand stark gebogen, mit dem etwas verbreiterten Spindelrand einen stumpfen Winkel bildend. G. 19:5 mm. (Kleinasien in der Gegend Lasistan.) Bull, soc philom. Paris 1881. (M.) 245. H. lepidoIeilJl (Bgt.) Mab. Geh. eng genabelt, fast kreisrund-gedrückt, mit gewölbt-abgeflachtem Gew. u. s. kleinem stumpfem Apex, unter der dunklen, mit s. kleinen Schüppchen bedeckten, Epidermis weisslich, runzelig gestreift, mit einem schmalen Bande; Umg. 5 V2: wenig gewölbt, die ersten 1 — 3 fast regelmässig, die übrigen s. schnell anwachsend, der letzte gross, gerundet, unten aufgeblasen, an der Mund, erweitert, kurz s. schnell herabgebogen; Mund, schief, quer oblong-eifg., Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Ränder convergirend, s. dünn verbunden, s. stark gebogen, Spindelrand verbreitert. G. 20 : 6 mm. (Kleinasien, Lasistan.) L. c. (M.) 92 /. — Euo VI p h n l i a West . Ueher sieht. f Geh. offen o. weit u. regehnässiy erweitert yenahelt, m. 0. w. kugclig-konoidisch, run selig -(je streift, horiifarhen 0. röthlich, meist mit iveisser Mittelbinde, mit feinen Haaren o. Schü^ipchen, selten mit Spiralskulptur. (Eur., bes. Südeur.) — Sp. 346—348. ff Geh. innen s. eng, unten schnell erweitert genabelt, m. 0. w. niedergedrückt, feingestreift, iveisslich, mitunter dunkel gebändert, dicht hammerschlägiq o. (jegitiert. (Ita- lien.) — Sp. 349—351. fff Geh. offen genabelt, kug elig -gedrückt , feingestreift u. etwas hammer schlägig , weiss (?). ( Alger. ) — Sjj. 353. 246. H. Strigella Drap. Geh. weit u. perspectivisch genabelt, kugelig-gedrückt, mit stumpf konischem Gew., fest- schalig, hellhornbräunlich, meist mit einer weisslichen Binde auf der Mitte des letzten Urag., runzelig gestreift, in der Jugend mit weichen, kurzen, leicht abfallenden Haaren bedeckt; Umg. 5 '/j. wenig gewölbt, langsam zunehmend, der letzte ge- rundet, vorn kurz u. z. plötzlich herabgesenkt; Mund, schräg, etwas oblong-halbrund, s. wenig ausgeschnitten, schief hori- zontal, innen mit einer flachen weisslichen, auswendig als dunkel- gelber Streifen durchscheinenden Lippe belegt, Saum scharf, etwas erweitert, Ränder s. genähert, Spindelrand oben s. ver- längert u. vorgezogen. G. 13--14:9 — 10 lum. (Europa von südl. Finnland u. Norwegen bis mittl. Spanien, Norditalicn, Illyrien, Bosnien u. Südrussland; fehlt in England u. eigentl. Russland.) Tabl. moll. 1801 p. 8], Hist. moll. 1805 p. 84 t. 7 f. 1—2, Rssm. Icon. f. 9, Dup. Hist. moll. 1849 p. 198 t. 9 f. 3, Moq.- Taiid. Hist. moll. t. 16 f. 14—17. — Syn. H. sylvestris Alten 1812, H. altenana Gaertner 1813, H. plebeia Kryn. 1836. — Forma 1) major, grösser, s. oft auch als ausaewachsen stark behaart, G. 17 V2 (20: Kim.) :11 mm. (Siebenb.); 2) minor, kleiner, dünnschalig, durchscheinend, hell hornfarl)en (Deutschi.); 3) minima, G. 11 ''3: 6'/, mm. (Oesterr., Norditalien). *) Formen mit m. 0. w. konischem 0. daehfgem, mit- unter s. erhobenem Gew. a. — Nabel weit, offen. Typus. Vur. colliiiiana Bgt . CMoll. nouv., litig-., 1863 t. 7 f. 1—3): Nabel noch o-iösser n. stärker erweitert, trichterfg-., Umg. weniger gross, langsamer u. regelmässiger zunehmend, der letzte stärker gerundet, vorn s. tief herabgesenkt, Mund, klein, kaum ausgeschnitten, stärker oreüjipt, üänder noch mehr genähert; G. 15:9 mm. (Norwegen.) M. Hour, langsam regelmässig zuneh- mend, gut gewöll)t, der letzte querverbreitert, von oben zus.- gedrückt, vorn wenig herabsteigend; Mund, quer oval, wenig schief, Saum scharf, innen r)iit dünner weisser Lippe, Känder leicht genähert, Basalrand leicht umgeschlagen , oben etwas ausgebreitet; Perforation erscheint eigeuthüujlich verdrückt. G. 17 : 9 mm. (Abruzzen.) Icon. 1877 f. 1200. (K.) — Syn. E. suborbkularis Mts. in Novit. Conch. V. 1879 p. 184 t. 154 f. 6-8. — Marchesa Paulucci u. Dr. Kobelt trennen H. apennina u. marten- siana als Species, Dr. Tiberi u. ich betrachten sie als identisch o. we- nigstens als nicht specitisch verschieden. Ich habe hier die kobeltsche Beschreibung der apennina. der künftigen Untersuchungen wegen, aufgenommen. * H. nilUMIIil ^Vest. Geh. innen s. eng. s. excentrisch durchbohrt, dann gegen die Mund, hin schnell doppelt weiter genabelt, stark niedergedrückt bis vollständig flach, nur mit dem hellen Apex erhaben, einfarben weiss, die oberen Umg. dicht regelmässig feingestreift, der letzte schwach unregel- mässig gestreift, fein hammerschlägig, mit m. o. w. deutlicher Spiralskulptur; Umg. (3, schwach gewölbt, mit vertiefter Naht, die ersten langsam, die letzten schnell zunehmend, letzter dop- pelt grösser, erweitert, zus. -gedrückt gerundet, vorn langsam kurz herabsteigend; Mund, oval-gerundet. etwas ausgeschnitten, innen gelblich, Saum scharf, fast überall gerade, auch der oben gar nicht verbreiterte Spindelrand; Nabel "^ der Gesammtbreite. G. 15 — 18:8 — 9 mm. (Ttalicn h. Fossato in Lhnhrien.) Blanc u. Adami haben mir eine grosse Anzahl Ex. dieser Form mitgetheilt. 252. H. Caidis Anc Geh. ofieu genabelt (fast wie bei H. fruticiim)^ kugelig-gedrückt, z. festschalig u. glänzend, weiss (wahrscheinlich durch den Einfluss der Sonne), feingestreift. hier u. da hammerschlägig; Umg. 6. nicht s. schnell zunehmend, fast gerundet, der letzte an der Peripherie gerundet, vorn her- absteigend; Mund. z. schief, oval, ausgeschnitten, innen gelippt, Saum scharf, etwas erweitert, Basalrand u. besonders Spindel- rand zur. -gebogen. G. 20 'j : 15 mm. (Algerien b. Ain-el-Hout.) Naturalisfa siciliano 1882 p 9. (A.) g — MvnacJift Hartm. (Gasterop. 1840). 253. H. incaniata Müll. Geh. halbbedeckt durchbohrt, konoidisch-halbkugelig, dünn, durch s. feine Schüppchen äus- serst dicht gekörnelt, beinahe glanzlos, kaum feingestreift, hell röthlich-braun, mit feiner Kielbinde; Gew. wenig erhoben, z. spitz; Umg. 6, die oberen langsam regelmässig, die letzteren schnell zunehmend, wenig gewölbt, der letzte kantig, nach vorn 7 98 herabgeseukt. unteu flach gewölbt u. schnell in deu s. eugcu, aber durchgehenden Nabel abfallend; Müud. schief, niederge- drückt, oval-mondfg., Saum scharf, erweitert, etwas nach innen mit einer starken, fleischrothen, auswendig rothgelb durch- scheinenden Lippe, Spindelrand oben zur. -geschlagen. G. 12 — 13 : 8—9 mm. (Europa.) Veim. Hist. II. 1774 p. 63, Rssm. Icon. f. 10 & 361, Dup. Hist. nioll. 1849 t. 9 f. 8. — Syu. H. sylvestris Hartm. 1842. Junior = U. sen'cea Müll. 1. c. — Forma 1) pallidula M. T., weisslich-^clb, dünnschalig; 2) major, G. 18 : 12 mm. (_Frankr.); 3) minor, G. ll:7'/2 nun.; 4) ohtccta. mit der Peitoration fast vom Spindelrande verdeckt. Vdf. ariiiat» Stab. (Pro.'*)), moll. Lugano 1859): klein (10 — 11 : 6- 7 '/.^ mm.), Spindelrand hat einen starken, verlängerten, callöson Zahn auf d(!r Lippe. (Norditalien. Schweiz.) H. monodon Villa, H. vil];e Ch. Var. «veleliitana Stenti (Pfr. .Mon. Hei. 184«): auffallend dick- u. statkschalig, mit s. erweitertem Mundsaume u fast ge- strecktem Unterrande. (Dalniatien, Bosnien ) Var. vepriuiii Byt. (Loc. Cat. gen. 1882): klar grüidich ofelb, letzter Umof. vorn o^erade, Mund, wenig'er schief, Basalrand kaum erweitert. Lippe massig, ohne die Vertiefung hoch oben auf dem Spindelrande, die sich findet bei dem Typus. (Frankr. in üstpyrenäen u. Alpes-Maritimes, Krain.) B. Var. »«ilanica. Byt. (Loc. 1. c): relativ offen genabelt, letzter Ibng. vorn fast gerade, Saum gerade, nicht erweitert u. nur gelippt oben auf dem Spindelj'ande; kaum so gross wie eine n. Im^nda. (Frankreich, Ain, 1». See Silan.) Var. Jiiriiiiaiia Byt. (Mal. d'Aix-les-Bains 1864 t. 1 f. 1—5): enp genabelt, oben stumpf dachfg. -konoidisch, fast fein- gerippt, unten gewölbt, feingestreift, glanzlos, hornfarben o. horn- gelb, Umg. 6 '/j . s. weniqr gewölbt, regelmässig langsam zuneh- mend, mit eingedrückter Naht, der letzte etwas kantig (die Kante oft hell), unten gerundet, vorn langsam herabsteig-end, Mund, schief, mondf'g.-rund, Saum gerade, scharf, tiefer innen etwas weissgelippt, Spindelrand zur. -gebogen, offen; G.9:7mni. (Frank- reich in Savoyen.) Var. hy»j$«iua Gredl. (Tirols Conch. 1856): Geh. mit einer dichten Schichte eines schimmernden Pelzes wberzogen, wodurch dasselbe noch glanzloser u. nur unmerklich gekörnelt erscheint. (Tirol b. Lienz.) 254. U. vichia Rssm. Geh. vollständig verdeckt durch- bohrt, kugelig-konoidisch, mit z. erhobenem, kegelfg. zuge- spitztem Gew., kaum u. unregelmässig gestreift, dicht mit liing- lichen. regelmässig geordneten Höckerchen (die viel grösser als bei incarnata sind) bedeckt, deren jedes aa frischen Exemplaren .ein Schüppclien trägt, gelblich-hornfarben, mit einer hellen, durchsichtigen Kielbinde; Unig. 6, langsam regelmässig zuneh- mend, rundlich, der letzte gerundet, vorn langsam herabsteigend; Naht vertieft: ^lünd. schief, gedrückt, mondfg.-oval. Saum oben 09 gerade, dann erweitert, innen weissgelippt. auf dem Basalraude callös verdickt. Lippe auswendig rothgelb durchscheinend. G. 18-14:9(10) — 12 ]iiui. ( Schle.^ieu, JBöhtnen, Galizien, Umgarn, Siebenbürgen; nach (less. ferner in Steierl nark, Kärnten, Krain XI. Kästenland.) Icon. f. fisy, Chemn. Conch. Cab. t. 65 f. 3—4, Slavik Mon. nioll. Böhm. t. 1 f. 25-26. — Sy«. H. carpntica Friw. ined. (teste Rssm.^, H. tccta Z. ap. A. Schtn., Scholtz, H. obtecta Scholtz später, H. consomi Erjav. f. Cless. — Forma 1) minor, G. 10 .— 11:7 72-9 '/a mm. 255. H, llicosiauil Mss. Geh. durchgehend genabelt, kugelig-gedrückt, dünn, opak, gestreift u. mit Körnchen be- deckt, röthlich, mit heller Kielbinde; Unig. 5 V'j , kaum gewölbt, der letzte kaum etwas kantig; Mund, mondfg. -elliptisch, Saum innen dünn gelippt, aussen schwach erweitert, Spindelraud l)reit zur, -gebogen, verlängert. G. 12:7 mm. (Gallipoli.) Coq. Bell. 1854 t. 1 f. 2, (.M.) Var. pallifla Mss. 1. c: z. niedergedrückt, zerbrechlich, etwas u. sehr fein gekörnelt, Mund, kleiner, mondfg. -gerundet, mit dem Spindelrande kaum vorgezogen. 256, H. redtenbacheri (Zel.) Ffr. Geh. eng u. kaum durchgehend genabelt, gedrückt kegelfg., festschalig, dicht ge- streift, aber durchaus nicht gekörnelt (?), glänzend, einfarbig blass hornfarben; Gew. kegelfg., mit z. spitzem Apex; Umg. fast 6, leicht gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte ge- rundet, vorn herabgebogen; Mund. s. schi'äg, ausgeschnitten kreisrund, Saum innen mit einer aussen gelb durchscheinenden, dicken, fleischfarbenen Lippe, Ränder genähert, Aussenrand kurz ausgebreitet, Basalrand u. der verbreitete Spindelrand umge- schlagen. G. UrS^/j mm. (Syra.) Mal. Bl. 1856 p. 176 t. 2 f. 7 — 11, — Forma 1) mi^ior, G. II '/.. : 7 mm. (Pfr.) Kob. Icon. f. 52, Nach dieser Figur ist der letzte Umg. bauchigr u. der Spindelrand weit über den Nabel verlängert. Wenn dies richtig ist (ich kann gegen- wärtig nicht die Originalfiguren in Mal. Bl. vei gleichen), kann die Art nicht der Untergattung Monacha zuhören. Pfr. sagt doch: persi- milis figuras H. nicosianse Mouss. h. — Hyuromiu Risso. (Hist. mit. 1S2G.) Brn- dyhava p. p. Beck 18.37. 2bl. H. lilllhilta L>rp. Geh. eng, etwas verdeckt, durch- bohrt, niedergedrückt kugelig, mit gewölbt-kegelfgem Gew., schwach gekielt. Kiel durch einen feinen, gelbweissen, undurch- sichtigen Saum bezeichnet, hornfarbig-gelblich, durchsichtig, s. fein gestreift u. mit äusserst feinen punktfgen Vertiefungen bedeckt; Umg. 6 — 7, etwas gewölbt, langsam regelmässig zu- nehmend, der letzte unten gewölbter, vorn s. kurz herab- steigend; Mund, schief, quer oval-mondfg., breiter als hoch, Saum erweitert, innen mit einer weissen, auswendig gelbdurch- 100 scheinenden Lippe. Spindelrand gestreckt gebogen, auffallend länger als der Oberrand. G. 12 — 15:9 mm. (Mittel- u. Süd- frankreich.) llist. moll. 1805 p. 100 t. 6 f. 29, Rssm. Icon. f. 362, J)up. Hist. moll. t. 9 f. 9. Var. »«iibliiiibatii Byt. (Loc. Catal. gener. 1882): s. eng, last ganz von dem mehr verbreiterten Spindelrand verdeckt durchbohrt, höher u. bauchiger, einfarben klar gelblich, ohne das gelbweisse Kielband, letzter ümg. mehr aufgetrieben, melir ge- rundet, am Anfang s. wenig kantig, unten bauchig gewölbt, vorn s. kurz herabsteigend, Mund, schiefer, mehr gerundet, Saum dicker, weniger erweitert, Ränder mehr getrennt. (Portiers.) Var. odeca Bgt. (Loc. 1. c): fast ganz bedeckt durch- bohrt, mehr kugelig, Gew. dömfg. konoidisch gerundet, klar hell- gelb, deutlicher gestreift, letzter ümg. weniger kantig, oben mehr gewölbt-gerundet, vorn s. wenig herabsteigend, Mund, weniger schief, mehr gerundet u. relativ höher. {Basses-Pyrenees u. Vienne.) !«;■. iiylouoiiiia Bgt- (Loc. 1. c): fast ganz bedeckt durchbohrt, bauchig-linzenfg., beiderseits üleich gewölbt, Gew. convex-dachfg., Umg. flach, von einer feinen Naht setrennt, der letzte unten z. aufgetrieben um den Nabel, vorn kurz herabstei- gend, Apex klein, vorstehend, Mund, massig schief, quer halb- oblong, Saum gut erweitert, nur der Oberrand gegen den F'est- punkt hin gerade, Basalrand regelniässig convex gebogen. (Hautes- Pyrenees. Gironde u. Vienne.) I7/>'. (leloiii|ilia.la Anc. (Natural. Siciliano 1882): fest- schaliger, besonders ausgezeichnet duich den viel grösseren, gar nicht von dem oben stark verbreiteten u. umgeschlagen Spindel- rande eingeschränkten Nabel; G. 15 : 10 '/i mm. (Spanien bei Carthagena.) 258. H. tilSSyl Bgt. Geh. entnahelt, etwas gedrückt ku- gelig, mit gerundet gewölbtem Gew. u. etwas abgeflachtem Apex, feingestreift, s. zerhrecMich, stark glänzend, ganz glashell, ein- farben bleich olivenfarbig; Urag. (i, dachfg. -etwas gewölbt, laug- sam zunehmend, mit feiner eingedrürkter Naht, der letzte mas- sig, anfangs etwas kantig, unten gewölbter, vorn massig langsam herabsteigend; Mund, wenig schief, mondfg.-quer oval, Saum nicht verdickt, Spindelrand verbreitert, umgeschlagen u. den • Nabel völlig deckend. G. 9 : 6 mm. (Frankr., Dcp. Ariege.) Bull. soc. mal. Fr. 1884 p. 356. (Bgt.) 259. H. cilictclla JJrap. Geh. punktfg. o. von einem winzig kleinen Theil des Spindelrandes verdeckt durchbohrt, oben gedrückt dachfg., unten gewölbt, gekielt, dünn u. zer- brechlich, s. fein gestreift, horugelblich, meist einfarbig, Umg. 5 — 6. an der Naht gekielt, abgeflacht, der hetzte oben etwas gewölbt, mit einem kreideweissen undurclisichtigen Bande auf dem Kiele, unten z. aufgetrieben; Miind. s. schief, mondfg., zw^ischen Ober- u. Uuterrand etwas eckig, Saum etwas erwei- tert, fast einfach, selten mit der Spur einer schwachen weiss- 101 liehen Lippe, Ränder weit getrennt. G. 10— 12 : 6 — 8 mm. (Südeuropa.) Tabl. moll. 1801 p. 87, Hist. moU. 1805 p. 99 t. 6 f.28, Rssm. Icon. f. 363, Dup. Hist. moll. t. 9 f. 10. — Syii. H. alhella Costa 1829. — P'orma V) fasciata Paul., mit einem breiten rothbraunen Bande über dem Kiele. Vor. clielydea W. : kleiner, Perforation offner, Gew. mehr konisch, Umg:., besonders die oberen, z. stark gewölbt, Naht ein- gedrückt, Kiel schwach, Mund, gerundet mondfg., mit stärker gebogenen Rändern u. ohne Winkel am Kiele; G. 8:6 mm. (Italien, Abruzzen.) 11. Cressa Westeo4. {Pseudoeampylcea Hesse 1884, non Pfr. 1877.) 260. H. pellita F<'r. Geh. durchbohrt, gedrückt kugelig, stark runzelig gestreift, fast s. unregelraässig rippenstreifig, z. dicht mit z. langen, groben, gelben, streifen, aufrechtstehen- den Borsten besetzt, hellbraungelb, mit einer breiten, weissen, unten schwach rothbraun gesäumten Binde, über welcher ein deutliches rothbraunes Band läuft; Gew. gewölbt, mit nieder- gedrücktem Apex; Urag. 5, z. rasch zunehmend, die oberen nur wenig, der letzte gut gewölbt, vorn schnell u. stark herab- gehogen: Mund. z. kreisrund. Saum scharf, innen mit starker weisser Lippe. Ränder s. genähert, dünn verbunden o. fast zus.- hängend, Basalrand zur. -geschlagen, oben ausgebreitet. G. 13 — 15:9—10 mm. (Griechische Archipel.) Prorlr. 1819, 168. Hist. nat. t. 69 f. 3, Chemn. Conch. Cab. t. 79 f. 11-20. Kob. Icon. f. 1090. — P'orma 1) minor, G. 12:7V2 mm. Vnr. kreisrliiis'^'ri •^f'- ^P- Koh. (Icon. f. 1092): etwas grösser, mit aufgeblasenen ümg., erhalieneiein Gew. u. ganz enger Perforation: G. 15:10 mm. (Syra.) Var. fsvi\pUicoi^va.Tj(it. (.^men. mal. I. 1855 t. 16f. 5— 8): eng genabelt, glatt, s. fein u. zierlich gegittert, ünig. 6 '/j: G. 15 : 10 mm. (Milo.) '261. H. naxiailil F/r. Geh. eng genalielt. gedrückt- kugelig, dunkel gefärbt, weisslich gestrierat, mit einer weissen Kielbinde, die oben von einem rothen Bande begränzt ist, gestreift; Umg. 5, etwas abgeflacht, der letzte z. zus. -gezogen; Mund, mondfg.-ki-eisrund, Saum zur.-gebogen. G. 14 : 10 mm. (A'a.TO.s //,. (\eta: Fer., Standia : Mz.) Hist. nat. 1819 t. 69 f. 1. (Fer.) 262. H. WPSt<'liniuli Blanc Geh. innen eng, aber durch- gehend, gegen die Müud. hin z. stark erweitert genalielt, ge- drückt kegelfg. bis flach kugelig, dünn, sehr dicht u. sehr schräg unregehnässif/ gestreift, auf den Streifen dicht u. s. zierlich gekö'rnelt, hellliraun o. röthlich hornfai-ben, auf dem letzten Umg. mit einer breiten weisslichen Zone, welche nach oben 102 durch ein schmales rothbiauues Band hegränzt wird, Nabol- gegcnd liorngelb; auch an der Naht u. unter der Mittelzone bemerkt man Spuren von Bändern, Apex gedrückt; Urag. P), schwach gewölbt, der letzte gross, bauchig-gerundet, vorn plötz- lich stark herabgebogen; Mund, schief, fast ki'eisrund. wenig ausgeschnitten. Saum etwas ausgebreitet, innen weiss verdickt, Ränder s. genähert u. durch einen dünnen Callus vei'bunden, Ober- u. Unterrand stark gebogen, Aussenrand weit gebogen. G. 22—23:15—1(1 mm. (Creta.) Apercu Faune Grece 1879 p. 48- t. 2 f. 14, Koh. Icon. N. F. f. .55. Veröl. Hesse in Jahrb. Mal. Ges. 1884 p. 241. 268. H. novt^rc.i (Friw.) /'fr. Geh. innen stark ver- engert, nicht durchgehend, gegen die Mund, hin stark u. schnell verbreitert, doch massig genabelt, gedrückt kegelfg., oben roth- braun 0. röthlich hornfarben, unten hell horngelb, mit einer weissen Mittelzone, welche oben von einem starken, unten von einem schwachen Band begränzt ist. dicht u. schräg regelmässig gestreift, überall dicht gekörnelt: Apex vorspringend; Umg. (>. schwach gewölbt, der letzte gerundet, vorn tief herabsteigend; Naht xoeissger ändert; Mund, schief, oval-gerundet. Saum erwei- tert, innen stark weiss o. röthlich getippt., Ränder genähert, ganz getrennt, Ober- u. Unterrand gleich gestreckt gebogen, Aus- senrand kurz gel)ogen. G. 14 — 16: 10 — 12 mm. (Creta.) Moii. Helic. III. 1853 p. 648, Kob. Icon, f. 1089. 264. H. lectjl Frr. Geh. eng durchgehend genabelt, kugelig-gedrückt, dünn, dicht schief faltenrippig, weiss, ein- farben o. mit drei schmalen dunkeln Bändern; Umg. 5, etwas abgeflacht, der letzte unten bauchig, vorn herabgebogen; Mund. s. schief, fast kreisrund, Saum ringsum kurz ausgebreitet, weiss, innen gelippt, Ränder genähert, durch einen Callus verbunden, Spindelland verbreitert. G. 17 : 10 mm. (Tns. St. Theodora bei Creta.) Hist. nat. 1819 t. 69 f. 2. (Pfr.) 265. H. Sllhlectjl Mtz. Geh. eng durchgehend genabelt, gedrückt kugelig, regelmässig dicht u. schräg feingestreift, z. fest, mit feinen, besonders auf der Unterseite deutlichen Spiral- linien, weiss, mit drei rothbraunen Bändern; Umg. 5 V'j , wenig gewölbt, der letzte geiundet, unten gewölbt, vorn herabsteigend; Mund, weit gerundet-inopdfg., schief, Saum scharf, innen weiss- gelippt, Ränder wenig genähert, durch einen dünnen Callus verbunden. G. 16 — 18:11 — 12 mm. (Creta.) Nachr. l!l. Mal. Ges. 1884 p. 74. — üiyii. H. lecta Auct. plur., Kob. Icon. f. 1093 l>r.p., H.decora Friw. sc, H.naxinna Pfr. Chemn. Gab. t. 79 f. 24— 25. 266. II. ZOnella Ffr. Gi'h. z. eng genabelt, )dederge' t/rückt, z. fest, dicht runzelig gestreift, z. dunkelfarben, mit weisser, oft roth gesäumter Mittelzone; Gew. gewöll)t; Umg. 103 5 V'j, etwas gewölbt, der letzte gerundet, vorn kaum herab- steigend; Mund, schief, monfg. -gerundet, Saum einfach, Ränder convergirend, Oberrand gerade, Basalrand kurz zur. -gebogen, oben verbreitert. G. 15 : 8 mm. (Creta.) Proc. zool. soc. 1864 p. 604. (Pfr.) 12. Campylcea Beck (Ind. moll. 1837). {Helicigona Risso pr. p. 1826, Chüostonia Fitz. pr. p. 1833. Zonites Hartra. pr. p. 1844, Cingulifera et Corneola Held pr. p. 1837.) lieber flicht der Gr tippe n: a. — Fruticocampylcea Koh. Geh, massig o. eng genabelt (durchbohrt), fast immer gekörvelt o. mit Spirallinien , höchstens mit einem dunkeln Bande auf jeder Seite einer weissen Mittelbinde. {Kaukasien, Armenien, Tnrkestan.) - Sp. 267—376. b. — Tacheocumpylcca Pfr. Geh. ungenabelt o. m. o. iv. bedeckt (selten erweitert) genabelt, mit o. ohne Spiral- skulptur, zuweilen mit kurzen Haaren bedeckt, mit zioei braunen Oberbändern o. einem Basalbande. (Corsica, Sardinien.) — Sp. 277—285. c. — Eucampylcea Westl. Geh. offen genabelt (Nabels, selten durch eine Wulst bedeckt), ßach o. wenig erhoben, mei- stens gegittert o. gekörnelt, oft behaart, mit 1 —3 dunklen Bändern, seltener nur gesprengselt, öfters mit einer hellen Mittelbinde. (Südeuropa.) — Sj). 286 — 355. a. — Fruticocampyhca Kob. (Catalog 1871.) Uebersicht. f Geh. gelblich o. grau bis kastanienbraun , mit einem scharfen Oberbande u. einem verwaschenst breiteren Unterbande (mitunter fast einfarbig, mit weisser Kiel- binde); Nabel müssig, Basis dunkel, Mund, stark gelippt. - Sp. 267. ff Geh. weiss o. gelb, mit sowohl Ober- als Basalband scharf ausgeprägt (selten ohne Bänder), Basis hell. *) Nabel massig, Mund, gelippt. — Sp. 268 — 26f). **) Nabel s. eng. Mund, ungelippt. — Sp. 2711—272. fff Geh. hell hornfarben o. blauweisslich, mit weisser Kiel- hinde u. weissem Nahtband o. nur quergestriemt, Nabel •v. eng, Mund, stark gelipp>t. — Sp. 273—274. ffff Geh. weiss, mit dunkeln, o. dunkel gefärbt mit weissen Uadialstriemen, mit 1—2 Bündern o. einfarbig, Nabel weit u. perspcctivisch, Mund, gelippt. — Sp. 275 — 276. 104 267. H. appt'lilisi (Mss.) Bttg. Geh. offen genabelt, kreiisrund. mit gedrückt-,<>ewölbtein Gew. u. kaum etwiis vor- stehendem Apex, stark unregelmässig runzelig-gestreift, kör- uelig (die Körnchen oft verlängert), glanzlos, hell hornfarbeu, mit weisslicher Mittelbinde; Umg. 6, massig zunehmend, etwas abgeflacht, letzter an der Peripherie gewöll)ter. unten gewölbt, vornen wenig herabsteigend; Mund, schief, klein, mondfg. -kreis- rund, Sauin scharf, etwas ausgebreitet, mit auft'alleud geniiherttn Kandinsertionen, innen breit aber dünn gelippt,- Spindelrand wenig verlängert u. iiusgebreitet. (i. (n. Ketowski) \Q>^ \^— X'd : 10 — IIV2 "^"^- (Koukasiis bei KisJov<)(/sk u. jS'ovorossiisk.) H. appeliana Mss. Jnurn. Concli. 1876 p. 32 t. 2 f. 3. ]'ar. iiieiliata W.: kugelig, mit kreiselfgem, erhobenem Gew. u. vorstehendem .Apex, liell hornfarben, mit weisser Mittel- binde, schwach gestreift, überall s. fein u. äusserst dicht ge- körnelt, gfanz ohne Spiralskulptur, Miind. gross, s. schwach o. kaum gelippt, Oberrand gerade, Basalrand ausgebreitet, Spindel- land oben stark verbreitert u. umgeschlagen; G. 20:14 — 15 mm. (Kaukasus bei Novorosiisk.) Beni. Prof. Ketowski will (in Bull. .soc. im]i. Moscou 1888) diese Art zu Eitlota führen u. freilieh hat das Geh. (namentlich die Var. mediata) äusserlich eine ganz täuschende Aehnlichkeit mit der fruti- cutn, aber unter den Euloten, nach meiner Auffassung, giebt's ihr doch keinen Platz, wegen ihrer Mikroskulptur. 267 a. H. Iljirzjllioiisis Kryn. Geh. massig genabelt, kugelig gedrückt, o. gedrückt kreiselfg. bis convex-konisch, weisslich gelb, mit einem scharfen, schmalen, rothbraunen Band, dem olleren (mitunter mit 1 verwaschenen breiten Unterbande), unregelmässig gestreift, typisch nicht gekörnelt, aber mit gut. oft stark ausgeprägter Spiralskulptur, Basis braun, gegen den Nabid hin heller; Umg. 6, gerundet gewölbt; Mund, gerundet mondfg., Saum zur. -gebogen, innen ringsum stark weissgelippt. (t. 17 — 18:12 — IH mm. (Kaukasusländer.) ilull. Mose IX. 1837 p. 172. — S»yn. Hr. horteusis Menetr., Hx. osscfinensis Bayer. — Forma I) hicinguldia Rttg. (Jahrb. 1880). mit einem zweiten braunen, nach unten hin verwascihenen, Hand untei' dem weissen Mittelband: 2) cmtanca Bttg. (Jahrb. 1883, H. a])peliana Kob. Icon. f. 1218 — 19, Bttg. 1. c. 1880), die ganze Schale bis auf das scharfe helle Mittelband kastanienbraun: 3) suhunieolor Bttg. (Jahrb. 1880), isahellgell). grau- grün, weissgrau 0. biaungi'au, einfarbig o. mit den dunklen Biindern nur an den Rändern der weissen Kielbiiule schwach eikenn})ar: 4) /x'r- lineutd Mss. (J. Conch. 187.3), mehr niedergedrückt, nur mit dem Ober])ande u.mit dichter Skulptur von kleinen herabsteigenden Linien. (Arpatschaithal.) Var. i.«iinne mm- (Chewsurien u. Tbatani.) Wir. Uoht^Hsis Bttg. (Jahrb. 1883): Spiralstreifung schwach, Granulation fehlt, Grundfarbe wechselt von reinem Weiss bis tief grauem Braun, mit zwei eanz schmalen braunen Bandstreifen, deren unterei' so weit von dem oljeren entfernt ist, als dieser obere von der Naht, Unterrand der Mund, mehr geradlinig. (Kobi.) Var. (lepres$«a Bttg. (Jahrb. Mal. Ges. 1883 t. 6 f. 3): au der Farbe s. gleich der castanea Bttg., aber Geh. mehr ge- drückt. Nabel fast doppelt weiter, letzter ümg. etwas kantig, Spiralskulptur deutlich, aber ganz ohne Gi'anulation, Mund, klei- ner, mit den Randinsertionen bis auf '/e g^'nähert, Spindelrand kaum verbreitert, gar nicht den Nabel überdeckend, mit schwa- cher weisser Lippe; L. 15 : 9 mm. — H. narzan. v. appeliusi f. depressa Bttg. 1. c. 268. H. pratensis P/r. Geh. massig genabelt, nieder- gedrückt, unten abgeflacht, weiss, mit zwei scharf aufgeprägten kastanienbraunen gleichen Bändern (auch das Unterband scharf hegränzt). meist rauh gestreift, mit schwacher Mikroskulptur (Spirallinien deutlich, Körnelung undeutlich). Basis hellfarben; Umg. 6, etwas gewölbt: Mund, gerundet mondfg., Saum aus- gebreitet, z. tief innen stark weissgelippt, Spindelrand oben ausgebreitet u. umgeschlagen. (>. 17 : 9 V'j lam. (Pfr-): ^^ — ^^ : 11 — 13 mm. (Bttg.) (Kaukasus.) Free. zool. soc. 1845 p. 132.— Myn. H. hayeri Parr. — Forma 1) unicolor Bttg. (Jahrb. 1886), ganz weiss, einfarben; 2) minor, G. 12 '/g: 7 mm.: 3) major, G. 24'/2:14'/2 mm.; 4) alufacea W., etwas gelblich weiss, schwach gestreift, überall s. fein u. dicht chagrinirt, ganz ohne Spirallinien, Mund. zw. Basal- u. Spindelrand eckig, G. 16:9 mm. (Borjom.) Var. perf'orata W. : fast nur durchbohrt, kugelig, sonst typisch; G. 13: 10 mm. — Kob. Icon. f. 1224. Var. depressa Kob. (Icon. f. 1226): Geh. noch stärker niedergedrückt, mit breiten, dunkel k tstanienfarbenen Bändern, letzter ünig. unten abgeflacht, Mund, quer oval, mit dem Basal- rand etwas kanticr; G. 19:10 mm. lor, Var. solirtior Koh. (Icon. f. 1227): (ich. dickschalif»-, {je- druiiofen, mit fast reinweisser Grnndfaibe, Basis stark «rewölbt, Mund, fast kreisrund, mit einer y-anz auffallend starken weissen Lippe u. stark umpeU weiter von dem mittleren getrennt, Nabel bald erweitert, bald fast überdeckt. — Sp. 282. ff Gew. m. 0. w. kegelfg. erhoben, Basis aufgeblasen ge- wölbt, Spindelrand am Nabel erweitert u. umgeschlagen. (Sardinien.) — Sp. 283 — 285. 211. H. raspailii Payr. Geh. ungenabelt (selten mit einer Nabelritze), niedergedrückt. l)rauu- o. weissgelb, mit 3 nicht scharf begrenzten rothbraunen Bändern, von denen das unterste fast auf der Mitte des letzten Uiug. steht u. mit diesem Umg. verschwindet, gestreift, z. glänzend; Umg. kaum 5, schwach gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte bei weitem nicht doppelt so breit wie der vorletzte, vorn stark herab- steigend, unten gegen die" Mund, gewölbt; Mund. s. schief, breit, gerundet-eifg., Saum wenig zur. -gebogen, hell leberfarbig, Basalrand gestreckt, callös, fast horizontal, Nabelplatte meist mit einem leberfarbigen Nabelfleck. G. 34:17 mm. (Corsica.) Cat. Moll. Cors. 1826 p. 102 t. 5 f. 7—8, Bourg. Moll, nouv., litig. 1868 t. 44 f. 1—3, Rm. Icon. f. 50.5. Var. acropacliia Mab. (Guide de Naturaliste 1880): g-elblich, gebändert, mit z. erhabenem Gew. u. g^rossem, zitzen- fgem, gehämmertem Apex, Umg. 4 V2 — 5, die ersten z. langsam, die letzten s. schnell zunehmend, vorn langsam herabsteigend, Mundränder genähert; G. 41:20 mm. Var. lenelaia Mab. 1. c. : gelblich, gebändert, s. sparsam mi^ Borsthaaren auf der bald abfallenden Epidermis besetzt. Gew. gedräckt konoidisch, mit zitzenfgem Apex. Umg. 4 '/'j — 5, un- regelmässig zunehmend, der letzte gross, gerundet, vorn stark herabgebogen, Sauiü röthlich, Spindel verdickt, fast gezahnt; G. 15 : 14 mm. (Bastia.) Vor. pilusa Kob. (Icon. f. 1982): Epidermis festsitzend, mit diclitstehenden kurzen Haaren» 110 278. H. insularis Cr. <£; JJeh. Geh. uugenalielt.- nieder- gedrückt, s. fein gestreift, etwas glänzend, durchscheinend, yriin- lich weiss, mit hell oliveufarbenen undeutlichen Spivalhiindern; Uiug. 4 — 4 '/ai abgeflacht, letzter gerundet, unten gewölltter. vorn jlötzlich herabgehogen; Mund. s. schief, raondfg.-oval. Saum kurz zur. gebogen, weiss, Spindelraud stark ausgebreitet. G. 27 : 12 mm. Wird sich auch durch das Thier von raspailii trennen. (Corsica.) Jnum. Conch. 18fiil p. 51 t. 11 f. 3. (Cr.) 279. H. brocardiilllil Dut. Geh. ungenabelt. z. gedrückt, mit etwas erhobenem Gew., deutlich gestreift, dünnschalig, grünlich weiss o. olivenfarben, etwas glänzend, mit 3 schmalen rothbraunen Bändern; Umg. ^^'j, schnell regelmässig zuneh- mend (jeder doppelt breiter als der vorhergehende), besonders der letzte, der weit mehr als doppelt breiter wie der vorletzte ist u. unterseits vom Anfang an, besonders gegen den Nabel u. auf der letzten Hälfte, gewölbt aufgetrieben, vorn langsam tief herabsteigend; Mund. z. gerundet, innen weissblaulich, Saum innen verdickt, gelblich o. röthlich, Spindelrand stark aber schmal umgeschlagen u. hart angedrückt, gebogen. G. 18 — 32 : 17 — 18 mm. (Corsica h. Bastia.) Rev. et Mag. Zool. 1867 p. 96, Bourg. Moll, nouv., litig. 1868 p. 299 t. 44 f. 4—6, Kob. Icon. f. 996. Var. oinplialopliora Dut. (Rev. & Mag-. Zool. 1867): Geh. offen u. durchgehend genabelt, doch der Nabel zur Hälfte von dem stark verbreiterten Spindelrand überdeckt, Basalrand unngeschlageii, aber nicht angedrückt, Geh. riifo-olivenfaiben, ge- bändert, unten fast gleichmässigr gewölbt; G. "2.5-32: 12 — 16 mm. (Mt. Coscione & Renoso: Dut., Corte: Kob , Rotondo: Hagem. sp.) FI. brocarii. var. Kob. Icon. N. Y. f. 387. 280. H, vittalaCCiilCil Mab. Geh. zum Theil bedeckt genabelt, niedergedrückt, oben kaum etwas gewölbt, unten z. zus. -gedrückt gerundet, zierlich gestreift, fest, opak, unter einer dunklen o. roth-olivenfarbenen Epidermis weisslich, mit drei kastanienbraunen Bändern; Umg. 4 — -i'/j, die ersten z. langsam, die übrigen s. schnell zunehmend, der letzte s. gross, zus.- gedrückt gerundet, an der Müud. etwas aufgetrieben, plötzlich herabgebogen; Mund, schief, z. eng eifg.-mondfg., unten gerun- det, Saum scharf, kaum zur. -gebogen, wenig verdickt, Ränder etwas genähert, dünn verbunden, Spiudelrand verbreitert u. umgeschlagen. G. 30 — 31 : 12 — 13 mm. ((\)7'sica, h. dem Morast Viüalacca.) Arch. malnc. IV. 1869 p. 66. (M.) 281. II. |-(>llia^MOlii Dut. Geh. ungenabelt, niederge- drückt, unten gewölbt, s. dünn, feiugestreift u. zierlich mit kurzen, zugespitzten, gebogen, regelmässig geordneten Haaren bedeckt, röthlich kastanienfarben, gebändert; Umg. 5, fast flach, schnell zunehmend, der letzte zus.-gedrückt-gerundet, vorn zu- 111 letzt schnell herabgebogeu : Mund, quer oval-gerundet, Saum gelblich, schwach verdickt, lingsum ausgebreitet, Ränder ge- nähert, Basalrand gebogen, Spindelrand breit zur. -gebogen. G. 80 — 33:14 — 15 mm. (Corsica uvi Corte.) Rev. et Mag. Zool. 1867 p. 97. (Dut.) 282. H. cyniisiCJl Ihit. Geh. innen nicässig, unten erwei- tert genabelt, niedergedrückt, mit den drei ersten Unig. einen flachen Kegel bildend, regelmässig gestreift, mit äusserst feiner Spiralskulptur, hellgelblich o. röthlich olivenfarben, mit 3 schwarzbraunen Rändern, deren das mittlere s. schmal ist; Umg. 4 '/j, die ersten regelmässig, der letzte nimmt aber auf einmal s. stark an Bi'eite zu u. erhebt sich mitunter fast bis zur Höhe des Apex, vorn tief herabsteigend; Naht tief ein- gedrückt; Mund, gerundet, s. wenig mondfg., Saum uugelippt, mit s. genäherten, fast verbundenen Rändern, mit einem Höcker innerhalb der Insertion des Oberraudes, Basalrand zur. -gebogen, bogenfg. G. 27 — 28:12 — 14 mm. (Corsica, M. Renoso.) Descr. qq. esp. nuuv. ilii groupe de la Raspaili l:e fevr. 1867 p. 6, Rev. et Mag-, mars 1867 p. 96, Bgt. Moll, nouv., litig. 1868 t. 44 f. 7—9. — Syn. (fiele Bgt. 1. c.) H. rasp. var. umhih'caris pp. Moq. Tand. I855, H. revelierii Debeaux Diagn. esp. nouv. de Corse, l:r mars 1867 p. 1, Journ. Conch. juil!. 1867 t. 8 f. 1, Kob. Icon. f. 987, (fide Kob.), H. planospira Payr. Var. tacliigyra W.: Nabel durch den an seiner Insertion verbreiterten u. umgeschlagenen Spindelrand beinahe ganz über- deckt, Geh. stark in die Quere verbreitert, s. glänzend, unregel- niässig gestreift, mit feinen aber s. deutlichen Spirallinien, leb- haft braungrün, mit dem untersten der 3 Bänder noch in der Basalansicht deutlich sichtbar, Mund, (durch den auffallend rasch u. stark verbreiterten letzten Umg.) unverhältnissmässig gross u. breit, mit flach gerundetem, leicht ausgebreiteten u. umgeschla- genen Basalrand; G. 35:16 mm. (Corsica bei Corte.) "H. revel. var.?" Kob. Icon. N. F. f. 386. 283. H. geiinarii Paul. Geh. undurchbohrt, kugel-ke- gelfg., olivenfarben, dreibänderig (das mittlere Band schmal, kastanienbraun, Seitenbände breit, verwaschen, das obere deut- licher), s. fein gestreift; Gew. auffallend gegen den letzten Umg. abgesetzt, mit grossem stumpfem Apex; Umg. 4 '/a, der letzte auffallend aufgeblasen, gerundet, vornen stark u. plötzlich herab- gebogen; Mund, breit rundeifg., z. stark ausgeschnitten, innen bläulich, am Rande intensiv braun gesäumt, Saum dünn, einfach, aussen u. an der Basis leicht umgeschlagen, Spindel scharf, weiss. G. 32 : 24 mm. {Sardinien Mi. Oliena.) Fauna Is. di Sar- degna^882 p. 64 t. 3. f. 2, Kob. Icon. N. F. f. 371. (Kob.) 284. H. carotii Paul. Geh. m. o. w. vollständig ent- nabelt, gedrückt kugelig, festschalig, fein gestreift, glänzend 112 oliveiit'arbig. mit drei kastanieubrauncn Bändern; Uing. 4\/2, leicht gewölbt, anfangs langsam zunehmend, aber der letzte ist aufgetrieben u. namentlich an der Mund, verbreitert, nach unten stark gerundet, vorn stark u. rasch herabgebogen; Mund, gerundet eifg., innen mit einem braunen Saum, Mund- rand ganz wenig umgeschlagen, fleischfarben o. rosa, Spindel- rand verdickt, oben verbreitert u. umgeschlagen. G. 32 : 18 mm. (Sardinien.) L. c. p. 61 t. 3 f. 1, Kob. 1. c. f. 372. —Forma 1) major Mz. (Nachr. bl. 1886, Kob. Icon. f. 873), etwas grösser (34:20'/2 mm.), mit einer deutlichen schwieligen Verdickung- anf der Spindel, oder (Kob. f 374) ohne Spindelschwiele, mit drei auffallend breiten, dunk- len, scharf ausgeprägten Rändern; '2) urrifnsciata Mz. 1. c. nur mit einem Spiralbande (Kob. f. 377): 3) viverina Mz. 1. c. (Kob. f. 375), Geh. ganz mit gelben Sprengsein bedeckt, wie manche Varietäten von H. arbustorum, G. 31:20 mm.; 4) lamarmorcc Mz. 1. c. (Kob. f. 379, 380). kleiner (27:20 mm.), mit kegelfgem Gew. (Mte. Lusursu); ^) spectrviii Mz. I.e. (Kob. f. 376), Geh. einfarbig, ungebändeit (G. 29 : 17 — 20 mm.), Thier grünlich durchscheinend (Dorgali). Ein inte- ressanter Verbindungsglied nach H. gennarii ist von Maltzan in Monte Oliena gefunden u. von Kob. in Icon. f. 383 abgebiklet. 285. H, llielOllii M:. Geh. ganz entnabelt o. fein ge- ritzt, gedrückt kugelfg., dünn, aber fest, oliveubraun, mit drei schilaalen, kastanienbraunen Bändern; Gew. stumpf kegelfg., mit grossem Apex; Uing. nur 4, der letzte ist aufgeblasen, gerundet, vorn stark u. tief herabgebogen; Naht deutlich, leicht weiss befandet ; Mund, rund-eifg., mit s. genäherten Rändern. Spin- delrand umgeschlagen, verdickt, oben verbreitert. G. 25 : 17 o. 29:19*/,j mm. {Sardinien, Mte PaJu.) Nachrichtsblatt d. Mal. Ges. 1886 p. 86. Kob. Icon. .V. V. f. 381-82. (Mz.) c. — Etieampylff'n West. J'cher tiicht. f Geh. f/efjittert o. f/ekörrielt. A. Geh. yrosfi, t/ewölbt, mit 1 — S braunen Bändern attf oliven- farhenem Grunde u. beiderseits mit feinen Spirallinien- (Serb., Croat..^ Bosn., Dnlin.) 1. Geh. offen o. weit f/enabelt. 0) Geh. schwach r/efjittert, typisch dreibänderig, letzter IJmg. yerundet. — Sp. 286 — 288. (>()) Geh. äusserst dicht u. scharf gegittert, ty- pisch einbänderifi. letzter Ihni/. stumpf gehielt. — Sp. 280. 2. Geh. bedeckt durchbohrt. — Sj). 200. B. Geh. offen genabelt, gedrückt, oft rauh gestreift, s. fein gekör- nelt, dunJcel hornfarben, selten bläiüich locss, mit 1 dunkel- braunen, meist weifsberandeten Mittelbnnd, mitunter schwach behaart, Münder z. weit getrennt. (Griechenl., Serbien.) — Sp. 201—207. 113 13- C. Geh. offen o. loeit genabelt, meist stark niedergedrückt, gegittert, meist stark gestreift, braun- o. loeissgelb. braun gesprengelt o. gestriemt, nnt o. ohne Mittelband, letzter Umq. vorn s. wenig herabsteigend, Mundränder z. weit getrennt, Öberrand gerade, Basalrand schmal siir.-qebogen. (Kärnten, Krain, Karpathen, Nordital, Südostfr.) — '-S>. 2<)S—303. I). Geh. offen o. loeit genabelt, gedrückt, s. fein gegittert, grau- weiss, kalkig, ohne o. mit einem schmalen Mittelhände, letzter Umg. vorn wenig herabsteigend, unten etwas abgeflacht, Mund- saum gelippf, Basalrand schivach zur. -gebogen. — S2). 304—305. E. Geh. offen 0. weit genabelt, fast scheibenfg. niedergedrückt, s. fein gegittert, mit drei Bändern (das oberste oft schwach), letzter Tnig. vorn meist tief herabsteigend, Mund, eirund-rund- lich, Bänder genähert. (Krain, Steyerm., Tirol.) — Sp. 306—308. F. Geh. fein gegittert o. dicht gekörnelt. oft behaart, dttnkel ge- färbt (hornbrann, bräunlich o. gelblich oliv en färben), auf der Innenseite heller, meistens mit hellen Wachstimmsabsätzen, ty- pisch mit s. undeutlichem Bande oben, 1 meist scharfen Mittel- bande u. einer breiten dunklen Schattirung unten. a. — Spiralbänder fehlen stets, Embryonalwindung dicht mit Haarwurzeln besetzt. (Byrenäen.) — Sp. 309. b. — Ein Spiralband ist stets vorhanden, mitunter mit Andeutungen zweier Seitenbänder. aa) Ein braunes Band steht über einer weissen Gürtel; Embryonalwind. s. fein wellig ge- streift u. punktirt. u) Geh. überall s- fein u. dicht, aber unter der Loupe s. deutlich u. zierlich mit kurzwelligen S2nrallimen geziert, Mund. s. schief, Ränder s. genähert, Spindelrand nach oben nicht verlängert. — Sp. 310—312. ß) Geh. chagrinirt, mit kurzen, gelbrothen, angedrückten 0. zur. -gekrümmten Borsten bekleidet. (Balkanhalbinsel.) — Sp. 313-315. •/) Geh. mit langen, zottigen, gekrümmten Haaren besetzt. (Ungarn.) — Sp. 316. ()) Geh. äusserst dicht chagrinirt, überall s. fein gerunzelt u. mit zahlreichen Haarpunkten bestreut. Gew. ganz flach, Unterseite stark getvölbt. (Krim.) — Sp. 317. bb) Ein braunes Band steht in einer weissen Gürtel, Mund, weniger schief; Embryonal- wind, dicht mit Haarpunkten besetzt. a) Geh. kaum merkbar spirallinig 0. s. fein gekörnelt 0. gekörnelt u. behaart: Mund, mit weit getrennten Eand- insertionen, Oberrund fast gerade, (lllyrien, I.strien, Italien.) — Sp. 318. ß) Geh. dicht gekörnelt, glatt 0. mit schwärzlichen Borsten; Randinsertionen loeit getrennt, SaUm ringsum ausgebreitet u. umgeschlagen. (Sicil, Alg.) — Sp. 319—321. 8 114 y) Geh. chagrinirt u. dicht mit kurzen, iveissliche», steifen Haaren besetzt, Randin sertio)icn weit getrennt, Saum schmal zur. -gebogen, Busalrund gestreckt, gegen Spindel- rand winklig. (Istrien, Croatien.) -- Sp. 322. ()) Geh. chagrinirt u. dicht mit gelblichen Haaren besetzt, Randin sertionen s. genähert, Saum ringsum umgeschlagen. Basalrand gebogen, Sjiindelrand über den Nabel verlän- gert. (Hlyrien, Croatien.) — Sp. 323—324. t) Geh. chagrinirt, mit groben, schwarzen, abstehenden Borsten bekleidet, Randin sertionen genähert, Oberrand gerade. (Griechenl.) — »Sp. 325. cc) Spiralbänder 3 (die äusseren oft schtoach), die weisse Gürtel fehlt. Geh. .stets chagrinirt, oft behaart, Mundränder s. genähert, Basal- rand meist mit einem Zahne, Mund. s. schief. (Dalni., Croat., Serb., Banat d'c.) 0) Geh. behaart. a) Nabel weit, Mundsaum zus.-hängend, m. o. iv. gelöst. - Sp. 320-328. ß) Nabel zum Theil verdeckt, Mundsaum nur dünn ver- bunden o. sogar getrennt. ~ Sp. 32'.)— 332. 00) Geh. nackt. (Unbehaarte Farallelfor- men der Vorstehenden?) u) Nabel zum 'Theil verdeckt, Saum s. dütin verbunden. — Sp. 333-335. ß) Nabel weit, Saum gelöst o. stark zus.-hängend. — Sp). 336—338. Ct. Geh. zvm Theil verdeckt genabelt, mit s. feinen u. undeutlichen Spirallinien, weisslich, mit 3 scharf begrenzten Spiralbändern . (Serbien, Banat, Croatien, Rumälien.) — Sp. 339. H. Geh. erweitert genabelt, feingestreift, äusserst didht geköinelt, oft kurzhaarig, hell hornfarben (grünlich gelblich o. blätdich), niedergedrückt, mit einem braunen Bande in einer hellen Zone über der Mitte des letzten Umg. (mitunter mit einer breiten bänderälinlichen Schattirung auf jeder Seite), Mund. s. schief, kreisrund. Saum zus.-hängend, oft stark gelöst, iveissgelippt, Spindelrand breit umgeschlagen. (Griechenland.) — Sp. 340. I. Geh. zum Theil verdeckt genabelt, bläulich o. violett bleigrau, cinfarben o. mit 1 braunen Bande ohne helle Zone, fein run- zelig gestreift, s. diclit u. fein gekörnelt, Mund, fast kreisrund, S'iunt zus.-hängend, einfach, dünn. Spindelrand schwach zur.- gebogen. (Dalm , Croatien.) — Sp. 341. K. Geh. offen genabelt, hornfarben o. kastanienbraun, mit I dun- keln Bande über der Mitte, unter einer .'starken Loiq)e mit s. feiner u. zierlicher Spiral.sk ulptur. Mund, quereifg., Saum um- geschlagen, Ränder s. (jenäliert. (Südfrankr., Oberitalien.) — Sp. 342-343. ff Geh. weder gegittert noch gekörnelt (s. selten mit Spuren von Spirallinien). 115 A. Geh. massig genabelt, oben fast flach, gekielt, eivfarhen dunkel olivenbraun, beiderseits lamellenripjjig, Unig. schnell zuneh- me>id. Mund, quer-oblong, Saunt dünn, Ränder genähert. (Thes- salien.) — Sj). 344. B. Geh. offen o. tveit genabelt, gedrückt, gestreift, weiss, mit 3 ■schmalen braunen Bändern, l'mg. langsam zunehmend, letzter tief herabsteigend, Mund, ei fg., horizontal, Saum einfach, Ränder genähert. (Griechetdand.) — Sp. 345—346. C. Geh. hell gefärbt (grau- o. blätdich, loeiss o. iveisslich fleisch- farben), auf der Innenseite dunkler, mit dunklen Wachsthums- absätzen u. einem Spiralbande. (SüdetiroiKi.) — Sj). 347—353. D. Geh. mit einem dunklen Bande in o. über einer hellen Zone, die Unterseite der Schale stets dimkler gefärbt als die Ober- seite. (Sudeten- xi. Karpathen- Länder .) — Spt. 354—355. 286. H. pouzoizi Mich. Geh. offeu genabelt, nieder- gedrückt-gewölbt, starkschalig, meist oben grob gestreift, etwas glänzend, mit feinen Spirallinien bedeckt, gelbbraun, typisch mit drei schwarzbraunen Bändern, nämlich 2 schmäleren auf der Oberseite, 1 breiteren, gegen den helleren Kielstreifen scharf abgegrenzten, gegen den Nabel verwaschenen auf der Unterseite; Umg. 5'/j — 6, schwach gewölbt, der letzte gerundet, vorn herabsteigend; Mund, breit niondfg., Saum verdickt, Basal- rand zur. -gebogen, Spindelrand ausgebreitet. G. 47 : 24 mm. {Dalmcdieji, Montenegro, Albanien, Serbien, Bosnien.) Michely in (jtuerin Mag. 1831 t. 30, Rssm. Icnti. f. 215. — Foinia 1) major, G. 50-52:30 mm.: 2) elevutior Brus., G. 42^35 (40:32) mm.; 3) de- pressior Brus., G. 45:20 mm.; 4) bifasciata Brus., nur mit 2 Bändern (1. 0. 3.) ü. (1. 2. 0.): 5) unifasciata Ffr., nur mit 1 Bande (0. 2. 0.): 6) obscura Bz., s. dunkel gefärbt, mit kaum merkbaren Bändern; 7) unicolor Ffr., klar olivenfarben, ganz ohne Bändern (gravosaensis Mhlf.). Zu ihrer Synonymie hören H. varronis Cantr., H. dalmatina Parr., H. ragusana Per., H. brenoensis Mhlf. (einfarbior, grüngelb), H. macarana Mhlf., H. savignyana Ehrbg., H. trizona Reeve. Var. iiionteueg^rin» Z. (Rm. Icon. h. 4 p. 1 f. 459): kleiner, gewölbter, olivengrün, mit besonders dunklen u. scharf abgesetzten Bändern: G. 29 — 39:16 — 22 mm. (Montenegro, Dalm., Herzegrovina, Bosnien.; Dr. Boettger, der diese Form als eine gute Art aufifasst, charakterisirt sie so: magnitudine inter H. pouzoizi Mich, et serbicam v. Moell., altitudine, forma testse et aperturas, colore huic, crassitudine testse illi magis affinis; alt. 23-27, lat. 341/2-35 mm. Var. bosuensis Kob. (Nachr. blatt 1871, Icon. f. 985): kleiner, flacher, meist glänzender, Umg. oben etwas abgeflacht, so dass der grösste Durchmesser über der Mitte liegt; G. 31 : 17 mm. (Kob.), 28— 35: 13 ','2 - 17 mm. (Möllend.) Variirt einfarben. Var. silvestris W.: einfarbig, mit starken Anwachsstrei- fen, die mitunter von dunkleren Striemen begleitet sind, fast so flach als bosnensis, aber durch rundere, obenher nicht abgeflachte Umg. unterschieden, die Mund, erscheint daher mehr gerundet; G. 31 : 17 mm. (Südl. Serbien.) Kob. Icon. f. 984. (K.) iir. * H. SOCCalisina Let. Geh. offen durchgehend genabelt, gedrückt, oben u. unten fast gleich gewölbt, fest- u. dick- Hcbalig, wellig gestreift u. oben gegittert. fleischfarl)en-weisslich, eiufarlieii, mit einem kastanieufarbeuen Bande: Umg. ("5 — 7. gewöll)t, z. schnell zunehmend, mit eingedrückter Naht, der letzte grösser, gerundet, vorn tief herabsteigend: Mund. s. schief. quer mondfg. -eirund (27 : 22 mm.), Saum dick, stumpf, oben gerade dachfg., unten zur. -gebogen, Spindelrand oben dreieckig verbreitert, Aussenrand wellenfg. ausgebreitet, Ränder durch einen starken, leicht kastanienfarbeneu Callus verbunden. G. 51 : 33 ram. (Tns. Cor/u.) Bull. soc. mal. Fr. 1880 p. 238. (L.) 287. II. st'rbica (Möllend.) Koh. Geh. müssig genabelt, kugelig, überall mit einer mikroskopisch feinen Linienskulptur s. zierlich bedeckt, gestreift u. mit z. entfernt stehenden, unter der Loupe deutlichen Spirallinien, dunkel olivenfarben o. braun- gelblich, mit drei dunkelbraunen Bändern, von denen das mitt- lere schmal, Seitenbänder breiter, nach aussen hin verwaschen; Umg. 6, langsam anwachsend, gerundet, der letzte bauchig gerundet, vorn etwas herabsteigend; Naht tief; Mund, breit mondfg. gerundet, innen purpurbraun, mit zwei hellen Binden, Spindelrand etwas ausgebreitet, einen kleinen Theil des Nabels bedeckend, (i. 27 : 20 mm. (Serbien, Mo)denegro.) Mal. Bl. XIX (1872; p. 130 t. 4 f. 7-9, Icon. f. 982. — Forma 1) rosclüti Kim. in sc., horngcll). mit drei schwarzbraunen Bändern, deren die lieiden ■ oberen schmäler u. fast gleich, das untere s. breit u. get^en den Nabel veiwaschen. G. 25:17 mm. (Sveltoßorje in Bosnien); 2) tinitaniata Bttg. (Jahrb. 1885), rothbrauu, mit einem schwarzen Bande über der Mitte, Mund, innen röthlich weiss, mit dem Bande purpurfarben dureh- scheinend, G. 28 '/2-30'/2 : 20-20'/, mm. (Montenegro.) 288. H. piincici (Möllend.) Koh. Geh. loeit u. perspec- tivisch genabelt, gedrückt kugelig, mit. abgeplatteter Basis, deut- lich gestreift, mit feinen Spirallinien, nicht glänzend, oliven- braungelb, mit drei liraunen Bändern, das untere nach dem Naht hin breit verschwommen; Umg. G, der letzte unten ahqefiaclit, vorn allraählig etwas herabsteigend; Naht icenig tief; Mund, weit gerundet, s. loenig ausgeschnitten, Saum einfachj Basalrand winklig gebogen, leicht umgeschlagen. G. 30 : 20 mm. (Serbien.) Mal. B1."XIX (1876) p. 131 t. 4 f. 10—12. (K.) 289. H. billinticu ( Partsch.) Rssm. Geh. offen genabelt, gedrückt dachfg. -gewölbt, schwach gekielt, gestreift u. durch feine, äusserst dichte Spirallinien scharf gegittert, röthlich olivenfarben, mit einem dunkelbraunen Bande über dem Kiel u. darunter etwas heller gefärbt; Umg. 6, abgeflacht, regel- mässig zunehmend, der letzte unten gewölbter, vorn kaum herabsteigend: Naht s. wenig vertieft; Mund, breit u. schief- mondfg.. Saum zur. -geschlagen mit weisser Lippe, Spindelrand 1.17 oben verbreitert, umgeschlagen, den Nabel etwas bedeckend. G. 30 : 15 — 17 nun. (Banat, Siebenbürgen, Ungarn.) Icon. 1836 f. 457, Biclz Fauna Siebenh. 1867 p. 68. — Forma 1) major, G. 31 : 20 mm.; 2) minor, G. 24:13 mm. 290. H. Stenomphilla Mke. Geh. l^edeckt durchbohrt, niedergedrückt kugelig, mit s. flach konischem o. dachfgem Gew.. s. fein gestreift, mit kaum merkbaren Spirallinien, stroh- o. bräunlichgelb, mit drei Bändern, von denen nur das mittlere dunkel u. scharf begränzt ist; ümg. kaum 6, z. gewölbt, letzter gerundet, vorne langsam herabsteigend; Mund, schief, breit mondfg., schwach weisslippig, Saum schwach zur. -gebogen, Basal- rand fast gestreckt, Spindelrand als breite weisse Laraelle den engen Nabel fast ganz verdeckend. Ränder getrennt. G. 31 : 19—23 mm. (Croatien.) Syn. -1830 p. 126, Kssm. Icon. f. 458. 291. H. argentellei Kob. Geh. massig weit genabelt, niedergedrückt, ziemlich durchscheinend, rauh gestreift, auf der Oberseite äusserst fein gekörnelt, roth-hornbraun. mit einem kastanienbraunen, in einer breiten hellgelben Zone liegenden, Bande über der Mitte, Nabelgegend meist heller gefärbt; Urag. 5, schwach gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte vorne kurz schnell herabgebogen; Mund. s. schief, breit mondfg., Saum weiss, wenig verdickt, Basalrand etwas ausgebreitet, Spin- delraud dreieckig verl)reitert. G. 22 — 25:12 — 13 mm.; also Verhältniss von Höhe zu Breite wie 1 : 1,86 — 1,92. (Morea.) Nachr. Bl. 1872 p. 49, Icon. f. 1053, Mts. Mal. Bl. 1873 t. 3 f. 7. - Forma 1) minor, G. 18 — 20:9 — 10 mm., Nabel oft etwas weiter. Var. peritriclia Bttci- (Nachr. Bl. 1885): etwas höher, ümg. oben wenig-er convex, Naht seichter. Geh. mit einer schwa- chen s. weitläufigen Behaarunpr. die nur eine breite Mittelzone des letzten Umgangs einnimmt: G. 25 '/j — 29 : IS^j — lö'j mm. (IMorea, Omblo u. Knlandritsa.) 292. H. kollari (Zeleh.) P/r. Geh. offen, z. weit gena- belt, niedergedrückt, fein gestreift, mit äusserst feiner Mikro- skulptur u. einzelnen, zerstreut stehenden, bei der ausgewach- senen Schnecke meistens abgeriebenen, Haaren besetzt, horn- farben, mit einem schmalen, rothbraunen Bande in einer breiten weissen Zone umzogen, Nabelgegend heller; Umg. Ö^/j, erhaben, aber oben abgeflacht, die ersten langsam, die beiden letzten z. schnell zunehmend, der letzte gedrückt, vorn etwas herabstei- gend; Mund, diagonal, gerundet-mondfg.. Saum weiss, schwach gelippt. Ränder genähert, Spindelraud oben verbreitert. G. ^l^i^ — 23:7—9 mm. (SerUetu) Mal. Blatt. 1856 p. 180. Kob. Icon. f. 1054. ■ 118 298 H. pindicji Bttg. Geh. um das Doppelte kleiner genabelt als argentellei ('',„ der Geh. -breite), niedergedrückt, dünn, dunkel horufarl)en, mit einem kastanienbraunen, nur unten weissberandeten Bande, feingestreift, feingekörnelt, mit kurzen, l^ald abfallenden Härchen s. sparsam an der Peripherie besetzt; Unig. Ö * 4. regelmässig zunehmend* schwach convex, letzter gei"undet-etwas kantig, vorue massig herabsteigend; Mund, elliptisch-oval, in die Breite gezogen, Saum hräunlidi, schwach gelippt, Unterraud faM geradlinig fiach aufsteigend, Spindelrand ol)eu breit umgeschlagen. G. 24 : 13 mm., also Verhältniss von Höhe zu Breite wie 1 : 1,9.7). (Thessalien in Karawa.) Jahrb. Mal. fies. 188ß p. 53 t. 2 f. 3. (H ) 294. H. choristocllila Bttg. Geh. eng genabelt (''\, der Geh. -breite) niedergedrückt, z. fest, gestreift, glänzend, dunkel hornfarbeu, um den Na])el heller, mit einem dunklen, oben s. schmal, unten breiter weissberandeten Bande an der Peripherie: Gew. gedrückt gewölbt; Umg. 4:^i^, etwas convex, regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, s. schwach kantig, vorne kaum herabsteigend; Naht tief; Mund, gross, ausgeschnitten oval, wenig schief, Saura ringsum kurz ausgebreitet, mit s. weit getrennten Rändern, Ober- u. Unterrand gut gebögen, Spindel- rand oben kurz zur.-gel)ogen. G. Xl^l^-.'d^ln ™m., also Ver- hältniss von Höhe zu Breite wie 1 : l,«i). (Thessalien hei Karawa am Findus.) h. c. p. 55 t. 2 f. 5, Kob. Icon. N. T. f. 523. (B.) 295. H. J»:JlSparill{e (Ch.) Koh. Geh. z. weit genabelt, niedergedrückt, dünn, aber fest, stark gestreift, eigenthümlich hläulichxoeiss , mit grünem Schein, in der Mitte mit einem breiten, weissen Gürtel, in welchem ein tiefbraunes, schmales Band liegt; Umg. 5, langsam regelmässig zunehmend, der letzte schön ge- rundet, vorne s. wenig herabsteigend; Mund, weit gerundet, wenig ausgeschnitten, Saum einfach, scharf, mit z. genäherten Rändern, nur Unterrand etwas umgeschlagen. G. 28 : 18 mm. (Gi'iechenland auf dem Oljjinp.) Icon. f. 989. (K • Var. üiilMleflexn Btti/. (Jahrb. 1885 t. 4 f. 12): viel mehr niedergedrückt. Iteriisteinfai big- 0. horiifarben gelblich. Gew. s. wenig erhaben, letzter Umg. vorne deutlicher herabsteigrend, Mund, mehr in die Quere verbreitert, Ränder mehr genähert; G. 22— 23: 10— 11 nun. (Thessalien, Knkkino vracho ) 296. 11. ol.VinpiCil Roth. Geh. genabelt, gedrückt kugelig, gesti'eift, weisslich, mit einem schmalen, scharf begränzten, braunen Band, mitunter mit Spuren von Epidermis an der Basis; Gew. z. gewölbt-konisch; Umg. B, gut gewöll)t, langsam zunehmend, der letzte gerundet, vorne z. stark herabsteigend; Mund, schief, weit queroval. Saum einfach, mit z. genäherten Rändern, Unterrand hirht umgeschlagen, an der Insertion ver- 119 breitert u. einen Theil des Nal)els bedeckend. G. 22 : 16 mm. (Macedonien, Olymp.) Mal. Bl. 1855 p. 35 {H. cimjul. var.), Kob. Icon. f. 990. — Syn. H. thessalonica Mss. (Kob.) Var. ossica Bttg. (Jahrb. 1885 t. 4 f. 10): Nabel enger (2 '/, mm.), Geh. fein u. weniger deutlich oegiitert, dunkel oliven- braun, mit dunklerem, oben gelb berandetem Spiralband, Mund, verkehrt-eifg., weniger nach rechts unten gerichtet, Basalrand mehr, Spindelrand weniger gebogen; G. 21 '/j— 24 : 13 '/j— 14 '/i n^'"- (Thessalien, Ossa.) Var. inag-iietiice Bttg. (1. c. t. 4 f. 8): gross, relativ eng genabelt, überall mit weitläufiger deutlicher Spiralstreifung, m. c w. konisch-gedrückt, das dunkle Spiralhand beiderseits z. breit hell berandet, Mund, quer kreisfg. -eirund, mit Basal- u. Spindelrande weniger verdickt; G. 33— \/2:21 -22 mm. (Thessalien, Kokkino vracho.) Var. sciara West. (Apergu Moll. Gr. 1879): blauweiss- lich hornfarben, mit einem braunen Bande in einem hellen Gürtel, gestreift, unter einer scharfen Loupe.bei günstiger Beleuchtung überall, aber undeutlich, mit dichten Spirallinien u. die Embryo- ii.nlwindung äusserst fein u. zierlich mit welligen Linien skulptirt, letzter Umg. vorn s. tief herabsteigend, un*en gewölbt, Mund, viel breiter als hoch, Saum innen weiss, Basalrand umgeschlagen, Spindelrand breit erweitert u. einen Theil des Nabels bedeckend; G. 30: 17— 18 mm. (Macedonien, Olymp.) Bei der Beschreibung loco citato war mir die äusserst feine Mikroskulptur der Schale entgangen. 297. H. eoiieinenosi Bttg. Geh. genabelt, grünlich horn- farben, mit einem schmalen, dunkelbraunen, nicht o. kaum hell- berandeten Spiralbande, erster Umg. gröber gekörnelt, wie mit kurzen gelben Härchen besetzt, zweiter s. fein gekörnelt, die übrigen mit feinen Spirallinien; letzter Umg, doppelt breiter als der vorletzte, an der Peripherie schön gerundet; Mund, in Vergleich mit der der argentellei breiter, mit den Rä,nderu ein- ander viel weniger zugebogen, breiter umgeschlagen u, mehr in den Nabel eingesenkt. G. 8() "^ : 20 "2 mm, ((j7-iechenland bei Santatneri in Achoia.) Nachr. b]. Mal. Ges. 1885 p. 120. 298. H. phalerata (Z.) Bssm. Geh. offen genabelt, mit gewölbtem, mitunter erhaben konischem Gew,, braungelb, mei- stens braun gesprengselt, mit einem dunkelbraunen Spiralbande in einer breiten weissen Zone genau auf der Mitte des letzten Umg.; Umg. H, z. gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gerundet, vorne schwach hei'absteigend; Mund. s. schief, gerundet-mondfg., Saum scharf, fast ohne Lippe, Ränder kaum genähert, Oberrand gerade, Uuterrand schwach erweitert, (t. 20 — 23: 13 — 14: mm. (Kärnten, Krain.) Icon. f, 159. — Forma 1) cnnoulea, G. 25:14 — 16 min., 2) minor, G. 15 — 16:11 mm. 120 Var. cliaiiia»Ieon (Parr.) Pfr. (Nov. Co'nch. III. t. 99 f. 10 — 12): stark niecletjn^ed rückt, mit abpeflachton ünipf., zu beiden Seiten der Gürtelzone Inann^eschächt o. selbst oleichniässia: o-rau- braun, letzter Uni«,»-. l)esnnders anfangs zus.-gedtückt,. Mund, we- niger scliief. niclii' nblontr: G. 20: Kl mm. (Kärnten am Mittags- kogel.) 299. H. irlaciillis (/Phomas) Ft'r. Geh. offen genabelt, niedergedrückt, schwach gewölbt, auf der Mitte scharfkantig 0. schwach gekielt, weissgelblich, mit schmutzig bräunlichen Schattirungen u. über dem Kiele einem feinen rothbraunen Bande, oben faltenstreifig, unten fein gestreift, beiderseits (be- sonders unten) mit starken Spirallinien; Urag. 5 ''25 regelmässig zunehmend, schwach gewölbt, der letzte unten gewölbter, vorne s. kurz herabsteigend: Mund. z. schief, gerundet mondfg., Saum weissgelippt, Ränder entfernt stehend, Oberrand gerade, Unter- rand schmal zur. -gebogen. G. 16:8 mm. (Tirol, jS orJitalieii, Südostfrankreich.) Prodr. (Tabl.) 1822 p. 42, Hist. t, 67 f. 2. -- Forma 1) mivor Less. (Rssm. Icon. f. 507). G. 12:7 mm. Vfir. ve<«iil»iiH Less. (Moll, del Piemonte 1880): klein (Diam. 10 mm.), mehr niedergedrückt, stärker n. regelmässiger faltenstreifig. Mittelband schwach 0. fehlt. (Monviso, 2270 mm.) Var. cliiopliila Bgt. (Loc. Cat. gen. 1882): olien mehr aufgetrieben gewölbt, mit grösseren, aber weniger erhabenen Rippen, Umg. 6, gewölbter, langsamer zunehmend, schmäler, letzter vorne deutlicher herabsteigend, Mund, schiefer. (Frank- reich. M. Thabor b. Briancon.) 300. H. lautjll'etinsi (Bgt.) Loc. Gvh. trichterfg. gena- belt, beiderseits gleich schwach gewölbt, mit \venig gewölbtem, etwas dachfgem Gew.. stark gerippt; Umg. 5, flach, z. schnell zu- nehmend, letzte)' bis an die Mund, scharf gekielt, unten gewölbter als oben, vorn stark herabsteigend; Mund. s. schief, verlängert oblong, wenig ausgeschnitten, am Kiele winklig, Saum scharf, verdickt, oben geradlinig, unten verln-oitert. G. 13:6 mm. (Frankreich zw. drave n. Monestier.) Cat. gen. moll. F'r. 1. 1882 p. 321. (Bgt.) 301. H. pelvouxiiia (Bgt.) Loc. Geh. tief u. an der Mund. z. stark erweiteit genabelt, oben fast flach, stark scliief gerippt; Umg. 5, anfangs laugsam, dann z. schnell zunehmend, oben wenig gewölbt, mit deutlicher Naht, der letzte zus.- gedrückt, etwas kantig, namentlich anfangs, unten gut gewölbt, vornan plötzlich s. kurz herabgebogen; Mund, schief, Saum gerade, scharf, innen gelippt, nur an der Basis zur. -gebogen, Ränder genähert. G. 13:6 mm. (Frankreich hei Bcrarde.) L. c. p. 322. (Bgt.) 302. H. Jllpillit (Faure-Big.) F'r. Geh. offen genabelt. m. o. w. gewölbt, liraungelb, undeutlich u. s. unregclmässig hell-gelbbraun gefleckt, ohne Band (meistens mit abgeriebener 121 Epidermis), festschalig, gestreift, mit feinen Spirallinien u. 2 — 3 breiten hellgelblichen Querstreifen; Umg. 5 — 5 ^j^, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, an der Naht gekielt, der letzte auf der Mitte fein aber deutlich kantig, oben u. unten gewölbt, vorne s. wenig herabsteigend; Mund, gerundet-mondfg., innen gelblich, Saum weissgelippt, Oberrand gerade. Unterrand schmal zur. -gebogen. G. 18 — 19:9 — 10 mm. (Südostfrankreieh.) Tabl. syst. 1822 p. 62, Rssm. Icon. f. 158, bat. Mal. Gr. Chartr. t. 6 f. 1—8. Va)\ alpieula West. (Fauna eur. 1876): gedrückt konoi- diseh o. kieiselfg., oft gtob gestreift, Unig. 6, gewölbt, gerundet, Kiel überall schwach, oft fehlend, Mund, klein: G. 15-17:10 — 12 mm. (Grande Chartreuse.) Dup. Hist. moll. t. S f. 2. H. alp. var. (/lohulosa Bgt. (Loc. Cat. gen. 1882.) Var. fonfeuilli Mic/i. (Bull. soc. linn. Bord. 1829 f. 13. 14): Öffner genabelt, stark niedergedrückt, dünnschalig, unregel- niässig fein runzelig gestreift, mit stärkeren Spirallinien, weiss- lich u. hornbraun marmorirt, letzter Umg. oben u. unten fast gleich schwach gewölbt, deutlicher kantig, vorne tiefer herabstei- gend, Mund, eifg.-niondfg., mitunter aussen etwas eckig: G. 18 —21:8—10 mm. (Alpes du Dauphive.) Dup. Hist. moll. t. 8 f. 3, Bgt. Mal. Gr Chartr. t. 4 & 5. — Syn. H. tif/riiia v. michaudiana Rssm. Icon. f. 510. 303. H. SChniidti (Z.) Rssm. Geh. massig weit genabelt, stark niedergedrückt, mit s. wenig erhobenem Gew., fein ge- streift, mit bald kaum merkbaren, bald s. deutlichen, von ein- ander z. entfernten Spirallinien, besonders nach der Mund, hin, schmutzig gelbgrau, gegen die Mund, zu, namentlich auf der Unterseite olivenbraun, dicht weisslich gesprengelt. geschäckt u. fleckig, festschalig, oft mit Andeutung eines dunkelbraunes Bandes über der Mitte des letzten Umg.; Umg. 5, regelmässig zunehmend, z. gewölbt, mit vertiefter Naht, der letzte zus.- gedrückt gerundet, zuweilen oben schwach stumpf kantig, vornen langsam herab.* teigend; Mund. s. schief, gerundet-mondfg., innen braun, Saum s. wenig erweitert, innen stark weissgelippt. Ränder weit getrennt, Oberrand herabgebogen, Basalrand etwas zur.- geschlagen. G. 17 — 20 : 9 — 11 mm. (Kärnten, Krain.) Icon. f. 156. - Forma 1) mnjor, G. 25: 12 mm. * H. Iiessei Kimak. Geh. enger genabelt, höher gewölbt, stark unregelmässig gestreift, immer, besonders auf letztem Umg. oben u. unten s. deutlich gegittert, Umg. gerundet, der letzte relativ schiiiäler im Vergleich zum vorletzten, Mund, kleiner, halbmondfg. G. 17 — 20:11 — 13 mm. (Siebenbürgen.) Beitr. Moll, fauna Siebenb. 1883 p. 23, Cless. Moll.fauna Oestr.-Ung. 1887 f. 76. 304. H. lieriliesiaiiii Pini. Geh. offen, aber gegen die Mund, hin langsam erweitert genabelt, m. o. w. niedergedrückt, bald z. hoch erhoben, fast gedrückt konoidisch, bald s. schwach 122 gewölbt, starkschalig, grauweiss, kalkig, ohne o. mit Mittelband, gestreift, untrr der Loupe mit feinen Spirallinien; Unig. B — 7, langsam regelmässig zunehmend, z. gewölbt, letzter unten etwas abgeflacht, vorne schnell u. kurz herabgebogen, alle Umg. mit Tendenz zur Bildung eines Kiels; Naht eingedrückt; Mund, oval- gerundet, innen hellbraun, Saum verdickt, Oberrand vorgezogen, gerade. G. 20—25:14 — 15 mm. (Sorditalien int M. Preso- lana, M. Ghno u. M. Zendola.) Atti soc. ital. 1874 p. 7, Kob. Icon. f. 1080. Var. fri^idescen!« Del Preti (Bull. soc. mal. it. 1879 t. 1 f. 7 — 9): weit genabelt, Umg. gewölbt, die zwei letzten gross, die übrigen regelmässig zunehmend, Naht tief, Mund, klein, ge- rundet; G. 25—32:11-15 mm. (Alpi Apuane. Pania della Croce.) Paul. 1. c. t. 2 f. 4. Var. apuana Issel (Moll, di Pisa 1866): weit genabelt, gewölbter, starker gestreift, Mund, gernndet oblong; G. 25 — 26 :12— 14 mm. (Alpe Apuane.) Paul. 1. c. t. 2 f. 6. Var. lig-tirica Koh. (Icon. f 1081): meist scharf gebändert, fast kreisfg.. letzter Unig. wenig veibieitert, dadurch Mund, kreisfg.; G. 20:10 mm. (Piemont h. Linione u. Pesio.) Var. frig-idiNNiiiia Ad. (Paul. 1. c. t. 2 f. ): klein, nieder- gedrückt, gebändert, s. schwach gestreift, Mund, klein, gernndet- oblong: G. 14—20:8—9 mm. (M. Frerone in Valle Oglio, bis 1900 m.) 305. H. nicolisiana Adami. Geh. s. weit, fast trichterfg.. von der Spitze au langsam aufgerollt genabelt. ya.s"f//o''/i nieder- gedrückt, wenig fest, s. fein gestreift, eigenthümlich. äusserst fein u. dicht gerunzelt von kurzen, aber unter der Loupe deut- lichen Spirallinien, weisslich o. grünlich-hornfarben. mit einem schmalen aber scharfen braunen Spiralbande hoch oben; Umg. 5 Vi — 6, z. abgeflacht, die ersten langsam zunehmend, der letzte grösser, aber gerundet stumpfkan^ig, unten abgeflacht, gegen die Mund, hin etwas gewölbter, vorne kurz herabsteigend; Mund, quer oval-gerundet, innen gelblich, Saum weissgelippt. Ränder z. weit getrennt, Unterrand schmal umgeschlagen,, ge- streckt gebogen, oben nicht verbreitert. G. 22 — 27: 11 (n. Ad. 7-8^/2) mm. (Norditalien, M. Zevola u. M. Tre Croci.) Bull. soc. mal. ital. 1885 p. 214. 30(t. H. inlcrilHMlia F>'r. Geh. often genabelt, stark nie- dergedrückt, mit schwach gcwöl1)tem Gew., festschalig, schwach gestreift, mit feinen Spirallinien, gell)lich- o. bläulich-weiss. mit drei braunen Bändern, von denen nur da-i iniüehte zii.'i. -hängend, die heideji Seitenbänder aber fleckig unter brächest; Umg. 5. schwach gewölbt, z. regelmässig zunehmend, letzter unten gewölbter, vorne schnell u. s. tief herabsteigend; Mund s. schief, eirund. 123 Saum erweitert, Ränder s. genähert, Oberrand wenig, Unter- rand schmal zur. gebogen. G. 18 — 15: 7—8 mm. (Krain, Friaul, Oheritalien.) Piodr. 1821, Hist. 1821 t. 68 f. 1—2, C. Pfr. Naturgesch. d. Moll. III, 1828 p. 18 t. 4 f. 17—19, Rssm. Icon. f. 155. — Syii. li. catcnulata Mlilf., H. Cornea Rrum. 807. H. zle^L^leri (Sehn.) Bssvi. Geh. weit genabelt (Nabel von der Spitze an langsam erweitert, alle Umg. zeigend), fast scheibenfg. niedergedrückt, graulich-weiss o. schmutzig- brjaunweips. glanzlos, mit 2—3 s. feinen, meist m. o. w. unter- brochenen, braunen Bändern, von denen 1 — 2 über, das 3:e unter dem deutlichen, abgr s. abgestumpften Kiele, oben rippig, unten fein gestreift, äusserst dicht chagrinirt; Umg. 5, z. regel- mässig zunehmend, abgeflacht, der letzte unten gewölbt, oben vorne stark u. z. langsam herabsteigend; Naht vertieft; Mund. s. schief, rundlich-eifg.. Saum ringsum erweitert, oben wenig, unten stark umgeschlagen, weissgelippt, Ränder genähert. G. 15 — 18 : 6 — 7 mm. (Krain, Steijermnrk.) Icnn. f. 154. 308. H. ieiliiila (Rssm.) Gredler. Geh. massig genabelt, niedergedrückt, schwach gewölbt, mit erhabenem Apex, weisslich, mit 3 braunen Bändern, von denen das obere stets schwach ist, dicht gestreift, mit äusserst feinen aber deutlichen Spirallinien, glänzend, z. dünnschalig; Umg. 4 ^/j — 5, regelmässig zuneh- mend, wenig gewölbt, der letzte beiderseits gleich schwach gewölbt, unterhalb gelblich-grau, vorne etwas herabsteigend; Mund. z. schief, rundlich-moudfg., Saum weiss, wenig gelippt, Ränder etwas genähert, Oberrand gerade, Unterrand umgeschla- gen, Spindelrand ein wenig verlängert u. stark verbreitert. Ct. 10— II : 5 » 2— 6 mm. (Tirol.) Couch. Tirols 1856 p. 69, Rssm. in Cherrin. Conch. Cah. t. 121 f. 4 — 6. — Kyn. H. amhrosi Strobel, H. martinatiana De Metta. 309. H. [».Vl'f'liaicjl Draj). Geh. eng genabelt, stark niedergedrückt, s. wenig gewölbt, dünn, glänzend, hornfarbig olivengrün, ohne Band, s. fein gestreift, Embryonalwindung dicht mit Haarwurzeln besetzt; Umg. kaum 5, z. schnell zuneh- mend, schwach gewölbt, der letzte etwa doppelt breiter als der vorletzte, unten etwas gewölbt, vorne kaum etwas herabsteigend: Naht z. tief; Mund, schief, mondfg.-oval, Saum zur. -gebogen, mit einer deutlichen, glänzend weissen Lippe, äusserlich schwefel- gelb eingefasst, Spindelrand länger u. gestreckter als der Ober- hand. G. 15—22:7 — 10 mm. f. Dup. (Ost- Pyrenäen.) Hist. moll. 1805 p. 111 t. 13 f. 7, Dup. Hist. t. 7 f. 2, Bgt. Moll. 8an-Julia de Loria 1863 t. 1 f. 12-14. Var. xantlieli«»a Tlgt. ap. Fagot (Soc. hist nat. Toul. 1879): offner crenabelt. Gew. fast flach, Umg. regelmässig zuneh- mend, der vorletzte breiter, der letzte unten flacher, alle an der Naht (nicht auf der Mitte) gewölbter, Müud. quer-oblong-gerundet. 124 Oberrand g'ewölbter, Unterrand schwächer (gebogen, Spindelrand weniger verbreitert u. zur.-fjebooen: G. l(^~-in:7 mm. — H.pijren. (K vomplauatn Bgt. Moll. San Julia de Loria 1853 t. 1. f. 12-14. (PJag.) Fagot gielit die Grösse als "alt. 7, diam. 8—9 mm." an. was ofienbar irrig ist. Var. seiiiiclatlirata M^est : s. eng genabelt, s. dünn u. zerbrechlich, fast flach niedergedrückt, s. fein gestreift, die Streifung auf allen Unig. oben an der Naht äusserst dicht gestellt u. äusserst dicht gekornelt (o. die Querstreifen von dichten Spiral- linien abgebrochen), welche Skulptur übrigens fehlt, letzter U'iig. dick, gerundet, vorne gerade, Mund, breit mondfg., Unten and gestreckt-gebogen: G. 15:7 mm. (Ostpyrenäen: Dup. ex.) 310. H. icIlthyoiUilia Held. Geh. weit genabelt, stark niedergedrückt, typisch fast flach, fein gestreift, mit s. deut- licher Spiralskulptur, stark glänzend, dünn, horngelb, mit einem z. breiten, braunrotheu Bande, unter diesem auf dem schwach angedeuteten Kiele ein weisslicher Gürtel u. unter diesem die dunkle Anlage eines zweiten breiteren Bandes, Nabelgegend hell; Umg. 5^'2, allmählig zunehmend, s. flach, letzter zus.- gedrückt, unten etwas gewölbter, stark erweitert, vorne plötzlich tief herabgebogen: Mund. s. schief, z. ausgeschnitten, gedrückt eifg.. Saum erweitert, innen dünn weissgelippt, Ränder s. genä- hert, Spindelrand s. verlängert, umgeschlagen. G. 22 : 8 mm. (Sädhayern, Tirol, Käryiten, Krain, Grossramming in Ober- österreich, Ostschiveiz.) Isis 1857 p. 203, Cless. Exe. Moll, fauna 1884 f. 99. — " Syii. H. eoriiea Voith. H. foctenx pr. p. C. Pfr . H foetens Rssm. f. 92. Vur. ai'liates Z. (Rssm. Icon. f. 600) ; etwas kleiner, die weisse Kielbinde breiter. Spiralband dunkler, Unterseite braun, gegen den Nabel heller, Kielantieutung schwächer: G. 18—19 :9mni. (Tirol. Kärnten, Steyermnik.) H.civguliint Desh. ap. Per., H. achatina Pot. & Mich. " * H. stroWeli Leasi. Geh. weit genabelt, gedrückt kugelig, mit z. erhabenem Gew., grünlich hornfai-ben, glänzend, fein gestreift, mit einem breiten oberen, beiderseits verwaschenen u. einem unteren, stark verwaschenen Bande u. zw. beiden der weisse Kielgürtel; Umg. Ö'/j, schwach gewölbt, der letzte vorne herabgebogen u. vorgezogen; Mund. s. schief, Saum um- geschlagen, innen gelippt, mit genäherten Rändern. (Piernont, V. del Cervo.) Moll. viv. del Picmonte 1880 in Atti R. .Acad. dei Lincei p. 362 t. 4 f. 1-4. (P.) 311. H. cisillpillil Stab. Geh. weit, aber zum Theil ver- dickt genabelt (N. 4 V'3 mm. br.), gedrückt, mit .schwach erha- benem Gew.. dünn, glänzend, feingestreift, mit feiner Spiral- skulptur, gi'lblich hornfarben, mit einem schmalen, oft z. undeut- lichen, bräunlichen Bande u. unter demselben mit einer stet.s un- deutlichen (oft ganz fehlenden) helleren Zone; Umg. ÖV'j, schwach 125 gewölbt, mit vertiefter Naht, der letzte schnell zunehmend u. erweitert, weit mehr als doppelt so breit als der vorletzte, zus.-gedrückt-gerundet, unten z. gewölbt, vorne s. tief herab- gebogen; Mund. s. schief, rundlich-eifg., mit einem dunklen Baude ringsum innerhalb des erweiterten weissen Saumes, Räuder s. genähert, meist durch einen schwachen Wulst verbunden, Basal- u. Spindelrand zur. -geschlagen, dieser dem Nabel vorbei verlängert. G. 25 — 29 : 12 — 14 mm. (Südtirol, jS'orditalien.) Müll, da PienioiJl 1864 p. .^)1 t. 1 f. 6, Kob. Icon. f. 1051. — Syii. H. inttata Jan, H. sebinninia Kob., H. aäelozona Parr. Var. i. (Icon. f. 219): klein, gewölbter, kastanienfarben, mit undeutlichem Bande. Bern. H. sqiuunmatina M. de Serre Mscr. wird gewöhnlich als identisch mit v.-castanea Rssm. gehalten, aber M. Bourguignat sagt (in Locards Catal. gen. 1882 p. 320): le veritable H. squammatina, qui parait special au departement de l'Herault, est toujours recouvert d'ocailles; il est ainsi bien different et facile ä distinguer de l'H. Cornea. 343. H. .'lesnioulinsi Farines. Geh. z. offen genabelt, niedergedrückt, beiderseits etwas gewölbt, feingestreift, auf der m. o. w. (nach verschiedenen Orten) leicht abfallenden Epi- dermis überall mit kurzen, s. spitzen, an der Basis dicken, in regelmässigen Reihen ober- wie unterseits geordneten Borsten, dünn u. zerbrechlich, fast glanzlos, hornfarben grünlich, fast ohne Band; Umg. 6, kaum etwas gewölbt, langsam zunehmend, der letzte kantig o. gekielt, gegen die Mund, z. gerundet; Mund, quer eirund, stark niedergedrückt, kaum ausgeschnitten, Saum umgeschlagen, weisslich, fast einfach. Ränder durch eine erhabene Lamelle zus. -hängend u. gelöst. G. 16 : 7 mm. (Ost- pyrenäen.) Bul. soc. phil. de Perpignan 1834 p. 5 t. 1 f. 4—6 (s. schlecht), Dup. Hist. t. 6 f. 6 (H. desmolinsii), Bgt. Moll. San-Julia de Loria 1863 p. 9 t. 1 f. I-IÖ. — Syu. H. moulinsii Pot. & Mich., H. Cornea v. cyclostoma Rm. Icon. f. 511, H. cornca v. molinsii Moq.- Tand. Hist. moll. II. t." 11 f. 21, H. acrosticha Fischer J. Conch. 1877, H. mollerati Morelet niss. (Vergl. Locard Bull. soc. mal. Fr. 1884 p. 204.) 140 Var. crombe^i Milliere (Loc. Cat. gen. 1882): enper ge- nabelt, oben fast flach, um den Nabel etwas gewölbt, oinfar})en gelbroth, mit Resten von zwei dunkeln Bändern auf dem Mund- saume, Umg. kantiger, der letzte an der Mund, stark eingezogen, oben tief herabgebogen, Mund, schiefer, mehr in die Quere ver- breitert; G. 14:5'/2 IT»!"- (Alpes-Maritimes b. Saint-Martin-de- Lantosque.) Bgt. 344. H. heillOllicu Thiesse. Geh. massig genabelt, stark niedergedrückt, oben fast flach, unten gewölbter, z. zerbrech- lich, gekielt, einfarben dunkel olivenbraun, am Kiele grünlich, oben u. unten zierlich lamellenrippig (die Rippen stark, dick, weitläufig stehend, oben schief, unten etwas wellig); Umg. kaum 6, abgeflacht, gekielt, schnell zunehmend, der letzte oben längs dem scharfen Kiele mit einer Furche, flach dachfg. ab- fallend, vorne regelmässig herabsteigend; Naht fein, eingedrückt; Mund, schief, kaum ausgeschnitten, quer oblong, Saum weiss- lich, dünn, ringsum ausgebreitet zur.-gebogen, Ränder genähert, Spindelrand oben verbreitert. G. 23 : 10 mm. (Thessalien hei Kalainboka.) Bull. soc. mal. Fr. 1884 p. 271. (Th.) 345. H. langi (Parr.) Rssm. Geh. ofi'en genabelt, nieder- gedrückt, fast kreisfg., fein regelmässig gestreift, weiss, mit drei schmalen braunen Bändern; Umg. 5, etwas gedrückt, lang- sam zunehmend, der letzte vorne stark herabsteigend; Mund. s. schief, gerundet eifg.. in die Quere verbreitert, Saum einfach, Ränder genähert, Oberrand etwas nach innen gebogen, Unter- rand kurz zur. -geschlagen, oben dreieckig verbreitert, einen Theil des Nabels deckend. G. 25 : 13 mm. (Griechenland, Parnass.) Mal. El. 18.57 p. 41, Kob. Icon. f. 993. (Rssni., Kob.) 346. H. pIlOCJBJl Roth. Geh. weit genabelt (Nabel gegen die Mund, schnell erweitert), niedergedrückt, unregelmässig ge- streift, bläulich weiss, mit drei schmalen rothbraunen Binden, von dienen übrigens die untere häufig, und niclit selten auch die obere obsolet erscheinen; Umg. 5. gut gewölbt, langsam zunehmend, Apex hornfarben, der letzte stingt vorn plötzlich bedeutend herab, so dass die Mund, nahezu horizontal liegt; dieselbe ist eifg. rund, Saum kaum gelippt. Ränder einander ge- nähert, der untere kurz umgeschlagen. Diam. gr. 20. kl. 17 mm. (Griechenland, Parnass in Phons.) Mal. Rl. 18.56 p. 1 t. 1 f. 1—3, Kob. Icon. 995. — F'ornia 1) major, grösser, scharf-gebändert, Diam. gr. 25, kl. 20'', mm.; 2) inornata Kob. (1. c. f. 994), kleiner, mit obsoleten Rändern, Diam. gr. 20, kl. 15 mm. (Kob.) 347. 11. ('il);^ll1;ita Stud. Geh. mittelweit genabelt, nieder- gedrückt, gewölbt, fein gestreift, matt glänzend, graulichfleisoh- 141 färben, mit einem braunen, durchsichtigen, beiderseits weiss begrenzten Bande; Gew. meist z. erhoben, gerundet; Umg. ÖVj. regelmässig zunehmend, wenig gewölbt, der letzte oben u. unten gleich schwach gewölbt, vorne herabsteigend; Mund. s. schief, oval-kreisfg., Saum oben ausgebreitet, Unterrand umgeschlagen, schwach gebogen, Ränder stark zuneigend, mitunter dünn ver- bunden. Spindelrand verlängert, abstehend. G. 24—26: 12 — 13 mm. (Norditalien h. Lugano.) Verz. Schw. Paul. Bull. soc. mal. ital. 1881, t. 1 f. 1. Conch. 1S20 p. 14. — Syn. H. luganensis Schintz ap. Ch. Var. inornata Bssm. (Issel Moll, di Pisa 1866): kleiner, eng- genabelt, kug-elig- niederg^edrückt, mit aufgeblasenem u. nach vorn erweitertem letztem Umg., schmutzigweiss o. hell hornfarben, das mittlere Band blassbraun, schmal o. fehlend u. in letztem Falle durch verwaschene seitliche Bänder ersetzt, Mund, weiter, Saum wenig zurückgeschlagen, nicht selten rosenroth, Spindelrand manchmal mit einer häutigen Verlagerung u. daher verdoppelt; G. 21—24:9—11 mm. (Genua: Rssm. f. 371, Tirol: Rssm. f. 372.) Gredl. Tirols Conch. 1856 p. 63 u. Ex. aus Bozen. Var. unicolor W. 1876 u. Var. unicolor Gl. 1887, Var. minor W. 1876, Var. rossmcessleri Ol. 1887. Var. auauiiieusis De Betta (Malacol. di Valle di Non 1852): gewöhnlich viel kleiner, dünnschalig u. durchsichtig, bräun- lich, mit etwas breiterem, kastanienfarbenem Bande, Gew. abge- flacht. (Alpi Apuane, Val di Non u. Botzen in Südtirol.) Var. atliesiua Faul. (1. c. 1881 t. 1 f. 3): Nabel durch vorletztem Umg. mehr verengert, Geh. feiner gestreift, mehr ins Grau fleischfarben, letzter Umg. viel grösser, erweitert, unten viel gewölbter als oben, fast bauchig, Mund, grösser; G. bis 26 : 16 mm. (Trentino.) Syn. (fide Paul.) H. cingul. C. Pfr. Naturg. in. t. 5 f. 6, 9, Rssm. Icon. f. 88, Kstr. Chemn. Conch. Gab. t. 18 f. 9—10. — Forma 1) phiii Adami (Bull. soc. mal. it. 1885), gedrückter, bräunlich hornfarben, letzter Umg. weniger gewölbt, G. 18—26:8-11 mm. (Prov. Verona.) Var. baltlen.siM Villa (Rssm. Icon. f. 603 — 604): grösser, mit dem Nabel weiter, dem letzten Umg. breiter, der Mund, daher mehr geräumig u. rundlich mit fast verbundenen Mundrändern; G. 27-30:12-14 mm. (M. Baldo, Südtirol.) Var. bizona Bssm. (Icon. f. 683): kleiner, milchweiss, unter dem normalen Bande mit einem breiten, verwaschenen, hell- braunen zweiten Bande, Mund, weniger schief, mehr gerundet, Saum etwas weniger auswärts gebogen, Ränder entfernter; G. 23 -24:11—12 mm. (Südtirol, Nizza.) Var. lucensis Baitl. (1. c. t. 1 f. 6): etwas weiter genabelt, meistens mit dem Gew. erhobener, Umg. regelmässiger zuneh- mend, der letzte etwas weniger bauchig: G. 21:11, 23:15 mm. (Italien b. Lucca.) * H. cur raren sis Porro. Geh. relativ eng, fast cylindrisch u. zum Theil vom Spindelrande verdeckt genabelt, kugelig ge- drückt, mit z. erhobenem Gew., unregelmässig feingestreift, 142 ausser dem breiten, scharf gezeicbneteu Mittelhand mit noch zwei verwaschenen hraunen Bändern zu beiden Seiten der hellen Zone; letzter ümg. gross, unten stark bauchig aufgeblasen, vorne kurz schnell herabgebogen; Mund. z. rein kreisruiid, gross (12^/2: 12 '/j mm), Saum s. sehmal u. wenig zur. -gebogen, Rän- der s. genähert u. meist durch einen dünnen Callus verbunden, Spindelrand verlängert, Unterrand s. stark gebogen. G. 22-29 : 11 — 15 mm. (Italien in der Alpe Apuana bei Carrara.) Bull. SOG. mal. ital 1869 p. 31, Kob. Icon. f. 1071, Del Prete in Bull, soc. mal. ital. 1879 p. 75 l. 1 f. 1-3, Paul. 1. c. p. 27. - Dr. Del Prete rechnet auf dieser Form, wenn vollständige gezeichnet, 4 Bänder, d. h. auch ein Band dicht an der Naht. Mitunter sind sämtliche Bänder s. undeutlich u. das Geh. fast einfarben. Var. iiioiitaiia Paul. (\. c. t. 1 f. 5): ein wenig weiter genabelt, gedrückter, letzter Unig-. erweitert, Mund, quer oval, Unterseite weniger gewölbt; G. 24:11 mm. (Ital., M. Tanibura.) Var. kobeltiana Patd. (1. c. t. 1 f. 4): innen wie unten weiter genabelt, ebenfalls mit drei Bändern, aber mit den äusseren schwächer, letzter ümg. unten gar nicht aufgeblasen, nur wenig gewölbter als oben, Mund, mit stark gelK)genem ünterrand, viel- leicht nicht ganz so kreisrund, aber noch schiefer; G. 25—27:13 -15 mm. (Ital., Carrara.) Kob. Icon. f. 1072. Nach der Form der cingxdata ähnlich, in Textur, Zeichnung und Mundform wie carrarensis. 348. H. presli (F. Schm.) Rss^n. Geh. weit genabelt, oben fast ganz ßach, fast regelmässig gestreift, graulich fleisch- farben 0. weisslich grau, oft l^räunlich schattirt, mit einem z. schmalen braunen Bande, auf beiden Seiten von hellen Binden eingefasst; Umg. 5, regelmässig zunehmend, s. wenig gewölbt, der letzte unten anfangs wenig, gegen die Mund, stärker ge- wölbt, oben vorne kurz herabgebogen, in den Nabel fast in Winkel einfallend; Naht z. tief; Mund. s. schief, eifg. -rundlich, Saum ausgebreitet, Ränder weniger genähert, Unterrand zur.- gebogen, gestreckt gekrümmt, Spiudelrand nicht 0. kaum ver- längert, an der Insertion verbreitet u. umgeschlagen. G. 25 — 27 : 10 mm. (jSord- u. Sädtirol, Südbayern, Kärnten, Krain.) Icon. f. 225, Kstr. in Chernn. Conch. Cab. ed 2, t. 81 f. 3—4. — Syn. H. cingulatu Held 1847. Var. nisorla Rssm. (Icon. f. 509): kleiner, ebenso weit genabelt, mit dem braunen Bande s. scharf ausgeprägt u. durch s. deutliche weisse Binden eingefasst, Seitenbänder undeutlich, in fleckigen Schattirungen aufgelöst. Gew. in der Mitte etwas erhoben; G. 20-22:9 mm. (Bayern, Tirol.) H. intermedia Paul. 1878. Var. uicatis Costa (Fauna Napoli 1839): z. weit genabelt, fast flach niedergedrückt, z. dünn, gröber u. unregelmässiger ge- streift, graulich weiss, mit hornfai'benen Flecken, ohne weissliche Gürtelzone, bald mit einem lothbraunen Spiralband, bald ohne dasselbe, letzter ünig. unten abgeflacht, voine kaum herabstei- gend, Mund, weniger schief, gerundet, Saum einfach, überraud 143 gerade, Unterrand erweitert u. zur. -gebogen: G. 20 — 21:8—10 mm. (Italien. M. Majella in den Abruzzen.) Pfr. Zeitschr. f. Malak. 1853 p. 147. Monogr. Helic. IV. p. 176, Tiberi Ann. soc. mal. Belg. 1878 t. 2 f. 1 (mala). Tib. Var. affinis Paul. (1. c. t. 2 f. 1): Nabel viel weiter, ge- gen die Mund, länger u. stärkei' aufgerollt, gar nicht verdeckt. Geh. z. gewölbt, mit dem braunen Bande in einer breiten weissen Zone, Üm- 431. (21 hallen.) b. — Geh. s. fein gestreift bis glatt. aa) Nabel s. eng, nicht durchgehend , un- ten etwas u. geradlinig erweitert, zum Theil bedeckt durchbohrt . (16) Geh. gedrückt kugelig, letzter Umg. gross, aufgeblasen gerundet. (Südeur,, Nordafr.) — Sp. 432-438. bb) Nabel fast punktfg., nicht durchge- hend, zur Hälfte bedeckt. (17) Geh. kugelig konoidisch, letzter Umg. s. gross, aufgeblasen kugelig, unten gerundet, Mund, mit dem Spindelrand stark gebogen, fast vertikal. (Mittelmeerländer.) u) Geh. gestreift, weisslich, ein- , färben, gebändert o. c/estriemt. ■— Sp. 439-445. ß) Geh. gegittert, einfarben ice/'s.^. — Sp. 446. y) Geh. glatt, einfarben weiss o. gelblich. — Sp. 447. cc) Nabel eng, durchgehend, etioas verdeckt. (18) Geh. kugelig, mit erhoben konischem Gew., meist einfarben weiss, letzter Umg. gross, walzig gerundet. Mund, mit stark ■ gebogenem Basalraiid. (Nordafr.) — Sp. 448—449. dd) Nabel innen s. eng, schnell verschlos- sen, gerade o. schief durchgehend, an der Mund, plötzlich schnell erwetert. (1!)) Geh. niedergedrückt konisch, oft stark gedrückt, meist einfarben iceiss 0. mit 1 Oberb.u. mehreren Basallinien, oft mit s. feiner Spiral Skulptur, vorletzter Umg. im Nabel sogleich stark nieder- gedrückt. (Westas., Corfu, Greta, Eqyptcn, Tunes.) — S})- '450-460. (20) Geh. gedrückt-gewölbt, undeutlich gestreift, mit 3 oberen u. 4 - .'> unteren s. schmalen, unterbrochenen Bändern, obere f'mg. langsam, letzter schnell zmiehmend. {Span.) — Sp». 461. '■'"'') Nabel z. eng, aber offen u. trichterfg. a. — Geh. meist stark o. runzelig gestreift (exe. eiiphorca). in.s na) Geh. hauchig, kugeJig-konisch. letilrr Umg. meist bauchig gerundet. (21) Nabel eng o. massig, Geh ripxienstreifig (s. selten feingestieifti, kugelig-konisch, hnuchig . meist gehämmert, weiss, einfnrhen (■'••elteii unterbrach, gebäiidert). obere Umg. abgeflacht (oft av der Naht gekielt), Mund, ffcruynlet, innen stark geliirpt. (Äh/er., Tunes.) (14). (Ts). u) Geh. kugelig bauchig o. konoi- disch erhoben. — Sp. 462—464. j>) Gell, gedrückt bauchig. — Sj). 465—466. (22) Nabel fast krei.<;rund. oft etwas bedeckt, Geh. getvölbt konisch, unten gewölbt, dicht regelm. gestreift, grauweiss , einfarben (o. schaach gebändert). Umg. etwas gewölbt, regelm. zunehmend, letzter meist grösser, cylindrisch. (Frankreich.) — Sp. 467—470. (23) Nabel eng o. mäss-ig, Geh. bauchig kegelfg., grob gestreift, meist mit vielen (6 — 13) stark unterbrochenen schmalen Bän- dern, letzter Umg. gross, aufgeblasen gerundet, vorn fast ge- rade. Mund, stark tveissgelippt. (Alf/., Tunes., Span.) — «S)3. 471—473. (24) Nabel offen trichterfg.. Geh. kugelig, oben domfg. o. konoidisch, stark f/estreift, kreidig, loeiss einfarben, Umg. etwas gewölbt, der letzte grösser, cylindrisch, Mund, kreisrund, qelippt. (Alg.. Tunes.) — Sp. 474—475. (25) Nabel eng o. massig, trichterfg.. Geh. gedrückt konisch o. ko- nisch-pyramidfg . dicht feingestreift, mitunter runzelig gestreift, mit zahlreichen feinen Eindrücken, grauweiss. meist einfarben, vorletzter Umg. .•,iark gewölbt, bauchig stielrund, letzter cylin- drisch. (Griechenland.) — 6. (30) Nabel eng, Geh. gedrückt u. beiderseits fast gleich gewölbt o. oben etwas kugelig-konoidisch, feingestreift (selten rippen streifig), mit 5 {selten bis 10] ganzen o. unterbrochenen, schwarzrothcn Bändern {mehrere Oberbänder), letzter Umg. z. gross, zus.- gedrückt gerundet, oft etioas kantiq. {'Junes., Kabglien.) — . 497-001. (31) Nabel offen, regelmässig erweitert; Geh. stark niedergedrückt, fein II. dicht gestreift, röthlich weiss, einfarben o. schivach gebändert, glänzend, letzter Umg. gross, m. o. w. kantiq qe- rundet. {Frankr.) — Sj). 503—503. (32) Nabel massig u. z. weit, Geh. stark niedergedrückt, .schwach konoidisch, s. fein u. undeutlich gestreift, einfarben o. mit we- nigen braunen, ganzen o. unterbrochenen Bändern, letzter Umg. schnell zunehmend, oft anfangs kantig, dann zus. -gedrückt ge- rundet. {Alg., Frankr.) — Sp. 504—507. (33) Nabel offen trichterfg., gedrückt, geivölbt-gerundet, s. fein u. dicht regelmässig gestreift [letzter Umg. schwächer ii.iinregelm. gestreift), mit 1 rothbranneii überband u. 5 schmalen Busal- bändern, Umg. z. gewölbt, letzter gerundet, anfangs etwas kantiq, Mündi. z. tief innen mit 1 ■'> Lippen. (Frankr.. Alg.) — Sp. 508. (34) Nabel massig o. a-eit, Geh. flach, kreiselfg., fein gestreift u. gehämmert, mit 1 braunschwarzen unterbrochenen. Oberb. u. mehreren schmalen Basalbändern (Bänder s. deutlich u. ganz in der Mund.), letzter Umg. meist doppelt qrösser als der ror- letzte. (Sicilien.) - Sp. 509—511. (35) Nabel trichterfg., gerundet, Geh stark gedrückt-konisch, oben dicht feingestreift, letzter Umg. meist rippenstreifig o. runzelig gestreift, sogar grob gerippt, verschied enartig gebänderf tt. fleckig, namentlich auf der Unterseite, letzter Umq. zus. -qedrückt walzig. (Alg.) - Sp. 512-517. (Striut. U pr^ p.) bb) Geh. kugelig, oben gewölbt o. dachfg.- konisch, kreidig, opak, glänzend, ein- farben iveiss, feingestreift o. glatt, letzter Umg. gross, aufgeblasen rund 0. walzig, Mund, stark gelippt. (20 cuphorca.) (36) Nabel eng, zuweilen an der Mund, etwas erweitert. Geh. hoch (I. mäs.sig konisch o. domfg. gerundet, feingestreift, selten un- deutlich gebändert, Umg. (iiamoitlich die beiden letzten) gewölbt, der let.ttc ■'. 527 — 53.3. 165 (39) Nabel eng, Geh. kugelUj. gesU tift o. f;. feingestreift {fast glatt), letster Uvtg. aufgeblasen rund. {Alg., Times.) — Sp. 534 — 536. cc) Geh. fein gestreift bis fast glatt, krei- dig, opak, glänzend, weiss, nur mit 1 schmalen rothbraunen Oberband (ohne Basalbänder). (24). (40) Letzter Umg. gegen die Mund, zu ockerfarben rothlich, Mund- runder oft iveit getrennt. {Alg., Times.) ") Gew. niedergedrückt, toeit ge- nabelt. — Sp. 537. jl) Gew. erhoben konisch. ua) Geh. weit genabelt. — Sp. 538—539. ßij) Geh. eng genabelt. — Sp. 540—542. dd) Geh. kugelig-gewölbt, konoidisch, grob runzelig-gestreift, weiss, einfarben o. mit vielen Bändern. (41) Nabel weit, oft stark eriveitert, letzter Umg. gross, weit, ge- rundet, langsam herabsteigend, Mund, quer eifg. (Südfrankr., Alg., Times.) - Sp. 543-545. ee) Geh. stark niedergedrückt,weit genabelt. uu) Geh. unregelmässig weiss- runzelig-rippenstreifig . (42) Geh. glänzend hornfarben-hräimlich. mit weissen Flecken, letzter Umg. weiss stumpf kontig, Naht s. tief. (Span.) — Sp. 546. I'/O Geh. fein gestreift, letzter Umg. fast glatt. (43) Nabel weit erweitert. Geh. breit gewölbt, weiss, einfarben o. gebändert (meist 3 Oberbänder u. mehreren. Basalbänder), letzter Umg. zus. -gedrückt walzig, oft verbreitert. (Fr., Span., Alg., Times.) — Sp. 547—554. (44) Nabel oft schnell erweitert. Geh. gedrückt, abgesetzt dachfg. o. konoidisch, letzter Umg. walzig gerundet, oft in die Quere verbreitert, unten gewölbter; Saum u. Lipjjc oft braun o. röth- lich gefärbt. 1. Geh. ohne Spiralskalptur . — Sp. 555—560. 2. Geh. mit Spiralskulptur. — Sji. 561. 371. H. virj^filta Jkt Costa. Geh. eng genabelt (Nabel durchgehend, cylindrisch. an der Mund, gar nicht erweitert^, konisch-kugelig, mit breiter gewölbter Basis, kreiselfgem o. gedrückt konoidischem Gew. u. rothbraunem Apex, s. scliwach unregelmässig gestreift o. fast glatt, weisslich o. schmutzgelb- 1G6 lieh, selten cinfarben. meistens gebändert u. typisch mit einem bmunen bis fast schwarzeu. gegen die ^lünd. hin breiten, an die Spitze ununterbrochen laufenden Oberhand u. mehreren schmalen, oft in Flecken o. Punkten aufgelösten Basalbändern; Ümg. 5—6. z. gewölbt, die ersten regelmässig, die letzten schnell zunehmend, der letzte walzig-gerundet (bei der jungen Schnecke anfangs kantig), vorn gerade; Müud. z. gross, mondfg.- gerundet, Saum dunkelbraun, fast gerade, innen braungelb o. braunroth bis fast schwarz gelippt (Albinos, nicht albina For- men, haben weisse Lippe). Ränder zuneigend. Spindelrand oben etwas verlängert. G. 10 : lU - 1 1 nun. ( I'Aiglcütd, Oceanische Küste u. Mütebneerf/ebiefe.) Brit. Concli. 177S p. 79 t. 4 f. 7, Reeve Land- a. Kreshw. Moll, im'6 p. 69 c. fijr. - Forma 1) minor, G. 7—8 :5 — 7 mm. — üyn. (zum Theile auch der vaiiabili« Drp. angeliöiijr) H. encetornin Chenm. 178(>. H. zonorla Donovan i8()0. H. suhalhidn Poir. 1801, H striata Hrard ]S15, // jnsand Ris^n 182«. Dillwyn. H. cespititni CsiUara 1^44. \'ar. vari»bili<< Drp. (Tabl. irioll. 1801, Bist, moll 1805 t. 5 f. LI -12. Rssm. Icnn f. :^56f, Dnp Bist ., oll. t. 14 f. 2): Nabel ena-, ilurch den aiipfj-ehreiteten Spindejrami ni. o. w., bis Hälfte, überdeckt, Geh. niedergedrückt kiioelig. mit gewölbtem, l)is flach konischem spitzem Gew.; G. 20:14—15 mm. (Mittel- meerländer.) ~ P'orma 1) depressa Req., Geh. m. o. w. nieder- gedrückt, bis recht flach, weiter u. weniger bedeckt genabelt, G. 12-13:8 bis 22- 23 : 14 - 15 mm. Wie der Typus u. noch mehr ist diese Varietät in zahllosen, in Grösse, Farbe u. Zeich- nung verschiedenen Abändeiungen aufgelöst. Als Beispiel citire ich nur folgende Namen: fasciata Drp. = mvltifasciata Bouch. (Typus), suhulhida Poir. (weiss, mit einem zus. -hängenden Olier- band). hifusciutd I)Onch. (weiss, mit zwei ganzen Oberbändern u. mehreren Basalbändern). ochrohtica M. T. (weiss, nut finem gelben überband n. vielen verbreiterten Basalbändern), U'fsellata Bouch. (Ober- wie Basalbänder in Flecken aufgelöst), nirirescenn Grate), (mit schwarzbraunen Bändern u Flecken), maculatu M.T. (weiss, mit kleinen zerstreuten Flecken), hypozovn M. T. (weiss, oben einfarben, unten mit vielen Bändern), riifiilu M. T. (röth- lioh, fast einfarben), lute.'^cen.s M. T. (einfarlien gelb). firiKeu Bouch. (einfarben grau), Jn/alozoia M. T.. selten in England u. Frankieich ((.-elblich o. mattweiss. mit durchscheinenden l^än- dern), (tlJiican^ Grat. = i.Hriensis Z. (weiss o. weisslich, einfarben), (■inereu (blaugrau, einfarben), fristis (ganz dunkelbraun, mit einem schmalen weissen Mittelband u. weisser Nabelgegend), oljsoh'ta Z. (klein, weiss, etwas kantig), momhfera M]ie. :^ Diaculosa Z. ^^tessellatn Bouch.. rle(/(ni. (Serv.) Loc. Geh. äusserst eng u. s. tief genabelt, kugelig-konoidisch, fast eben so hoch wie breit, z. dünn, opak, s. fein gestreift, matt weiss o. etwas gelblich, oft mit einem schwarzen Oberband, immer um die Mund, ocker- orangenfarl)en ; ümg. 5 V21 z. gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gerundet (selten anfangs schwach kantig), vorn schwach herabsteigend; Mund, massig ausgeschnitten, kreisrund, Saum gerade, scharf, gefärbt, innen s. schwach gelippt, Spindel- rand oben verbreitert. G. 6 ^/^ : 5 ^/j mm. (Franki-eich hei Marseille u. in VendSe.) L. c p. 342. (L.) Var. meudozse (Serv.) Loc. 1. c: grösser, dickschaliger, stärker gestreift, kreideartig, mit mehreren schwarzen unterbro- chenen ßändern, letzter Unig. gerade, Mund, schiefer 11. Saum dicker: G. 8 : 9 mm. Var. papalij« JjOc. (Bull. soc. mal. Fr. 1887): Nabel innen s. eng, an der Mund, etwas erweitert, kaum durchgehend, ge- drückt kugelig, dicht, unregelmässig, beiderseits gleich feinge- streift, weisslich, gebändert, Umg. gut gewölbt, der letzte vom Anfang an gerundet, z. bauchig, Mund, kreisrund, wenig ausge- schnitten, schwach röthlich o. violett gelippt: G. 9— 10:6 '/j— 7 mm. (Frankreich.) 401. H. Ogiaca (Se7'v.) Loc. Geh. weiter genabelt, ku- gelig, fast durchscheinend, z. gross gestreift, mit einer grossen Menge von Narben auf dem letzten Umg., weiss, von durch- scheinenden Flecken marmorirt mit hornfarbenen weissflamiuigen Bändern; ümg. B, wenig gewölbt, der letzte rund, bauchig, vorn etwas herabsteigend; Naht schwach; Mund, kaum ausge- schnitten, fast kreisrund, Saum gerade, scharf, massig gelippt, Spindelrand oben verbreitet u. um den Nabel etwas gekrümmt. G. 10 : 8 mtn. (Frankreich, Tle d'Yen.) L. c. p. 343. (L.) (6.) 402. }l. illicrospila Bgt. Geh. eng genabelt, niederge- drückt, oben dachfg., wenig gewölbt, mit s. kleinem Apex, kreideartig, fest, opak, glänzend, fein gestreift, wie polirt, einfarben weiss (s. selten gelblich, mit vielen röthlichen Bän- dern u. flammig an der Naht); Umg. 6, dachfg. abschüssig, kaum etwas gewölbt, an der Naht gekielt (Kiel kaum sichtbar), langsam, der letzte schnell zunehmend, dieser gross, anfangs kantig, vorn bauchig gerundet, kurz u. schwach herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -halbrund, ein wenig höher als breit, Saum gerade, scharf, etwas erweitert, innen stark verdickt, Spindelrand verbreitert. G. 17 : 12 mm. (Algerien, Timesien.) Prodr. Malacol. Tunis. 1887 p. 70. (B.) 175 (7.) 403. H. luteatil (Parr.) Pfr. Geh. eng genabelt, m. o. ,w. gjgdrückt, mit dachfgem o. niedrig kegelfgem Gew., auf den oberen Umg. dicht u. deutlich gestreift, gelb- o. weisslich, ein- farben o. mit gelben o. dunkeln zus. -hängenden o. unterbro- chenen Bändern; Gew. mit kleinem hornigem Apex; Umg. ö'/j. abgeflacht, der letzte verbreitert, schwach kantig, unten massig gewölbt, vorn gerade, langsam herabgezogen; Mund, schräg, fast diagonal, quereiruud, Saum gerade, braun, mit starker roth- o. hoingelber Lippe. Ränder genähert, Spindelrand etwas verbreitert. G. 16(13 ^j^) : 8 '/^ — 9 mm. (Portugal, Spanien.) Malak. Blatt. 1857 p. 87, Hidalg-o Cat. icon. t. 14 f. 128-135, Kob. Icon. f. 1303-1305. Va7-. subluteata. Serv. (F]t. moll. Esp. 1880): halbbedeckt geritzt, letzter Umg. vorn stark herabsteigend, Mund, etwas schiefer, stark oblong gerundet, gedrückt, Ränder mehr genähert. (Valencia.) Var. inatronoi Serv. 1. c: mehr niedergedrückt, mehr transversal verbreitert, fast grlatt, wie polirt, oben durch die Vereinigung der Bänder braungelhlich. weissfleckig, Gew. gre- wölbt dachfo., Umg. fast flach, Nabel Öffner u. an der Mund. mehr erweitert, Mund, mehr oblong, Lippe schwächer; G. 16 : 10 mm. (Valencia.) -> 404. H. (liiutezi Kob. Geh. eng o. massig genabelt, ge- drückt kugelig, mit flach kegelfgem o. kreiselfg., mit erhabenem Gew. u. kleinem rothem o. schwärzlichem Apex, auf den oberen Umg. deutlich u. regelmässig, auf dem letzten unregelmässig u. kaum gestreift, gelblich weiss, mit einem breiteren braunen Oberband bis zur Spitze u. einigen schmäleren Basalbändern, oft die Oljerseite mit radiär gestellten Flecken o. beiderseits mit feinen weissen Punkten bestreut; Umg. C\ regelmässig zu- nehmend, schwach gewölbt, der letzte z. gross, gerundet, vorn gerade; Mund, rundeifg., z. ausgeschnitten, innen bläulich, mit undeutlichen Bändern, Saum dünn u. scharf, innen z. breit braun, mit einer schmalen, scharfen, weissen o. röthlichen Lippe, Ränder zuneigend, Spindelrand oben erweitert, aber gar nicht zur. -gebogen. G. 12 '/j — 17* '3:9 — 13 mm. (Spanien hei Al- gesiras.) Icon. N. F. f. 141-142. 405. H. lautjl Lowe. Geh. off'en genabelt (Nabel an der Mund, etwas gerundet-erweitert), konoidisch-niedergedrückt, viel breiter als hoch, etwas kreisfg., mit flach-konisch-gewölbtem Gew. u. braunem 0. schwärzlichem Apex, s. fein gestreift, fast glatt, gelbweiss o. weiss, einfarben o. gebändert (meist ein breiteres Oberband u. einige feine Basalbänder, oft unterbrochen, mitunter zus. -fliessend); Umg. 5 V'^ — 6 (nach Bgt. 7), regel- mässig z. schnell zunehmend, wenig gewölbt, der letzte relativ gross u. erwiitert, gerundet, anfaag« mit einer feinen (oft bis an die Mund, merkbureu) Kante in der Mitte u. beiderseits gleich gewölbt, vorn gerade; Mund, mondfg. -gerundet. Saum gerade, scharf, innen hellbraun, mit weisser o. röthlicher Lippe, Aussenrand von dem Festepunkte aus gestreckt gebogen her- absteigend, Spindelrand oben etwas erweitert. G. 14 — 18 : 9 — 18 mm. (Algei'ien, Spanien.) Prim. f. Mader. 1831 p. 53. B^t. Malacol. A\g. 1. 1864 p. 22 t. 23 f. 12—19. — Syn. H submarüima. Desmoul. ap. Rssm. Icon. f. .575. - Forma 1) maxima B«.»!., G. 23 : 18 nini. (Alger.); 2) minor Bgt., G. 11:8 mm. (Alger.); 3) crassi- labrtim Bgt , meist klein u. einfarben weiss, mit s. starker Lippe (Bona). 406. H. pseudeilhalisi Bgt. Geh. eng genabelt, halb- kugelig, mit gewölbt kreiselfgem Gew. u. stumpfem Apex, kreidig, fest, feingestreift, schmutzig weiss; Umg. 6, gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, vornen fast ge- rade; Mund, schief, kaum mondfg., gerundet, Saum gerade, scharf, innen stark rosenfarben o. gelblich gelippt, Ränder ge- nähert. G. 10 — 11 : 8 — 9 mm. (Sädostfrankreich.) Malacol. Chat. d'If 1860 p. 15 t. 1 f. 17-21. 407. H. euxiliil Cless. Geh. z. eng o. massig, kaum etwas erweitert genabelt, gedrückt kugelig, mit gewölbtem, mitunter mit z. hohem, kouoidischem, stumpfwirbligem Gew., fein unregelmässig gestreift (unten schwächer), gelblich, schwach gebändert, Bänder hell leberbraun o. aschgrau, das Oberband u. meist auch die feinen Basalbänder gewöhnlich in Plecken aufgelöst, s. selten ganz bäuderlos; Umg. (J, regelmässig zu- nehmend, etwas gewölbt, der letzte etwas zus.-gedrückt-gerun- det, meist mit einer feinen Kante in der Mitte, vorn s. kurz herabsteigend; Mund, etwas schief mondfg. -fast kreisrund, Saum gerade, scharf, hellbraun, innen mit feiner, scharfer, gelblicher Lippe, Spindelrand oben etwas verbreitert u. verlängert, kaum etwas ausgebreitet. G. 10 — 14: 7 — 10 mm. (Krim b. Strateis.) Malak. Blatt. N. F. VI. p. 44. (8.) 408. H. saleiitiiia (Blanc) Lo<\ Geh. eng, an der Mund, kaum o. wenig erweitert genabelt, gedrückt kugelig, oben niedergedrückt konisch, stumpfwirbelig, unten z. gewölbt, z. fest u. dick, auf den oberen Umg. regelmässig, dann unregel- mässig, gegen die Mund, zu deutlicher feingestreift, etwas hammerschlägig, weisslich, gegen die Mund, röthlich, meist einfarbig, selten s. schwach gel)ändert; Umg. 6 . 1888 p. 60. 427. H. 9ßqua West. Geh. innen eng, unten etwas er- weitert, aber meist etwas verdeckt genabelt, niedergedrückt, schwach gewölbt, mit stumpfem Apex, beiderseits gleich dicht, regelmässig u. zierlich gestreift, kalkweiss, mit einem schmalen, zackigen, braunen Mittelbande u. Flecken an der Naht, diese Zeichnung meist undeutlich; Umg. 5 ','2, etwas gewölbt, regel- mässig zunehmend, der letzte zus. -gedrückt gerundet, auf der Mitte etwas kantig, vorn herabsteigend; Mund, mondfg. -ge- rundet, schräg, innen elfenbeinweiss, mit deutlichem Bande, Saum weiss, Lippe röthlich, Spindelrand oben etwas verbreitert u. umgeschlageu. G. 13 : 9 mm. (Algier, irn Gras am Kai: Ponsoiiby ex.) (14.) 428. H. SUbrOStrata Ft'r. Geh. massig, s. tief, trich- terfg. genabelt, gewölbt kugelig (oft mit kegelfgem Gew.), kreideartig, dickschalig, z. schwer, glanzlos, weiss, selten ein- farben, meistens mit 4, schmalen, mitunter zus. -fliessenden, schwärzlichen o. hellroth - kastanienfarbenen Oberbändern u. mehreren schmalen Basalbändern. alle von den weissen Streifen durchbrochen, überall, bis in den Nabel, dicht, auf letztem Umg. grob gestx-eift; Gew. typisch schnell nach oben konisch zugespitzt; Umg. 6 — 6^/2- etwas gewölbt, regelmässig z. schnell zunehmend, der letzte gross, etwas bauchig gerundet, um den Nabel aufgetrieben, vorn langsam (mitunter plötzlich) herab- steigend; Mund, wenig schief u. ausgeschnitten, gerundet, Saum gerade, scharf, innen stark gelippt, Spindelrand oben kaum etwas zur. -gebogen. G. 17 : 13 mm. (Algerien.) Prodrome 1821 N:o 287, Bourg. Malacol. ^Iff. I. 1864 p. 240 t. 27 f. 10-23. — Forma 1) glohulosa Bgt. 1. c. (globuloidea Terv. 1839), letzter \]m^. mehr aufoeblasen; 2) conoidea Bg:t., Gew. konoidisch, G. 14:14 o. 16:16 mm.; 3) minor Bg-t., G. 11 — 12:9 10 mm.; 4) multizonata Bgt., mit vielen (1 breiten oben u. 7 unten) unterbrochenen Bändern; 5) macu- lata Bgt., ohne Bänder, mit röthlichen Flecken unregelmässig ge- zeichnet; 6) atra Bgt., durch das Zus.-fliessen der Bänder einfarben schwarz. Var. ainbusia Änc. (Bull. soc. mal. Fr. 1884): eng ge- nabelt, kugelig, s. dicht, stark u. regelmässig gestreift, einfarben weiss 0. mit schwachen, meist abgebrochenen Bändern, Umg. regelmässig u. z. langsam zunehmend, Saum tief innen stark gelippt, Spindelrand oben verbreitert; G. 16:13 mm. (Algerien.) 184 Var. coinbiiüta Änc. 1. c: gleich der ambusta. aber kleiner, noch eng-er genabelt, gedrückter, dickschaliger, oben nur gewölbt, beiderseits fast gleich, Mund, schiefer, mehr ausge- schnitten, weniger rund, letzter ünig. weniger rund, um den Nabel nicht aufgetrieben kantig, Saum nahe dem Rande s. dick, Spindelrand oben stark verbreitert; G. 14:10 mm. (Algerien b. Ain-Tonkria.) ^ar. prsevalciiM Atic. 1. c: eng. durchbohrt, kugelig, fast gleich hoch wie breit, hell weisslich-kaffeefarben, um den Nabel weisslich, mit kastanienfarbenem Mittelbande, Gew. erhaben, etwas konisch-gewölbt, mit feinem Apex, letzter Umg. cylindrisch, Mund. s. schief, weniir mondfg., kreisrund, mit der starken Lippe oben eingesenkt, unten marginal, Ränder s. genähert; G. 1.t:I4 mm. (Algerien in Sersou.) ]'ar. petrie« Anc. I.e.: eng durchbohrt, bauchig konisch, stumpfwirbelig, weiss, einfarben o. mit einem schwarzen, oft unterbrochenen. Bande, IJmg. 7, abgeflacht, langsam zunehmend, der letzte massig, gerundet, vorn fast gcT-ade, Mund, wenig schief, klein, z. gerundet, wenig mondfg., Saum dick, stark gelippt, fast i'ingsum offen; G. 14:12 mm. (Algerien in Sersou.) Vur. baria Anc. 1. c: offen durchbohrt, bauchig konisch, dick u. schwer, ganz weiss, dicht, regelmässig, z. erhaben ge- streift, auf dem letzten Umg. feingerippt, Umg. 7, gewölbt, lang- sam zunehmend, der letzte massig, etwas gedrückt gerundet, vorn gerade, Mund, schief, z. mondfg., halbrund, innen weiss, Saum gerade, dick, innen s. stark gelippt, Rändei' verbunden; G. 14 : 12 mm. (Algerien b. Nemours.) Var. lapidosa (Bgt.)'Anc. 1. c: gleich der baria, aber eng durchbohrt, erhaben kugelig, mit gewölbt stumpfem Apex, mitunter mit einem schmalen, schwarzen, oft unterbrochenen Bande, letzter Umg. gerundet, fast vom Anfange an s. langsam herabsteigend: G. 16:15 mm. (Algerien.) Var. calcarina Anc. 1. c: eng durchbohrt, etwas ge- drückt kugelig, grob gestreift, ganz weiss, Gew. bauchig gewölbt, Umg. 6, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte grös- ser, gerundet, vorn abschüssig u. weiter, fast gerade. Mund, schief, wenig mondfg., fast gerundet, gedrückt, innen weiss, Saum scharf, offen, innen s. stark gelippt; G. 12:9 mm. (Algerien.) Vor. ardens Anc. 1. c. : offen durchbohrt, niedergedrückt, mit gewölbtem Gew.. stark glänzend, s. fein gestreift u. wie ge- hämmert, weiss, mit einem s. schmalen kastanienfarbenen Bande, Umg. 6, fast abgeflacht, regelmässig zunehmend, der letzte etwas zus. -gedrückt gerundet, Mund, kaum schief, wenig mondfg., fast gerundet, innen weiss, Saum gerade, innen stark gelippt, unten offen; G. 13:9 mm. (Algerien b. Ain-Toukria.) Var. Iiainyi Bf/t. mscr.: durchbohrt, kugelig-konoidisch, beiderseits fast gleich grob z. regelmässig gestreift o. fast ge- rippt, grauweiss, fast glanzlos, tjmg. ö'/i! regelmässig zuneh- mend, z. gewölbt, der letzte vom Anfange an zus. -gedrückt walzig (als jung anfangs etwas kantig), vorn langsam herabsteigend, Mund, mondfg. -fast kreisrund. Saum oben gerade, unten schwach ausgebreitet, an der Perforation zur. -gebogen, innen dünn weiss- gelippt; G. in:8'/2 mm. (Egypten bei Alexandria:) 185 (15.) 429. H. critiCJl 'Fer. Geh. eng o. massig, stets ein wenig bedeckt genabelt, m. o. w. konoidisch gedrückt o. ge- drückt kugelig, schmutzig weiss o. gelblich, s. selten einfarbig, meistens verschiedenartig gebändert, mit den Bändern weiss- fleckig o. von weissen Striemen durchbrochen, gewöhnlich mit m. o. w. zahlreichen linienfgen queren Impressionen, dicht gestreift, auf den oberen Uuig. am meisten regelmässig, auf dem letzten oft gerippt; Apex klein, glatt; Urag. 6 — ö'/j, langsam, z. regelmässig zunehmend, etwas gewölbt, der letzte bauchig-gerundet, nach vorn langsam herabsteigend; Mund. schief, wenig ausgeschnitten, gerundet, fast höher als breit, beinahe vertikal, innen mit deutlichen Bändern. Saum gerade, scharf, innen oft röthlich gesäumt, dann dünn weisslich gelippt, Basalrand stark gebogen, Spindelrand hoch oben in ein um- geschlagenes Dreieck verbreitert. G. 15 — 16 : 10 — 11 mm. (Griech. Archipel, Tunesien, Algerien.) Prodrome 1821 N:o 288, Pfr. Mon. Hei. I. 1848 p. 159, Bgt. Mal. Alg. I. 1864 p. 232 t. 25 f. 16-18, Kob. Icon. N. T. f. 144-146. Var. santorina. Let. (Bull. soc. mal. Fr. 1884): eng gena- belt, scharf lefjelmässig gestreift, einfarben weissgelblich (selten dunkelfleckig), Gew. z. erhoben, konisch-dachfg., stumpf, Umg. bis zur Mitte des vorletzteb abgeflacht, langsam zunehmend, der letzte schwach stumpf kantig, Mund, halbkreisfg., z. tief innen gelippt: G. 13:10 mm. (Griechenl.) Var. tliera<<«ina Let. 1. c: eng genabelt, niedergedrückt gerundet, oben völlig gerundet sjevölbt, mit abgerundetem Apex, bis an den letzten Umg. kantig, feingestreift u. etwas gehämmert, grau, weissbläulich o. g'elblich, einfarben o. fleckig u. gebändert, ünig. regelmässig zunehmend, der letzte langsam herabsteigend u. zuletzt herabgebogen, Mund, fast kreisrund; G. 12:8'/2 Toam. (Griechenl.) Var. fouquei Let. 1. c: s. eng genabelt, niedergedrückt, oben etwas konoidisch, stark gestreift, auf letztem tlmg. wie gerunzelt, meist einfarben hellgelblich, Apex z. stumpf, klein, etwas vorstehend, Umg. etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte etwas ofpdrückt gerundet, s. lano-sam herabsteigend, Mund, wenig schief, z. ausgeschnitten, gerundet; G. O'/j-'^Vi '""''• (Griechenl.) Var. noiniclio.si Let. 1. c: z. offen genabelt, niederge- drückt, kantig (die Kante gegen die Miind. hin verschwindend), stark gestreift, auf letztem Umg. gehämmert, hell grauweisslich, mit unterbrochenen verwaschenen Bindern, Gew. etwas gewölbt- dachfg., die oberen Umg. langsam, die letzten schnell zuneh- mend, der letzte gross, am Anfange klein u. kantig, an der Mund, weit, gross u. bauchig-gerundet, oben kaum herabsteigend, übri- gens typisch; G. 10:6 mm. (Ins. Santorin.) * H. inoneriaua Bgt. mscr. Geh. eng, zum Theil von dem oben erweiterten u. zur. -gebogenen Spindelrande bedeckt gena- 186 belt. kugelig, rait dachfg. -konoidischem spitzem Gew.. unregel- miissig gestreift, glänzend weiss, mit G —7, s. schmalen, hell- braunen, mitunter unterbrochenen Linien; ürag. 6, die oberen flach, der vorletzte etwas gewölbt, der letzte gerundet ; Mund, raondfg. -gerundet; G. 17 — 19 : 14 mm. (Nemours.) 430. H. simuhltil Fer. Geh. eng durchgehend genabelt o. durchbohrt, kugelig-pyramidal, oben regelmässig grob ge- streift o. fast gerippt, weiss, mit hellen undeutlichen Flecken- bändern u. einigen grauen Punkten gezeichnet; Gew. konisch; Umg. 5 y/j , schwach gewölbt, der letzte walzig; Mund, wenig schief, mondfg.-fast kreisrund, Saum gerade, innen schwach weissgelippt, Ränder zuneigend. Spindelrand leicht zur. -gebogen. G. 13 : 10 (Pfr.), 14—17 : 11 'I^ — IS mm. (Jick.) (Syrien, Egypten.) Prodr. N:o 289, Kstr. Chemn. Conch. Cah. p. 254 t. 37 f. 23—24. (Ffr., Jick.) 431. H. dohrili Paul. Geh. eng, von dem oben verbrei- terten u. stark umgeschlagenen Spindelrande zum grössten Theil bedeckt genabelt, kugelig-kouoidisch. dicht unregelmässig gestreift, schmutzig grau, an der oberen Naht braunfleckig, an der unteren gebändert, unterseits mit feinen, unterbrochenen, kastanienfarbenen Bändern; Gew. konoidisch, stumpfwirbelig; Umg. 6 — 6'/2 5 die ersten langsam zunehmend, die beiden letzten viel grösser, gerundet, der letzte bauchig-gerundet, schnell kurz herabsteigend; Mund, wenig schief, fast gerundet. Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, Ränder convergirend. G. 9 ','j — 11 : 7 — 10 mm. (Sardinien hei Sassari.) Fauna di Sardegfna 1882 p. 110 t. 7 f. 3. (IP,.) 432. H. .seetzeni Koch. Geh. s. eng genabelt, innen s. eng, nicht durchgehend, durchbohrt, (Nabel an der Mund. etwas u. winklig erweitert), gedrückt kugelig, kreidig, dick- schalig, dicht bis au die Müud. regelmässig gestreift, einfarbig weiss (glänzend milchweiss o. glanzlos kalkweiss): Gew. wenig erhoben, mitunter abgerundet. Apex klein, häufig vorspingend, nicht dunkel gefärbt; Umg. 5 ' ^^ — 7, schnell zunehmend, die oberen fast flach, an der Naht kantig, die letzte Hälfte des vorletzten Umg. gut, mitunter stark, gewölbt, der letzte schön gerundet, etwas aufgeblasen, gegen die Mund, zu langsam wenig herabsteigend; Mund. z. ^klein, gerundet-mondfg., Saum gerade, innen dünn weissgelippt. Aussen- u. Basalrand stark gebogen. Spindelrand etwas verbreitert u. zur. -gebogen. G. 20 : 13 — 15 mm. (Palästina.) Zeitschr. f. Mal. 1847 p. 14, Kol). Icon. f. 1132, 11.34. — Syn. //. sabcca Roiss. ap. Charp. 1847. Var. raM(>iHta Mss. (Coq. Roth 1861): geiltückt kiigeli^-} Zernonico, Destr. Zara: Stoss. ex.) 434. H. lüiudieri (Bgt.) Loc. Geh. s. eng, nicht tief, an der Mund, etwas u. fast geradlinig erweitert genabelt, ge- drückt kugelig, oben gerundet convex, unten gewölbter, kreidig, glänzend, feingestreift, etwas narbig, weiss, mit einem schmalen kastanienfarbenen Bande über der Mitte; Umg. 6, schnell zu- nehmend, die oberen flach, der letzte gross, bauchig, gerundet, vorn s. kurz u. schnell herabgebogen; Mund, schief, wenig mondfg., halbkreisfg., Saum gerade, scharf, schwach gelippt, Spindelrand oben stark verbreitert. G. — (Frankreich bei Monaco u. Menton, Italien h. Vintiiniglia.) Cat. gener. I. 1882 p. 346. (B.) 435. H. eiisarca Anc. Geh. eng genabelt o. durchbohrt, kugelig, z. bauchig, glänzend, s. fein (auf den oberen Umg. deutlich) gestreift, auf der Oberseite gelblich weiss, auf der Unterseite dunkler gelb, mit einer weisslichen Demarcations- linie, ungebändert o. mit einem Oberbande u. 3 — 4 feinen 18.8 Basalbändern. mit allen bis an die Mund, gestreckt u. in der Mund, besonders intensiv; Gew. gedrückt o. etwas erholten konoidisch, mit kleinem, stumpfem, schwarzem Apex; Umg. 6. etwas gewölbt, an der Naht schwach kantig, z. regelmässig zunehmend, der letzte gross, bauchig gerundet, oft mit einer schwachen Kantlinie auf der Mitte, vorn langsam herabsteigend; Mund, gross, etwas schief, z. ausgeschnitten, kreisrund, Saum gerade, scharf u. dünn, innen gelblich gelippt, Spindelrand oben verbreitert u. zur. -gebogen. G. 15 — 17 : 12—18 mm. {Süditalien: Anc, Ttah h. Cerignolo: Conemeuos ex.) . Hüll. soc. mal. Fr. 1884 p. 163. Var. eusarcoiiiaea, Anc. 1. c: s. eng durchbohrt, ku- gelig, einfarben helloelblich, an der Mund, gelber, fein gestreift, mit feinen, knrzen, der Länge nacli gestellten Impressionen (wie auch mitunter der Typus, al)er schwächer), Umg-. an der Naht deutlicher kantig; G. 18:16 mm. (Balearen in Ins. Minorka.) 436. H. OCCOnella Let. & Bgt. Geh. eng durchbohrt, z. gedrückt, doch aufgeblasen bauchig, mit domfgem, gewölbt- gerundetem Gew., u. kleinem rothen Apex, glänzend, weisslich, mit 3 — 5. sehmalen, röthlichen, oft undeutlichen Bändern; Umg. 6, etwas gewölbt, regelmässig u. z. schnell zunehmend, letzter gross, aufgeblasen-gerundet; Naht fein: Mund, etwas schief, z. mondfg.-halbkreisfg.. innen roseiifarben. Saum gerade, scharf, innen stark rosenrothgelippt, Spindelrand grob, etwas ver])reitert. G. 19:14 mm. (Twiesien.) Frodr. Malacol. Tunis. 1887 p. 75. (^.) Var. icinalea W.: halbverdeckt durchbohrt, kugelig- konoidisch, mit kleinem spitzem Apex, s. fein, auf dem letzten Umg. s. undeutlich gestreift, einfarben weiss, Umg. etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, auf der Mitte etwas stumpf kantig, gegen die Mund, hin langsam herabsteigend, Münd.schief, mondfg.- gerundet, innen lilafarben; G. 16:13 mm. (Egypten bei Mex.) 437. H. SterCOlena Bgt. Geh. kaum punktfg. durch- bohrt, an der Mund, gestreckt geritzt-erw eitert auf der Art der H. obstructa, gedrückt, doch stark bauchig aufgelllasen, mit gedrückt gewölbtem Gew. u. kleinem kastanieufarbenem Apex, glänzend, kreidig, zierlich feingestreift, mit schmalen, zus. -hängenden, kastanienfarbenen Bändern (1 oben und 5 unten); Umg. 6. etwas gewölbt, langsam, der letzte s. schnell zuneh- mend, dieser s. gross u. bauchig, besonders in die Höhe auf- getrieben, gerundet, vorn wenig herabgebogen; Mund, kaum schief, tief mondfg.-halbkreisfg., innen weiss, mit den Bän- dern schwarz durchscheinend, Saum gerade, stumpf, weissver- dickt, Spindelrand etwas verbreitert. G. 19:14 mm. (Tunis.) L. c. p. 76. (B.) 438. H. udissillil Bgt. Geh. eng u. tief durchbohrt, fast kugelrund, mit z. erhobenem, stark gewölbtem Gew. u. s. 189 , kleinem röthlichem Apex, glänzend, gestreift, weiss, mit 5 — 6, rothen, schmalen Bändern (1 an der Naht, 3 auf der Mitte, die übrigen um den Nabel); Umg. 6, s. wenig gewölbt, regel- mässig zunehmend, der letzte gross, bauchig gerundet, vorn gerade; Naht linear; Mund, kaum schief, massig moudfg., halb- kreisrund, innen weiss, mit durchscheinenden Bändern, Saum gerade, scharf, innen gelippt, Spindelrand oben kaum verbreitert. G. 16 : 13 mm. (Tunesien bei Rades.) L. c. p. 76. (B.) (17.) 439. H. turbiliatil Jan. Geh. s. eng, mitunter von dem oben verbreiterten u. umgeschlagenen Spindelrande halbbedeckt genabelt o. durchbohrt, kugelig-kegelfg., bald ganz regelmässig, bald unregelmässig feingestreift, dünnschalig, weiss o. graulich; Gew. breit konisch, zugespitzt; Uaig. 5 Vd etwas gewölbt, der letzte gross, aufgeblasen, gerundet (als jung anfangs etwas kantig), vorn langsam u. wenig herabsteigend; Mund, gross, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen meist mit einer scharfen weissen Lippe, mitunter fast ohne Lippe, Ränder weit getrennt, alle stark gebogen. G. 8 — 10 : 7 — 9 mm. (Sicilien.J Mantissa 1832 p. 2. - Syn. H. aradasü Pir. de Mandr. ? * H. caiidiota (Friw.) Mss. Geh. etwas bedeckt durch- bohrt, gedrückt konoidisch-kugelig, dünn- aber festschalig, stär- ker regelmässig gestreift, weisslich o. weiss, gegen die Mund, gelb, mit hornfarbenen Querstriemen o. hornbraun, mit weissen Striemen, Linien u. Punkten; Gew. z. erhoben, mit gewölbten Seiten u. stumpfem Apex; Umg. Ö^/^— 6, etwas gewölbt, der letzte gross u. bauchig, besonders unten, anfangs auf der Mitte mit Andeutung einer Kante, vorn wenig herabsteigend; Mund, gross, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen stark weiss- gelippt, Ränder weit getrennt, Oberrand gestreckt gebogen, Unterrand stark gebogen, Spindelrand fast vertikal, oft ein wenig winklig gegen den Unterrand, oben schnell verbreitert u. zur.-gebogen. G. 10 — 12:9 mm. (Griech. Ins. Creta, Syra, Tinos, Milos; Tunesien.) Coq. Bellardi 1854 p. 10, Kob. Icon. f. 1547. 440. H. pelluceiis (Sh.) P/r. Geh. eng durchbohrt, kugelig-kegelfg., s. dünnschalig u. zerbrechlich, s. dicht schräg gestreift, weisslich, mit zahlreichen, durchsichtigen, hornfar- benen Flecken u. einigen dunkleren, meist unterbrochenen Bän- dern; Gew. kegelfg., z. spitz, jedoch mit stumpfem, Apex; Umg. 6, gut gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte beson- ders nach unten stark gewölbt, vorn langsam herabsteigend; Mund, fast kreisfg., Saum dünn, scharf, innen leicht gelippt, Spindelrand kurz umgeschlagen, oben verbreitert. G. 12 '/j : 11 mm. (Corsica) Monogr. Helic. I. 1848 p. 155, Kob. Icon. f. 1543. — Syn. H. variabilis var. pellucem; Moq.-Tand. Hist. moll. 1855 t. 19 f. 24. (P.) 190 441. H. berlieri Mor. Geh. etwas bedeckt durchbohrt, bauchig-kugelig, mit stumpfkonischem Gew. u. fast zitzenfgem Apex, wenig kredig, schmutzig weisslich, meistens mit einem hornfarbeneu, z. durchscheinenden, unterbrochenen Bande, run- zelig gestreift; Unig. 5 ^l^\ etwas gewölbt, schnell zunehmend, der letzte gross, bauchig, gerundet, vorn schwach u. regel- mässig herabsteigend; Miind. gross, kaum schief, mondfg.- gerundet, Saum gerade, schief, innen weissgelippt, Spindelrand etwas zur. -gebogen. G. 10 — 12: 10 — 11 mm. f Algerien.) Journ. Conch. 1857 p. 39 t. 1 f. 6-7, Bgt. Malacol. Alg. I. 1864 p. 207 t. 22 f. 15—22, Kob. Icon. f. 1545—46. — Forma 1) major, G. 15:13 mm. 442. H. lacertjirum Bgt. Gleich der herlieri, aber kuge- liger, mit gewölbtem, breit stumpfem (nicht konoidischem) Gew., gröber, stumpfer u. unregelmässiger gestreift, kreidiger, meistens mit 5 — 6, hornfarbeneu, ungleichen, m. o. w. unterbrochenen Bändern, letzter Umg. vorn oft schnell herabgebogen, Mund, grösser, viel länger als das Gew., mehr mondfg. -gerundet, ver- tikal, fast höher als breit, mit dem Spindelrande schief vertikal u. oft gegen den Unterrand winklig. G. 10 — 12 '/j : 7 — 10 mm. (Algerien.) Malacol. A\g. I. 1864 p. 209 t. 22 f. 23—27. — Forma 1) minor, G. 9:8 mm. 443. H. durieui (Mog.-Tand.) P/r. Geh. eng, zum Theil bedeckt durchbohrt, kugelig-konoidisch, feingestreift, z. dünn, schmutzig weiss, einfarben o. mit 3 — 4 feinen, schwachen, unter- brochenen Bändern auf der Unterseite; Gew. konoidisch, zuge- spitz, stumpf; Umg. 5, gewölbt, schnell zunehmend, die obei'en klein, der letzte s. gross u. bauchig, gerundet, vorn langsam u. schwach herabsteigend; Mund, gross, von der Länge des Gew., fast vertikal, gerundet, hoch oben wenig ausgeschnitten, Saum gerade, scharf, innen s. schwach rothgelb gelippt, Spin- delrand oben erweitert, kurz umgeschlagen u. bräunlich fleisch- farben gefärbt. G. 10 — 12:10 — 11 '/^ mm. (Algerien b. Calle u. Bona, Tunesien b. Bizerte.) Monogr. Helic. I. 1848 p. 441, Bgt. Malac. Alg. I. 1864 p. 206 t. 22 f. 7—9, Kob. Icon. f. 1544. 444. H. cyrenaica Mts. Geh. halbbedeckt durchbohrt, kugelig, z. dünn, fein runzelig gestreift, weisslich, mit spär- lichen dunkelbraunen Tüpfeln o. Flecken, seltener mit schwarzen Strahlen, letzter Umg. meist m. o. w. lebhaft kastanienbraun, ■mit wenigen helleren Striemen; Umg. 4 V'j — 5, z. gewölbt, der letzte kugelig aufgeblasen, vollständig gerundet; Mund, wenig schief, mondfg. -kreisrund, Saum gerade, dünn, dunkell)raun, z. tief innen dünn weissgelippt. Spindelrand ausgebreitet. G. 8 — 9 : 8 mm. (Barka b. Bengazi.) Conch. Mitth. 1885 p. 187 t. 31 f. 4-7. (M.) 445. H. psaiiimathiea Tjet. & Bgt. Geh. punktfg., zum Theil bedeckt durchbohrt, kugelig, gewölbt-konoidisch, mit 191 massig gewölbtem stumpfem Apex, feingestreift (stärker auf letztem Urag.), weisslich, mit durchsiclitigen dunkleren Flammen o. fast ockerfarben, mit intensiveren Flammen; Unig. 5, z. ge- wölbt, s. sclinell zunehmend, der letzte gross, bauchig-kuglig, völlig rund, um den Nabel aufgetrieben, vorn gerade o. lang- sam hei'absteigend; Naht eingedrückt; Mund, gross, mondfg.- halbrund, etwas höher als breit, Saum gerade, scharf, innen kaum gelippt, Ränder weit getrennt, Spindelrand fast vertikal, verbreitert u. zur. -gebogen. G. Q^/^rSram. (Tunesien.) Prodr Mal. Tunis. 1887 p. 30. Bern. In Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 30 citirt M. Bour^uignat eine "H.graphica Morelet 1880" unter den turhinataformen (und giebt ihr wegen der H. graphica Hartniann 1844 den neuen Namen H. (csti- vaMs), ich kann doch keine graphica bei Morelet finden, habe aber eine kleine kugelige festschalige pisanaform als "graphica Morel., aus Maroeco" (von "Linnsea") in Ponsonbys Sammlung gesehen. 446. H. bertini (Bgt.) Loc Geh. eng, zum Theil be- deckt durchbohrt, kugelig, weiss, z. stark gestreift u. zierlich durch Spirallinien gegittert; Gew. gewölbt kugelig; Umg. 5, gewölbt, schnell zunehmend, der let;zte s. gross, bauchig ge- rundet, vorn fast gerade o. s. schwach herabsteigend; Mund, mondfg. -halbrund, Saum dünn, scharf, z. tief innen weissgelippt, Spindelrand grob, dick u. verbreitert. G. 16 : 14 mm. (Frank- reich, Älpes-Maritimes b. Antibes.) Catal. gener. I. 1882 p. 329. 447. H. parva, (Parr.) P/r. Geh. ganz eng genabelt, gedrückt kreiselfg., relativ festschalig, s. fein gestreift, wie polirt, glänzend, weiss o. schmutzig gelblich, einfarbig; Gew. gedrückt kegelfg., mit hornfarbeneui o. schwarzbraunem Apex; Umg. 5 "2, die oberen kaum gewölbt, der letzte gross, anfangs deutlich stumpf kantig, dann gerundet, vorn gerade; Mund. gross, ausgeschnitten kreisfg., innen gelb, Saum scharf, innen mit einer zur.-liegenden Lippe, Spindelrand oben kurz umge- schlagen. G. 9— 10:7 — 8 '/j mm. (Sardinien.) Mono^r. Hei. I. 1848 p. 441, Koh. Icon. f. 1548. (18.) 448. IH. acoiupsia Bgt. Geh. eng genabelt, kugelig- konoidisch, fest, kreidig, weiss, einfarbig, kaum glänzend, s. fein u. dicht gestreift, mitunter fast glatt; Gew. wenig erhoben konisch, mit horngelbem o. hornbraunem Apex; Umg. 5' /j — 6'/2? z. gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gross, walzig- ger^jndet, vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, schief, wenig mondfg. -gerundet, innen gelblich, Saum gerade, scharf, nur oben 192 am Nabel verbreitert, innen s. dünn gelippt. G. 14 — 15 : 12 — 13 mm. (Algerien, Tunesien.) Mal. Altr. I. 1864 p. 217 t. 24 f. 17 — 21. — Forina 1) vwjor, G. 20—22 : 17—19 mm., Spira mehr erhoben, Mund, nach unten verlängert: 2) foftciata. mit einijjen brau- nen o. schwärzlichen Bändern, deren das Oberband nahe an der Naht die Spitze erreicht. (Selten, wie b. Hussein De\'.) Var. acoinpsiella. Ane. in sc: eng u. ein wenig bedeckt genabelt, mit dem Gew. hoch konisch, wie eine hoch erhobene pyramidata, eben so hoch wie die Mund. o. noch liöher, Spiridel- rand oben stark verbreitert u. umgeschlagen; G. 15 : 15 mm. (Hussein Dey.) 449. H. etaenia Let. & Bgt. Geh. halbbedeckt punktfg. durchbohrt, kugelig-konoidisch, ganz weiss, fein gestreift, auf dem letzten Uiug. stärker u. etwas gehämmert, mit s. kleinen, liuienfgen u. s. zahlreichen Spiraleindrücken; Gew. erhoben, konoidisch, z. stumpfwinklig; Umg. G. wenig gewöll)t, die oberen an der wenig eingedrückten Naht gekielt, regelmässig zunehmend, der letzte gross, z. bauchig gerundet, anfangs etwas kantig, vorn gerade; Mund, wenig schief, mondfg. -halbrund, Saum gerade, scharf, innen gelippt, Känder weit getrennt, Spindelrand oben verbreitert. G. 15 : 14 mm. (Tunesien h. Hamada.) Prodr. Mal. Tunis. 1887 p. 64. (H.) (19.) 450. H. kryilicliii Andrz. Geh. innen eng u. schief durchgehend durchbohrt, mit dem letzten Umg. plötzlich schnell erweitert genabelt, stark niedergedrückt, mit kleinem, flach- konoidischem, wie abgesetztem Gew., unregelmässig s. undeut- lich gestreift u. gehämmert, überall unter der Loupe mit s. feiner, dichter u. deutlicher Spiralskulptur, weiss, mit einem meist l))'eiteren, oft schwarzbraunen, oben hellbraunen o. von Punkten begleiteten Oberrande, unten mit mehreren Linien o. Fleckenreihen; Umg. 5 ' '2 — gut 6, etw^as gewölbt, die oberen s. langsam, die beiden letzten schnell zunehmend, der letzte bauchig gerundet, oben schwach, unten stark gewölbt, nach der Mund, hin erweitert, oben langsam herabsteigend; Mund, schief, wenig mondfg., etwas oval-gerundet. Saum dünn, scharf, gerade, innen z. tief zurück schwach weissgelippt, Basalrand stark gel)ogen. G. 14 — 18 : 10 — 12 mm. (Küste des Schwarzen Meeres u. Sädwestkäste des Caspisees, Creta hei Arkhanes.) Bull. soc. imp. nat. Mose. 1833 p. 434, Cless. u. ßetowski in Mal. Bl. N. F. 1883 p. 7 & 45 t. 2 f. 4, Kob. Icon. N. F. f. 139-140. - Syn. H. theodosuc Cless. Mal. Bl. 1881. -- Forma 1) minor, G. 10—11 : 6 '/a— 7 mm. — Die Beschreibung ist nach zahlreichen Exemplaren aus Krim. Alle Autoren gehen mit Stillschweigen der Mikroskulptur vorbei und nennen dagegen den Nabel innen "vollständig geschlossen'', da alle meine Exemplare haben ihn zwar s. eng, aber doch s. deutlich bis an die Spitze. 198 450 a. H. Cailina Anc. Geh. inneu verengert, an der Mund, erweitert, massig, konoidisch-gedrückt, z. fest, etwas glänzend, undeutlich u. z. unregelmässig fein gestreift, stroh- gelb, meist mit dunklen, s. oft unterbrochenen Linien gezeich- net; Umg. 5 ^/4 — 6, regelmässig u. z. langsam zunehmend, gewölbt, mit eingedrückter Naht, der letzte anfangs kaum merkbar kantig, dann gut gerundet, unten gewölbt, vorn herab- gebogen, mit dem vorletzter gewölbter; Mund, schief, schwach ausgeschnitten, quer oblong, Saum gerade, ohne Lippe. G. 9^/3 : 7 mm. (Libanon.) he Naturaliste 1888 p. 188 c. %. (A.) 451. H. protea (Z.) Rss7n. Geh. wie bei krynickii, aber relativ schneller erweitert genabelt, oben niedergedrückt konoidisch, fast glatt, mit noch viel feinerer Mikroskulptur. fast ohne Glanz, einfarben kreideweiss o. auf das Mannigfal- tigste mit feinen Fleckenbändern variirend; Umg. 5 — 6, gut gewölbt, die oberen regelmässig zunehmend, der letzte s. über- wiegend, cylindrisch, vorn s. kurz herabsteigend; Mund, wenig schief u. mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen fein weissgelippt, Spindelrand schwach gebogen. G. 11 : 7 mm. (Corfu, Creta.) Jcon. f. 521. - Forma 1) campestris Z., grösser, gedrückter, mit etwas weiterem Nabel (Corfu). 452. H. joppeiisis (Roth) Sehn. Geh. innen eng u. schief durchgehend durchbohrt, an der Mund, schnell erweitert genabelt, etwas konoidisch-niedergedrückt, dicht, scharf u. regel- mässig feingestreift o. gestreift (letzter Umg. schwächer), fest- schalig, weiss, einfarbig o. mit einem dunklen Oberbande (selten mit Basalbändern); Umg. 5 Va — ß? etwas gewölbt, die oberen regelmässig zunehmend, der letzter grösser, etwas zus.- gedrückt walzig, vorn gerade, aber an der Insertion oft s. kurz herabgebogen: Mund, wenig schief, mondfg. -gerundet, innen gelblich, Saum gerade, innen weissgelippt, Ränder zu- neigend, Spindelrand oben etwas verbreitert. G. 11 — 14 : 7 —8 mm. (Syrien.) Stylomm. p. 29 t. 6 f. 34, Kob. Icon. f. 1439. — Forma 1) minor Bttg., G. 9:6 mm. Var. inultiuotata Mss. (Coq. Roth 1861): mehr nieder- gedrückt, stärker runzelig gestreift, mit einem dunkelbraunen Oberbande, unten von einer weissen Binde begleitert, an der Naht mit einem braunen Fleckenbande o. Querstriemen, ausser- dem unten mit Linien o. Reihen von Flecken u. Punkten geziert; Diam. (nach Mss.) 17 mm. Mts. Vorderas. Conch. t. 2 f. 11. 453. H. nivea (Z.) P/r. Geh. s. eng, nicht durch- gehend (?) genabelt (durchbohrt), gedrückt konisch, etwas glänzend, z. fest, schneeweiss; Umg. 5, kaum etwas gewölbt, der letzte viel breiter, herabsteigend; Mund, gross, schief, mondfg.-oval, Saum fast einfach. G. 11 */j : 7 mm. (Corfu.) 13 194 Symb. Hei. II. 1842 p. 34. — Syn. H. alexandrina Parr. (Pfr.) — Nach Mousson, v. Martens u. A. ist die Aufgabe "Corfu" als Fundort dieser Schnecke unrichtig):. Sie wird nach Mss. der Syrien und Unter- egypten zuhören. 454. H. siderensis Malt:. Geh. innen excentrisch, schnell verschlossen durchbohrt, an der Mund, plötzlich quer o. in s. gestrecktem Bogen erweitert genabelt, stark niedergedrückt, s. wenig gewölbt, mit kleinem vorstehendem Apex, dicht fein- gestreift, z. fest, kreidig, weiss, mit 4 breiten kastanienbraunen Bändern (1 oben u. 3 unten), zwischen denen die weisse Grund- farbe als schmale Linien (je 1 an der Naht u. auf der Mitte, 2 unten) sichtbar ist; Umg. 5, regelmässig zunehmend, die oberen schwach gewölbt bis ganz flach, der letzte zus. -gedrückt, auf der Mitte stumpf kantig, unten kaum gewölbter, um den Nabel abgeflacht, vorn mitunter z. tief herabsteigend; Mund, schief, quer mondfg.-oval, aussen mit einer m. o. w. deutlichen Ecke, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Ol)errand fast horizontal, Basalrand gestreckt gebogen. G. B'/j — llV's'^'/j — 6 mm. (Creta b. Sidero.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1883 p. 104, Kob. Icon. N. F. f. 547-548. 455. H. dragoriclli (Zel.) Pfr. Geh. eng u. nicht durch- gehend genabelt, niedergedrückt, ganz wenig konoidisch er- hoben, mit feinem Wirbel, gestreift, nur wenig glänzend, ein- farbig weiss; Umg. 5 '/j, nur wenig gewölbt, der letzte etwas gedrückt gerundet, an der Mund, verbreitert u. kaum herab- steigend; Mund, schief, ausgeschnitten gerundet, breiter als hoch, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, Ränder zus. -neigend, Spindelrand oben wenig verbreitert u. abstehend. G. 16 : 8 mm. (Kieinasieii hei Samsun.) Mon. Hei. V. 1868 p. 484, Kob. Icon. N. F. f. 130. (Pfr.) — Forma 1) minor, Gew. etwas mehr erhoben, Umg. mit einem s. hellgelben Bande, G. 14:8 mm. 456. H. Ullgeri (Zel) Pfr. Geh. eng u. kaum durch- gehend genabelt, konoidisch, mit kreiselfgem Gew. u. kleinem gelblichem Apex, dicht gestreift, fest, kaum etwas glänzend, einfarben weiss; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam zunehmend, der letzte etwas gedrückt-gerundet, vorn kaum herabsteigend, unten wenig gewölbt; Mund, schief, mondfg. -gerundet, innen glänzend weiss, Saum gerade, scharf, innen nahe dem Rande stark weissgelippt, Ränder zuneigend, Spindelrand oben fast gerade. G. 14 : 8 mm. (Kleinasien hei Satnsiin; Cypern?) Mon. Hei. V. 1868 p. 483. (Pfr.) 457. H. meiizeleiisis Let. & Bgt. Geh. innen eng, seicht durchbohrt (die Perforation nur an der Mund, oflfen, durch vorletzten Umg. verschlossen), etwas kugelig-gedrückt, mit einem kleinen, konoidischen, excentrischen Gew., feinge- streift, glänzend, opak, kreidig, einfarben weiss; Umg. 6, s. 195 wenig gewölbt, die oberen s. langsam zunehmend, der letzte s. gross u. in die Quere s. stark erweitert, z. gerundet, unten etwas abgeflacht, vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, wenig schief, quer mondfg. -eirund, innen gelblich, Saum gerade, scharf, tief innen mit zwei Lippen, Spindelrand verbreitert-zur.-gebogen. Gr. 19: 12 mm. (Tunesien J). Menzel- Temim.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 40. (B.) 458. H. bargesiana Bgt. Geh. innen massig, nicht durchgehend, an der Mund, etwas erweitert genabelt, gedrückt kugelig, gestreift, zerbrechlich, gräulich, mit unregelmässig zerstreuten weisslichen Flecken u. einer weissen Kielbinde; Umg. 6 V'2 — ^1 gewölbt, langsam u. s. regelmissig zunehmend, der letzte gerundet, kaum etwas breiter als der vorletzte, vorn nicht herabsteigend; Mund, genau kreisrund, kaum mondfg. ausgeschnitten, Ränder s. genähert, Saum gerade, scharf, innen schwach weissgelippt. 6.-14:9 mm. (Syrien.) Amen. mal. I. 1856 p. 19 t. 1 f. 12-14. (Bgt.) Weder die H. bargesiana (Bgt.) Bttg. in Ber. Offenb. Ver. 1883 p. 170 aus Palästina noch die H. barges. (Bgt.) Mts. in Vorderas. Conch. p. 11 t. 2 f. 10 aus Beiruth scheinen mir die Bourguignatsche Art zu sein. 459. H. COmnieata Mss. Geh. eng genabelt, fast ku- gelig, mit gewölbt-konischem Gew. u. kleinem, stumpfem, schwärzlichem Apex, fein, s. regelmässig rippenstreifig, z. fest, kalkig, etwas glänzend, einfarben weiss; Umg. 6, langsam zu- nehmend, etwas gewölbt, völlig gerundet, mitunter auf der Mitte mit einer feinen Kante, vorn allmählig herabsteigend; Mund, fast vertikal, mondfg. -kreisrund, Saum gerade, scharf, innen etwas gelippt, Ränder z. genähert, Spindelrand oben fast gerade. G. 12 : 9 '/a ^^- (Mesopotamien.) Journ. Conch. 1874 p. 17. (Mss.) 460. H. vestalis (Parr.) Ffr. Geh. innen eng gerade durchgehend, an der Mund, in einen scharfen Bogen erweitert genabelt, niedergedrückt, mit s. wenig erhobenem Gew. u. dunkelbraunem o. schwärzlichem Apex, auf den oberen Umg. dicht u. fein, auf dem letzten unregelmässig u. schwach ge- streift, mit den Streifen oft von feinen Eindrücken abgebrochen, die ganze Schale unter einer starken Loupe mit äusserst feiner Spiralskulptur, stark glänzend, weiss, einfarben o. mit zer- streuten dunklen Punkten, s. selten gebändert; Umg. 5 — 5 ^/j, wenig gewölbt, die oberen regelmässig zunehmend, der letzte verbreitert (2 — 3-mal breiter als der vorletzte), zus. -gedrückt gel-undet, vorn wenig 0. nicht herabsteigend; Mund, wenig schief u. mondfg., gerundet o. kurz queroval, Saum gerade, z. tief innen dünn weissgelippt, Basalrand z. stark gebogen. 196 G. 13 — 16: 7 — 8 mm. (Taurus in Kleinasien, Syrien, Egypten; Palästina u. Kaukasus?) Mon. Hei. I. 1848 p. 170, Mts. Vorderas. Conch. t. 1 f. 4, Kob. Icon. f. 1442-43. Var. railiolata Mss. (Coq. Schi. 2): dünnschaliger, mit rothbraunem Apex, Oberseite mit gekrümmten Querstriemen, mit- unter mit feinen Fleckenbändern, Unterseite mit feinen, unter- brochenen, braunen Linien. (Trans^aukasien u. Syrien.) Var. foveolata. W.: letzter Umg. unregelmässig grob- gestreift, auch auf der Unterseite u. besonders da mit zahlreichen feinen Grübchen, Spindelrand oben zur. -gebogen: G. 10:8 mm. (Jericho.) * H. niesopotanticil Mss. Geh. genabelt, m. o. w. ge- drückt gewölbt, stumpfwirbelig, s. fein aber deutlich gestreift, hornfarben-kalki^, weiss o. hellgelb, mit einer dunklen Mittel- linea u. zerstreuten, kleinen gelben Punkten; Umg. ö'/j, etwas gewölbt, die oberen kantig, der letzte etwas grösser, gut ge- rundet, vorn kaum herabsteigend; Naht etwas eingedrückt; Mund, fast vertikal, mondfg. -kreisrund, Ränder regelmässig gebogen, etwas convergirend, Spindelrand nicht zur. -gebogen. G. 11 : 5 mm. (Mesopotatnien.) Journ. Conch. 1874 p. 22. — Forma 1) ghcesiana Mss. 1. c, kleiner, rein weiss, mit einem dunklen Dorsalbande u. mit kleinen hornfarbenen Punkten auf den oberen Umg. (Insel Ghaes im persischen Meerbusen.) Prof. Mousson sagt selbst über diese, mir unbekannt gebliebene Form, sie sei nicht das, was man eine gute Art nenne u. erinnert zunächst an die südeuropäische profitga. Mitgetheilte Exemplare scheinen dagegen dem Prof. v. Martens (Vorderas. Conch. p. 122) theils mit vestalis, theils mit joppevsis ver- einigt werden zu können. * H. ranilensis Bgt. mscr. Geh. genabelt wie vestalis, aber enger u. weniger erweitert, fast eng trichterfg., mit er- hoben konisch-kreiselfgem Gew. u. kleinem braunrothem o. schwarzem Apex, (mitunter z. gedrückt), reinweiss, wenig glän- zend, mit äusserst feiner Spiralskulptur, die oberen Umg. s. fein regelmässig gestreift, der letzte unregelmässig u. undeutlich; Umg. 6, z. gewölbt, z. langsam regelmässig zunehmend, der letzte nicht doppelt so gross wie der vorletzte, zus. -gedrückt walzig, vornen langsam schwach herabsteigend; Mund, mondfg. - gerundet, etwas gedrückt, Saum innen schwach gelippt, Spindel- rand oben verbreitert u. zur. -gebogen. G. 1 1 ^/^ — 12 Va • ^ V's — 9 '/.^ mm. (Egypten bei Mex, Ratnli &c.) Var. inaliiiioiitliaiia Bgt. mscr.: grauweiss, feiner ge- streift. Gew. höher, letzter Un)g. mehr zus. -gedrückt, mit einer s. schwachen Kante in der Mitte u. zahlreichen feinen Eindrücken, Mund, mehr oblong u. stärker gelippt: G. 12:9—10 mm. (20.) . 461. H. comeildildori Serv. Geh. genabelt (Nabel nicht tief, an der Mund, plötzlich erweitert u. excentrisch), z. nieder- 197 gedrückt, oben gewölbt, undeutlich feingestreift, etwas durch- scheinend, wenig glänzend, gelblich weiss, mit 7 — 8 dunklen, s. schmalen, unterbrochenen Bändern, von denen 'd sind auf der Oberseite; Umg. 5 — 6, etwas gewölbt, die vorletzten lang- sam zunehmend, mit linienfger Naht, der letzte schnell an- wachsend, mit eingedrückter Naht, etwas zus. -gedrückt gerundet, anfangs kaum etwas kantig, vorn herabsteigend; Mund, schief, wenig mondfg., oblong-gerundet, Saum gerade, scliarf. weiss- gelippt, unten etwas offen, Spindelrand kurz, ausgebreitet, Ränder z. genähert. G. 12 : 7 mm. (Spanien hei Badajoz.) Et. moll. Esp. 1880 p. 101. (S.) (21.) 462. H. euphorcsi Bgt. Geh. eng genabelt, kugelig, bauchig, kreidig, doch z. dünnschalig, einfarljen weiss (selten m. o. w. röthlich, einfarben o. mit s. schwachen Bändern), unregelmässig feingestreift, mitunter mit feinen linienfgen Ein- drücken; Gew. stark gewölbt, mit kleinem, schwarzbraunem Apex; Umg. 6, schnell zunehmend, fast abgeflacht, der letzte gross, erweitert, bauchig gerundet, vornen gerade; Naht oben linear, unten etwas vertieft ; Mund, wenig schief, mondfg. -ge- rundet, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, Spindel- rand oben etwas zur .-gebogen. G. 19 : 15 mm. (Algerien, Tunis.) Malac. Alg-. I. 1864 p. 233 t. 25 f. 21—24. 463. H. panurga Bgt. Geh. eng genabelt, kuglig-konoi- disch, fest, opak, kreidig, weiss, einfarbig (selten mit schwachen kastanienfarbenen Fleckenbändern), regelmässig stark gestreift 0. rippenstreifig; Gew. erhohen konoidisch, in der Spitze abge- rundet; Umg. 7, alle dachfg. ahschässig, regelmässig zunehmend, der letzte aber gross, m. o. w. kantig, oben schwach gewölbt- dachfg.. unten gewölbt, vorn weiter, oben kurz herabgebogeu; Mund, mondfg. -halbrund, Saum gerade, offen, innen stark ge- lippt, Spindelrand oben umgeschlagen. G. 22 : 18 mm. (Algerien, Maroceo, Tunis.) Prodr. Mal. Tun. 1887 p. 65. (B.) 464. H. euphorcellji (Pech.) Bgt. Gleich der euphorra, aber in allen Theilen mehr aufgetrieben u. noch dünnschaliger, fein aber scharf gestreift, schmutzgelb, mit rothen, schmalen, ra. o. w. unterbrochenen Bändern, selten weiss, ebenso gebän- dert, Gew. gewölbt-gerundet, stumpf, letzter Umg. grösser, völlig cylindrisch, vorn kurz herabsteigend, Mund, weiter, regelmässiger kreisrund, mit den Bändern violett durchscheinend. G. 20:17 mm. (Algerien, Tunesien.) L. o. p. 66. (B.) 465. H. euplioi'fopsis (TM.) Anc. Geh. massig gena- belt, gedrückt, beiderseits gewölbt, fest, glänzend, regelmässig 198 gestreift (undeutlich auf dem letzten Umg.). niilchweiss, mit feinen Bändern; Umg. G'/j, z. langsam regelmässig zunehmend, die oberen z. abgeflacht, der vorletzte über der Mund, gut gewölbt, der letzte gerundet, vorn schwach heral)steigend; Naht linear; Mund, schief, mondfg. -gerundet, innen milchweiss, Saum gerade, scharf, innen verdickt. G. 17 ' 'j : 12 mm. (Alge- rien, Tunesien.) Bull. mal. soc. Fr. 1884 p. 162. (A.) 466. H. esiiorcji (Lei.) Bgt. Geh. eng, aber offen u. an der Mund. z. erweitert, genabelt, niedergedrückt bauchig, mit s. stumpfem konoidischem Gew., kreidig, opak, z, glänzend, gestreift, auf dem letzten Umg. gehämmert, meist ganz ein- farben weiss; Umg. 7, dachfg. -schwach gewölbt, an der Naht gekielt, die oberen langsam, die übrigen schnell zunehmend, der letzte gross, erweitert, etwas zus.-gedrückt-gerundet, vorn s. langsam lang herabsteigend; Mund, schief, etwas gedrückt, halbrund-mondfg.. Saum gerade, tief innen gelippt, Spindelrand verbreitert. G. bis 21 : 16 mm. (Tunesien, Algerien.) Prodr. Mal. Tunis. 1887 p. 67. (B.) * H. nieticulosa Let. & Bgt. Gleich der esnorca, aber mehr kreidig u. festschalig, mehr niedergedrückt, obwohl das Gew. konoidisch, Umg. regelmässig zunehmend, der letzte zus.- gedrückt-etwas kantig, an der Mund, gerundet, oben gerade. G. 18 : 13 mm. (Tunesien hei Hoiidra.) L. c. p. 67, (B.) (22.) 467. H. bolleiieiisis Loc. Geh. z, eng, etwas bedeckt genabelt (Nabel s, regelmässig aufgerollt), kugelig, oben ko- nisch, unten z, stark aufgeblasen, fest- u. dickschalig, kreidig, opak, unregelmässig, dicht, wellig, oben wie unten bis an den Nabel z. fein gestreift, grauweiss, einfarbig o. beiderseits mit s. helh"othen, oft undeutlichen, schmalen, m. o. w, unterbroche- nen Bändern; Umg. 6, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum breiter, s. gewölbt, letzter vom Anfange an ge- rundet, vorn etwas erweitert, oben lang u. allmählig herabstei- gend, fast gerade; Naht tief; Mund. s. schief, wenig ausge- schnitten, fast kreisrund, Saum gerade, schief, innen mit z. breiter, wenig hoher Lippe. Oberrand z. gestreckt-herabsteigend- gebogen, Spindelrand oben stark erweitert. G. 12 — 14 : 10 — 11 Vj mm, (Franlireicli.) Cat. gen. moll. Fr. II. 1882 p. 323 (bolenensis), Contreb. VII. 1884 p. 10. — Forma 1) depressa Loc, unten bauchig, oben niedriger, tJmg. weniger gewölbt, Breite wie Typus, Höhe kleiner; 2) minor Loc, G. 10—12:9—10 mm. 468. H. lauracillil Fag. Geh. offen, fast trichterfg. ge- nabelt (N. s. regelmässig aufgerollt), oben gewölbt-konisch, unten wenig bauchig, fest- u, dickschalig, kreidig, glanzlos. 199 oben wie unten bis in den Nabel dicht, z. regelmässig u. z. lein gestreift, schmutzig weiss o. grauweiss, einfarbig, (s. selten mit schmalen dunkelrothen schwachen Bändern auf der Unter- seite); Umg. 4\'2 — -5, anfangs langsam regelmässig, dann m. u. ra. schnell zunehmend, schwach gewölbt, der letzte grösser, walzig, an der Mund, oben etwas abgeflacht, wenig u. langsam herab- steigend; Naht weniger tief; Mund, massig schief, wenig aus- geschnitten, etwas länger als breit, Saum gerade, scharf, innen breit weissgelippt, Ränder zuneigend, fast gleich, Spindelrand oben kaum zur.-gebogen. Gr. 11 — 14:9 — 10 V'j mm. (Frank- reich hei Villefranrlie-Tjüuraricm.) Diasn. dVsp. nouv. 1884 p. 3, Loc. 1. c. p. 12. 468 a. H. carpeiisoracteiisis Fag. Geh. eng, an der Mund, etwas erweitert genabelt (N. z. regelmässig aufgerollt, unten etwas elliptisch), oben s. erhoben-konisch, wie zugespitzt, unten z. aufgetrieben, fest- u. dickschalig, kreidig, oben wie unten bis in den Nabel dicht, z. fein u. regelmässig gestreift, glanzlos, etwas röthlich gelb o. grau, einfarbig, Umg. ß'/a^ gewölbt, s. langsam regelmässig zunehmend, nur der letzte zuletzt etwas erweitert, walzig, vorn fast gerade; Naht s. ein- gedrückt; Mund. s. wenig schief, wenig ausgeschnitten, kreis- rund, Saum scharf, innen mit z. dicker Lippe, Spindelrand oben verbreitert, fast gerade herabsteigend. G. 11 — 14 : 9 — 10 '/j mm. (Frankreich hei Vauchise u. Visan.) L. c. p. 17, Loc. 1. c. p. 15. (L.) 468 b. H. robiniana (Bgt.) Loc. Geh. s. eng, an der Mund. s. wenig erweitert, schwach elliptisch genabelt, oben z. konisch, unten z. aufgetrieben, fest, dick, kreidig, oben wie unten fast an den Nabel z. dicht u. fein, aber wenig regelmässig gestreift, röthlich weiss, einfarbig; Umg. 4 ^/j — 5, gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, nur der letzte zuletzt etwas grösser, dieser anfangs gerundet, an der Mund, unten gewölbter, oben z. herabsteigend; Naht z. tief; Mund, wenig schief, fast kreis- rund, ein wenig breiter, z. ausgeschnitten, Saum dünn, scharf, innen z. stark röthlich gelippt, Unterrand breiter gerundet, Spindelrand oben leicht erweitert u. zur.-gebogen. G. 8 — 10 : 7 — 8 mm. (Südfrankreich.) L. c. p. 16. 468 c. H. folioruni (Fagot) Loc. Geh. s. eng genabelt (N. gerundet), oben etwas konisch, unten z. aufgeblasen, fest, s. dickschalig, kreidig, oben etwas stärker, unten bis nahe dem Nabel schwächer, z. dicht, wenig regelmässig feingestreift, weissgelblich o. gräulich, einfarbig o. braungebändert, die oberen Bänder fein, schmal, unterbrochen, die unteren breiter, oft wie flammig; Umg. 4 '/^ — 5, z. laugsam u. regelmässig zunehmend, der letzte kaum erweitert, anfangs gerundet, vorn langsam regelmässig herabsteigend; Naht wenig tief; Mund. z. schief, z. stark ausgeschnitten, etwas breiter als hoch, Saum dünn. 200 scharf, innen z. breit weissgelippt. Spindelrand oben schwach verbreitert. G. 8 — 11 : 6 ^j^ — 8 mm. (Frankreich bei Sallele d'Auhe in Sarhonne.) L. c. p. 19. (L.) 468 d. H. priliollilil Mab. Geh. s. eng genabelt (N. au der Mund, etwas erweitert, rund), oben etwas gedrückt ge- rundet, unten bauchig, fest, dickschalig, kreidig, oben wie unten in der Nähe des Nabels z. fein, unregelmässig gestreift, weissgrau, meist einfarbig, selten mit schmalen, schwachen, röthlichen Bändern: Urag. 4 ^/^ — 5, schwach gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, kaum der letzte zuletzt etwas breiter, vorn s. schwach heral)steigend; Naht s. tief; Mund, wenig schief, z. stark ausgeschnitten, kreisrund, Saum dünn, scharf, innen weissgelippt, Spindelrand oben s. wenig verbreitert. G. 8 — 9 : 4 V'j — 5 mm. (Frankr. in Basse>^-Älpes.) Bull. soc. phil. Paris 1881, Locard Tat. g^en. moU. Fr. T. 1882 (brinophila. per errorem), Contrib. VII. p. 21. — Forma 1) major, G. 10-12:7 —7'/, mm. (L.) 469. H. perroudijuia Loc. Geh. z. weit genabelt (N. an der Mund, elliptisch), oben z. gedrückt, schwach konisch, unten s. wenig gewölbt, fest, dickschalig, kreidig, oben u. (schwächer) unten bis gegen den Nabel fein u. z. regelmässig gestreift, weissgelblich o. gräulich, einfarbig, mitunter mit schmalen, unterbrochenen, hellbraunen Bändern; Umg. 4 ^l^-'b, gewölbt, die oberen langsam regelmässig, der letzte schneller zunehmend, dieser etwas zus.-gedrückt-gerundet, vorn leicht herabsteigend; Naht s. tief; Mund, wenig schief, massig aus- geschnitten, fast kreisrund, Saum dünn, scharf, innen z. stark weissgelippt, Spindelrand oben erweitert u. zur. -gebogen. G. 10 — 12 : 7—8 V/j mm. ( Sä Jf rankreich.) Contrib. VII. 1884 p. 23. (L.) 470. H, vi.saiiicsi Fag. Geh. z. weit genabelt (N. etwas oval), oben z. niedergedrückt, gerundet, unten wenig bauchig, fest, dickschalig, kreidig, oben wie unten bis an die Nähe des Nabels z. stark u. regelmässig gestreift, gelbweiss o. gräulich, einfarbig o. mit schmalen, oft unterbrochenen röthlichen Bän- dern; Umg. 5 — 5 ''2, wenig gewölbt, die ersten langsam, der letzte schneller regelmässig zunehmend, vorn fast gerade; Naht tief; Mund. z. schief, wenig ausgeschnitten, fast kreisrund, Saum dünn, scharf, schwach röthlich o. gelblich gelippt. Spin- delrand oben schwach Verbreitert. G. 10 — 12:7 — 8 '/j mm. (Frankreich hei Visan u. M. Leheron.) Dia'p. Var u. Gard.) L. c. p. 63. (L.) 506. H. liautiCil rjoc Geh. z. weit genabelt (etwas mehr als '/^ ^^'"^ Länge des vorl. Umg. sichtbar), z. kugelig- gech-üekt, oben ein wenig konisch, s. stumpfwirbelig, unten z. bauchig, fein, unregelraässig, wenig deutlich gestreift, weiss, einfarben o. mit schmalen, unterbrochenen, dunkelgelben Bän- dern; Umg. 5 '/a — ^^ schwach gewölbt, z. schnell regelmässig zunehmend, der letzte etwas grösser, gut gerundet, vorn etwas herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, pechbraun, scharf, innen gelbgelippt, Spindelrand schwach zur.- gebogen. G. 14 — 17:10 — 12 mm. (Frankreich, Alpes-Mari- times.) Catal. gen. I. 1882 p. 328. 507. H. SUberis Loc. Geh. massig genabelt (nur wenig der Länge u. Breite des vorl. Urag. sichtbar), niedergedrückt, oben schwach konoidisch, unten massig gewölbt, s. fein u. regel- mässig, schwach, unten oft undeutlich gestreift, fest, z. dick- schalig, kreidig, etwas glänzend gelblich grauweiss, einfarben: Umg. 6. etwas gewölbt, langsam regelmässig, der letzte zuletzt schneller zunehmend, dieser vom Anfange an gerundet, mit einer helleren Kielstreife, vorn unten gewölbter als oben, lang- sam herabsteigend; Naht deutlich; Mund, schief, massig mondfg. - etwas elliptisch, Saum dünn, innen weissgelippt, Spindelrand oben zur. -gebogen. G. 16 — 17 : 10 — 11 mm. (Frankreich b. Hyhres, Dep. Var.) Bull. soc. mal. Kr. 1885 p. 54. (L.) 212 * H. (»Vt'liosi (Bgt.) Lor. Gleich der suberis, aber oben z. konisch, unten gewölbter, mehr glänzend, noch schwächer gestreift, fast glatt, letzter ümg. grösser, vorn etwas zus.- gedrückt gerundet, unten nur wenig gewölbter als oben, Nabel an der Mund, etwas mehr erweitert (etwa ^/^ der Länge des vorl. Umg. zeigend). Mund, weniger schief, Saum stärker roth- gefärbt. G. IH 19 : 11-14 mm. (Südfrankreich.) L. c. p. 56. (33.) 508. }I. ttTVeri Mich. Geh. offen, aber an der Mund, nicht erweitert genabelt, niedergedrückt, oben couvex-gerundet, glänzend, die oberen ümg. s. dicht regelmässig feingestreift, der letzte schwächer u. unregelmässig gestreift, weiss, mit einem schmalen rothbraunen Oberbande bis an die Spitze u. mit 5 o. vielen schmalen rothbraunen Basalbändern: Umg. ß, z. gewölbt, regelmässig z. schnell zunehmend, der letzte etwas zus. -gedrückt gerundet, anfangs etwas kantig (junge Ex. haben die Umg. scharf kantig); Mund, wenig schief, schwach mondfg., etwas eifg.-gerundet, Saum sciiarf, gerade, innen mit 1 — 3 ge- trennten, z. starken weissen Lippen, Spindelrand oben etwas verbreitert u. zur.-gebogen. G. 18 : 12 mm. (Frankreich bei Imdon, Algier; s. selten.) "'Compl. Hist. Moll. 1831 p. 26 t. 19 f. 20-22, Bgt. Mal. Alg. L 1864 p. 249 pr. p. t. 29 f. 1—3. Var. luci Florence (Bull. soc. mal. Fr. 1834): oben s. wenig gewölbt, unten gewölbter, fein u. dicht, auf letztem Umg. s. undeutlicb, gestreift, die drei oberen Umg. langsam, die drei unteren schnell zunehmend, der letzte an der Mund, bauchig- gerundet, Mund. z. gross, wenig niondfg.-halbkreisfg., Saum nicht o. s. tief innen gelippt; G. 18:10 nim. (Frankr. b. Hyeres u. Luc, Algier.) * H. ildoliie Florence. Geh. massig u. erweitert genabelt, aber der Nabel zur Hälfte von dem zur. -geschlagenen Spindel- rande bedeckt, oben z. gewölbt, die oberen Umg. schwach, der vorletzte gut gewölbt, der letzte gross, völlig gerundet, vorn s. langsam u. regelmässig aber tief herabsteigend, Mund, kaum schief u. mondfg., ganz kreisrund, tief innen mit 1-2 Lippen, Spindelrand oben verbreitert u. zur.-gebogen — übrigens wie bei //. terveri. G. 20: 15 mm. (Frankreich bei Iaic.) Loc. cit. p. 364. Bern. H. terveri, luci u. adolicc sind hier nach OriginaJexem- ]>]((ren, freundlichst von M. Lucard in dieser Absicht mitgetheilt, be- schiicben. Die Beschreibungen von M. Florence a. a. ü. diffiriien so sehr von jenen, dass ich mich verpflichtet lühle, die wichtigsten Diffe- renzen anzugeben. '^H. terveri: t. profunde ac leviter subpervie per- forata , striata, albida aut rufa , aliquando nigro- vel griseolutea, diverse maculata aut subzonata, anir. subjdanulati vel subconvexiusculi, alt. 10—12, diam. 16—19 mm.: H. luci: t. anguste perforata, supia convexa, sat valide striata (strife in ultimo passim interruptfe), albido- 213 luteola aut pallide substraminea et n)aculis leviter intensioribus inter- ruptisque, in zonula dispositis, obsolete maculata, aufr. regulariter usque ad ultimum crescentes, margo columellaris superne in triangula forma dilatatus, alt. 13, diam. 20 mm.; H. adoUce : i. anhuste per- forata, striatula. in ultimo sat irregulariter et validius striata, albida et zonulis tribus (una superior, alterse inferiores) atris continuis cincta, sutura impressa, anfr. ultimus olobosus. superne subdescendens, alt. 12, diam. 19 mm." (Florence.) — In diese Gruppe führt M. Florence (1. c. p. 365) noch eine Art ein, die mir unbekannt ist. Diese Art, H. maristorum, wird so beschrieben: Testa profunde ac sat aperte perforata, depresso-compressa, superne parum convexa, aliquando fere subplanulata, opacula, nitida, valide striata (strias reguläres, validae), luteo-straminea cum flammiilis leviter intensioribus: spira parum con- vexa, ad summum submamillata ac nigricante; anfractibus 6 convexiu- sculis, subangulatis (angulus suturam sequens), regulariter crescentibus, sutura profunda separatis; ultimo relative magno, compresso, ad initurn subangulato, subtus convexo, superne sat valide descendente: apertura parum obliqua ac lunata, transverse subangulato-ovata, inferne rotun- data, intus profunde marginata; peristomate recto, acuto, intus robuste roseo-labiato, ad marginem columellarem subdilatato; alt. 10, diam. 20 mm. (Frankr. bei Luc, Dep. Var.) (34.) 509. H. inoesla (Parr.) Pfr. Geh. massig, an der Mund, wenig erweitert, fast cylindrisch genabelt (Nabel laugsam regel- mässig aufgerollt, die inneren Umg. schwach zeigend), nieder- gedrückt stumpf kreiselfg., z. unregelmässig gestreift, oft mit feinen Eindrücken, weiss (selten gelblich weiss), mit unter- brochenen 0. zackigen braunschwarzen Bändern, meist 1 oben u. mehreren schmäleren unten: Umg. (5. etwas gewölbt, regiel- raässig zunehmend, der letzte nicht doppelt Ijreiter als der vorletzte, gerundet, vorn kaum herabsteigend, an der Basis leicht abgeplattet u. in den Nabel .«teil herabfallend; Mund. etwas schief, mondfg. -kreisrund, so hoch wie breit, innen mit ganzen scharfen Bändern, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, Spindelrand oben offen u. verlängert. G. 13 — 15 :8 — 10 mm. (Sicilien auf Ml. Pellegrhio bei Palermo.) Mon. Hei. 1. 1848 p. 158 (H. variab. var. ': fasciis interruptis, moniliformibis, nigris), Ben. TU. sist. Sic. t. 3 f. 7 (H. variab. var.). Kob. Icon. f. 1446-47. 510. H. benoiti Capci. Geh. weit u. fast perspectivisch genabelt (Nabel innen cylindrisch, mit dem vorletzten Umg. rasch zunehmend, aber an der Mund, regelmässig kurz gebogen), oben meist flach kreiselfg. (selten z. erhoben), fein gestreift u. gehämmert, z. festschalig, weiss o. leicht gelblich, mit braunen Bändern u. Fleckenstreifen mannigfach gezeichnet: Umg. 6 V-j, die oberen regelmässig, leicht gewölbt, die letzten schneller zunehmend, der vorletzte stärker gewölbt, der letzte erweitert. mehr als doppelt so breit wie jener, zus. -gedrückt cylindrisch, obenher niedergedrückt, vorneu z. stark herabsteigend; Mund, schräg, wenig mondfg., rund-eifg., innen wie moesta, Saum ge- 214 rade, scharf, innen mit 1 — 2. oft starken weissen Lippen, Spin- dolraud oben offen u. verlängert. G. 14 — IG : 10 — 11 mm. (Sp'ilien b. Vi:zini u. in den Madonien.) Natmal. Sicil. II. 1883 p. 10 t. 1 f. 4, WestPil. .Inhrl.. Mai. fies. 18S3 p. .V2, Kob. Icon. N. F. f. 137-88. 511. H. lu('1U0S2i {Wext.) Ca/. Geh. weit, aber nicht perspcctiviscli gena.l)clt (Nabel innen cylindrisch, dann schnell u. an der Mund! breiter erweitert), oben fast flach, s. wenig gewölbt, unregchnässig gestreift, mit zahlreichen s. kurzen Spiraleindrücken. gell)lich weiss o. schinutzgelb. mit l schwarz- braunen, m. o. w. unterbrochenen Oberbande bis zur Spitze u. mehreren (oft s. feinen u. undeutlichen) Basallinien; Umg. 5 ' j. regelmässig schnell zunehmend, s. wenig gewölbt, mit feiner Nalit, der letzte gut doppelt breiter als der vorletzte, oben stumpf kantig, unten bauchig gewölbt; Müiid. inondfg. -kreisrund, innen mit scharfen ganzen Bändern, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt. Spindelrand oben offen, verlängert. G. 12 ''^ — l'-^ : 7 mm. (SiriHen h. Termini haerese.) L. c. p. 9 t. 1 f. 3. (35.) 512. H. oraiieiisis Morel. Geh. massig, innen weit, an der Mund, nicht o. sehr wenig erweitert genabelt, oben schwach gewölbt o. stark niedergedrückt-konoidisch, mit stumpfem Apex, dicht u. '/.. regelmässig feingerippt, festschalig, kreidig, weiss, mit lielll)raunen o. fast schwarzen, schmalen, häutig unter- brochenen, oft undeutlichen Bändern besonders unten mannig- fach geschmückt (oft mit 3 — 4 feinen, mitunter zus. -fliessenden, weissfleckigen Oberl)ändern); Umg. 6, z. gewölbt, mit einge- drückter Naht, z. rasch ^'regelmässig zunehmend, der vorletzte •meist stärker gewölbt, der letzte grösser, etwas zus. -gedrückt walzig. obenher etwas gedrückt, nach aussei gut gerundet, vorn m. o. w, herabsteigend; Mund, schief, queroval, Saum ge- rade, stark, innen stark weissgelippt (Lippe unten nahe am Rande, oben tiefer innen). Spindelrand oben wenig verbreitert. G. 17 — 21 : 10 — 12 mm. (Algerien in Prov. Oran.) .louin. Couch. 1852 p. 414 t. 12 f. 7—8. — F'orma 1) minor, G. 14:9 mm.: 2) zonata Hgt., mit ganzen Hiindeiii; 3) albidnla Rpt., schimit/.ic weiss, mit einigen dunK-Jercn Flecl. gut gewöll>t, fast stielrund, lang- sam zunehmend, der letzte stiehund. nur an der Basis leicht abgeflacht, vornen kaum herabgebogen; Naht einfach linienfg. ; Mund, schräg, fast kreisrund, wenig ausgeschnitten, Mundrand stumpf, an der Insertion leicht verbreitert. G. 16 : 9^10 mm. (Algerien h. Tomadjeur a Santa in snäl. Oran.) Jahrb. Mal. Ges. 1882 p. 69, Icon. N. V. f. 129. Var. petassa W.: durchstehend, an der Mund, stark er- weitert genabelt, oben schwach u. breit gewölbt o. etwas konisch mit vorstehendem Apex, beiderseits dicht regelmässig u. zierlich, ' an der Peri()herie gleich, aber liegen die Mund, hin stärker, ge- streift, kreidig, mit 3—4 breiten u. 1 schmalen dunklen durch- sichtigen Bändern, zwischen welchen die Grundfarbe nur als weisse opake Linien liegt. Nath rinnenartig- vertieft, Mund. s. schwach gelippt; G. 14 — 15 : 7 '/■- -^ "^"i- (Zaghouat u. Kl-Aricha.) Var. leucocycliis W.: regelmässig erweitert genabelt, oben ganz flach, unten staik gewölbt. Umg. 5'/.^— 6, abgeflacht, mit feiner vertiefter Naht, der letzte anfangs scharf, dann stumpf kantig, die Kante kreideweiss, unten um den Nabel wie kantig u. in denselben steil herabfallend; G. 11 — 12:6 mm. (Zaghouat.) Var. elacista W : eng, an der Mund, nicht erweitert ge- nabelt, oben stark kuffelig {jewölbt, mit feinem vorstehendem Apex, beiderseits s. fein u. dicht reg-elmässig gestreift, mit alter- nirenden breiteren, s. hell horngrauen Bändern u. schmalen weis- sen opaken Linien, letzter Umg. beiderseits gewölbt, auf der Mitte s. stumpf weisskantig; G. 13:9'/2 mm. (El-Aricha.) (36.) 518. H. sitifleiisis (Bgt.) T.o<\ Geh. eng u. tief genabelt, konoidisch, z. fein gestreift, kreidig, opak, weiss, einfarben o. mit hornfarbenen, unterbrochenen, meist undeutlichen Bändern; Umg. 6 — 7, z. gewölbt, regelmässig zunehmend bis auf den 217 letzten, welcher gross, gerundet, oben ein wenig gedrückt ist; Mund, wenig schief, schwach mondfg.-kreisrund, Saum gerade, scharf, fast ohne Lippe. Spiudeh-and s. robust, dick u. oben verbreitert. G. 22 — 24:16 — 18 mm. (Sädfrankreich, Sicilien, Algerien, Tunesien.) Cat. gen. I. 1882 p. 345. — Forma 1) minor, G. 17 : 14 nm. Vur. jiisiaiia Bgt. ap. hoc. (Bull. soc. mal. Fr. 1885): Nabel z. entr, an der Mund, wenig erweitert, Geh. oben gedrückt konoidiscb, unten z. gewölbt, auf den oberen ümg. s. dicht, fein u. z. regelmässig, auf den letzten weiter u. unregelmässig ge- streift, ümg. gewölbt, die oberen langsam regelmässig, die un- teren m. u. m. schnell anwachsend, der letzte schön gerundet, vornen unten gewölbter; G. 17—22:11—15 mm. (Südfrankreich: fossil in Algerien.) 519. H. terianit'Ji Lei. S Bgt. Geh. eng, an der Mund, etwas erweitert genabelt, gethürmt-konisch, mit zitzenfgein Apex, feingestreift, einfarben gelblich; üing. G, gewölbt, regel- mässig, der letzte schnell zunehmend, die.ser gross, cylindrisch, oben s. langsam herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, wenig schief, kaum ausgeschnitten, fast ki'eisrund (Bänder genähert), Saum gerade, scharf, ohne Lippe, Spindelrand schwach ver- breitert. G. 16 : 14 mm. (Algerien, Tunesien.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 54. Die algierische Schnecke ist kleiner, mit schwacher röthlicher Lippe. (B.) 520. H. oretil Bgt. Geh. eng, an der Mund, erweitert- offen genabelt, kugelig, oben z. erhoben gewölbt-gerundet. fein- gestreift, auf letzem ümg. gehämmert, opak, glänzend, einfarben weiss; Umg. 6, etwas gewölbt, regelmässig, der letzte schnell zunehmend, dieser gross, bauchig, vornen etwas gedrückt-ge- rundet, langsam herabsteigend; Naht tief; Mund, kaum schief, wenig mondfg., gedrückt- z. gerundet, innen perlenmutterfarbig. Saum gerade, scharf, innen kaum gelippt, Ränder z. genähert, Spindehand oben dreieckig verbreitert. G. 23 : 16 mm. (Alge- rien, Tunesien.) L. c. p. 54. (B.) (87.) 521. H. ix'rtiaiiopsis (Hagema.) Bgt. Geh. eng genabelt, kugelig, oben domfg.-gerundet. s. stumpfwirbelig, zierlich fein- gestreift, solid, glänzend, weiss; Umg. 7, schnell zunehmend, die oberen fast dachfg. u. an der Naht gekielt, die beiden letzten gewölbt-gerundet. mit tiefer Naht, der letzte gross, weit, etwas eifg. -gerundet, von der Mitte aus regelmässig z. schnell zunehmend; Mund, schief, wenig mondfg., gedrückt oblong, innen weiss, Saum gerade, innen stark gelippt, Spindel- rand stark verbreitert. G. 16 : 13 mm. (Tunesien bei Medjez- el-Bab.) L. c. p. 56. (B.) 218 522. H. Certa Br^t Geh. durchgehend, an der Müad. erweitert genabelt, kugelig-stumpf konisch, feingestreift, kreidig, opak, glänzend, weiss; Umg. 7, etwas gewölbt, langsam, der letzte schnell zunehmend, dieser gross, erweitert, etwas zus.- gedrückt-gerundet, vorn wenig herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, schief, wenig raondfg. -kreisrund, gedrückt, innen hell ockerfarben, Saum gerade, scharf, innen verdeckt u. tiefer ge- lippt, Spindelrand oben verbreitert. G. 22: 15 mm. (Algerien hei Setif, Tunesien hei Ha'idra.) L. c. p. 56. (B.) 523. H. Cailtlefactjl Tjet. & Bgt. Geh. eng. nicht durch- gehend, an der Mund, etwas erweitert genabelt, kugelig-sturapf- konisch, relativ erhoben, z. stark feingestreift, fest, opak, glän- zend, weiss, an der Mund, hell ockerfarben, Umg. 7, z. abgeflacht, langsam, der letzte schneller zunehmend, dieser grösser, z. er- weitert, fast rund, vorn deutlich herabsteigend: Naht oben fast linear: Mund, schief, wenig moudfg.-fast kreisrund, etwas ge- drückt, innen gelblich-weiss, am Rande fleischfarben, Saum gerade, scharf, innen stark gelippt, Spindelrand verdeckt u. zur. -gebogen. G. 19 : 14 '2 '"'"• {Tunesien hei Haidra.) L. c. p. 57. (B.) 524. H. IcUCOphoni Bpt. Geh. tief, eng o. massig, etwas trichterfg. genabelt, konoidisch-dachfg., s. fein gestreift, z. fest, glänzend, milchweiss o. etwas bläulich; Umg. 7. abge- flacht, regelmässig ■/.. schnell zunehmend, der letzte grösser, .mfangs schwach kantig, au der Mund, gerundet, kurz hei-ab- steigend: Naht kaum etwas eingedrückt; Mund, massig schief u. mondfg., kreisfg., innen hell ockerfarben, Saum gerade, scharf, innen gelippt. Spindelrand verl>reitert. G. IH : II mm. (Tunesien.) L. v. p. 57. 525. H. illi^onini Bgt. Geh. durchgehend off'eu genabelt, kugelig, oben fast dachfg. -konisch, mit stumpfem Apex. z. fest, opak, glänzend, weiss; Umg. 6. etwas gewöl])t. regelmässig zunehmend, der letzte massig grösser, undeutlich kantig-ge- rundet, vorn kaum herabsteigend; Naht etwas eingedrückt; Mund, wenig schief u. mondfg.. kreisrund, innen weiss, Saum gerade, scharf, innen stai-k gelippt, Spindelrand verbreitert. G. 12:9 mm. (Tunesien zw. Malunedia n. ( hidena.) L. c. p. 58. (B.) 526. H. aCM'la Bgt. Geh. off'eu. unten etwas erweitert genabelt, oben kaum gewölbt, feingestreift, fest, opak, glänzend, weiss; Umg. ^'\ etwas gewölbt, langsam, der letzte schnell zuneh- mend, dieser gross, erweitert, etwas zus.-gedrückt-gerundet. vorn s. kurz u. schwacli herabsteigend: Naht tief: Mund, massig schief u. mondfg.. quer eirund, innen weiss, Saum gerade, scharf, innen gelippt. Sjjindelrand oben verbreitert. G. 18 : 10 mm. {Algerien hei Tehessa. Tunesien h. [Jnidra.) L. c. p. 58. (B.) 219 (88.) 527. H. moiKM'ca Bgt. Geh. innen s. eng, an der Mund, etwas erweitert genabelt, z. kugelig, oben gewölbt, etwas ge- drückt-konoidisch, mit s. kleinem Apex, feingestreift, kreidig, opak, glänzend, weiss; Umg. GV'j, etwas gewölbt, regelmässig, der letzte schnell zunehmend, dieser gross, bauchig-gerundet, vornen kurz u. schwach herabsteigend; Naht fast linear; Mund, wenig schief, massig mondfg. -kreisrund, Saum gerade, scharf, tief innen stark gelippt, unten etwas offen, Spindelrand stärker, massig verbreitert. G. bis 21 : 15 mm. (Algerien bei Boxi- Saada, Tunesien.) L. c. p. 59. (B.) 528. H. cllioiens1reiß,g, grauweiss, braun marmorirt, letzter Umg. kantig, Mund, quer oblong, ohne Lippe. (Alg., Tunes.) — Sp. 6 IS. 231 (17) Nabel eng, meist etwas enveitert, Geh. gedrücJct konoiäisch o. gewölbt, unten stark gewölbt, gramveiss, liorvfarhen o. röthlich, oben meist jleckig o. jiammig, unten oft mit feinen Bändern, letzter Umg. schwach stumpf kantig. {Westeur., Alg., Tun.) 1. Geh. rippen streifig, lamellenrippig o. dicht u. scharf gestreift. (>) Geh. fleckig o. gebändert. — /S|). 619-62.6. 00) Geh. kreidig, ^infarben, opak. — Sp. 627—629. 2. Geh. fein u. undeutlich gestreift, dun- kel gefärbt mit hellen Flecken. — Sp. 630—633. (18) Nabel trichterfg., regelmässig erweitert, Geh. konoidisch, regel- mässig weiss rippenstreißg, horngelb, mit 1 aussen dunklen, innen rothgelben Oberband u. 1 breiten schwachen Basalband. Mund, oval, sehivach gelippt. (Fr.) — Sp. 634. (22). ßß) Geh. unten schwächer skulptirt. (19) Nabel eng (massig), Geh. oben wenig, unten stark gewölbt, oben stark, unten schwach gestreift, oben braun- o. weissfiammig n. gestriemt, unten weisslich, feingebändert, Umg. getvölbt, letzter zus.-gedrückt kantig. (Südfr., Span.) — Sp. 635—638. (17). (27). (29). ß) Letzter Umg. grösser als der vorletzte. cia) Geh. (letzter Umg.) beider- seits gleich skulptirt. (20) Nabel an der Mund. m. o. iv. elliptisch o. oval erweitert. Geh. niedergedrückt, obentwenig, unten gut gewölbt, bis in den Nabel unregelmässig dicht gestreift, weiss o. gelb, m. o. w. röthlich. eivfarben o. dunkelbraun gebändert, Mund. s. .ch, uvte» hauchifi, kreidig, fest, dicht gestreift. Umg. langsam zunehmend, der letzte meist ivenig grösser, anfangs etwas stumpfkantig. Mund, breiter als hoch, irinklig, Basalrand schwach gebogen 0. horizontal, Sjiindclrand s. kurz u. certikaj. {Fr., Span., Port.) 1. Geh. weiss o. gelblich, meist gebän- dert (J Band oben, 3—8 unten). a) Nabel innen eng, Gew. gedrückt, letzter Umg. kantig, Mund, ob- long-gerundet. — Sp. 661—666. b) Nabel innen mäs-'iig, Gew ku- gelig-gedrückt, letzter Umg. fast gerundet, Mund, gedrückt oval 0. gerundet. — Sj'). 667 — 676. c) Nabel innen z. weit, Geio. ge- wölbt konisch, letzter Umg. ge- rundet, Mund, gerundet. — Sp. 677—681. d) Nabel innen eng (selten trich- terfg.), Gew. gedrückt, letzter Umg. kantig, Mund, fast vier- eckig. — Sp. 682—686. 2. Die weisse Grundfarbe nur als 5—8 schmale Bänder sichtbar. — Sp. 687 —688. (23) Nabel eng o. massig, Geh. .sehwach gewölbt, dicht feingestreift, glanzlos, fest, weiss, einfarben (s. selten u)uleutlich gebändert), Umg. langsam zunehmend, letzter gerundet, Mund. (s. selten oblong) meist schwach o. nicht gelippt. (Frankr.) — 82). 689—693. [colomis. f.). (35). (24) Nabel eng o. massig. Geh. fast gleich gewölbt oben wie unten, dicht gestreift, weiss, mit einem breiten schwarzbraunen Ober- bande u. mehreren {oft zus.- fliessenden) Basalbändern, letzter Umg. at}fangs kantig. {Frankr., Sic.) — Sp. 694—695. ßß) Geh. unregelmässig 0. oben stärker, unten schwächer gestreift. (25) Nabel eng. Geh. beiderseits fa.st gleich domfg. gewölbt, dicht u. regelm. ripjjen streifig 0. feingerippt, dünn, weisslich, mit 5—7 schwarzrothen Bändern, Umg. fast flach, letzter anfangs kantig. (Alg., Tunes.) - Sp. 696- 698. (26) Nabel an der Mund. m. o. w. erweitert, Geh. konoidisch ge- wölbt, unten gewölbt 0. bauchig, stark gestreift, weiss, grau o. (/eiblich, ynit dunklen Fleckenreihen 0. Funkten {selten^ unter- brochen gebändert), Umg. langsam zunehmend, letzter Umg. ge- rundet, hinten aufgetrieben. {Span.) 1. Nabel massig O- eng, letzter Umg. kaum in der Mitte zus. -gedrückt. — Sj). 699 — 705. 233 2. Nabel offen, an der Mund, stark er- loeitert, Geh. Unsenfg., letzter IJmg. kantig. - Sp. 706-707. (27) Nabel eng o. durchbohrt, Geh. gewölbt-gedrückt, oben gerippt, unten gestreift, weiss, kreidig, einfarben o. fleckig {selten mit 3—4 B.), Umg. gewölbt, langsam zunehmend, letzter wenig grösser, etivas kantig, Mund, meist oblong. (Älg., Tunes.) — Sjj. 708—712. (28) Nabel durchbohrt. Geh. gedrückt dachfg. (selten etwas konoi- disch), unten gut qetvölbt, oben stark regelm. gestreift, weiss, oben mit gelben o. bratinen Fleckenbändern o. Querstriemen, unten meist gebändert, Umg. fast flach, letzter anfangs kantig. (Alg., Tunes., Span.) — Sp. 713-719. (29) Nabel eng trichterfg., Geh, gedrückt, gewölbt o. konisch dachfg., unten stark gewölbt, oben fast gerippt, unten gestreift, grau o. gelblich, gebändert, Umg. fast flach, letzter meist wenig grösser, stark kantig o. (jekielt. (Alj)es-Marit.. Sic, Alg., Times.) — Sp. 720-723. (30) Nabel eng. Geh. unten viel gewölbter als oben, Geh. oben fast gerippt u. fleckig, weiss, timg. etwas gewölbt, regelm. schnell zunehmend, letzter gross, kantig. {Span., Tunes.) — Sp, 724 -725. (31) Nabel durchbohrt. Geh. etwas kugelig-konisch, unten gewölbt- bauchig, feingestreift, weiss, einfarben o. mit durchscheinenden Bändern u. Flammen, Umg. etwas gewölbt, letzter s. gross, anfangs kantig, Saum meist offen, verdickt. (Times., Span.) — Sp. 726—741. (32) Nabel eng. Geh. kugelig-gedrückt o. gedrückt-konoidisch {ge- drückt 2^y>'(f>'iid^'>if(/-)r [f'ob gestreift, weiss, mit 2—4 überb. {Nahtband meist unterbrochen) u. vielen schmalen Basallinien, letzter Umg. gross, gerundet o. kantig. {Alg., Tunes.) — Sp. 742-747. (33) Nabel meist s. eng u, an der Mund, etwas erweitert. Geh. unten meist gewölbter als oben, fein gestreift, ivei.elippt (Istrien b. Parenzo). Var. gyros« W.: weit trichterfg-. genabelt, stark nieder- gedrückt, kaum etwas gewölbt, graugelb, mit kaum merkbaren Bändern, Umg. S'/j, die oberen flach o. s. wenig gewölbt, an der Naht kantig, der letzte gegen die Mund, erweitert, die erste Hälfte zus. -gedrückt, scharfkantig, dann bis an die Mund, stumpf- kantig u. unten gewölbter, vornen herabsteigend, Mund, oval, gedrückt, Saum gerade, braun, Lippe rothgelb; G. 9—13 : 6—8 mm. (Sicilien bei Sciacca: Adami.) * H. lesilliaca Fag. Geh. inneu eng, an der Mund, plötz- lich erweitert, oben s. wenig gewölbt o. fast flach, unten ge- wölbt, schmutzgrau, einfarben, dicht regelmässig, auf letztem Umg. nach u. nach stärker, gestreift; Umg. 6, langsam regel- mässig zunehmend, aligt'flacht, der letzte etwas grösser, oben dachfg., auf der Mitte scharf kantig (die Kante zackig), vorn herabsteigend, nicht erweitert, unten bauchig: Naht tief ein- gedrückt; Mund. s. schief, mondfg. -kreisrund, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Spindelrand in der Mitte zur. -gezogen, an der Basis plötzlich in den Unterrand übergehend. G. 11 : 7 mm. (Dohnatien in Lesina.) L. c. p. 114. * H. Jllberti Kob. Geh. mittelweit aber offen genabelt (Nabel \', des Durchmessers), niedergedrückt, oben gewölbt o. sehr gedrückt pyramidal, stark gestreift, der letzte Umg. grob u. weitläufig gerippt, die oberen mehr dicht u. fein gefurcht. fest, kreidig, glanzlos, weisslich, häutig mit undeutlichen blass- braunen Binden u. die Oberseite unregelmässig fleckig u. ge- wölkt, mit dunkeln Apex u. helleren Streifen; Umg. 6, gut gewölbt, in der Jugend gekielt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum verbreitert, mit stumpfer, wie gezähnter, Kante; Mund, wenig schief u. ausgeschnitten, gerundet, oben bisweilen etwas gehoben, Saum gerade, innen mit einer scharfen weissen 0. gelben ' Lippe, Känder genähert, Spindelrand umgeschlagen. (}. 12—13:9—10 mm. (Mai^ocro bei Mogador.) Icon. N. F. 1. 1884 p. 44 (IL colomiesiana Icon. f. 1456). * H. partheilisi (Hagemn.) BgL Geh. genabelt, beiderseits fast gleich massig gewöll)t. stumpfwirbelig, stark gestreift o. feingerippt, z. dünn, glänzend, weissgelblich, mit i'othen Flecken- bändern: Umg. (). etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gross, anfangs zus. -gedrückt u. etwas kantig, an der Mttnd. weit, gerundet, oben gerade; Mund, wenig schief u. mondfg., gross, halbkreisfg,, inneu rothgelb, Saum gerade, scharf, innen gelippt. Basalrand etwas offen, Spindelrand wenig ver^ breitert. G. 11:7 inm. {Tunesien bei ßeja.) L. c. p. 44. (B.) 578. ll.jaj'lel Falad. Geh. innen z. ofi'en, von der Mitte o. vom letzten Drittel des letzten Umg. erweitert genabelt (Nabel 243 etwa ' '3 des Durchmessers), fast flach niedergedrückt, mit roseu- farbigem Apex, s. regelmässig runzelig-feingei-ippt, etwas kreidig, weisslich strohgelb: Umg. 5 '/j, wenig gewölbt, schnell regel- mässig zunehmend, mit eingedrückter Naht, der letzte gross, etwas gedrückt-gewölbt, vornen fast gerade; Mund, etwas schief, gerundet-raondfg.. Sauin gerade, innen nahe dem Rande weiss- gelippt, Ränder stark gebogen, Spindelrand oben etwas zur.- gebogen. G. 12:6V'2 mm. (Marocco am Souani hei Tanger.) Rev. Zeel. 1875 p. 85 t. 9 f. 10—12. (Pal.) Beschreibung nach einem einzigen Ex. Var. rusticula Palad. 1. c. (f. 7 9): enger, mitunter ganz trichterfg. genabelt, m. o. w. stark gfewölbt, z. regelmässig u. stärker feingerippt, selten einfarben grauweiss, meist mit 1 breiten braunen Nahtbande, 1 Oberbande u. mehreren Basal- bändern, Apex fast schwarz, ümgr. unregelmässiger u. schneller zunehmend, der letzte grösser, schön gerundet; G. 12—14:8 — 9 mm. (Paladilhe hat nur ein Exemplar bei Meknes unweit Tanger gefunden, Freund Ponsonby hat mir eine beträchliche Anzahl geschickt.) 579. H. hsimilcaris Kobi G-eh. massig genabelt, gedrückt, fast kreisrund, feingestreift, fest, hell gelblichweiss bis hell- braungelb, m. o. w. mit tief braunen Bändern geschmückt, welche obenher in striemenartig zus. -fliessenden Flecken aufgelöst sind; Gew. gewölbt kegelfg.; Umg. 6. gut gewölbt, langsam zuneh- mend, der letzte etwas erweitert, gerundet, unten stärker ge- wölbt, aller doch etwas abgeflacht; Mund. z. schief, quereifg.. etwas gedrückt, Saum scharf, innen braun, dahinter mit einer starken, scharf vorspringenden orangefarbenen Lippe belegt. G. 14:9 mm. (Sicilien, M. Pellegrivo.) Icon. f. 1449. (Kob.) ? H. rhytiphora Charp. Geh. genabelt, kugelig-gedrückt, unten gewölbt, auf der Mitte kantig, runzelig-gestreift, kreidig, einfarben; Mund, mondfg. -gerundet. Saum gerade, scharf, innen roth, dahinter weissgelippt, Ränder genähert; Umg. 4^,2. G. 10 : 5 mm. (Egypten hei Cairo,) Zeitschr. f. Malak. 1847 p. 131. (Ch.) (6.) 580. H. Iierbutica Fag. Geh. offen trichterfg. genabelt (^/y der Länge des vorl. Umg. sichtbar), niedergedrückt konoi- disch, unten schwach gewölbt, unregelmässig feingestreift o. fast glatt, glänzend, weisslich, mit 1—2 Oberb. u. einigen schmäleren Basalbändern (das Oberband u. das Umbilicalband oft die breitesten); Umg. 5 V/j — 6, gewölbt, z. schnell regel- mässig zunehmend, der letzte grösser, vorn nicht erweitert, langsam wenig herabsteigend, beiderseits gewölbt, aber um den Nabel zus. -gedrückt 0. abgeflacht; Mund, wenig schief, etwas gedrückt, mondfg. -gerundet-ovaL innen weiss, scharf gebändert, 244 Saum innen lothbraun, gerade, scharf, fein weissgelippt, Ränder zuneigend, fast gleich u. schwach gebogen. G. 12 — 14 : 8—9 mm. (Frankreich, in Hante-Garonne.) Diagn. d'esp. nouv. 1884 p. 13. 581. H. krizeiisis Bgt. Geh. eng genabelt, konoidisch, feingestreift, weisslich, mit rötlilicheu. unterbrochenen, oft fast obsoleten Bändern; Umg. 6^/2, etwas gewölbt, langsam zuneh- mend, der letzte aber erweitert, grösser, anfangs schwach kantig. z. gerundet, vorn gerade; Mund, schief, mondfg., gedrückt- eirund, Saum innen weiuroth, gerade, scharf, massig gelippt, Spindelrand verbreitert. G. 15:11 mm. (Frankreich, Italien, Griechenland, Algerien, Tunesien.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 48. 582. H. SOlailOi Sei-v. Geh. eng genabelt, oben erhoben konisch, mit kleinem Apex, unten z. bauchig, scharf feinge- streift, letzter Umg. fast glatt, etwas kreidig, glänzend, weiss, einfarben (selten mit graulichen m. o. w. schwachen Bändern), an der Mund. fleichfarben-gell)lich; Umg. 6, fast flach, regel- mässig zunehmend, der letzte gross, anfangs etwas kantig, an der Mund, gross, bauchig-gerundet, oben gerade; Mund, wenig schief, z. mondfg. -kreisrund, etwas höher als breit, Saum gerade, scharf, innen fleischfarben-gell», massig gelippt, Ränder wenig getrennt, Spindelraud al)er schwach verbreitert. G. bis 11:9 mm. (Spanien, Algerien hei Mustapha, Tunesien hei Tehomxla.) Et. moll. Esp. 1880 p. 96. (S.) 583. H. iFgilil Foc. Gleich der solanoi, aber kugliger, mit höherem Gew. u. gewölbterer Basis, beiderseits gleich dicht, wellig, unregelmässig, s. fein gestreift, graulich-weiss, mit dun- kelbraunen Bändern auf der Unterseite. Umg. gewölbter, lang- sam regelmässig zunehmend, der letzte am Anfang gut gewölbt, grösser, gegen die Mund, hin langsam heral)steigend, Mund. z. schief, Saum innen mit 1 — 2 röthlichen Lippen, Oberrand s. kurz, gerundet. Aussen- u. Unterrand stark gel)Ogen. G. W^i,^ — 12 V2 : '''V'a— *^ ^1"- (Frankreich.) Bull. soc. mal. Fr. 1887 p. 178. — Forma 1) major, Breite 15—16 mm.; 2) minor, Geh. kleiner, oft etwas kuslipef; 3) zonata Loc, mit 5 — 7 schmalen, zus. -hängenden Basalhändern; 4) marmorea Loc, Geh. marmorirt mit grauen u. braunen Flecken; 5j lutea Loc, schmutzgelb, einfarbig o. mit einem Oberbande; 6) liitco-ionata Loc. schmutzgelh, mit schmalen, braunen, unterbro- chenen Basalbändern. 584. H. XJllOlliCil Serv. Geh. eng genabelt, oben gewölbt- etwas konoidisch, unten gewölbt, gestreift, schmutzig weiss- gelblich, au der Müud. dunkelroth, meistens einfarbig, selten mit einem dunkeln unterbrochenen Oberbande; Umg. (>. die oberen etwas gewölbt o. fast flach u. üantig an der Naht. z. schnell regelmässig zunehmend, der letzte anfangs zus. -gedrückt u. schwach kantig, dann weit u. gerundet, vorn langsam herab- steigend; Mund, wenig schief, kaum mondfg.. fast kreisrund. 245 Saum röthlich, gerade, etwas verdickt, innen massig gelippt, Rän- der genähert, Spindelrand verbreitert. G. 11:8 miu. (Spanien b. Saragossa u. Pampelona, Triest.) L. c. p. 102. — Forma 1) major, G. 14:11 mm. (Balearen.) 585. H. alluvioniliil Serv. Gleich der xalonica, aber mehr kreidig u. festschalig, äusserst fein gestreift o. fast glatt, meistens mit einem breiten braunen Oberbande u. mehreren schmäleren Basalbändern , letzter Umg. nicht herabsteigend, Saum gleichfarben u. stärker gelippt, Mund, weniger kreisrund. G. 9 — 11:6 — 7^2 mm. (Spanien, Frankreich, Triest, Alge- rien, Tunesien h. Carthago.) L. c. p. 102. (S.) 586. H. Odarseiisis Fag. Geh. eng o. z. offen, cylin- drisch genabelt, oben gedrückt dachfg., unten gewölbt, beider- seits fast gleich, s. fein u. dicht gestreift, letzter Umg. fast glatt, glänzend, wie glasirt. graugelb, mit durchsichtigen Punkten u. Linien geziert; Umg. 6, abgeflacht, die oberen langsam, die letzten schnell zunehmend, der letzte grösser, stumpf kantig, an der Mund, erweitert, oben gerade; Naht kaum eingedrückt; Mund, schief, mondfg.-oval, Saum gerade, roth, innen stark weiss o. fleischfarben gelippt, Aussenrand kurz regelmässig gebogen, Spindelrand länger halbrund, oben zur.- gebogen. G. 18:8 mm. (Frankreich, Haute-Garonne.) Diagn. d'esp. nouv. 1884 p. 12. * H. niOlltgiscardiaiia P\ig. Geh. s. eng, cylindrisch genabelt, oben gewölbt-dachfg., unten gewölbt, opak, graugell). s. fein u. dicht gestreift; Umg. 6, fast abgeflacht, dei- letzte oben wenig gewölbt, unten, namentlich um den Nabel, aufge- trieben, auf der Mitte kaum kantig, vorn fast gerade; Mund. schief, moudfg.-oval (mitunter mondfg. -kreisrund), innen schwach rothgelippt, Saum lothbraun, gerade, scharf, Aussenrand kurz, gerundet, Spindelraud erweitert, bogig, länger, oben nicht zur.- gebogen. G. 10 : 8 mm. (Frankr., Haute-Garonne.) L. c. p. 13. — Forma 1) major, weiss, mit einem breiten braunen Oberbande, G. 15:10 mm. 587. H. graniioiieiisis (Bgt.) Serv. Geh. eng genabelt, oben erhaben gewölbt konisch, unten gerundet, gestreift, ein- farben weiss, an der Mund, dunkelgelblich, etwas kreidig, fest, glänzend; Umg. 6. z. gewölbt, regelmässig u. z. schnell zuneh- mend, der letzte grösser, etwas zus. -gedrückt gerundet, vorn langsam herabsteigend; Naht eingedrückt: Mund, schief, wenig mondfg. -oblong gerundet, gedrückt, Saum dunkelgelb, innen gelbgelippt, gerade, scharf, Ränder z. genähert, Spiudelrand olx'u verbreitert. G. 12:11 mm. (Spanien,) L. c. p. 104. (B.) * H. caiiovasiana Serv. Gleich der g7'annonensis, alx-r Geh. breit niedergedrückt, mit kleinem, konischem Gew., s. 2iQ fein gestreift. Umg. s. sclinell zunehmend, der letzte relativ enorm, gegen die Mund, hin s. erweitert, Mund, gross (9 : 7 V.J mm.), transversal. G. 15 : 10 mm. (Spanien, Frankreich, Sicilieii, Algerien, Tunesien.) L. c. p. 105. (S.) * H. llieiulriUlOi Serv. Gleich den beiden vorgehenden, aber weiter, etwas trichterfg. genabelt (alle Urag. deutlich). Geh. glänzend, fast glatt, Gew. mehr gleich dem der granno- nefisis, Umg. oben weniger gewölbt, der letzte mehr gerundet u. mehr herabsteigend. Mund, fast kreisrund, schiefer. G. 12 : 10 mm. (Spanien h. Saragossa , Vrankreidi, Sicilien, Algerien, Tunesien.) L. c. p. 105. * H. blasi Serv. Geh. noch weiter genabelt als bei H. ritendranoi, kleiner, s. fein gestreift, Gew. gewölbt-konoi- disch, Urag. langsam zunehmend, der letzte weniger gerundet, oben an der Mund, nicht herabsteigend, mit einem feinen, schwachen, fadenfgen, nach dei- kreisrunden Mund, hin ver- schwindenden Kiele. G. ^ : & mm. (Spanien, Frankreich.) L. c. p. 106. (Serv.) 588. H. aglia (Uagemn.) Loc Geh. eng u. doch z. offen trichterfg. genabelt, oben erhoben konisch, Basis relativ breit, dicht feingestreift, etwas kreidig, glänzend, bald weiss, ein- farben, bald mit m. o. w. breiten u. zahlreichen hornfarbenen Bändern; Umg. 6 — 7. etwas gewölbt, langsam zunehmend, nur der letzte schneller, dieser gerundet, s. wenig gedrückt, vorn etwas herabsteigend: Mund, wenig schief, massig mondfg. -ge- rundet, innen sammt der Lippe o. nur diese rothgelb, Saum innen gefärbt, Spindelrand z. verbreitert. G. 13 : 11 mm. (Frankreich in Ins. Sainie-Lucie, Sicilien b. Trapani, Algerien b. Bona, Ttmesien b. Tozer.) Catal. gen. 1882 p. 344. 589. H. C.vziceiisis (Galland) Cout. Geh. s. eng, halb- bedeckt durchbohrt, oben gewölbt-konoidisch, unten gewölbt- gerundet, s. fein u. dicht gestreift, z. festschalig, letzter Umg. u. besonders unten fast glatt, weiss, mit dunkelbraunen o. fast schwarzen, ganzen o. unterbrochenen Bändern; Urag. 5 — 5 ' 'j ' gewölbt, s. regelmässig zunehmend, der letzte nur nahe der Mund, etwas erweitert, vom Anfang an gut gerundet, vorn gerade; Mund, schief, wenig mondfg.. fast kreisrund, Ränder genähert, Saum braun, innen mit weisser o. weissbrauner Lippe, gerade. G. 10 — l'Z : 8 — 10 ' j ram. (Frankreich, Minorka bei Mahon.) Notes faune mal. du Rhone 1881 p. 12. 590. H. su'iillltillil West. Geh. durch den oben umgeschla- genen Spiudelrand zur Hälfte vei'dt^ckt genabelt, oben gewölbt- konoidisch, unten bauchig, uuregelmässig feingestreift, s. dünn- schalig u. zerbrechlich, täuschend gleich einer H. ai'bustorum, 247 hellbraun, mit einer weissen Mittelbinde u. darüber einem dun- kelbraunen Bande (oft mit einem zweiten noch höher), auf der Unterseite mit einigen schmäleren dunklen Linien; Umg. b^j^- schnell zunehmend, z. gewölbt, der letzte gross, oben schwach, unten stark gewöl])t, vorneu gerade; Mund, gross, mondfg.- geruudet, Saum gerade, braun, innen nahe am Rande mit einer feinen scharfen weissen Lippe. G. 13 : 10 mm. {Minorka hei Mahon: Prof. M. Braun ex.) 59L H. treinata Let. S Bgt. Geh. eng genabelt, oben z. konisch, unten gewölbt, feingestreift, glänzend, einfarben weisslich; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam zunehmend, nur der letzte schneller erweitert, gross, anfangs etwas kantig, vorn ganz walzig, oben gerade; Mund, kaum schief, z. mondfg.- kreisrund, ebenso hoch wie breit, Saum weinroth. scharf, etwas offen, innen stark gelippt, Spindelrand wenig verbreitert, z. gerade herabsteigend. G. II : 8 mm. (Tunesien hei Tozer.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 49. (B.) (7.) 592. H. tritonidis Jus. Geh. punktfg. durchbohrt, oben konoidisch, stumpfwirblig, unten gewölbt, s. fein gestreift, glän- zend, opak, weiss; Umg. ö'/j, fast abgeflacht, langsam, nur mit letztem Umg. schneller, zunehmend, dieser massig grösser, fast bis an die Mund, kantig, unten gewölbter als oben, vorn ge- rundet u. gerade: Naht fast linear: Mund. z. schief, inondfg.- gei'undet, innen weiss, Saum gerade, strohgelb, innen stark gelippt, Spindelrand wenig verbreitert, (t. 8 — 10 : 5 ' 2 rnm. {Algerien, Tunesien.) Coq. terr. viv. fiep. ('onst. 1883. B^t. Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 49. (Bgf.) 598. H. fem Bgt. Geh. punktfg; durchbohrt, niederge- drückt, oben gewölbt-fast dachfg., s. stumpfwirblig, beiderseits fast gleich convex, feingestreift, wenig glänzend, weisslich; Umg. 5, fast abgeflacht, z. langsam regelmässig zunehmend, ^der letzte z. grösser, kantig, unfang.s zus. -gedrückt, an der Mund. z. gerundet, oben gerade; Mund. z. schief, moudfg.- gerundet eifg., gedrückt, innen gelblich, Saum gerade, röthlich. innen gelippt, Spindelrand verbreitert. (1. \) -. (i mm. (Frankreirh h. Tssards, l\mesien.) \,..c. p. 50. (B.) 594. H. hellenica Bgt. Geh. durchbohrt, oben konoi- disch, mit kleinem Apex, unten gewölbt, regelmässig gestreift, fest, weisslich; Umg. 6, etwas gewölbt, kantig (die Kaute steht nicht dicht an der Naht, sondern etwas höher, wesshalb das Gew. wird etwas skalarid), langsam zunehmend, der letzte kantig (die Kante wird gegen die Mund, hin nach u. nach schwächer), 248 unten gewölbt, vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, schief, wenig inondfg. -gerundet, oben etwas abschüssig, aussen etwas winklig, Saum gerade, scharf, innen gelb, tief innen weissge- lippt, Ränder genähert, durch einen Wulst verbunden, Spindel- rand oben ausgebreitet. G. 8 : 7 mm. (Griechenland.) Spec. noviss. 1876 p. 51. 595. H. IIOVJI Bgt. Geh. eng. an der Mund, ein wenig erweitert gena1)elt, gewölbt-kreiselfg. o. gedrückt konisch, mit kleinem, vorstehendem Apex, dicht u. z. regelmässig grob- gestreift, unten gewölbt, feingestreift u. mit vielen kleinen Impressionen, weiss o. bläulich, einfarbig o. mit einem dunkel- braunen unterbrochenen Oberbande, u. s, feinen, oft fehlenden Basalbändern, mitunter mit 2 — 3 Linien oben u. 8-4 unten, selten oben u. unten mit je einem s. breiten braunen Bande; Umg. Ö'/j — 6, 55. gewölbt, der letzte selten vom Anfang an gerundet, meistens bis über die Mitte z. scharf kantig, vorn gerundet, langsam kurz herabsteigend; Mund, schief, mondfg.- gerundet, Saum gerade, innen gelb o. gelbi'oth. mit scharfer weisser Lippe o. innen mit der Lippe rothbraun. G. 8^/2 — 10 : 6 o. 8:7 mm. (Griechenl., Euboea.) H. hellenim Bl. & West. AperQU faune Grece 1879 p. 70, Kob. Icon. N. F. 552. * H. COnteinptjl (Parr.) Kob. Geh. eng durchgehend ge- nabelt, etwas gedrückt kreiselfg., dicht u. regelmässig rippen- streifig, dünn, aber fest, bläulich weiss, mit braunen Bändern; Gew. kegelfg., mit kleinem Apex; Umg. (), von Anfang an ge- wölbt, regelmässig zunehmend, der letzte etwas verbreitert, zus. -gedrückt, deutlich kantig, vorn gerundet, unten z. gewölbt, steil in den fast cylindrischen Nabel herabfallend, vorn leicht herabsteigend; Mund, schief, nur leicht ausgeschnitten, fast kreisrund, Saum gerade, innen schwach weissgelippt. G. 9 ißVj mm- (Griechenland.) Icon. N. F. f. '^r>3. (K.) 596. H. Sllbneglecljl Bgt. Geh. z. eng. an der Mund, gar nicht erweitert genabelt, niedergedrückt konisch-dachfg., s. fein, dicht u. auf dem letzten Umg. oft. z. undeutlich ge- streift, mit zahlreichen feinen Lnpressionen. grauweiss, mit s. feinen, hellhornbrauuen, undeutlichen Linien auf der Unterseite; Umg. 5 '/j, wenig gewölbt 0. abgeflacht u. an der Naht kantig, regelmässig zunehmend, der letzte z. gross, die erste Hälfte stark kantig, anfangs unten kaum gewölbter, vorn gerundet, an der Mund, viel gewölbter unten als oben, aber mit der Kante merkbar noch ganz vorn, nicht herabsteigend: Mund, schwach uiondfg. -gerundet. Wand s. wenig gewölbt, Saum braun, innen weisslich o. rothbraun gelippt, Basalrand otfen G. 10—11 : 7 '/j 8 mm. (Frankreich i?i Ile du chdteau d'Tf, Montpellier, Algerien h. Bona ii. Algier.) Malac. du chät. d'If 1860 p. 15. 249 (8.) 597. H. TJiriegiltil (Friw.) Mss. Geh. eng genabelt, ge- drückt kegelfg., dünn, schwach gestreift, namentlich nach der Mund, hin u. in einfarben weissen o. kreidigen Exemplaren z. glatt, weiss, meistens mit braunen Striemen, Flecken o. Flecken- bändern gezeichnet; Gew. flach kegelfg., mit spitzem schwarzem Apex; Urag. 5 "2 , die oberen schwach gewölbt, langsam zuneh- mend, der letzte nur wenig verbreitert, etwas gedrückt-gerun- det, doch nicht kantig, vorn gerade; Mund, stark mondfg.-fast kreisrund, Saum scharf, braun, innen mit einer schmalen, aber scharfen, zur. -liegenden, weissen o. rothen Lippe, Ränder ge- nähert. G. 11:9 mm. {Griechenland.) Coq. Schi. 1859 p. 259, 269, Kob. rcoa. f. 1552. — Syn. H. multifaria L. Var. pustulosa (Parr.) Mss. (Coq. Schi. 1863): festscha- liger, s. fein gestreift 0. fast glatt, hellgelb, mit undeutlichen Bändern u. Linien, Münd.-üppe dünn, weiss. (Constantinopel.) 598. H. plitliiotii West. Geh. eng. an der Mund, etwas erweitert genabelt, konoidisch, röthlich hornfarben, mit weissen 0. weisspunktirten Rippen, welche mitunter so dicht stehen, dass die Schale weiss erscheint, oft mit schmalen weissen o. röthlich hornfarbenen Bändern; Umg. 6, etwas gewölbt, der letzte anfangs kantig, dann gerundet, vorn plötzlich u. oft tief herabsteigend; Mund, mondfg.-eirund, gedrückt, Saum gerade, braun, innen stark rothgelippt, Ränder zuneigend, Spindelrand fast gerade. G. 10 — 11 :7 — 8 mm. (Griechenland b. Phthiotis.) Jahrb. Mal. Ges. 1883 p. 57. 599. H. pastorellil West. Geh. eng o. massig, etwas erweitert genabelt, gedrückt konoidisch, runzelig gestreift, grau- gelb, mit rothbraunen Bändern, Linien, Striemen u. Flecken gezeichnet; Umg. 5 V/j — 6, etwas gewölbt, die oberen regel- mässig zunehmend, der letzte gross, erweitert, oben schwach kantig, vorn herabsteigend; Mund, mondfg. -etwas eirund, ge- drückt, Saum kastanienfarben o. rothbraun, innen gelbgelippt, glänzend, Spindelrand verbreitert, ausgebreitet o. schwach zur.- gebogen. G. 8 — 9 : 6 mm. (Griechenland in Euboea u. bei Prevesa.) L. c. p. 58. Var. prona W.: Nabel s. eng, Geh. konoidisch, letzter Umg. tief herabsteigend; G. 9 : 7 mm. 600. H. curetlini West. Geh. eng, durchgehend, an der Mund, gar nicht erweitert genabelt, kugelig, oben gewölbt- schwach konoidisch, mit stumpfem Wirbel, etwas runzelig fein- gestreift, mit vielen kleinen Impressionen, glänzend, weiss, auffallend gezeichnet mit 4 schwarzbraunen, breiten, ganzen, 250 bis an den Mundsaum hervorgezogen. Bändern, je 2 auf Ober- u. Untrrseite, saraint 2 — 3 feinen helleren Linien nahe um den Nabel (mitunter mit noch einer Linie zwischen den Ober- bändern); Umg. 6, z. stark gewölbt, langsam regelmässig zu- nehmend, der letzte gerundet, vorn m. o. w. herasteigend; Naht eingedrückt; Mund, schwach mondfg. -kreisrund, Saum gerade, innen stark weissgelippt, Spindelrand oben kaum verbreitert. G. 9 : 7 mm. (GriechenL, Arkhanes auf Creta: Blanc. Ex.) 601. H. agreabilis (Z.) Koh. Geh. durchbohrt, kugelig kegelfg., s. fein gestreift, glänzend, weiss, mit mehreren schmalen Bändern: typisch mit einem schmalen, auch auf den oberen Umg. sichtbaren, Mittelbande, einem breiteren intensiven Basalbande u. zwischen beiden zwei feinen, sich berührenden Linien; Gew. kegelig., mit flachem, schwarzem Apex; Umg. 6, gut gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte aufgeblasen, ver- breitert, gerundet, vornen nur ganz wenig herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, wenig schief, mondfg.-kreisrund, Saum gerade, scharf, innen mit einer starken gelblichen Lippe, Spindelrand nur wenig verbreitert. G. 11:8 mm. (Corfu.) Icon. f. 1564. (K.) 602. H. arciuata {Z.) Koh. Geh. eng genabelt, stark uiedergedrückt-konoidisch. s. fein gestreift, glänzend weiss, mit drei scharf gezeichneten schwarzbraunen Bändern, von denen das mittlere s. schmal u. das obere breit ist: Gew. gewölbt, mit z. stumpfem Apex; Umg. 5, gut gewölbt, regelmässig zu- nehmend, der letzte etwas erweitert, fast stielrund, vorn nicht o. kaum herabsteigend; Mund, wenig schief, mondfg.-kreisrund, Saum gerade, m. o. w. Ijraun, innen stark gelippt. Ränder zu- neigend, Spindelrand oben etwas zur. -gebogen. G. 11: 7* '2 mm. {Corfu.) Icon. f. 1553. 603. H. samnituill West. Geh. eng, an der Mund, etwas erweitert genabelt, niedergedrückt, oben ein wenig konoidisch, festschalig, glänzend, s. dicht gestreift, weiss, mit drei z. breiten braunen Bändern (je 1 Ober-. Mittel- u. Basalbande), mitunter noch mit einer schmalen Linie um den Nabel: Apex zitzenfg.: Umg. 5 ''2. gewölbt, der letzte grösser, gerundet, vorn fast gei-ade; Mund, gross, mondfg.-kreisrund. innen stark weiss- gelippt, Saum dünn, hornfarben, gei'ade, Basalrand s. stark gebogen, offen. G. 9:6 mm. {Tialien h. Saninium 11. Cer'rito.) L. c. p. 59. Var. pu^^-nax West. 1. c: kleiner, wenifjer erweitert ge- naljelt, stärker o-e?treift (feinn, unten weisslich, zierlich mit weissen lamellenartigen Streifen skulptirt; Umg. 4 ^/j , wenig gewölbt, regelmässig zunehmend, mit eingedrückter Naht, der letzte grösser, unten etwas aljgeflacht, vorn nicht herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen etwas verdickt. Aussen- u. Basalraud gerundet, Spindelrand offen. G. 7 : 4 mm. (Frankreich b. Mailly-le-Chäteux in Yonne.) Bull. soc. ])hilom. Paris 1881. (M.) 612. H. philomiphilil Mab. Geh. s. eng genabelt, nieder- gedrückt, mit schwach gewölbtem Gew. u. kleinem Apex, opak, glanzlos, dicht, auf letztem Umg. unregelmässig rippenstreifig, grauweiss, mitunter mit einem Bande u. Reihen von hornfar- benen Flecken; Umg. 4 — 4'/2, wenig gewölbt, unregelmässig (die oberen langsamer) zunehmend, der letzte gross, an der Naht etwas gedrückt, an der Peripherie etwas aufgetrieben, vorn kurz herabsteigend, unten wenig bauchig; Mund, schief, mondfg. - gerundet, Saum gerade, scharf, Ränder convergirend, Aussen- u. Basalraud gebogen, Spindelrand kaum verdickt, oben etwas ofifen. G. 7 — 8:3''2— 4 mm. (Frankreich hei (^arcassonne in Aride.) L. c. p. 3. (M.) 613. H. viciailiea (Bgt.) Loc Geh. eng, durchgehend, nicht erweitert genabelt, niedergedrückt-gewölbt, beiderseits fast 255 gleich, wellig, erhoben, ungleichmässig gestreift, unten schwä- cher, weiss, kreidig, opak; Umg. 5, s. regelmässig zunehmend, gewölbt, der letzte auf der Mitte kantig, anfangs u. vorn ge- rundet, vorn nicht herabsteigend; Naht s. tief: Mund, fast ver- tikal, stark ausgeschnitten, kreisrund. Saum gerade, scharf, innen schwach gelippt. G. 7 : 4 mm. (Frankreich zw. Thiers u. Vichy in Allier.) Cat. gen. moll. Fr. I. 1882 p. 331. (B.) (12.) 614. H. arceuthophila Mab. Geh. s. eng genabelt, etwas kugelig-konoidisch, bogenfg. fein lamellenrippig, kreidig, mit hornfarbenen Flecken, zuweilen auf letztem Umg. kaum merk bar gebändert; Umg. 5 — 6, regelmässig s. schnell zunehmend, gewölbt-gerundet, mit eingedrückter Naht, der letzte ganz gerundet, unten etwas aufgetrieben, nicht erweitert, vorn nicht herabsteigend; Mund, wenig schief, klein, mondfg. -gerundet, Saum gerade, scharf, dünn u. einfach, Ränder genähert, Aussen- rand gebogen, Spindelrand oben kurz verbreitert, ohne den Nabel zu decken. G. 6 — 7 : 4 — 4 ^'j mm. (Frankreich hei FontaifiebJeau.) Bull..soc. philom. Paris 1881. (M.) (13.) ' 615. H. biirdoeiisis ßgt. Geh. massig genabelt, nieder- gedrückt, oben gewölbt, runzelig gestreift, namentlich auf dem letzten Umg., kreidig, festschalig, grauweiss, einfarben o. mei- stens mit schwarzen, unterbrochenen, oft schwachen Bändern; Umg. 6, etwas gewölbt, regelmässig langsam zunehmend, der letzte gerundet, vornen gerade o. kurz herabsteigend; Naht z. eingedrückt; Mund, schief, wenig mondfg., z. gerundet, Saum gerade, tief innen gelippt, Spindelrand oben etwas offen. G. 10 : 6 mm. (Algerien bei Botigie, Tunesien bei Bardo.) Hist. Malac. Tunis. 1868 p. 18 t. 1 f. 19-21. (Bgt.) (14.) 616. H. Orduneiisis Kob. Geh. eng, aber tief genabelt, gedrückt kugelig, mit gewölbtem Gew. u. kleinem Apex, dicht u. regelmässig gestreift, weisslich, mit 2 schmalen, scharfen, kastanienfarbenen Bändern zu beiden Seiten der Mittellinie, von denen das 1. bis an die Spitze geht, u. mit einer hellen Basallinie; Umg. 5, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte fast aufgeblasen, vorn kaum herabsteigend; Mund, wenig schief, mondfg. -kreisrund, Saum scharf, innen deutlich weiss- gelippt, Ränder zus. -neigend, Basalrand oben kaum verbreitert. G. 7 '/j : 5 V2 "'™- (Spanien bei Orduna.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1883 p. 115, Icon. N. F. f. 542. (K.) 256 (15.) 617. H. lecouffei I^t. & Bgt. Geh. eng genabelt (dui-ch- bohrt), mit z. erhobenem, konisch gewölbtem Gew. u. kleinem Apex, unten gewölbt, stark, regelmässig, weitläufig gerippt, z. lest, glänzend, weisslich, mit roth-aschgrauen Bändern (von denen das Mittelband fast kastanienfarben), mit weissen, h. u. d. unterbrochenen Querstriemen; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam zunehmend, der letzte massig grösser, etwas zus. -gedrückt- gerundet, vornen fast gerade; Mund, wenig schief, mondfg.- eirund, Saum gerade, innen gelippt, Spindelrand etwas ver- breitert. G. 9 : 7 mm. (Tunesien b. Utique.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 35. (Bgt.) (16.) 618. H. duveyrieriana Bgt. Geh. s. weit trichterfg. genabelt, linsenfg., oben u. unten gleich u. schwach gewölbt, kredig, fast opak, beiderseits dicht rippenstreifig, grauweiss, unregelmässig hornfarben marmorirt; Umg. 5, etwas gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum breiter als der vorletzte, kantig, vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, schief, wenig mondfg.. quer oblong, aussen etwas eckig, Saum gerade, scharf, ohne Lippe, Ränder genähert, Spindelrand oben etwas zur. -gebogen. G. 6:3'/2mm. (Algerien, Tunesien.) Mal. Alg. I. 1864 p. 265 t. 19 f. 30—35, Moll. 'Sahara 1884 p. 10 t. 26 f. 6—10. (B.) (17.) 619. H. intersecta Poir. Geh. eng, an der, Mund, erwei- tert, durchgehend, fast perspectivisch genabelt (fast alle Umg. sichtbar), kugelig-gedrückt, beiderseits (oben breit gerundet) gewölbt, dicht fein rippenstreifig, fast opak, grauweiss, mit pui'purschwarzen, gelben o. rothen, meist unterbrochenen schma- len Bändern, Flecken u. Punkten, selten einfarben; Umg. 5 — 6, z. abgeflacht, langsam zunehmend, der letzte etwas grösser, anfangs stärker, noch an der Mund, deutlich stumpfkantig, vorn kurz herabsteigend, unten in der Mitte z. stark gewölbt; Naht linear; Mund. s. schief, mondfg. -gerundet, breiter als hoch, Saum gerade, scharf, innen weiss- o. gelbröthlich gelippt (Lippe z. plötzlich am Spindelrande abgebrochen), Spindelrand oben kurz aber stark verbreitert u. offen. G. 7 — 10 : 6 — 8 mm. (Schottland, England, Belgien, Frankreich, JS'ordspanien, Deutsch- land auf Ins. Alsen u. bei Weimar.) Coq. de l'Aisne, Prodr. 1801 p. 80, 81, Mich. CoiDpl. Hist. moll. 1831 p. 30 t. 14 f. 33—34, Dup. Ilist. moll. 1849 p. 280 t, 13 f. 1. — Syn. B. ccelata Vall. 1801, H. caperata Montasfu Test. Brit. 1803 p. 430 t. 2 f. 11, Rssm. Icon. p. p. f. 830—31, H. ignota Mab. Journ. Conch. 1865, H. costulata Kickx, H. conspurcata var. costulata Colbeau. — Forma 1) ornata 257 Picard (Ball. soc. linn. Nord. Abbeville 1840), Geh. stets mit nur einem schwarzbraunen scharfen breiten Oberbande, Unterseite einfarben weiss o. mit einem breiten Bande o. mit einigen schmalen Bändern (Geh. ganz ohne Flecke u. Punkte); 2) suhsctdaris JeflPr. (Brit. Conch. 1862), Gew. konisch, mit gewölbteren ümg. (Engl.) 620. H. iliululusica Koh. Geh. offen, innen .s. langsam, unten etwas schnellei' erweitert genabelt, niedergedrückt, schwach gewölbt, beiderseits dicht u. haarfein rippenstreifig, gelblich weiss, verschiedenartig dunkel gebändert u. fleckig; Umg. 6, z. gewölbt, die oberen langsaiu^ zunehmend, der letzte etwas grösser, zus. -gedrückt walzig, verbreitert, vorn plötzlich kurz herabgebogen: Mund, wenig mondfg., eifg. -gerundet, Saum etwas offen, innen stark weissgelippt, Ränder zuneigend. G. 10 — 13 : 7—9 mm. (Spanien.) Jahrb. Mal. Ges. 1882 p. 70, Icon. N. F. f. 540. B21. H. Iieynemnnni Koh. Geh. tief innen s. eng, dann langsam z. breit erweitert genabelt, stark niedergedrückt ko- noidisch, mit kleinem, spitzem, vorstehendem Apex, dicht u. regelmässig rippenstreifig, kreidig, weiss, meist mit kastanien- farbenen Bändern geschmückt; Umg. 6, etwas gewölbt, regel- mässig zunehmend, der letzte kaum grösser als der vorletzte, gerundet, kaum verbreitert, vorn laugsam herabsteigend, nicht herabgebogen; Naht linear; Mund. eifg. -gerundet, wenig aus- geschnitten, Saum dünn, scharf, innen deutlich gelippt, Ränder zuneigend, Spindelrand oben kaum verbreitert. G. 10—12 : 7 mm. (Marocco bei Tetuan.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1883 p. 114, Icon. N. F. i -A\. 622. H. herbiil'Uni Serv. Geh. eng genabelt, oben ge- wölbt-konoidisch, unten gewölbt, an der Mund, gerundet, stark gestreift, auf der Kante lamellenrippig, oben dunkel weinroth, unten weisslich, mit s. schmalen, oft undeutlichen u. unter- brochenen Bändern; Umg. 5, s. wenig gewölbt, regelmässig langsam zunehn)end, der letzte kantig, oben schwach, unten stärker gewölbt, vorn langsam regelmässig herabsteigend; Naht linear; Mund, schief, kaum mondfg., fast rund, Saum gerade, .scharf, innen stark gelippt, Ränder convergirend, s. genähert, Spindelrand wenig offen. G. 7 : 5 mm. (Spanien b. Sevilla, Frankreich b. Puy-en-Velay.)* Et. moll. Esp. 1880 p. 92. (8.) 623. H. obertliliri Ä7ic. Geh. offen tief genabelt, ge- wölbt-niedei'gedrückt, mit abgerundetem Apex, z. regelmässig, dicht u. stark gestreift, fest, opak, die drei oberen Umg. etwas hornfarben, die übrigen l)läulich-weiss (an der Mund, gelblich), mit zerstreuten braun-bläulichen Flecken u. Flammen gezeichnet; Umg. 5 ^/j, z. gewölbt, langsam zunehmend, mit eingedrückter Naht, der letzte massig, schwach stumpf kantig, unten gut gewölbt, vornen regelmässig herabsteigend; Mund. z. schief, mondfg. -quer oblong. Saum gerade, scharf, innen mit gelber 17 258 Lippe, Ränder couvei-girend. Spiadelrand verdickt, etwas zur.- gebogeu. G. 9:4"2 mm. (Spanien b. Engotable in Astiirien b. 2000 m.) Bull. soc. mal. Fr. 1884 p. 159. (A.) 624. H. letouriieiixiaiiii Bgt. Geh. eng, an der Mund, erweitert genabelt, uiedergedrückt-dachfg., stumpfwirljelig, unten gerundet, regelmässig rippeustreifig, z. dünn, grau, mit dunkle- ren Fleckenreihen; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam zunelimend. der letzte kantig, unten stark gewölbt, vorn gerade; Mund, wenig schief, mondfg. -gerundet, aussen meist eckig, Saum gerade, scharf, ohne Lippe, Unterrand s. stark gebogen, Spindelraud wenig zur. -gebogen. G. 8 : 5 mm. (Algerien, Spanien.) Mal. Alg. I. 1864 p. 19ö t. 20 f. 33—38. 625. H. ilicolinilis Let. S Bgt. Geh. eng durchbohrt, oben gedrückt dachfg. -konisch, unten fast gleich gewölbt, stark gestreift, z. opak, mit ölenartig durchsichtigen Stellen, weisslich, mit röthlichen, oft undeutlichen u. z. unterbrochenen Bändern; Umg. 5, abgeflacht, langsam zunehmend, der letzte massig, stark u. scharf weisskantig, oben schwach, unten stärker gewölbt, vorn langsam herabsteigend; Naht linear; Mund, schief, wenig mondfg., (juer r. oblong, Saum ringsum offen, innen weissgelippt, Ränder z. genähert. Spindelrand z. verbreitert-zur. -gebogen. G. 8:5 mm. (Tunesien.) Prodr. mal. Tunia. 1887 p. 34. (B.) 626. H. codifl Bgt. Geh. s. eng, kaum durchgehend, vom Spindelrande etwas eingeschränkt genabelt, niedergedrückt ku- gelig, oben breit gewölbt, rippenstreifig (die Rij^pchen nament- lich auf letztem Umg. weitläufig, oft mit zwischenliegeuden feinen Streifen), gelblich hornfarben o. röthlich, mit 1 — 2 unter- brochenen dunklen Oberbändern (an der Naht u. nahe der Mitte) u. mehreren feinen Unterbändern; Umg. 6, abgeflacht bis ganz flach, scharfkantig, langsam regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, s. sturapfkantig, unten gerundet gewölbt, vorn schnell kurz herabsteigend; Mund. s. schief, mondfg. -gerundet. Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Ränder genähert, Spindelrand oben s. wenig verbreitert. G. 11 — 12:7-9 mm. (Portugal in Algarve.) Rev. Zool. 1859 t. 20 f. 10—13. — Syn. H. intersecta Morel. 1845. * Var. strucki Maltz. (Nachr. bl. Mal. Ges. 1883): kleiner, fast nur durchbohrt, weniger scharf feingerippt, Mund, wenig schief, quer oval, Ränder weit getrennt; G. S'/z^ ^'/s • S'/j 6'/2 mm. (Portugal bei Almadena u. St. Vincent in Algarve.) ' 627. H. SUbiutersectsi (Bgt.) Geh. s. eng, durchgehend genabelt, bauchig-kugelig, etwas konoidisch, fein rippeustreifig, kreidig, wenig durchsichtig; Umg. f) V/j, gewölbt, die vorletzten regelmässig zunehmend, der letzte etwas schneller erweitert, relativ gross. bauchii>'. gerundet, kaum etwas kantig am Anfange, 259 vorn schwach herabsteigend; Mund, schief, raondfg. -kreisrund. Saum gerade, scharf, innen mit einer z. starken weissen Lippe. G. 10: 7 mm. (Frankreich h. Vannes.) Cat. o-en. 1. 1882 p. 338. (B.) B28. H. ]»ic(<>lilllli (Bat.) hoc. Geh. eng u. tief ge- nabelt, oben fast dachfg. -konisch, unten gewölbt, oben lamellen- rippig, unten schwach gestrei^. kreidig, opak; Umg. 6. langsam zunehmend, bald etwas gewölbt, bald fast flach, der letzte m. o. w. stark kantig, unten gut gewölbt, vorn langsam her- absteigend; Mund, etwas schief, moudfg. -kreisrund, mit einer schwachen Ecke am Aussenrande, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt. G. H — 9:4 — 7 mm. (Frankreich in Dcp. Vienne u. Vendce.) Cat. gen. I. 1882 p. 338. (B.) b29. H. cisternosi Hid. Geh. z. eng. durchgehend ge- nabelt, oben wenig gewölbt o. schwach konoidisch, s. dicht, meist . regelmässig rippenstreifig, etwas glänzend, oben bräunlich weiss, weisslich gelb, unten heller, glänzend, glätter: Umg. GVj, s. langsam zunehmend, leicht gewölbt o. abgeflacht, der letzte vou oben gesehen s. wenig grösser als der vorletzte, auf der Mitte stumpfkantig, vorn her abgebogen, unten bauchig- gewölbt; Mund, mondfg. -eirund, Saum fast gerade, innen stark weissgelippt, Spindelrand verbreitert. G. 14 — 15 : 8 — 9 mm. (Yviza.) Journ. Conch. 1883 p. 56 t. 2 f. i, Kob. Icon. N. K. f. 545. (H.) 680. H. inoliltHß Hid. Geh. z. eng, durchgehend gena- belt, konoidisch-gedrückt, mit feinem spitzem Apex, im Urariss kreisfg., feiugestreift, hornfarben, mit durchsichtigen dunklen Bändern u. opaken weissen Bändern u. Fleckchen gezeichnet (o. weisslich, von durchscheinenden Hornflecken fast bedeckt); Umg. 5--5 ''2, wenig gewölbt, laugsam zunehmend, der letzte an der Pei-ipherie mitunter s. stumpf kantig, unten gewölbt, vorn kaum herabsteigend; Mund. s. schief, mondfg. -gerundet, Saum weiss, gerade, innen dünn gelippt, Ränder etwas genä- hert. Spindelrand oben etwas erweitert. G. 10 — 11 : ÖV'j"^ 'um- (Spanien, Ins. Coluntbretes.) Journ. Conch. 1883 p. 56 t. 2 f. 5, Koh. Icoii. N. 1''. f. 544. — f^ornia 1) discolor m.. oben braun, mit zerstreuten weissen Flecken, unten mit weissen o. bräunlichen Bän- dern; 2) concolor m., oben u. unten braun, ohne Bänder, aber überall dicht mit kleinen weissen Flecken bestreut. (H.) 681. H. Olisippeiisis Serv. Geh. eng genabelt, nieder- gedrückt-bauchig gewölbt, undeutlich feingestreift, zerbrechlich, glänzend, gelb, n)it helleren Flecken an der Naht u. einem weinrotheu, von gelben Flecken unterbrochenen, Bande; Umg. 6. etwas gewölbt, regelmässig langsam zunehmend, der letzte kaum grösser, etwas kantig, unten gewölbter, vorn langsam herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -quer etwas oblong ge- 2fi0 rundet. Saura dünn, gerade, schart, innen weissgelippt, Ränder L'ntfernt, Spindelrand um den Nabel verbreitert. G. 9 : 5 mm. (Portugal bei Lisahoii.) Et. moll. Esp. 1880 p. 93. (S.) 632. H. seillipicta Hidalgo. Geh. massig, durchgehend, s. langsam erweitert, fast cylindriseh genabelt, niedergedrückt, abgerundet gewölbt, oben dicht u. fein, unten schwächer ge- streift, hell gelblich, oben m. o. w. braunfleckig, mit einem Bande an der Peripherie, unten mit s. feinen u. schwachen Linien o. einfarbig; Umg. 5 — 5 ^/j , wenig gewölbt o. abge- flacht, au der Naht kantig, regelmässig zunehmend, der letzte von oben gesehen wenig breiter, gewölbt, unten etwas gedrückt, vorn kurz herabsteigend; Mund, schief, quer oval-gerundet , Saum scharf, innen weissgelippt, Spindelrand etwas erweitert, verlängert. G. 9 — 9 V2 • ^ ''2 — ^^'2 ^^^^- (Spanien, Algarve.) Journ.'Conch. 1870 p. 298, 1871 t. 12 L 5. 633. H. cistoriini Mor. Geh. eng u. halbbedeckt ge- nabelt, beiderseits gewölbt, etwas gedrückt, feingestreift, dünn- schalig, obenher bräunlich, untenher horngrau, mit weissen Flammen, mit einem unterbrochenen schwärzlichen Bande auf dem letzten Umg.; Umg. 5^2' regelmässig zunehmend, der letzte kaum verbreitert, stumpfkantig, vornen stark herabge- bogen; Mund, schief, rundeifg., Saum gerade, innen weissgelippt, Spindelrand umgeschlagen u. oben über den Nabel verbreitert. G. 15 Va^ 11 ^™- {Portugal.) Moll. Port. 1845 p. 66 t. 6 f. 5, Hidalgo Cat. iconogr. t. 23 f. '246— 48, Kob. Icon. f. 1549. (M.) (18.) 634. H. badigerensis Fag. Geh. fast durchgehend, trich- terfg., an der Mund, regelmässig erweitert genabelt, oben konoi- disch, mit zitzenfgem Apex, unten etwas bauchig, zierlich rippen- streifig (die Kippchen scharf, weisslich, regelmässig, weilig, nicht dichtstehend), durchsichtig, glänzend, horngelb, oben bis an die Mitte des letzten Umg. mit einem aussen dunkeln, innen roth- gelben Bande, unten mit einem breiten fast undeutlichen Bande; Umg. fast 6, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum grösser, vorn wenig erweitert u. herabsteigend, fast cylindriseh; Naht tief; Mund, nicht schief, mondfg.-oval, Saum innen schwach gelippt, Ränder genähert, Oberrand kurz, gebogen, Basalrand länger, am Nabel gebogen u. herabsteigend. G. 6 'fj : 5 mm. (Frankreich bei Montgiscard in Haute-Garonne.) Diagn. nouv. esp. 1884 p. 10. (F.) (19.) 635. H. peiicllinati Bgt. Geh. z. eng, nicht erweitert, etwas trichterfg. genabelt, stark niedergedrückt, oben wenig ge- 261 wölbt, mit stumpfem, z. grossem Apex, stark gestreift (nament- lich auf der Kante), oben hornfarben kastanienbraun, h. u. d. mit weisslichen Flammen, unten weisslich, mit schwärzlichen feinen Bändern; ümg. Ö'/j, etwas gewölbt, langsam zuneh- mend, der letzte wenig grösser, etwas zus. -gedrückt, kantig, oben schwach gewölbt, unten gerundet, vorn herabsteigend u. plötzlich tief herabgebogen; Mund. s. schief, wenig mondfg., fast gerundet, Saum gerade, scharf, innen schwach gelippt, Ränder genähert, fein verbunden. G. ß^'^rSV/j mm. (Spanien b. Barcelona.) Moll, nouv., litig. 1868 p. 305 t. 42 f. 7—11. 636. H. nionistrolensis Fag. Geh. offen, cylindrisch, wenig trichterfg. genabelt, oben trochusfg. konisch, mit stumpfem, zitzenfgem Apex, unten stark gewölbt, glänzend, weiss, oben mit weissen Rippenstreifen (besonders stark auf dem letzten ümg.) u. dunkeln Flammen, unten weisslich. mit einem kasta- nienfarbenen Bande an der Kante, mitunter noch mit zwei feinen Linien; Umg. öVj, gewölbt, langsam zunehmend, der letzte wie auch die Mund, wie bei penchinati, nur der Spindelrand stärker zur.-gebogen. G. 5:4 mm. (Spanien bei Monistroi.) Ann. de Malacol. 1884 p. 182. (F.) 637. H. idiophyjl Florence. Geh. eng genabelt, nieder- gedrückt, oben wenig gewölbt, unten gewölbter, oben mit weissen, starken, auf der Kante gröberen Rippenstreifen, fest- schalig, kreidig, opak, grauweiss, an der Mund, dunkelbraun, gebändert (1 Oberband u. 3 — 4 schwächere Unterbänder); Umg. 5, etwas gewölbt, langsam zunehmend, der letzte massig, oben kantig, unten gewölbter, vorn s. kurz herabsteigend; Mund, massig schief, mondfg. -halbrund, Oberrand wie erhoben, Saum gerade, scharf, tief innen weissgelippt, G. 6 : 3 mm. (Frankreich b. Luc in DSp. Var.) Bull. soc. mal. Fr. 1886 p. 228. (F.) 638. H. callesthji Berenguier. Geh. eng genabelt, oben gedrückt konisch, unten gewölbt, glänzend, oben dunkel stroh- gelb, unten heller, mit dunkleren Bändern, beiderseits mit weissen Rippchen geziert; Umg. 6, etwas gewölbt, langsam zunehmend, der letzte etwas zus. -gedrückt, kantig, vorn ge- rundet, kurz aber z. tief herabsteigend: Mund, klein, schief, wenig mondfg., quer halboval, Saum gerade, scharf, z. tief innen weissgelippt, Ränder genähert. G. 7 : 4 mm. (Frankr. b. Trans, in Dcp. Var.) Bull. soc. mab Fr. 1884 p. 285. (B.) (20.) 639. H. tolosailsl (Bgt.) Cout. Geh. s. eng genabelt, z. gedrückt kugelig, oben etivas konisch, unten gut gewölbt, lest, dick, kreidig, opak, oben wie unten gleich .fein u. dicht un- regelmässig gestreift, gelblich weiss, gegen die Mund, etwas 262 röthlich (nach dem Tode des Thieres nanz weiss), meist ein- farbig, seltner mit einem ijanzeu Obeil)aud u. einigen in Flecken u. Punkten aufgelösten fein'en Bcisulbändern: Umg^ 5 — ö''a, wenig i;«Mvölbt. z. langsam regi'lmässig zunehmend, der letzte unten viel gewölbter als oben, anfangs oben z. kantig, dann gerundet, vorn wenig herabsteigend: Mund, schief, stark ausgeschnitten, meist gleich hoch wie breit. Saum gerade, dünn, innen stark gelippt. Ränder genähert. Spindelrand oben schwach zur.-gebo- gen ; Nabel tief, an der Müiid. etwas oval erweitert. G. 8 — 15 : 4 — mm. {Frankreich.) Note mal, du Rhone 1881 p. 14. Loc. Ann. soc. linn. Lyon 18S3 p. 18. * H. g'roboni (Dgt.) Lof. Gleich der toJosana, aber Geh. oben weniger koniscb. unten weniger gewölbt, selten einfarbig, nicht .«10 lest- u. dieksclialig, regelmässig feingestreift, meist mit Oberband u. mehrert'ii ganzen o. aufgelösten Basalbändern. ümg. abgeflacht, der h'tzte anfangs weniger u. kürzer kantig, vorn gerade, Mund, mehr gcrundel. weniger ausgeschnitten, Nabel innen s. eng. an der Mund, doppelt breiter. G. 8 - 8 ' '2 : 5 — 5 ' '^ mm. {Frankreich.) Cat. gen. 1882 p. 333, Ann. Lyon 1883 p. 20. Vor. xeuilica Serv. (1. c. p. 81): ümg. regelmässig zuneh- mend, die oberen langsam, der letzte schnell u. dieser anfangs gerundet, oben wie unten fast jjfleich gewölbt, gegen die Mund, erweitert, oben gediückt, unten stärker oewölbt, vorn z. stark aber kurz herabsteigend, Mund, quer u. etwas länglich-gerundet, Ränder s. genähert: G. 10— 10'/;, : 5-^5 '/^ nini. (Spanien, Frank- reich.) Loc. Ann. Lyon 188,5 p. 21. * H. lieurjinensis (Bgt.) Cout. Von tolosana u. groboni verschieulen duich die innen nicht so enge Nabel, mehr ge- drücktes Gew., vom Anfang an länger kantigen letzten Umg., kaum durch die Wand ausgeschnittene Mund.; von ocenilica durch mein' i'egelmässig zunehmende ümg., den letz.ten vorn wenig erweitert, anfangs deutlich kantig, u. durch die fast voll- kommen kreisrunde Mund. G. 7 — 10:4^5''._j mm {Frankreich.) L. c. p. 15, Loc. Ann. Lyon 1883 p. 23. f)40. H. llliirg'i('|-iHli:r Fag. Geh. iinien eng, fast durcli- geheiid, an der Mund, erweitert genabelt, oben konoidisch- niedergeclrückt. unten z. bauchig, glanzlos, .schmutzig gelb, zier- lich mit iiipliala, (Bgt.) Serv. (1. c. p. 81): an der Mund, noch stärker erweitert genabelt, mehr fest- u. dickschalig, stark niederofedrückt, oben fast flach o. kaum etwas gewölbt, unten gewölbt, s. fein regelmässig gestieift, Umg. z. regelmässig, der letzte oben schwach, unten stärker pewölbt, anfangs kürzer aber deutlicher stum}>f kantig, Münd.-lippe stärker, weiss, Basal- rand often ; (i. 8 — 11:4—5 mm. — Loc. Ann. Lyon 1883 p. 51. Var. iiiaiiriana. (Bgt.) Loc. (Cat. gen. franc. 1882): gena- belt, fest- u. dickschaliff, kreidig, stark niedergedrückt, oben fast flach, unten z. gewölbt, fein regelmässig gestreift, Umg. 5—6, nicht regelmässig, wenig gewölbt, der letzte anfangs hoch oben schwach u. kurz stumpfkantig, oben kaum unten gut gewölbt, gegen die Mund, gerundet, oben z. herabgebogen. Saum mit s. genäherten Bändern, Lippe deutlich; G. 10:4'/, mm. — Loc. Ann. Lyon 1883 p. 52. 651. H. gi^axii {Charp.) Pfr. Geh. innen oüVn, unten regelmässig erweitert genabelt (ei'innernd an H. ericetorurti), etwas gedrückt kugelig, oben schwach konisch, etwas gewölbter als uuten, z. stark, un regelmässig, beiderseits -gleich gestreift, kreidig, gelbröthlich, selten einfarbig, meist mit z. schmalen, braunen, ganzen o. in Flecken, Punkten u. Flammen aufge- lösten Bändern: Umg. 4 '/j — 5, gewölbt, z. regelmässig zuneh- mend, der letzte auch am Anfange gerundet, beidei'seits geM'ölbt. vorn z. tief u. lang herabfallend; Mund. z. schief, z. stark aus- geschnitten, fast ki-eisfg.. Saum geradi', sohai-f, iinien stark gelippt, Ränder s. m'jiähert, Spindelrand oben znr.-geljogen. G. 5 ''2—8 '/,— 9 "2 : 3 '/2-4 '/,— 4 ''\ nun. (Frankreich.) Zeitsch. f. Mal. 1850 p. 85, Chemn" C<:uch. Cab. 2. Helix, t. 128 f. 23-28, Loc. .Ann. Lyon 1883 p. :A. 652. H. le Uiesli (Mab.) Loc. Gi-li. innen (itfeii, unten erweitert genabelt, stark niedergedi'ückt, oben fast ßach, unten schwach gewölbt, kreidig, z. fein u. regelmässig (oben stärker) 267 gestreift, weissgelblicli, fast einfarbig o. mit einem schmalen, unterbrochenen Mittelbande; Umg. 5, schwach gewölbt, z. regel- mässig aber s. schnell zunehmend, der letzte oben niederge- drückt, unten gut gewölbt, stärker je näher der Mund., anfangs üben kantig u. die Kante auch vorn an der Mund, sichtbar, unten abschüssig, um den Nabel etwas aufgetrieben, vorn gan: gerade; Mund. s. wenig schief, massig ausgeschnitten, z. gerun- det, Saum gerade, innen schwach gelippt, Ränder z. getrennt, Oberraud abgeflacht, Aussen- u. Unterrand stai^k gebogen, Spin- delraud s. wenig zur.-gebogen. G. 8 V/2 : 3 mm. (^Frankreich, JJep. Var.) Ann. Lyon 1883 p. 58. — Syn. H. arqn Loc. Cat. gen. franc. 1882. 653. H. SCnipea {Bgt.) Loc Geh. innen offen, unten erweitert genabelt, niedergedrückt, oben eticas konisch, unten gedrückt gewölbt, kreidig, fein u. z. regelmässig (oben etwas stärker) gestreift, weissgraulich o. gelblich, einfarbig o. mit einigen braunen, s. schmalen u. schwachen Basalbändern; Umg. 5 — 6, gut gewölbt, die oberen langsam regelmässig, die letzten s. schnell zunehmend, der letzte anfangs zus.-gedrückt u. nahe der Mitte kantig (die Kante merkbar bis ^'^ der Länge), bei- derseits etwas u. gleich gewölbt, vorn schwach herabsteigend; Mund, wenig schief, s. wenig ausgeschnitten, quer oblong- gerundet, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Ränder s. genähert, Spindelrand oben schwach zur.-gebogen G. 9 V'j — 11 5 '/2 — 6 mm. (Frankreich.) Cat. gen. franQ. 1882 p. 332, Ann. Lyon 1883 p. 59. Var. scriipellina Fagot ap. Loc. \. c: kleiner, mehr niedergedrückt, oben etwas gewölbt, unten gewölbter, weniger kreidi«? u. dickschalig, mitunter auf letztem Umg. dunkel flamniig u. fleckig, Uniof. 5 '/^ — ."i. gewölbt, z. reofelmässicr, der letzte bei- derseits gewölbt, oben stärker, anfangs schwächer u. kürzer kantig, vorn gerundet, deutlicher u. länger herabsteigend, Mund, mehr gerundet, tiefer ausgeschnitten; G. 7- 8 : 3'/2'~"4 Vi m^ri- Var. laiirag^tiaisiaiia Loc. 1. c: oben schwach konisch- niedergedrückt, unten etwas gewölbt, fein regelmässig gestreift, Umo-. 4V2~5, z. gewölbt, die oberen langsam, die letzten etwas schneller zunehmend, der letzte vom xAnfang an gerundet, viel gewölbter unten als oben, Mund, gerundet, massig ausgeschnitten: G . 9:5 mm. 654. H. siticulOSJl Fag. Geh. offen, im der Mund. s. erAveitert genabelt (Nabel gerade, trichterfg.), oben k(moidiscli- niedergedrückt, unten etwas aufgetrieben, um den Nabel ab- geflacht, glanzlos, s. fein u. dicht, regelmässig, M-ellig u. scharf gestreift, schmutzgrau, mit einem etwas dunkleren schwachen Obei'band; Apex zitzenfg. ; Umg. 5, schnell u. z. regelmässig zunehmend, gewölbt-abgeflacht, der letzte oben wenig gewölbt, auf der Mitte vom Anfange an bis etwa die Mitte kantig, unten bauchig, vorn kaum erweitert o. herabsteigend; Naht tief; Mund. 268 wenitf schief, mondfg.-kreisrund, Saum gerade, scharf, innen scliwacli weissgelippt, Räuder genähert, fast gleich u. stark gebogen. G. 6:4*/2 mm. (Frankreich bei Toulouse.) Diagn. esp. inouv. 1884 p. 7. (F.) 655. H. (liniensis Ramlmr. Geh. innen s. offen, an der Mund. s. weit genabelt (^/^ des vorletzten Umg. zeigend), nieder- gedrückt, oben etwas konisch, unten gedrückt geM'ölbt, s. fein u. dicht, z. regelmässig, beiderseits gleich gestreift, weissgrau o. gelblich, meistens beiderseits mit braunen z. breiten Bändern; Umg. 5 ' 2 , die ersten langsam, der letzte s. schnell zunehmend, vorn elliptisch, oben i^ewölbt-gediückt, unten gewölbt, an der Mund, stark herabgebogen; Mund. s. schief, wenig ausgeschnitten, oblong o. oval-gerundet. Saum scharf, innen gelippt, Ränder s. genähert, Spindelraud oben z. stark zur.-gebogen. G. 10 — 12 : 6 — 6 '.'2 mm, {Frankreich.) Journ. Conch. 1868 p. 267, 1869 p. 258 t. 9 f. 2, Locard Ann. soc. linn. Lyon 1882 p. 63. 656. H. idanica Loc. Geh. innen s. offen, an der Mund, stark erweitert genabelt {^\ des vorletzten Umg. zeigend), niedergedrückt, oben ein wenig konisch, unten gewölbt, kreidig, s, diclit u. fein regelmässig beiderseits gleich gestreift, grau- gelblich, meistens gebändert; Umg, 5V/2- 6, gut gewölbt, z. regelmässig zunehmend, der letzte meist vom Anfange au ge- rundet (selten anfangs s. schwach stumpfkantig), zuletzt ge- rundet, beiderseits gewölbt, vorn kaum herabsteigend; Mund, massig ausgeschnitten, fast völlig ki-eisrund, Saura scharf, innen gelblich o. röthlich gelippt, Ränder genähert, Spindelrand oben wenig zur.-gebogen. G. 9— 10(13) : 4 '/j — 5 ' 'j mm. {Frank- reich.) Cat. moll. de l'Ain 1881 p. 54, Ann. Lyon 1883 p. 65. (21.) 657. H. trepidiila {Serv.) ('out. Geh. weit, trichterfg,. perspectivisch, am Spindelrande nicht erweitert genabelt (Nabel bis fast V/j der Gesain mtbreite), oben stark, fast flach nieder- qedriickt, mit der Mittelpartie etwas erhoben, dicht u, scharf feingestreift, unten gewölbter, schwächer gestreift, grauweiss, mit s. schwachen hellbraunen Linien o, einfarbig: Umg. 5. regelmässig schnell zunehmend, s. wenig gewölbt, der letzte doppelt breiter, unten, besonders nach der Mund, hin, stark gewölbt, nahe der Oberseite kantig (die Kante bis zur Mitte des Umg. scharf, dann zur Mund, stumpf, aber deutlich), vorn s. kurz herabsteigend; Naht vertieft; Mund, wenig schief, etwas mondfg.-fast kreisrund, z. tief innen weissgelippt, Saum gerade, meist gefärbt, oft dunkelbraun, Spindelrand oben wenig ver- breitert. G. 10 — ll:5V/2 mm, (S/idfrankreich.) Notes faune mal. bass. Rhone 1881 p. 12. - h'ornia 1) major, G, 12—15:7-8 mm. 269 * H. Cahuzaci {Bgt.) Fag. Geh. genabelt (Nabel durch- gehend, verengt, an der Mund, plötzlich erweitert), oben z. niedergedrückt, unten etwas aufgetrieben, dicht unregelmässig gestreift, weder glänzend noch durchsichtig, oben weiss, unten grau, mit verschiedenen gelblichen o. einigen schwarzen Bändern; Umg. 6, fast abgeflacht, regelmässig zunehmend, mit tiefer Naht, der letzte grösser, beiderseits gewölbt, vorn kaum verbreitert, wenig herabsteigend; Mund etwas schief, fast kreisrund, Saum gerade, weissgelippt, Ränder zus.-neigend, fast gleich, G. 13 : 8 mm. (^Frankreich hei Cahuzac ii. Montlaur.) Diagn. esp. nouv. 1884 p. 4. (F.) 658. H. veljlviailJl {Bgt.) Loc. Geh. wenig offen genabelt, niedergedrückt, unten gewölbter als oben, dicht regelmässig gestreift, weiss, mit 5 --6 s. dunklen, schwarzkastanienfarbenen Bändern (welche oft zus.-fleissen, so dass das Geh. wird fast einfarbig von der Farbe der Bänder); Umg. 5, z. schnell zu- nehmend, der letzte anfangs scharf kantig, die Kante ver- schwindet m. u. m. gegen die Mund, hin, vorn gerade o. s. kurz u. s. schnell herabgebogen, unten viel gewölbter als oben; Mund, wenig schief, schwach mondfg.-gerundet, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt. G. 7 : 4 mm. {Frankreich h. Puy-en-Velay in Haute-Loire.) Cat. gen. moU. Fr. 1882 p. 326. (B.) 659. H. triphera {Bgt.) Loc. Geh. eng trichterfg. ge- nabelt, oben schwach, unten bauchig-gewölbt, abwechselnd mit stumpfen u. feinen Streifen skulptirt, weiss, mit 6 horofarbenen Bändern (1 breiter Oberband u. 5 schmälere Basalbänder); Umg. 6, z. schnell regelmässig zunehmend, wenig gewölbt, der letzte vorn s. schwach herabsteigend; Mund, fast kreisrund, oben etwas abgeflacht, Saum gerade, scharf, Spindelrand er- weitert. G. 12 : 7 mm. {Frankreich h. Gonfaron, DSp. Var.) L. c. p. 326. (B.) 660. H. breveti Deb. in sc. Geh. offen trichterfg. ge- nabelt, oben gedrückt kouoidisch, mit kleinem Apex, s. fein u. dicht, letzter Umg. s. schwach gestreift, weiss, einfarbig; Umg. 5, die vorletzten langsam regelmässig zunehmend, schwach ge- Avölbt, der letzte grösser, etwas zus.-gedrückt walzig, vorn nicht erweitert, auf der Mitte oft stumpfkantig, an der Mund. gerade; Mund, gross, mondfg.-kreisrund, Saum ringsum gerade (kaum merkbar erweitert am Nabel), scharf, innen scharf weiss- gelippt. G. 12:7 — 8 mm. {Algerien, Tlemcen in Oran.) (22.) 661. H. jeaiibern.ati {Bgt.) Loc Geh. innen s. eng, an der Mund, etwas erweitert genabelt {^j^ des vorletzten Umg. 270 sichtbar), stark niedergedrückt, ohvxi etwns konoidiscli. unten t'twas gerundet, kreidisi, fest- u. dickschalig, beiderseits z. fein, regehnässig gestreift, schwach geihlich weiss, oben mit einigen helli;elbeu FLimmeu, unten mit Spur der Bänder; Umg. 5-5 ' '2 , wenig gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, nur der letzte zuletzt etwas erweitert, dieser bis ;ui die Mund, stumpfkantig, oben schwach, unten stark gewölbt, vorn unter die Kante herab- steigend u. kurz her abgebogen; Nald oben z. tief, unten linear: Mund. s. schief, wenig ausgeschnitten, quer-halbobloug, Saum scharf, gerade, innen stark gelippt, besonders unten. G, 5 : 3 mm. {Frankreich.) Cat. gen. I. 1882 p. 336, Ann. Lyon 1885 p. 15. (L.) ß62. H. pillildilliei Bgt. Gleich der vorgehenden Art, aber oben mehr kugelig gewölbt, unten mehr aufgeblasen ge- wölbt, stärker gestreift, mit den Streifen auf der Kante des letzten Umg. rippenartig, heller o. dunkler weisslich hornfarbeu, mit Flammen, schmalen Bändern u. Flecken gezeichnet, alle Umg. laugsam u. s. i'egelmässig zunehmend, gewölbt, dei- letzte anfangs scharfkantig, dann bis an die Mund, kantig, unten viel stärker gewölbt als oben, Naht auch unten vertieft," Mund, oblong-gerundet, Basalrand s. schwach gebogen. G. ß ''2 — '^ '/a : 8 V2 — 4 '/^ mm. (Südostfrankreich.) Moll, nouv., litig. 1866 p. 180 t. 30 f. 1—5, Loc. Ann. Lyon 1. c. p. 16. (L.) 663. H. nigosiusenla Mich. Gtdi. innen s. eng, an der Mund, kaum erweitert genabelt (kaum V/j des vorl. Umg, sicht- barV z. niedernedrückt, oben ein weniy konoidisch, unten wenig aufgetrieben gewölbt, z. fest u. dick, beiderseits fast z. stark u. z. regelmässig gestreut, weissgrau o. röthlich, meistens reich ge- bändert u. fleckig; Umg. 5 — 5 '/j, sclnvach gewölbt, langsam u. s. regelmässig zunehmend, der letzte anfangs bis an die Hälfte etwas kantig, vorn gerundet, unten etwas gewölbter, unter die Kante hei-absteigend, sonst ol)eu gerade; Mund. s. schief, z. ausgeschnitten, quer etwas rechtaugulär-gerundet, Saum gerade, scharf, innen lingsum stark gelippt, Oberrand anfangs fast gestreckt, dann wie Aussenrand u. Spindelrand gebogen, Ba- salrand gestreckt gebogen. G. D''^ — ' ^ '2 • ^ ''4 " '^ ^'4 "'"'• (Frankreich.) Comp). Hist. moll. 1831. p. 14 t. 1.^ f. 11-14, Loc. 1. c. p. 19. — Forma 1) minor Loc, klein, mehr kugelig. Gew. mehr erhoben; 2) nigricans Loc, s. dunkelbiaun, nur mit der Kante weiss; 3) unieolor Loc, grosser, graulich o. gelb, ganz einfarbig. 664. H. Spil'illa West. Gleich der rugosiuscxda, aber dünnschaliger, innen weiter u. an der Mund, mehr ei'weitert genabeil (gut ^/^ des vorl. Umg. zeigend), z. fein u. regel- mässig gestreift . Umg. weniger regelmässig zunehmend, der letzte schnell gegen die Mund, erweitert, anfangs weniger u. kürzer kantig, vorn unfer die Kante gut herabsteigend u. au der Mund. z. schnell herabgebogen, Mund, unregelmässig ge- 271 lundet, fast gleich hoch wie breit, mit der Lippe stärker an dem Basalrande, Oberraud fast gestreckt, Ausseurand schief gestreckt, Basalrand s. schwach gebogen, quer in deu s. kurzen Spindelrand übergehend. G. 5 — 6:8'/4 — -B^/j mm. (Südfrank- reirh, Sinlien.) Fauna europaea 1.876 p. 107 (candid. var.), Locard 1. c. p. 22. 665. H. belloquadrica Mab. Gleich der rugosiuscula, aber au der Mund, breiter genabelt (nur '/a der Länge aber mehr der Breite des vorl. ümg. zeigend), sclnvach gedrückt kugelig, oben etwas konisch, unten stark gewölbt-bauchig, weisslich, meist mit einem schmalen dunklen Band, regelmässig gestreift, Umg. 4^/2 — 5, z. regelmässig s. schnell zunehmend, gut gewölbt, der letzte anfangs s. kurz u. schwach stumpfkantig, sonst gerundet, unten gewölbter, vorn nicht unter die Kante herabfallend, s. wenig hei'absteigend, Mund, weniger schief, gerundet o. etwas quer oblong, mit allen Bändern m. o. w. gebogen, der Spindel - 4-and zum wenigsten. G. 5 — 6 : 3 ' 'j — 4 mm. (^Frankreich bei Beaucaire u. Taraseon.) Bull. soc. phil. Paris 1881 Loc. 1. c. p. 24. (L.) 666. H. niOlKiuei'Oni (Bgt.) Loc. Geh. innen eng, an der Mund, kaum erweitert genabelt, kugelig, oben etwas konoidisch, unten bauchig, z. stark unregelmässig gestreift, weissgelblich o. graulich, oft einfarbig 0. mit einem schmalen Oberband u. 1 — mehreren, stets unterbrochenen 0. obsoleten Basalbäudern; Umg. Ö Vj) o^t gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum erweitert, anfangs schwach kantig, vorn gerundet, unten gewölbter, unter die Kante herabsteigend; Mund. s. schief, z. ausgeschnitten, quer oblong-gerundet, Saum innen stark gelippt. Ober- u. Aussenrand schwach gebogen, Basalrand gestreckt u. Spindelrand gut gebogen, kurz. G. 6 — 7V,'j:4 — 4^/3 mm. (Frankreich.) Cat. pen. I. 1882 p. 337, Ann. Lyon 1884 p. 2."). — Syn. H. rugositiHCula Dup. Eist. moll. 1852 t. 13 f. 2. (L.) 667. H. llllifasciatil Poir. Geh. innen massig, an der Mund, etwas erweitert genabelt, etwas kugelig-gedrückt, oben etwas konisch, unten z. aufgetrieben, beiderseits s. fein u. s. i'egehnässig gestreift, etwas graulich weiss, selten einfarbig, meistens mit einem braunlichen schmalen Oberband bis zur Spitze u. mehreren s. veränderlichen Basalbändei-n; Umg. ö^/j, etwas gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte am Anfange fast gerundet, oben gewölbt, unten etwas gewölbtei', vorn etwas unter die Kielregion herabsteigend; Mund, schief, wenig ausgeschnitten, gerundet, schwach elliptisch, Saum gerade, scharf, innen s. stark gelippt (Lippe stärker an der Basis, mit- unter fast zahnfg.), Ränder gebogen. G. 5 V/2 — 1 •.'^^] ^ -b mm. (Frankreich, SüddeuUcMand, Tirol, Schweiz, Norditalien u. s. iv.) 272 Coq. fluv. et terr. de I'Aisne, Prodr. 1801 p. 41, Moq.-Tand. pr. p. Hist. moll. 1855 t. 17 f. 3fi-41. — Sy«. H. bvUntata Drp. Tabl. 1801, H. striata var. Drp. Hist. t. 6 f. 21, H. candidula Stud. pr. p. 1818, Rssni. Icon. f. 350 a, H. striatula Hartm. 1821, B. tfcviata Müller ap. Pfr. 1842, H. unizona Andrz. ap. Pfr. 1842. — Forma 1) f/lobulosa Loc, kugelig, Gew- höher, letzter ünig. anfangs schwach kantig; 2) depressa Loc, mehr gedrückt, Naht tiefer; 3) thymoriim Alten (Syst. Abh. 1812 t. 5), dünnschaliger fast schwach gerippt, Bänder durchsichtig o. etwas opak, dunkel, s. breit, die weisse Grundfarbe fast zur. -drängend; 4) radiata M. T., Oberband unterbrochen u. in Flecken aufgelöst; 5) hi/pogramma M. T., unten weiss, mit vielen braunen zus- hängenden u. unterbrochenen Linien; 6) obscura M. T., z. klein, bei- derseits braun; 7) bizonata Loc, oben mit einem breiten braunen Bande, unten einfarbig braun; 8) nnicolor Loc. z. kugelig, völlig- einfarbig; 9) candidula Bgt. (Mal. Gr.-Chartr. 1864), stärker gestreift, Mund, gerundet, Saum innen weniger stark gelippt; 10) iriana Poll. (Atti Accad. di Torino 1885), kugliger, Mund; schief niondfg. -gerundet, Geh. weiss, mit braunen Bändern, 8^/2 — It) : fi— 7 '/j mm- Var. vortex West. (Nachr. bl. Mal. Ges. 1873): kugelig- gewölbt, dicht feingerippt, Umg. 5, s. langsam zunehmend, ge- wölbt, letzter kaum grösser, Mund, gerundet-mondfg. : G. 5 — 6'/2 :3'/2 — 4V2 nim. (Südfrankreich, Piemont.) Var. vincse (Faul.) De Stef. (Bull, soc mal. it. 1883): meist grösser, stärker gestreift, ünig. fast skalarid, der letzte gekielt, mit einer Furche auf jeder Seite, Mund, mehr gedrückt; G. 4'/2— 7 72:3-4 V2 mm. (Ital. b. Vinca u. Torano.) * H. cenisia Ch. Gleich der unifasciata, aber der Nabel, obwohl unten breit, zeigt s. wenig der Breite des vorletzten Umg. Geb. mehr kugelig, Gew. gedrückter-, dünnsclialiger, stäi'- ker u. unregelraässigei- gestreift, Umg. weniger gewölbt, der letzte anfangs deutlicher kantig, vorn gerundet, unten viel ge- wölbter als oben, Mund, fast völlig kreisrund. G. 5 V/j — 6 : 3 '/i — 3 V2 nmi. (Mont-Cenis.) Cfd. moll. Suisse 1837 p. 12 t. 1 f. 21, Loc. 1. c p. 34. * H. gratiosa Stud. Geh innen massig, an der Mund, etwas erweitert genabelt, etwas kuglig-gedrückt, oben schwach konoidisch, unten schwach gewölbt, oben extra fein, dicht ii. regel- mässig gestreift bis fast glatt, unten deutlicher gestreift, weiss- licli, glänzend, mit einem braunen Oberband bis zur Spitze, u. mehreren s. veränderlichen Basalbändern; Umg. Ö^/j — B, schwach gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, nur der letzte gegen die Mund, zu erweitert, dieser vom Anfang an gerundet, unten etwas gewölbter als oben, vorn etwas herabsteigend, aber nicht unter die Kielregion; Mund, schief, wenig ausgeschnitten, fast völlig rund, Saum gerade, scharf, innen stark gelippt (Lippe stärker an der Basis), Ränder s. schwach gebogen. G. 9 — 11 : 5 — 6 mm. (Deutschland, Frankreich.) Kurz. Verz. 1820 p. 87, Loc. Ann. Lyon 1884 p. 26. — Syn. H. candidula Rm. pr. p. Icon. f. 350, Dup. Hist. moll. t. 13 f. 3 a, b, c 668. H. leiolemina West. Geh. s. eng, cylindrisch, unten kaum erweitert genabelt, gewölbt, scliwacli konoidisch, äusserst 278 fein gestreift o. fast glatt, weisslich, gogen die Mund, zu gelb- licli, einfarbig o. unten mit einigen feineu schwachen Bändern; Umg. 5, gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, auf der Mitte schwach stumpfkantig, vorn gerade; Mund, mondfg.-kreisrund, Saum gerade, innen schwach weissgelippt, Basalrand etwas offen. G. b ^!^~6 ^ '^ : i — 5 mm. (Spanien bei Burgos.) 669, H. aCOBIllia {Bgt.) Loc. Ueh. innen massig, unten z. erweitert genabelt (^/^ der Länge u. V'j der Breite des vorl. Umg. sichtbar), etwas kuglig-gedrückt, gleich gewölbt oben wie unten, beiderseits fast gleich, z. stark u. regelmässig, etwas weitläufig gestreift, etwas gelblich weiss, meistens gebändert; Umg. 5, gut gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte anfangs etwas kantig, beiderseits gleicli gewölbt, vorn nicht unter die Kielregion herabsteigend; Mund, wenig ausge- schnitten, fast völlig rund, Saum gerade, innen schwach weiss- gelippt. G. 5 '/j— 7 : 3 V'2 — 4 ' 2 ii"ii- {Frankreich.) Catal. gen. I. 1882 p. 336, Ann. Lyon 1885 p. 36 — Forma 1) minor, kugliger, kleiner, Mund, völlig kreisrund, letzter ümg. vom Anfange an gerun- det; 2) carinulata Loc, letzter ümg, am Anfange stärker kantig, Mund, an der Basis etwas gedrückt, mit dem Unterrande gestreckt gebogen. 670. H. inicrophana (Bgt.) Loc. Geh. innen massig, unten etwas erweitert genabelt (etwa ' '^ der Länge des vorl. Umg. sichtbar), c. niedergedrückt, oben schwach konisch, unten gewölbt, z. stark u. uni-egelmässig, etwas weitläufig gestreift, beiderseits gleich, schwach röthlich grauweiss, meist gebändert; Umg. 5 — 5^2} g"-^ gewölbt, die oberen langsam regelmässig, dann m. u. m. schnell zunehmend, der letzte anfangs stumpf- kantig, vorn gerundet, unten gewölbter, nicht unter die Kiel- region, herabsteigend; Mund. z. ausgeschnitten, völlig kreisrund, Saum gerade, scharf, innen ohne Verdickung, Ränder gut ge- bogen. G. ö'/a""^-'^ — '^ \ 4 "i^- (Frankreich, Alpen, bes. in Dauphinc u. Savoyen.) Ann. Lyon 1885 p. 37. (L.) 67L H. ilicetoruin Mab. Geh. innen massig, unten schwach erweitert genabelt (etwa "3 der Länge des vorl. Umg. zeigend), etwas kugelig-gedrückt, oben u. unten fast gleich ge- wölbt, fest, dick, kreidig, z. fein, s. unregelmässig gestreift, oben stärker, glänzend weiss, meist einfarbig, seltener gebändert; Umg. 5 — 5 '/j, gut gewölbt, die oberen langsam regelmässig, die letzten schnell zunehmend, der letzte vom Anfang an ge- rundet, beiderseits gleich gewölbt, vorn nicht unter die Kiel- region herabsteigend; Mund, massig ausgeschnitten, gerundet, Saum gerade, innen schwach gelippt, unten etwas stärker, Oberrand kurz, etwas gestreckt. G. 7 — 8:3'/a — 4 mm. (Frank- reich bei Grasse.) Bull. soc. phil. Paris 1881 p. 123, Loc. Ann. Lyon 1885 p. 41. — Forma 1) minor, G. 5:372 nfi™- 18 274 * H. garoceliana Loc. Geh. innen massig, unten stark erweitert genabelt (^/^ der Länge aber wenig der Breite des vorl. Umg. zeigend), oben konisch, unten gewölbt, beiderseits fast gleich z. stark u. regelmässig gestreift, graulich o. gelblich weiss, meistens gebändert, lest u. kreidig; Umg. 5— Ö'/a? 8'®' wölbt, s. regelmässig zunehmend, der letzte kaum grösser als der vorletzte, anfangs s. kurz sehwach stumpfkantig, beider- seits fast gleich gewölbt, vorn unter die Kielregion herabsteigend; Mund, massig ausgeschnitten, völlig kreisrund, Saum gerade, innen ohne Verdickung, Ränder fast gleich gebogen. G. 6 — 7 : 4 — 5 mm. {Südfrankreich.) L. c. p. 43. 672. H. tarascoiieiisis (Bgt.) Loc. Gleich der garoce- liana, aber Nabel enger. Geh. oben noch höher konisch, weniger dick u. kreidig, Umg. weniger gewölbt, unregelmässig zuneh- mend, der letzte schneller, besonders gegen die Mund, hin, verbreitert, anfangs nicht völlig gerundet. G. 5^2 — ^^Ik'-^^U — 5 mm. (Frankreich h. Tarascon u. Toulouse.) L. c. p. 44. (L.) 673. H. llllllllata Kryn. Geh. eng u. doch etwas er- weitert genabelt, beiderseits etwas gewölbt, z. kantig, fest- schalig, feingestreift, weiss einfarbig o. mit dunkeln Bändern, meistens mit einem feinen Bande auf der Kante; Umg. 6, gerundet -stumpf kantig; Naht eingedrückt; Mund, gedrückt raondfg., etwas schief, Saum offen, innen verdickt. Diam. 4, Höhe 2 Lin. (Odessa.) Bull. Moll. 1833 p. 433. Gleich der thy- morum. aber stärker gestreift, Nabel enger, Gew. etwas höher, Mund, mehr zus.-gedrückt, niondfg., Saum innen stets gelippt, Lippe an den beiden Enden ausgebuchtet. (Kryn.) 674. H. siniiarum Koh. Geh. innen massig, unten regel- mässig etwas erweitert genabelt (fast ^/^ der Länge des vorl. Umg. sichtbar), niedergedrückt, oben s. schwach konoidisch, unten gewölbt, s. dicht u. regelmässig, beiderseits gleich zier- lich gestreift, grauweiss, mit einem dunkel kastanienbraunen, gegen die Spitze in Flecken aufgelösten Oberbande u. s. schwa- chen, feinen, oft fehlenden Basallinien; Umg. 5 — 6, wenig ge- wölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte bis an die Mund, kantig, unten gewölbter als oben, vorn kurz unter die Kaute herabsteigend; Mund, schief, z. ausgeschnitten, gedrückt oval, an beiden Enden des gestreckt gebogenen Basalrandes stumpfeckig. Saum gerade, scharf; innen stark weissgelippt. Spindelrand oben weder verbreitert noch zur. -gebogen. G. 8 - 9 :4-5 mm. (Spanien b. Gibraltar.) Jahrb. Mal. Ges. 1882 p. 70. 675. H. gyroides (Farr.) Ffr. Geh. massig genabelt, gedrückt koiioi (lisch, oben kurz kreiselfg., mit glattem weissem Apex, festschali.n, runzelig-_,est reift, eiufarben kalkweiss; Umg. 6, massig gewölbt, langsam zunehmend, der letzte kaum grösser. 275 gerundet j unten flacher; Naht z. tief; Müud. schief mondfg.j Saum gerade, scharf, innen schwach gelippt, Basah-and gestreckt, innen etwas verdickt, Spiudeh-and etwas verbreitert, kurz offen, G. lO.-Ö'/a mm. (Croatien.) Mal. Bl. 1870 p. 143, Novit, conch. fasc. 39 p. 42 t. 117 f. 16—18. (Pfr.) — Syii. H. homoleuca Brus. pr. p. 1885. 676. H. SUbvarieifJltJl Maltz. Geh, s. eng, unten s, wenig erweitert genabelt, niedergedrückt gewölbt, mitunter etwas ko- noidisch, beiderseits dicht u. fein gestreift, mit zahlreichen feinen Eindrücken, weiss o, gelblich, mit intensiv kastanien- braunen o, sehr hellbraunen, meist unterbrocheneu Bändern, von denen das oberste an der Peripherie liegt u. der Naht entlaug auf das Gew. hinauf läuft; Umg, 5, z. gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte gerundet, auf der Mitte schwach kantig, vornen gerade; Mund, schief, moudfg.-geruudet o, eifg,, Saum dünn, scharf, innen breit, aber z, dünn weissgelippt, ringsum geraJe, G, 7 — 8^/2: 5 — 5^2 ^^- (Creta bei Suda.) Nachr. bl. Mal. Ges. 1883 p. 105. Kob. Icon. N. F. f. 551. 677, H. elimberrisiiinji Loc Geh, z. weit, au der Müud, etwas erweitert genabelt (^/^ der Lauge des vorl. Umg. sichtbar), konisch-subpyramidal, oben erhoben konisch, zugespitzt, mit fast geraden Seiten, unten massig gewölbt, fest, kreidig, stark u, sehr regelmässig gestreift, beideiseits fast gleich, weiss-graulich o, gelblich, meistens gebändert; Apex schwarz; Umg. 5 — 5'/j, gewölbt, laugsam u. s. regesmässig zunehmend, der letzte am Anfange gerundet o. s. stumpf kantig, vorn geruudet, etwas gewölbter oben als unten, wenig unter die Kielregiou herab- steigend; Müud. wenig ausgeschnitten, quer schwach obloug- gerundet, Saum gerade, innen gelippt, Oberraud kurz, Aussen- u. Unterrand breit gebogen, G, 5 — 5 ' j : 4 — 4' .j mm, (Frank- reich.) L. c. p. 46. (Loc.) 678, H. aurigerana Fag. Gleich der vorgehenden, aber fast kugelig, oben u, unten fast gleich gewölbt, weniger kreidig, letzter Umg. vom Anfange an völlig gerundet, beiderseits gleich gewölbt, Müud. etwas mehr oval-gerundet, inuen schwächer gelippt, Oberraud schwächer gebogen. G. 6 — 7 : 3'/^ — 4'/j mm. (Frankreich.) Diagn. esp. nouv. 1884 p. 7, Locard 1. c. p. 48. 679, H. hlgduiliaca (Mab.) Loc Geh. massig, unten schwach erweitert genabelt (etwa V'j der Länge des voi'l. Umg. sichtbar), oben etwas konisch-gedrückt, unten schwach gewölbt, z. fein u. unregelmässig, beiderseits fast gleich gestreift, graulich o. gelblich weiss, bald einfarbig, bald gebändert; Umg. 5 — 5'/j, gut gewölbt, langsam u. fast regelmässig zunehmend, der letzte kaum grösser, vom Anfange an bis zur Hälfte etwas kantig, 276 dann gerundet, vom fast gerade; Mund, wenig schief, schwach ausgeschnitten, eckig gerundet, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, Ränder s. convergirend, Spindeh-and s. kurz, oben zur. -gebogen, fast rechtwinklig gegen den Unterrand. G. 6 — 7 : 3 — 4 mm. {Frankreich.) Catal. gen. frang. 1882 p. 334, Ann. soc. Hnn. de Lyon 1883 p. 35. -- Forma 1) stictica W., dunkelbraun, mit weissen Querstriemen, weisser Kielstreife u. weisser Nabelgepend. (Lyon.) 680. H. USSatfllsis (Bgt.) Fag. Gleich der aurigerana, aber weiter genabelt (Nabel regelnicässig trichterfg.), etwas ge- drückt kugelig, unten gewölbter als oben, feiner u. z. regel- mässig gestreift, letzter Umg. anfangs deutlicher kantig, vorn schnell u. tiefer herabsteigend, Mund, fast gerundet mit regel- mässiger gebogenen Bändern. G. 6 : 3 "j mm. {Frankreich.) Diagn. esp. nouv. 1884 p. 9, Loc 1. c. 1885 p. 50. 681. H. art'lateiisis TjOC. Geh. innen oflfen, an der JVIünd, stark erweitert gemxbelt, oben gewölbt-konisch, unten gewölbt, z. fein u. regelmässig gestreift, oben etwas stärker, weissgraulich, einfarbig o. gebändert, Umg. 5 — ö'/j, wenig gewölbt o. fast flach, die obei'en langsam u. sehr regelmässig, die übrigen m. o. m. schnell zunehmend, der letzte anfangs s. stumpfkantig, vorn gerundet, unten etwas gewölbter als oben, an der Mund, langsam u. regelmässig unter die Kaute herabsteigend; Mund, schief, s. wenig ausgeschnitten, fast völlig kreisrund, Saum scharf, gerade, innen nicht gelippt, Ränder gebogen. G. 5:3^'4 nnn. {Frankreich.) L. c. p. 51. 682. H. lusoi Serv. Geh, ettg u. tief genabelt, nieder- gedrückt, oben u. unten fast gleich gewölbt, gestreift, weisslich, mit einem breiteren Oberbande u. 3—4 s. schmalen Basalbändern; Umg. (), wenig gewölbt, langsam zunehmend, der letzte massig, anfangs stumpfk;intig, unten gewölbter, vorn gerade: Mund, wenig scliief, z. mondfg., fast viereckig, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, Räiider gestreckt o. s. wenig gebogen, G. 6 ' .^ : 4 mm. {Spanien h. Pampelona.) Et. moll. Esp. 1880 p. 84. (S.) 683. II. saldllbensis Serv. Geh. innen eng, an der Mund. erweitert u. excentrisch genabelt, oben z. hoch gewölbt, unten abgeflacht, z. glänzend, feingestreift, grauweisslich, mit einem breiteren Oberbande u. 5—6. s. schmalen, oft obsoleten, Basal- bändern; Apex s. klein; Umg. 5 — 6, wenig gewölbt, langsam zunehmend, der letzte klein, etwas kantig (die Kaute weiss). zus. -gedrückt gerundet, oben an der Mund, kurz herabsteigend, unten aligeflacht: Naht eingedrückt; Mund, schief, eng, klein, mondfg., unten zweieckiq, Saum gerade, scharf, inneii nur an 277 der Basis getippt, Ober- u. Aussenrand gerundet, Basahand gestreckt, Spindelrand s. kurz, gestreckt. G. bis 5 "^ : S''^ nmi. (Spanien b. Saragossa u, Pampelona.) L. c. p. 85. (S.) 684. H. pinii West. Geh. fast perspectivisch, unten schnell erweitert genabelt, stark niedergedrückt, fast flach mit nur erhobenem Apex, beiderseits fast gleich dicht haarfein gestreift, weisslich, mit einem schmalen Oberrand u. meist auch einem Basalrand; Umg. 6, langsam zunehmend, wenig gewölbt, der letzte gerundet, oben abgeflacht, unten gewölbter, vornen plötz- lich kurz herabgebogen; Naht vertieft; Mund, horizontal, wenig schief, mondfg. -gerundet o. oblong, winklig, Saum gerade, scharf, z. tief innen weissgelippt, die Lippe an dem fast horizontalen u. gestreckten Basalrand stärker u. oft mit einem Höcker, Spin- delrand s. kurz, fast vertikal. G. 7—8 Va : 3 '/j— 4 Vj m^- (Ttalien, M. Caprione bei Spezzia in Leguriefi: Pini ex.) 685. H. argjinica Serv. Geh. ofen weit durchgehend tricfi- terfg. genabelt, niedergedrückt, oben kaum o. wenig gewölbt, glänzend, feingestreift, grauweisslich, m. o. w. gebändert; Umg. 5 — 6, wenig gewölbt, langsam zunehmend, der letzte z. klein, kaum grösser, anfangs schwach kantig, zus. -gedrückt gerundet, vorn schwach herabsteigend u. kurz herabgebogen; Mund, schief, klein, mondfg., viereckig, Saum gerade, scharf, innen weissgelippt (Lippe am Unterrande scharf, gerade, wie bei U. hispida), alle Ränder gestreckt, auf der Wand s. genähert, fast verbun- den. G. 5 : 2 "2 mm. (Spanien bei Saragossa, u. Pampelona.) L. c. p. 85. (S.) 686. H. belemensis Seri\ Geh. eng genabelt, nieder- gedrückt, oben massig gewölbt, mit s. kleinem Apex, stark qlänzend, dicht gestreift, gelblirli, mit einem kastanienfarbenen Oberbande; Umg. 6, wenig gewölbt, regelmässig z. langsam zunehmend, der letzte wenig grösser, zus. -gedrückt gerundet, anfangs etwas kantig, vorn wenig herabsteigend; Mund, schief, z. ausgeschnitten, innen weiss, oben u. aussen gerundet, unten gerade, am s. kurzen Spiudelrande etwas winklig. Saum gerade, scharf, innen weissgelippt (Lippe am Spindelrande obsolet). Spindelrand dünn. s. kürz. (t. 8 ' j • '^ ' '2 ""^^- (Portugal b. ßelein unweit TÄsabon.) L. c. p. 86. 687. H, taCOliera Sen^- Geh. z. offen genabelt, nieder- gedrückt, oben wenig gewölbt, unten gewölbter, ■/,. fest, glän- zend, feingestreift, grau, mit 5 weisslichen Binden, deren die eine in der Kante des letzten Umg., die übrigen um den Nabel; Umg. 5, kaum etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte massig, etwas kantig, oben schwach gewölbt, unten gewölbt- gerundet, vorn Zaw^sam /i<;?'aZ>5^62^ewtZ; Naht eingedrückt; Mund, 278 schief, raondfg., fast halbrund, am Spindelrande etwas winklig. Saum gerade, scharf, innen weissgelippt, Ränder z. genähert. G. 4 : H mm. (Spanien bei Pampelona.) L. c p. 88. (S.) (588. H. niercedesi Serv. Geh. unten erweitert gena- belt, niedergedrückt, beiderseits gleich gewöUit, z. fest u. glän- zend, z. grob gestreift, grau mit 8 weisslichen s. engen Binden, deren 1 an der Naht, 1 auf der Kante u. die übrigen auf der Unterseite; Gew. gewölbt, mit z. grossem Apex; Umg. 5, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte massig, etwas kan- tig, unten gewölbter, an der Mund, gerundet, oben gerade; Mund, kaum schief, raondfg.. am Spindelrande etwas wiuklig, Saum gerade, scharf, innen graugelippt, Ränder z. getrennt. G. 4 '/j : 3 mm. (Spanien hei Pampelona.) h. c. p. 88. (S.) (23.) (i89. H. l'Jimburi Mab. Geh. eng. durchgehend genabelt, etwas gewölbt-niedergedrückt, beiderseits gleich dicht u. scharf feingestreift, fest, opak, glanzlos, weiss, mitunter mit undeut- lichen dunklen Bändern; Umg. 5 — Ö^/j, die oberen regelmässig z. langsam zunehmend, etwas gedrückt, der letzte grösser, ge- rundet, nach der Mund, hin etwas erweitert, oben wenig her- absteigend; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg. -gerundet. Saum gerade, weissgelippt. G. 9— 10:3— 4 min. (Frankreich.) Arch. malao. 1867 p. 28. 090. \\. CJircilsiaca Mab. Geh. eng genabelt, etwas kugelig-gedrückt, mit z. breit konoidischem Gew. u. kleinem Apex, festschalig. unter der Loupe dicht gestreift, opak, wenig glänzend, grauweisslich, mitunter an der Peripherie mit einem hellen Bande, unten mit 1—2 Bändern; Umg. 4 ''2 —5, ge- wölbt, z. regelmässig zunehmend, der letzte gross, gerundet, unten etwas gedrückt aufgeblasen, vorn weder erweitert, noch herabsteigend; Mund, schief, mondfg. -gerundet. Saum gerade, scharf, innen z. tief ein- o. zweimal gelippt. Spindelrand offen. G. 8 — 9:5 mm. (Frankreich bei Carcassonne in Aube.) Bull, soc. philom. Paris 1881. (M.) 691. H. liypsT^aiia (Bgl.) Loc Geh. massig offen, z. er- weitert tiichterfg. genabelt, schwach gewölbt, fein gestreift, weiss ; Umg. 5. bauchig gerundet, am meisten convex auf der Mitte, langsam zunehmend, der letzte stielrund, vorn gerade: Naht deutlich; Mund, fast vertikal, wenig mondfg. -fast kreis- rund. Saum gerade, scharf, einfach, Ränder genähert, Spindel- rand schwach verbreitert. G. (3 : 4 mm. (Frankreich, Chdteau ilTf hei Marseille.) Cat. gen. tnnll. Fi'. I. 1882 p. 331. (B.) 279 692. H. rlitnieli Bgt. Geh. eng genabelt, kugelig-nieder- gedrückt, iegelmäs.sig fein rippenstreifig, kreidig, opak, weiss- lich; Umg. 7, gewölbt, regelraässig zunehmend; Mund. s. schief, kaum mondfg.. gerundet, Saum gerade, scharf, innen weiss- gelippt, Ränder z. genähert. G. 10:7 mm. (Frankreich., Bre- tagne.) Mal. Bretagne 1860 p. 101 t. 1 f. 9—11. 698. H. (IfferisillJl (Bgt.) Lor. Geh. eng, durchgehend genabelt, z. konoidisch, fein wellig gestreift, z. durchsichtig, obwohl kreidig, weisslich; Umg. 6, massig gewölbt, s. langsam s. regelmässig zunehmend, der letzte etwas hellkantig, ge- drückt, an der Mund. s. deutlich herabgebogen: Mund, klein. s. schief, wenig mondfg.. quer verlängert oblong, Saum gerade, scharf, innen schwaeli gelippt. Oberrand abschüssig herab- steigend. G. 7 :5"2 mm. (Frankreich b. Efttaing u. Marseille.) Cat. gen. moll. Fr. 1882 p. 107. (B.) (24.) 694. H. iathraßa (Bgt.) Lac. Geh. s. eng genabelt, z. niedergedrückt, beiderseits gleich gewölbt, dicht gestreift, weiss, mit durchscheinenden, kastanienfarbemm. ganzen Bändern (mit dem Oberbande breiter), mitunter zus. -fliessend auf der Unter- seite; Umg. 5, gewölbt, gerundet, z. schnell zunehmend, nament- lich der letzte, welcher anfangs etwas zus. -geilrückt ist. aber dann mehr gerundet u. an der Mund, bauchig kreisrund wird. s. wenig herabsteigend: Mund, kaum schief, iiiässig mondfg., fast kreisrund, Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, Spindelrund oben verbreitert, G. 12:8 mm. (Italien b. Tiriolo in Calabrien. Frankreicli, Di'"p. Boiiches-du-Rh&ne.) Cat. gen. nioll. Fr. I. 1882 p. 341. (B.) 695. H. inelnilia (Bgt.) (Jaflci. Gleich der lathrcea, aber massig genabelt, oben etwas gewölbt-gerundet, s. stumpf, unten z. gewölbt. Bänder schwärzlich. Oberband s. breit, Umg. 6. regelmässig zunehmend, letzter grösser, etwas kantig, unten gewölbt, vorn gerade, Mund, schief, mondfg. -gerundet, innen leicht gelippt. G. 11:7 iinu. (Sizilien b. Palermo.) Bull, soc. mal. Fr. 1884 p. 307. (C.) (25.) 696. H. lalieilliintiana Bgt. Geh, durchbohrt, kugelig- linseufg.. oben gewölbt-dachfg., unten gewölbt, z. dünn, weisslich, oben mit dunkeln Fleckenbändern, unten mit 5 — 7 ungleichen Bändern, dicht u. zierlich rippenstreifig; Umg. 6. schnell zu- nehmend, kaum etwas gewölbt, der letzte kantig, vorn gerun- det, uljen z. abgeflacht, unten gewölbt, an der Mund, plötzlicli herabgebogen; Naht linear; Mund, schief, mondfg. -gerundet, 280 Saum gerade, scharf, innen röthlich gelippt. Gr. 10 : ß ^ 'j mm. (Algerien, Tunesien, Italien in Calabrien.)' Mal. Ale I, 1864 p. 211 t. 21 f. 31-35, Paul. Fauna Calabr. 1880 t. 6 f. 5. 697. H. haliil (BertUer) Bgt. Geh. offen durchbohrt, beiderseits fast gleich gewölbt, fest, opnk, z. stark gestreift (die Streifen des letzten Umg. stärker, oft abgebrochen u. wie kraus), weissgraulich, mit 6 — 7 schwarzrothen, unterbrochenen o. oft zus.-fliesseuden Bändern; Gew. gedrückt, wenig gewölbt: Umg. 5, kaum etwas gewölbt, langsam zunehmend bis auf den letzten, dieser gross, relativ weit, anfangs etwas zus. -gedrückt, vorn gerundet, kurz herabsteigend, Naht eingedrückt; Mund, schief, wenig mondfg. , fast kreisrund, innen rothgelb, mit schwarzen, ganzen Bändern, Saum gerade, scharf, innen stark ge- lippt, Spindelrand oben massig zur. -gebogen. G. bis 15: 10 mm. (Algerien, Tunesien.) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 38. — Variat ein- farben grau, mit einem schwachen Oberbande u. etwas konischem Gew. (B.) 698. H. salivosa Lei. S Bgt. Geh. genabelt, oben ge- wölbt-gerundet, z. dünn, kantig, zierlich u. dicht regelmässig feingerippt (Rippchen auf der Kante stärker), gelblich, mit 5 — 6 schwarzen unterbrochenen Bändern, deren 1 breiter liegt an der Peripherie, die übrigen sind s. schmal auf der Unter- seite; Gew. gewölbt, z. erhoben; Umg. 6, s. wenig gewölbt, langsam zunehmend, der letzte wenig grösser, kantig, unten gewölbt, vorn gerade; Naht fast linear; Mund, schief, mondfg. - halbrund, innen weiss, mit einem schwarzen Bande deutlich, Saum gerade, scharf, innen röthlich gelippt, Spindelrand ver- breitert-ausgebreitet. G. 12:8 mm. (Tunesien hei Djehel Reras.) L. c. p. 39. (B.) (26.) 699. H. barcinouensis (Bgt.) Geh. innen eng., unten z. weit genabelt, kugelig-gedrückt, oben gewölbt o. mitunter flach u. abgestumjjft kegelfg., unten gewölbt, feingerippt, hier u. da mit stärkeren Rippchen, hell strohgelb o. röthlich grau, mit dunkelbraunen Bändern u. Flecken- u. Punktlinien, unten reichlicher als oben, umzogen; Umg. 5 V'^ — 6, gewöllit. s. lang- sam zunehmend, der letzte sieht von oben ungewöhnlich schmal aus, meist kantig, vorn gerumlet; Naht wenig vertieft; Mund. etwas schief, breit mondfg. o. mondfg. -gerundet, Saum ge- rade, scharf, innen z. zurück weissgelippt (Lippe nicht die Einfügung des Spindelrandes erreichend), Ränder genähert. G. 10— lO'/j : Ö'/j— 6 mm. (Spanien.) Mal. Al^ If. 18f)4 p. 335. Moll, nouv., liliir. 1868 p. 303 t. 42 f. 12-16 (H. barcinensis), H. bar- cinonensis Fag. Estudio 1886. — Syu. JEf. caperatd lissm. Icon. pr. p. H. mirandcc Rambur Journ. 1868, H. iberica Rambur .Journ. Conch. 1869 t. 9 f. 5. 281 700. H. niadritensis Ramh. Geh. massig genabelt, oben gedrückt kugelig o, kugelig-konoidisch, unten etwas aufgetrieben gewölbt, dicht u. regelmässig feingerippt, weiss o. grau, oben mit zwei dunkeln Fleckenbändern, die mitunter undeutlich sind; Umg. 5. der letzte schneller zunehmend, etwas aufge- blasen, vorn wenig herabgebogen : Mund. z. gross, gerundet- mondfg., Saum gerade, scharf, innen breit gelippt, Ränder mit- unter durch einen Wulst verbunden, Spindelrand oben etwas ver- breitert, mitunter etwas umgeschlagen. G. 9 : 6 mm. (Spanien.) Journ. Conch. 1868 p. 266, 1869 t. 9 f. 4. (R.) 701. H. palliiresica Fag. Geh. innen eng, cylindrisch, unten trichterfg. genabelt, oben konoidisch, mit zitzenfgem Apex, unten gewölbt, glanzlos, opak, einfarben gelb o. gelblich mit einigen grauen Flecken, gestreift {Streifen weiss, schief, er- haben, s. dicht stehend, an der Mund, lamellös, unten um den Nabel kaum schwächer); Umg. 5' j, gewölbt, die oberen lang- sam regelmässig zunehmend, der letzte grösser, vorn erweitert, kaum herabsteigend, beiderseits bauchig cylindrisch, am Nabel etwas gedrückt; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg.- kreisrund, Saum gerade, ohne Lippe. G. 10:9 mm. (Spanien.) Estudio 1886 p. 4. (F.) 702. H. salvaiia? Fag. Geh. massig, trichterfg. genabelt, oben konisch, unten stark bauchig, wenig glänzend, grau o. gelblich, mit einem undeutlichen Mittelbande u. einem Unter- bande, beiderseits gleich gestreift (Streifen graulich, schief, dicht u. regelmässig); Umg. 5. gewölbt, schnell regelmässig zuneh- mend, der letzte grösser, beiderseits bauchig-gerundet, vorn erweitert u. schnell herabfallend; Naht eingedrückt; Mund, klein, mondfg. -kreisrund. Saum scharf, innen stark weissgelippt, Spindelrand oben zur.-gebogen. G. 8:5^'j mm. (Spanien.) L. c. p. 5. (F.) 703. H. clliae Fag. Geh. massig, cylindrisch genabelt, beiderseits fast gleich gedrückt konoidisch, etwas glänzend, weiss, auf den oberen Umg. mit grauen Punkten, auf dem letzten gelblich zwischen den Streifen, oben dicht mit weiss- lichen Streifen geziert, unten s. schivach gestreift: Umg. 5 ' ^ . etwas gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte beider- seits, besonders aber unten, bauchig gewölbt, kaum in der Mitte zus. -gedrückt, vorn wenig erweitert u. herabsteigend; Mund, mondfg. -gerundet, Saum gerade, innen schwach weissgelippt, Spindelrand oben wenig zur.-gebogen. G. 8 : 5 mm. (Spanien.) L. c. p. 6. (F.) 704. H. moreri Fag. Geh. massig, cylindriscli genabelt, oben fast flach, unten z. gewölbt, glanzlos, opak, weiss, oben mit hornfarbenen Punkten, welche auf dem letzten Umg. fast ein Band bilden, rippenstreifig (Rippchen weiss, dicht u. un- 282 regelmässig stehend, auf der Unterseite schwach); Umg. Ö'/j, etwas gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte kaum grösser, in der Mitte schwach kantig, oben kaum gewölbt, unten bauchig-gedrückt, vorn weder erweitert noch herabstei- gend; Naht z. eingedrückt; Mund, mondfg. -zus. -gedrückt. Rän- der entfernt, Aussenrand klein, fast kreisrund, Spindelrand länger, gebogen, oben zur. -geschlagen. G. 8 '/j : 4 '/^ mm. (Spanien.) h. c, p. 7. (F.) 705. H. hillyerinna Paul. Geh. z. eng, etwas bedeckt genabelt, gedrückt kugelig, dünn, weissgelblich, mit feinen, hell kastanienfarbenen, unterbrochenen Bändern geziert, un- regelraässig rippenstreifig; Gew. gewölbt o. etwas koiioidisch. mit z. vorstehendem Apex; Umg. Ö^/j, regelmässig zunehmend, der letzte ein wenig grösser, schwach kantig, vorn gerundet, nicht herabsteigend: Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg.- gerundet, innen weissgelippt, Saum dünn, scharf, gerade, nur Spindelrand oben etwas zur. -gebogen. G. 12 '/j : 9 mm. (»Sar- dinien b. Decimo-mannu.) Fauna di Sardegna 1882 p. 109 t. 7 f. 4. 70f). H. derOgJltjl Rssvi. Geh. offen, an der Mund. schnell u. oft stark erweitert genabelt, niedergedrückt, fast scheibenfg., s. fein u. bald mehr, bald weniger rippenstreifig, weiss, mit einem schmalen dunkelbraunen Oberband u. 2 — 3 Basalbändern; Umg. b—b^^i niedergedrückt, s. langsam zu- nehmend, der letzte gedrückt, stumpf kantig, unten etwas ge- wölbter, vorn kaum herabsteigend; Nacken besonders deutlich gerippt; Mund, schief, gerundet-mondfg., Saum gerade, innen zart weissgelippt. Ränder etwas genähert, Nabel konisch, '/^ der Ges. -breite. G. 9 : 4 mm. (Spanien in Prov. Murcia.) Zeitschr. f. Mal. 1853 p. 145, Icou. f. 833. 707. H. lUlircica (Guirao) A. Scihm. Geh. genabelt wie derogata, fast linsenfg. zus. -gedrückt, oben s. niedergedrückt konoidisch, mit feinem Apex, fein u. dicht rippenstreifig, glanz- los, weisslich, oben hornfiirl)en fleckig, unten gebändert; Umg. 5, etwas gewölbt, laugsam zunehmend, dei- letzte deutlich kantig, unten wenig gewölbt, vorn gei'ade; Mund, schief, mondfg. - gerundet, innen kaum gelippt. G. 8 '/^ : fast 4 mm. (Spanien in Prov. Murcia.) Malak. Blatt. 1854 p. 237, Stylomm. 1855 p. 32 t. 7 f. 45. — Syn. H. siihroyata Rssni. ap. Pfr. 1853, H. derogatu V. angulata Rssni. Icon. f. 834. (27.) 708. H. JlJj;:rioiCJ» Bgi. Geh. eng genabelt, gedrückt- gewölbt, oben weitläufig gerippt, unten niuleutUch gestreift o. feingerippt, kreidig, weiss, beiderseits mit kleinen hornfarbenen 283 durchsichtigen Flecken geziert; Umg. 6. gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte etwas grösser, schwach kantig, vorn ge- rundet plötzlich kurz herabgebogen; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg., quer oblong, aussen etwas eckig, Saum gerade, scharf, innen stark iceisscfelippt, Basalrand gestreckt gebogen. Spindelrand etwas offen. G. 7 : 4 mm. (Algerien, Tunesien.) Mal. Alg. I. 1864 p. 201 t. 22 f. 1—6. 709. H. gery^illensis Bgt. Geh. durchbohrt, gedrückt, oben gewölbt, s. stumpfwirblig, zierlich gerippt (die Rippen verbinden sich durch Bifurkation zwei u. zwei o. drei u. drei auf der Mitte der Umg.), s. dünnschalig u. zerbrechlich, schmutzig weiss, meistens mit 3—4: hornfarbenen Bändern; Umg. 6, etwas gewölbt, z. schnell zunehmend, der letzte gross, gerundet, zuweilen schwach kantig, vorn gerade; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg.-eifg. -gerundet, Saum gerade, scharf, innen schwach ge- lippt, Ränder z. genähert. Basal- u. Spindelrand stark gebogen, dieser etwas zur.-gebogen. G. 9 : 5—6 mm. (Algerien, Marocco.) Paleont. Alff. 1862 p. 65 t. 3 f. 13-17. Mal. Alg. I. 1864 p. 202, Kob. Icon. N. F. f. 539. 710. H. subcostulata Bgt. Geh. s. eng genabelt o. durch- bohrt, niedergedrückt-gewölbt, unregelmässig grob rippenstreifig, kreidig, weisslich, mit kleinen schwachen hornfarbenen Flecken auf den oberen Umg.; Umg. 6, gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte nur etwas grösser, gerundet, etwas kan- tig, vorn langsam kaum herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, schief, mondfg. -oblong-gerundet, breiter als hoch, Oberrand stark gebogen, Spindelrand fast vertikal, Unterrand gestreckt gebogen, Saum gerade, scharf, ohne TAppe. G. 5 — 6 : 4 — 5 mm. (Algerien.) Mal. Alg. I. 1864 p. 199 t. 21. 711. H. crisia Let. S Bgt. Geh. s. eng (fast punktfg.) durchbohrt, oben gedrückt konoidisch, ein wenig skalarid, unten gewölbt, zierlich gerippt (Rippen auf der Kante stärker), ein- farben weiss; Umg. b'^j^, an der Naht gekielt, wenig gewölbt. z. langsam regelmässig zunehmend, der letzte massig, kantig, oben -pchwach, unten stärker gewölbt, vorn z. gerundet, oben gerade; Naht etwas eingedrückt; Mund, wenig schief, mondfg.- quer halboblong, Saum etwas offen, unten z. zur.-gebogen, innen stark gelippt. G. 7:5 mm. (Tunesien bei Fratis.) Prodr. Mal. Tunis. 1887 p. 32. (B.) 712. H. z.'iragozensis Serv. Geh. massig genabelt, nie- dergedrückt, oben s. wenig gewölbt, unten gewölbter, kreidig, fest, z. glänzend, oben stark lamellös gestreift, unten s. feingestreift, weiss; Umg. 5, etwas gewölbt, langsam regelmässig zunehmend, der letzte massig, kantig, oben gewölbter, an der Mund, etwas bauchig, gerade, nur kurz schnell herabgebogen; Naht z. ein- 284 gedrückt; Mund, schief, innen weiss, wenig niondfg., halbrund, an dem s, kui^zen gestreckten Spindelrande etwns winklig, Saum gerade, innen stark weissgelippt, Ränder genähert. G. 5 : 2 V .j mm. (Spanien b. Saragossa.) L. c. p. 87. (S.) (28.) 713. H. fjirifeiisis (Bgt.) Serv. Geh. eng durchbohrt, niedergedrückt, beiderseits gewölbt, kreidig, fest, opak, scharf gestreift, weiss, mit einem dunkeln unterbrochenen Baude an der Kante, mitunter mit einigen kleinen, s. schmalen Flecken- bändern auf der Unterseite; Apex s. klein; Umg. 6, s. wenig gewölbt, z. langsam zunehmend, der letzte kaum grösser, kantig, an der Mund, gerundet, unten gewölbter, oben fast gerade; Naht linear; Mund, schief, mondfg.-rund. Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, Ränder entfernt, Spindehand oben etwas erweitert. G. 11:7 mm. (Spanien h. Tarifa.) Et moll. Esp. 1880 p. 94. (B.) 714. H. specialis {Bgt.) Serv. Geh. s. eng durchbohrt, niedergedrückt, oben etwas dachfg. -gewölbt, unten gewölbter, stark gestreift, fest u. z. kreidig, weisslich o. schmutzgelb, mit m. o. w. grauen, unterbrochenen, auf der Unterseite schwachen o. mitunter fehlenden Bändern; Umg. 6. fast flach, regelmässig zunehmend, der letzte grösser, anfangs kantig, vorn gerundet, unten gewölbt, oben gerade: Naht linear; Mund, schief, mondfg.- rund. Saum gerade, scharf, innen weissgelippt. Ränder entfernt. Spindelrand kaum veibreitert. G. 12:8 mm. (Algerien, Tune- sien, Spanien.) L. c. p. 95. Variirt viel kleiner. (B.) 715. H. (Ijel)hnrica Bgt. Geh. durchbohrt o. eng gena- belt, oben dachfg., mit kleinem Apex, unten etwas gewölbt, unter der Loupe scharf rippenstreifig, fest, kreidig, opak, weiss- lich. oben mit m. o. w. gelben Querflammen, unten mit 4 — 6 untei-brochenen Bändern; Umg. b^\. etwas gewölbt, kantig, regelmassig zunehmend, der letzte etwas grösser, kantig, vorn gerundet, schwach herabsteigend; Naht linear: Mund, wenig- schief, schwach ausgeschnitten, quer oblong, Saum gerade, scharf, innen röthlich gelippt. Spiudelrand wenig zur.-gebogen. G. 10 : 6 mm. (Algerien!) Moll, nouv., litig. 1868 p. 267 t. 39 f. 4-8. 716. H. IH'bolldiana Bgt. Geh. eng genybelt, nieder- getlrückt, oben gedrückt gewölbt, mit s. stumpfem Apex, zierlich unregelmässig weiss rippenstreifig, fest, kreidig, opak, grauweiss- lich, besonders oben mit gelben Flammen; Umg. B. etwas ge- wölbt, schnell zunehmend, der letzte relativ viel grösser, er- weitert, oben schwach, unten gut gewölbt, vorn regelmässig tief herabsteigend; Naht eingedrückt; Mund, schief, kaum aus- geschnitten, gerundet, Saum gerade, scharf, iimen schwach weiss- 285 gelippt, Ränder genähert, Basalrand etwas. oflFen, Spindelrand zur. -gebogen. G. 10:6 mm. (Algerien, Jilarocco.) Mal Alj/. I. 1864 p. 212 t. 21 f. U)— 30. — Füriiia'l^ zuiuitu iJ^t . feingerippt, klein, o-ebäiidert (oben 2 B., das eine an der Naht, unten 3, das mittlere breitest); 2) iDiisonata ßst.. feingerippt, mit einem s. dunkeln Bande auf der Mitte des letzten Umg'. u. mit Rudimeuten der Bänder auf der Unterseite; 3) suhcostata Bgt.; mit stumpfen Rippchen auf der Oberseite u. einem schwaizen unterbrochenen Bande auf der Mitte: 4) nibearinata Bgt , gedrückter, schwach kantig, oben mit graulichen Flammen u. auf der Mitte des letzten ümg. einem z. breiten unter- brochenen Bande. 717. H. WuniioriaiM Bcft Geh. s. eng genabelt, üben z. erhoben konoidisch, s. kreiselfg. -konisch, unten gewölbt, bei- derseits dicht regelmässig feingestreift bis feingerippt, weiss, oben mit einem rothen unterbrochenen Bande, mitunter auch mit mehreren feinen Bändern auf der Unterseite; Umg. 5 — 6. s. wenig gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte etwas kantig, vorn gerundet, oben wenig, unten stark gewölbt, oben wenig herabsteigend; Mund, schief, vertikal, mondfg.-gerundet. fast höher als breit, innen z. zurück z. schwach gelippt, Spindelrand oben verbreitert, zur. -gebogen. G. 10 : 8 - 9 mm. (Algerien, Tunesien.) Moll. Sahara 1864 p. 4 t. 26 i. 18—20. 718. H. irrita (Berth.) Bgt. Geh. offen durchbohrt, oben dachfg., unten gewölbt, fast glatt,, wie polirt, opak, stark glän- zend, rein weiss, mit einem rothen unterbrochenen Oberband o. zuweilen mit m, o. w. zahlreichen Basalbändern; Umg. 5 — 6. s. wenig gewölbt, regelmässig zunehmend, der letzte z. grösser, kantig, oben schwach, unten stärker gewölbt, z. aufgetrieben, vorn plötzlich kurz herabgebogen; Naht fast linear; Mund, schief, mondfg.-gerundet, Saum gerade, mit verbreitert-zur.- gebogenem Spindelrand, innen stark gelippt. G. 9 : 6 mm. (Algerien, Tunesieiu) Prodr. mal. Tunis. 1887 p. 35. (Bgt.) 719. H. t'lliitlliahlolena Bgt. msc. Geh. eng genabelt, gedrückt konoidisch, unregelmässig gerippt (die gröberen, etwas weitläufig stehenden Rippchen an der Naht u. an der Peripherie des letzten Umg. angeschwollen, die feineren oft, besonders nach oben, abgekürzt), weisslich, mit einem dunkelbraunen Flecken- bande auf der Mitte o. beiderseits mit mehreren Bändern u. Linien, oben auch mit Querflecken; Umg.. ö^/j, etwas gewölbt, regelmässig zunehmend, letzter vorn gerade; Naht z. tief; Mund, mondfg.-gerundet, etwas breiter als hoch, innen gelippt, Spindelrand oben zur. -gebogen. G. 9:7, 9^2 : 6^/3 mm. (Alge- rien bei A\einours: Deb. in coli. Ponsoiibyi.) (29.) 720. H. inierotliphalus Let. Geh. eng genabelt, oben gewölbt dachfg., unten gewölbt, z. fest, oben gerippt, unten 288 gestreift, weisslich grau, mit kastanienfarbenen, regelmässig unterbrochenen Bändern auf der Oberseite; Apex gross, stumpf, vorstehend; Umg. ö'/j, s. wenig gewölbt, kantig, langsam zu- nehmend, der letzte kaum grösser, kantig bis an die Mund., beiderseits schwach gewölbt, um den Nabel aufgetrieben, vorn gerade; Naht z. eingedrückt; Mund, kaum schief, fast vier- eckig, Saum gerade, scharf, innen gelippt, Spindelrand oben etwas ausgebreitet. G. 9:5 mm. (Algerien, Tunesien.) Exe. malae. Kab. in Ann. iDalac. 1. 1870 p. 304. — Forma 1) minor, G. 6:4 mm., Vlnip. 4'/2 (Sicilien). 721. H. lirouxiailil (Bgt.) Loc. Geh. eng genabelt, nie- dergedrückt, oben fast konoidisch-dachfg., unten stark gewölbt, besonders näher der Mund., z. stark gestreift, gelblich, mit schwärzlichen Bändern u. Flecken; Umg. 6, kaum gewölbt, fast flach, regelmässig zunehmend, der letzte aber schneller erweitert, anfangs scharf kantig, zus. -gedrückt, gegen die Mund, hin gerundet- bauchig, zuletzt fast kreisrund, oben gerade; Naht linear; Mund, schief, mondfg.-halbkreisfg., Saum gerade, scharf, innen stark weissgelippt, Ränder weit entfernt, Spindelrand oben verbreitert. G. 14 : 9 — 10 mm. (Algerien, Frankreich in Alpes- Maritimem.) Catal. gen. I. 1882 p. 339. (B.) 722. H. niadidil Fag. Geh. s. eng, cylindrisch genabelt, oben konisch-dachfg., unten stark gewölbt, dicht regelmässig weiss gestreift, glanzlos, grau, mit drei dunkeln Bändern (je 1 jederseits der Kante u. 1 auf der Unterseite); Apex zitzenfg.; Umg. fast 6, gewölbt, schnell regelmässig zunehmend, der letzte kaum grösser als der vorletzte, an der Mund, wenig verbreitert, kaum herabsteigend, oben wenig gewölbt, in der Mitte mit einer weissen, fast bis an die Mund, deutlichen Kante; Mund, gross, w